FKK auf Mallorca – Nacktbaden an Traumstränden

FKK MallorcaDie Baleareninsel Mallorca ist mit ihren über 180 sonnenverwöhnten Stränden und Buchten ein Mekka für Wasserratten und Sonnenanbeter. FKK-Anhänger dürfen sich auf rund ein Dutzend Playas freuen, an denen hüllenlos gebadet wird.

Kein „Nackt-Zwang“ an Mallorcas Stränden
FKK setzt sich auf Mallorca zunehmend durch. Der ehemalige Trend ist längst Teil des Alltags auf der Baleareninsel geworden. Mittlerweile gibt es kaum eine Region, an der sich FKK-Anhänger nicht in abgelegenen Buchten treffen und sich dem textilfreien Badevergnügen hingeben. Eingefleischte Nudisten stören sich lediglich an der Tatsache, dass es keinen „Nackt-Zwang“ gibt. Wer sich nicht vollständig entkleiden will, kann die Hose jederzeit anbehalten. Die mallorquinischen Behörden lassen die FKK-Anhänger gewähren, solange sich keine Badegäste an der Nacktheit der stören. Rund ein Dutzend Buchten und Strände auf Mallorca gelten inoffiziell als FKK-Gebiete.

FKK-Buchten im Süden Mallorcas
Im Süden Mallorcas liegen einige der beliebtesten FKK-Strände. Die erste Bucht, die von den Anhängern des textilfreien Badens erobert wurde, liegt an der Südwestküste und trägt den Namen Cala Vells. Drei kleine Buchten werden von mit Pinien bewachsenen Felsen eingerahmt. Jede für sich ist ein kleines Badeparadies. Die mittlere Bucht mit dem Namen Playa del Mago diente in den 1960er Jahren sogar als Filmkulisse für den Streifen „Teuflische Begierde“. Zwischen Sa Rapita und Colònia de Sant Jordi erstreckt sich mit dem feinsandigen Es Trenc der längste Strand der Baleareninsel. An mehreren Strandabschnitten tummeln sich Nacktbader vor der weitläufigen Dünenlandschaft. Keine Hotelkomplexe ziehen sich im Hinterland an der Küste entlang. Südlich von der Ortschaft Colònia de Sant Jordi liegt der feinsandige Strand Es Cabo, wo in den Dünen einige abgelegene Plätzchen zum textilfreien Bräunen einladen. Einsamkeit pur erwartet Sie am südlichsten Strand Mallorcas mit dem Namen Es Caragols. Er ist nur nach einem kräftezehrenden Fußmarsch oder mit dem Wassertaxi ab Colònia de Sant Jordi zu erreichen.

Nacktbaden am Mallorcas Nord- und Ostküste
Cala Ratjada ist ein touristischer Hotspot an der Nordostküste Mallorcas. Unweit der beliebten Badebucht Cala Agulla liegt der FKK-Strand Cala Molto mit seinem türkisfarbenen Wasser. Der Küstenabschnitt ist bis auf eine Bunkerruine aus dem Spanischen Bürgerkrieg und einige hölzerne Fischerhütten unbebaut. Nur von der Wasserseite aus zu erreichen ist die Felsbucht Cala des Marmols, die von hellen Marmorfelsen eingerahmt wird. Der FKK-Strand empfängt Sie mit hellem Sand, bietet allerdings keinerlei touristische Infrastruktur. An der Bucht von Alcudia liegt mit den Playas de Muro ein fünf Kilometer langer Strandabschnitt, der sich zu einem viel besuchten FKK-Hotspot an der mallorquinischen Nordküste entwickelt hat. Etwas abseits liegt die Dünenlandschaft Son Serra de Marina in der Bucht von Alcudia. Der lange Sandstrand erfreut sich bei Nudisten und Hundebesitzern großer Beliebtheit. Zwar sind die Vierbeiner an Mallorcas Stränden offiziell nicht erlaubt, doch in dieser Region werden sie geduldet.

Erstes FKK-Hotel auf Mallorca
Im Jahr 2013 hat auf Mallorca das erste FKK-Hotel seine Tore für den Besucherverkehr geöffnet. Das 4-Sterne-Haus trägt den Namen Hotel Sa Punta de s´Estanyol und liegt im Nordosten der Baleareninsel. Freizügigkeit ist nicht nur auf dem Hotelgelände angesagt, sondern auch am nahe gelegenen FKK-Strand Sa Canova, den Sie nach einem kurzen Fußweg erreicht haben. Er ist 1,5 km lang und erfreut sich bei FKK-Anhängern seit Jahren großer Beliebtheit. Während Sie am Pool unbekleidet die Sonne genießen können, dürfen Sie das Restaurant und den kleinen Supermarkt aus hygienischen Gründen nur bekleidet betreten. Zu den Highlights zählt ein FKK-Segeltörn mit einem Katamaran, den Sie direkt vor Ort buchen können. Das Doppelrumpf-Segelboot bietet Platz für sechs Personen. Die Bekleidung muss allerdings im Hotelzimmer zurückbleiben. Abendliche Unterhaltung bietet der Badeort Colònia de San Pere, wo Sie mehrere Restaurants und Diskotheken finden.