Wetter auf Mallorca

Wetter auf Mallorca

Mallorca liegt im westlichen Mittelmeer in der subtropischen Klimazone. Charakteristisch sind warme, trockene Sommer und milde, kurze Winter.

Mallorca Wetter: 300 Sonnentage im Jahr
An durchschnittlich 300 Tagen im Jahr strahlt die Sonne auf Mallorca von einem wolkenlosen Himmel. Dass es regionale Unterschiede bezüglich der Sonnenscheindauer gibt, liegt am Gebirgszug der Serra de Tramuntana, die wie eine natürliche Barriere die gesamte Nordwestküste der Insel einnimmt. An den bis zu 1.445 m hohen Bergen bleiben die Wolken, die aus Richtung Nordwesten herandrängen, hängen und regnen an der Nord- und Westflanke des Gebirges ab. Kein Wunder, dass es im „Tal des Goldes“ bei Sóller grünt und blüht, während es an der flachen Südküste Mallorcas im Sommer staubtrocken ist. Im Winter kann es in den Höhenlagen des Tramuntana-Gebirges sogar schneien. Dauerhaft liegen bleibt der Schnee allerdings auch jenseits der 1000-Meter-Marke nicht.

Mandelbaum auf Mallorca

Frühlingsbeginn mitten im Winter
Wenn in Mitteleuropa Ende Januar der Winter zu Höchstform aufläuft und nicht selten klirrende Kälte das Land im Würgegriff hält, beginnt auf Mallorca bereits der Frühling. Häufig stellt sich im Dezember eine milde, windstille Witterungsperiode ein, die bis Januar anhält. Sie wird als „Calmes“ bezeichnet und bringt bereits Ende Januar die Mandelbäume zum Blühen. Da die Temperatur im mallorquinischen Flachland selbst im Winter praktisch nie unter den Gefrierpunkt fällt, sind die Bedingungen für einen zeitigen Frühlingsbeginn optimal. Die milden Tagestemperaturen von durchschnittlich 12-15 °C kommen auch den Radprofis entgegen. Ende Januar trifft sich die internationale Rennradelite auf der Baleareninsel, um mit der Mallorca-Rundfahrt den Saisonauftakt zu zelebrieren. Im März können die Temperaturen bereits an der 20-Grad-Marke kratzen und im Mai hat auf Mallorca längst der Sommer mit Tageshöchstwerten zwischen 22 und 26 °C Einzug gehalten.

Sonne auf Mallorca

Heiße und trockene Sommer
Spätestens im Juni beginnt die Sommersaison auf Mallorca. Bis Ende August fallen kaum Niederschläge und es wird brütend heiß. An den Küsten klettert die Tagestemperatur zwischen Juni und August regelmäßig auf Werte von 30 bis 33 °C. Im Binnenland können die Temperaturen bis auf 40 °C ansteigen. Unter diesen Bedingungen bringt ein Bad im Meer, im Hotelpool oder im Swimmingpool des Ferienhauses erfrischende Abkühlung. Die Wassertemperaturen des Mittelmeeres steigen kontinuierlich an und liegen im August bei rund 25 °C. Optimale Bedingungen also, um in kleinen Felsbuchten zu schnorcheln oder an der vorgelagerten Insel Sa Dragonera zu tauchen. Ende August sind kurze, aber heftige Gewitter mit ergiebigen Regenfällen möglich.

 

Warmer Herbst auf Mallorca
Ab September wird das Wetter auf Mallorca wechselhafter. Regenfälle, die als „Kalte Tropfen“ bezeichnet werden, leiten Ende September eine unbeständige Witterungsperiode ein. Die Tagestemperaturen liegen nicht mehr bei schwül-warmen 30 °C, sondern pendeln sich bis Ende Oktober auf Höchstwerte um 22 °C ein. Das Meer kühlt deutlich langsamer ab, als die Luft. Selbst Mitte Oktober liegt die Wassertemperatur in geschützten Buchten noch bei 21-23 °C. Scheint die Sonne, steht einem Bad im türkisblauen Wasser nichts im Wege. Statistisch ist der Oktober der niederschlagsreichste Monat im Jahresvergleich. In der Inselhauptstadt Palma de Mallorca werden in diesem Monat 6 Regentage gezählt, während es in Port d'Sóller im Nordwesten der Insel an neun Tagen regnet.