Windsurfen auf Mallorca

Windsurfen auf Mallorca

Windsurfen MallorcaVielen Touristen reicht es nicht mehr, den gesamten Mallorca-Urlaub auf einer Liege am Hotelpool oder am Strand zu verbringen. Wer Abwechslung sucht, wird in den Ferienorten zwischen Alcúdia und der Inselhauptstadt Palma de Mallorca fündig. Windsurfen auf Mallorca zählt zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen von Aktivurlaubern und die Baleareninsel hat einige erstklassige Surfspots zu bieten.

Windsurfen im Norden und Nordosten
Ideale Bedingungen zum Windsurfen auf Mallorca erwarten Sie im Norden und Nordosten. Im beliebten Ferienort Cala Ratjada befindet sich die Niederlassung einer Surfschule und in der Bucht können Sie ungestört über das Wasser gleiten. Auch in der Bucht Cala Mesquida erwarten Sie beste Bedingungen zum Windsurfen. Jede Menge Zugänge zum Strand bietet auch der Urlaubsort Cala Millor im Nordosten Mallorcas. Die flache Hügelkette nördlich der Ortschaft hat keinen nennenswerten Einfluss auf die Windgeschwindigkeiten. Optimale Bedingungen zum Windsurfen bietet die Bucht von Pollença an der Nordküste Mallorcas. Der Wind weht meist auflandig mit Stärken von 4-5 Beaufort. Durch den Düseneffekt weht der Wind in der Bucht von Pollença stärker als an anderen Küstenstreifen der Baleareninsel. Weiter östlich liegt mit der Bucht von Alcúdia ein weiteres Surferparadies. Die besten Einstiegsmöglichkeiten finden Sie auf Höhe des Naturschutzgebietes S’Albufera, wo nur wenig Seegras an den Strand gespült wird.

Surfspots im Süden Mallorcas
An der gegenüberliegenden Seite der Baleareninsel ist die Bucht von Palma ein Hotspot der Windsurferszene. Bei Can Pastilla befinden sich gleich zwei Surfschulen, die Kurse in verschiedenen Schwierigkeitsstufen anbieten und das passende Equipment verleihen. Ab der Mittagszeit verändert sich häufig die Thermik in der Bucht von Palma und der auflandige Südwind frischt auf. Die beste Reisezeit für einen Surfurlaub in der Nähe der Inselhauptstadt liegt im Frühjahr und im Herbst. Sobald ein Tiefdruckgebiet von Spanien in Richtung Frankreich zieht, frischt der Wind merklich auf und türmt hohe Wellen in der Bucht von Palma auf. Hervorragende Bedingungen zum Windsurfen bietet auch der Strand Es Trenc, der mitten in einem Naturschutzgebiet zwischen Sa Rapita und Colonia de Sant Jordi liegt. Hier müssen Sie darauf achten, dass sie mit dem Board nicht in den Schwimm- und Badebereich geraten, denn der Traumstrand ist in den Sommermonaten gut besucht.

Einschränkungen beim Windsurfen
Das Windsurfen ist auf Mallorca generell in allen Buchten möglich. Einzige Voraussetzung: Es muss eine Strandfläche vorhanden sein, damit das Surfboard nicht direkt nach dem Zuwasserlassen gegen die Felsen gedrückt wird.

Einschränkungen bezüglich der Eignung als Surfrevier gibt es an der West- und Nordwestküste Mallorcas. Dort stürzt das Tramuntana-Gebirge steil in das Mittelmeer ab. Zwar existieren einige kleine Buchten, doch sie sind nur unter Schwierigkeiten zu erreichen und statt Sandstränden dominieren steinige Kiesstrände. Darüber hinaus liegen die Buchen an der mallorquinischen Westküste im Windschatten der Berge. Um eine frische Brise zu erwischen, müssten Sie weit auf das offene Meer hinausfahren. Auch im Osten der Insel müssen Sie mit Einschränkungen beim Windsurfen rechnen. Zwar verhindern keine hohen Berge das Entstehen einer frischen Luftströmung, doch die zerklüftete Küstenregion lässt nur mäßigen Spaß an dem Wassersport aufkommen. Sie müssen lange kreuzen, um die offenen Küstengewässer zu erreichen.