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Cala d’Or – mediterranes Schmuckkästchen an Mallorcas Südostküste

Cala d’Or

Badespaß, Sightseeing, Wassersport und Partynächte - Cala d’Or bietet den perfekten Mix für einen abwechslungsreichen Mallorca-Urlaub. Die 4.200 Einwohner zählende Gemeinde liegt an der zerklüfteten Südostküste Mallorcas, ca. 60 km südlich von Palma. Cala d’Or besteht aus einem Zusammenschluss einzelner Urbanisationen mit dem gleichnamigen Hauptort im Zentrum. Die „Goldene Bucht“ ist stark touristisch geprägt. Hotels, Appartementanlagen und Ferienhäuser gruppieren sich um feinsandige Buchten, die durch Felsklippen voneinander getrennt sind.

Cala d’Or hat eine Reihe von Badebuchten zu bieten. Es gibt ruhige Strandabschnitte und lebhafte Familienstrände. Cala Gran, Cala Serena und Cala Esmeralda sind die bekanntesten Buchten im Gemeindegebiet. Typisch für Cala d’Or sind die kubischen Häuser mit ihren blendend weiß getünchten Fassaden. Die Flachbauten entwarf der spanische Architekte Josep Costa Ferrer in den 1930er Jahren. Die Ähnlichkeit zum ibizenkischen Baustil ist kein Zufall, denn der Architekt wurde auf der Nachbarinsel Ibiza geboren.

cala dOr großes Bild 

Geschichte von Cala d’Or
Cala d’Or ist kein historisch gewachsener Ort, der aus einem Fischerdorf oder einer römischen Siedlung hervorging. Geplant und projektiert wurde der Hauptort in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts vom Architekten Josep Costa Ferrer. Ihm verdankt der Ferienort sein typisches Ambiente mit den kubischen Flachbauten. Er erkannte das Potenzial dieses Küstenabschnitts, der mit seinen versteckten Felsbuchten, den feinsandigen Badestränden und dem kristallklaren Wasser noch heute verzaubert. Die Gebäude enthalten Elemente des arabischen Architekturstils und die Ibiza-Bauart erinnert stark an die Heimat des Architekten.

Cala dOr Festung Es Forti

Ursprünglich geplant war Cala d’Or als Sommersiedlung. Der Aufschwung als Touristenort setzte mit dem aufkommenden Fremdenverkehr auf Mallorca ein. Das älteste Bauwerk im Gemeindegebiet von Cala d’Or ist die Festung Es Forti, die direkt an der Hafeneinfahrt auf den felsigen Klippen thront.

Sie wurde im frühen 18. Jahrhundert unter der Herrschaft des spanischen Königs Philipp V. errichtet. Er stammte aus dem Hause Bourbon und bestieg im Jahr 1700 den Thron. Das Verteidigungsbollwerk wurde aufwendig restauriert und instand gesetzt. Es Forti ist die berühmteste Sehenswürdigkeit von Cala d’Or und für den Besucherverkehr geöffnet.

Feinsandige Strände in malerischen Buchten
Die idyllischen Buchten mit ihren feinsandigen Stränden in Cala d’Or ziehen alljährlich Badeurlauber, Wasserratten und Sonnenanbeter an. Teilweise reichen Pinienwälder bis an das Wasser heran und in der Luft liegt der Duft von Mandelbäumen. Der Hauptstrand von Cala d’Or wird von Felsklippen eingerahmt und empfängt seine Besucher mit goldgelbem Sand. Liegestühle und Sonnenschirme können gemietet werden. Nördlich vom Hauptstrand liegt die Bucht Cala Gran, die bei Klippenspringern und Schnorchlern ausgesprochen beliebt ist. Zwar ist der Strand nur 50 m lang, doch der fjordartige Charakter der Bucht macht sie zu einem Naturjuwel an der mallorquinischen Südostküste.

Mit der Cala Ferrara, der Cala Esmeralda und der Cala Serena reihen sich zauberhafte Naturbadebuchten an der Küste aneinander, an denen es in den Sommermonaten ziemlich voll werden kann. Wer es ruhiger mag, fährt mit dem Mietwagen ein Stück in südlicher Richtung zum Strand S’Amarador. Er erstreckt sich in einer Bucht im Naturpark von Mondragó. Die malerische Bucht wird von Pinienwäldern eingerahmt. Wellengang gibt es aufgrund der geschützten Lage kaum, was besonders Familien mit kleinen Kindern zu schätzen wissen. Während das Wasser in den meisten Buchten von Cala d’Or türkisblau leuchtet, schimmert das Meer in der Cala Esmeralda smaragdgrün. Die Namensherkunft für die Bucht wäre damit geklärt, denn „Esmeralda“ heißt in der Übersetzung „Smaragd“.

Aktivitäten in Cala d’Or
In Cala d’Or erwarten Sie zahlreiche sportliche Aktivitäten und abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten. Beim Anbieter „Nemar Kayaks“ können Sie ein Paddelboot ausleihen und die zauberhafte Küste von der Wasserseite aus erkunden. Wer nicht selbst aktiv werden möchte, kann an einem Bootsausflug mit der Segeljacht „Vita Bel II“ teilnehmen, die abgelegene Buchten an der Südostküste Mallorcas ansteuert. Ein herrlicher Ort zum Flanieren ist der Jachthafen im Herzen von  Cala d’Or. Zahlreiche Restaurants, Bars und Cafés reihen sich an den Hafenkais aneinander. Mit dem Blick auf die weißen Rümpfe mondäner Jachten lassen Sie den Tag bei einer Paella und einem Glas Wein ausklingen.

An mehreren Stellen in Cala d’Or werden Surfboards und kleine Katamarane vermietet. In der Fußgängerzone reihen sich Boutiquen und Souvenirläden aneinander. Die Verbindung zwischen den einzelnen Buchten wird durch einen regelmäßig verkehrenden Minizug sichergestellt. Obwohl  Cala d’Or ruhiger ist als andere Touristenzentren auf Mallorca, gibt es einige Diskotheken, Nachtlokale und Karaoke-Bars. Zu einer Partie Golf inmitten einer mediterranen Traumkulisse lädt der 18-Loch-Golfplatz Vall d’Or ein. Er wurde im Jahr 1993 eröffnet und ist ganzjährig bespielbar.

Ausflugsziele in der Umgebung
In der Umgebung von Cala d’Or liegen attraktive Ausflugsziele, die in einem Mallorca-Urlaub auf ihre Entdeckung warten. Mit dem Mietwagen oder dem Fahrrad erkunden Sie die nähere Umgebung. Ein Mekka für Naturliebhaber ist der in unmittelbarer Nachbarschaft liegende Naturpark „Parc natural de Mondragó“. Das Naturparadies schließt ein Feuchtgebiet ein, das aus Flüssen gespeist wird, die im Sommer teilweise trocken fallen. Neben der bereits erwähnten Bucht  S’Amarador gibt es eine Reihe weiterer idyllischer Badebuchten. Ein Netz an Wander- und Radwegen durchzieht den Naturpark. Jederzeit können Sie die Ausflüge für ein Bad im türkisblauen Meer unterbrechen oder unter schattigen Kiefern ein Picknick veranstalten.

Nur wenige Autominuten vom Naturpark entfernt liegt der kleine Hafenort Porto Petro, der sich den ursprünglichen Charme eines kleinen Fischerdorfes bis heute bewahrt hat. Unbedingt sehenswert ist die mallorquinische Kleinstadt Santanyi, die vier Kilometer von der Küste entfernt im Inselinneren liegt. Die Straßen werden von historischen Gebäuden aus goldgelbem Mares-Sandstein gesäumt und an der Plaça Major laden Restaurants und Cafés zu einer Rast ein. Eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art ist die Drachenhöhle Cuevas del Drach. Die Tropfsteinhöhle liegt bei Porto Cristo und beherbergt den größten unterirdischen See Europas. Zu den Highlights einer Besichtigungstour gehören ein Live-Konzert am Seeufer und eine Bootsfahrt auf dem See.

Restaurants in Cala d’Or
Ein kulinarisches Verwöhnprogramm auf höchstem Niveau erwartet Sie im Restaurant „Port Petit“. Die mediterrane Küche ist legendär und der Blick von der Terrasse auf den Jachthafen lässt augenblicklich Urlaubsstimmung aufkommen. Das Innendesign wird von maritimen Ausstattungsgegenständen und Dekoartikeln sowie von den Farben Weiß und Blau dominiert.

Mit dem Slogan „Aus Liebe zur Sonne, zum Wein, zur Kunst und zu gutem Essen“ wirbt das Restaurant Rúcula del Puerto. Es liegt am Hafen von Cala d’Or und bietet eine erstklassige mediterrane Küche. Fischsuppe, Tintenfisch und Meeresfrüchte finden Sie ebenso auf der Karte wie Tapas, Ente und Lamm.

Cala dOr La Scala Restaurant

Ebenfalls am Jachthafen befindet sich das Restaurant La Scala, das mit italienischer Küche überzeugt. Neben Pasta gibt es Fleischgerichte wie Rinderbacke in Rotweinsoße und Kalbsfleisch mit Pilzen. Außerdem wird fangfrischer Fisch des Tages nach Angebot zubereitet.

Cala d’Or hat sich zu einem angesagten und trendigen Ferienort gemausert, der mit abwechslungsreichen Freizeitmöglichkeiten, hervorragenden Restaurants und zauberhaften Badebuchten überzeugt. Machen Sie den Ferienort an der Südostküste Mallorcas zu Ihrem nächsten Urlaubsziel und verbringen Sie an diesem Ort erholsame Tage in einem mediterranen Ambiente.

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Colonia Sant Jordi – lebhafter Ferienort an der Südküste Mallorcas

Colonia Sant Jordi

Jung, modern und stylish präsentiert sich der Ferienort Colonia Sant Jordi an der Südküste Mallorcas seinen Gästen. Er liegt in der Gemeinde Ses Salines zwischen den Ortschaften Santanyi und Campos und ist ein lebhaftes touristisches Zentrum. Hervorgegangen ist Colonia Sant Jordi aus einem kleinen Fischerdorf. Dank der Nähe zu traumhaften Stränden wie Es Trenc, Es Dolç und Es Carbó hat der Küstenort den Aufstieg in die erste Liga der mallorquinischen Urlaubsorte geschafft. Grund dafür ist auch die malerische Küstenlandschaft mit ihren flachen Felsklippen, den kleinen Inseln und traumhaften Badebuchten.

Knapp 3.000 Einwohner zählt der Ferienort Colonia Sant Jordi. Damit ist er mittlerweile die bevölkerungsreichste Siedlung in der Gemeinde Ses Salines. Haupteinnahmequelle ist längst der Tourismus geworden. Hotels und Appartementanlagen in Strandnähe sind eher auf Massentourismus ausgelegt.

Colonia Sant Jordi großes Bild

Wenn Sie Ruhe suchen, entscheiden Sie sich für ein kleines Boutique-Hotel im Landesinneren oder für ein Ferienhaus am Rand der Ortschaft. Eine Besonderheit hat das Hotel Font Santa zu bieten. Das exklusive 5-Sterne-Haus verfügt über eine riesige Spa- und Wellnesslandschaft, deren Schwimmbecken von der einzigen Thermalquelle Mallorcas gespeist werden.

Geschichte von Colonia Sant Jordi
 Die Geschichte von Colonia Sant Jordi lässt sich bis in die Bronzezeit zurückverfolgen. Bauwerksruinen aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. sind die steinernen Zeugen der frühen Talayot-Kultur. In der Nähe von Ses Salines befinden sich die Ruinen der talaiotischen Siedlung Es Antigors. Bei den sogenannten Talaiots handelt sich um prähistorische Turmbauten. Der am besten erhaltene Bau trägt den Namen „Joana“. Bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. legten punische Händler die Salines de Sant Jordi an.

Die Anlagen wurden zur Salzgewinnung genutzt und waren später unter römischer Herrschaft weiter in Betrieb. Noch heute wird an der Küste Salz gewonnen.

Sant Jordi Salzgewinnung

Am Rand der Saline erheben sich die Überreste eines Festungsbollwerks aus dem 15. Jahrhundert. Die Festung S’Estany wurde zum Schutz vor Piratenüberfällen errichtet, die im ausgehenden Mittelalter an der Tagesordnung waren. In direkter Nachbarschaft steht mit dem Verteidigungsturm S´Acall aus dem 14. Jahrhundert ein weiteres Zeugnis aus dieser Epoche. Heute ist Colonia Sant Jordi ein quirliger Touristenort mit einem breit gefächerten Freizeit- und Unterhaltungsangebot.

Paradiesische Strände in Colonia Sant Jordi
Die traumhaften Sandstrände in der Umgebung von Colonia Sant Jordi tragen maßgeblich dazu bei, dass der Ferienort zu den populärsten Reisezielen an Mallorcas Südküste gehört. Der malerische Naturstrand Es Trenc nimmt in der Ortschaft seinen Anfang. Er zählt zu den schönsten Stränden auf der Baleareninsel und ist sieben Kilometer lang. Schneeweiß leuchtet der feinkörnige Sand im hellen Sonnenlicht. Das Türkisblau des Meeres bildet einen atemberaubenden Kontrast dazu. Am Strand Es Trenc dürfen keine Hotelbauten errichtet werden. Es gibt FKK-Abschnitte und an zahlreichen Stellen werden Sonnenschirme und Liegen vermietet.

Neben dem Strand Es Trenc laden weitere zauberhafte Badestrände zum Relaxen am Meer ein. Direkt am Hafen nimmt die 160 m lange Platja d'es Port ihren Anfang. Hier erwartet Sie ein umfangreiches Freizeitangebot. Sie können Tret- und Motorboote mieten und an der Küste schnorcheln.

Am östlichen Rand von Colonia Sant Jordi liegt die Bucht Es Dolç, die ebenfalls mit feinstem perlweißem Sand aufwarten kann. Ein Pinienhain schließt sich an der Landseite an und vor Ort gibt es einen Sonnenschirm- und Liegenverleih. Wenn Sie den Strandaufenthalt mit einer kleinen Wanderung kombinieren wollen, suchen Sie die 1,5 km lange Bucht Es Carbó auf. Vom Hafen laufen Sie ca. 30 Minuten bis zu dem zauberhaften Sandstrand mit seinem kristallklaren Wasser.

Aktivitäten und Ausflüge in Colonia Sant Jordi
Colonia Sant Jordi ist ein klassisches Reiseziel für wassersportbegeisterte Urlauber. Motorboote in verschiedenen Klassen werden im Hafen des Ferienortes verliehen. Insbesondere die nicht so heißen Frühlingsmonate März und April bieten sich für ausgedehnte Radtouren an. Mit dem Mountainbike radeln Sie über alte Feldwege und erkunden die von Felsbuchten und Sandstränden geprägte Küstenregion.

Um Colonia Sant Jordi kennenzulernen, bietet sich ein Spaziergang auf dem „Rundweg am Meer“ an. Rund 1,5 Stunden benötigen Sie für die Strecke vom Hafen bis zum Hotel Marques und den anschließenden Rückweg. Colonia Sant Jordi ist ein touristisch geprägter Ort, der allerdings kein ausgeprägtes Nachtleben zu bieten hat. Zahlreiche Bars und Diskotheken finden Sie im benachbarten Cala d’Or.

Ein attraktives Ausflugsziel ist der Cabrera-Archipel vor der Südküste Mallorcas. Die Inselwelt ist im Rahmen einer Ausflugsfahrt zu erreichen, die im Hafen von Colonia Sant Jordi angeboten wird. Ein Highlight in dem Archipel ist die sogenannte Blaue Grotte auf der Hauptinsel. Dabei handelt es sich um eine Meeresgrotte, die nur von der Wasserseite aus erreicht werden kann.

Die Ausflugsboote steuern das Naturparadies auf der Fahrt zum Archipel an. Bevor Sie an dem Ausflug teilnehmen, lohnt ein Besuch im Informationszentrum des Nationalparks Archipiélago de Cabrera. Dort erhalten Sie interessante Einblicke in die Flora und Fauna der Inselwelt. Wer die spektakuläre Unterwasserwelt vor Mallorcas Südküste erkunden will, kann sich einer geführten Tauchexpedition anschließen, die im Pacos Diving Center angeboten wird. Mehr als 20 Tauchplätze werden mit den leistungsstarken Motorbooten angesteuert.

Restaurants in Colonia Sant Jordi
Als touristisch geprägter Ferienort an der mallorquinischen Südküste verfügt Colonia Sant Jordi über eine beträchtliche Anzahl an Restaurants und Cafés. Zu den populärsten Adressen zählt das Restaurant „Sal de Cocó“, das direkt am Hafen liegt. Während Sie sich an rustikalen Holztischen mediterrane Köstlichkeiten schmecken lassen, genießen Sie den Blick auf das lebhafte Treiben an den Kais.

Von März bis Oktober hat das Restaurante Es Pinaret geöffnet. Das Finca-Restaurant mit dem reizvollen Garten wird von Deutschen geführt. Auf der Speisekarte stehen mediterrane Gerichte wie Lammschulter und Dorade mit Spinat gleichberechtigt neben Asia-Lachs und  Jacobsmuscheln mit Pilzen. Die Besonderheit: Gastgeberin Elvira ist begeisterte Malerin und präsentiert ihre eigenen Gemälde auf einer Staffelei im Garten.

Sant jordi Es Punt Cafe

Mit Live-Musik, Cocktails und einer entspannten Atmosphäre empfängt das Café Es Punt in der Avenida Primavera seine Gäste. Freitagnacht treten Live-Künstler auf. Es gibt eine überdachte Terrasse und ein Tresen mit Barhockern im Außenbereich.

Anhänger der mallorquinischen Küche dürfen sich nicht einen Besuch im Restaurant Sa Foganya entgehen lassen. Der Fokus liegt auf saftigen Grillspezialitäten und Tapas. Wer kein Rib Eye Steak mit Kräuterbutter mag, findet mit Putenbrustmedaillons oder gebratenen Black Tiger Gambas schmackhafte Alternativen auf der Speisekarte.

Zu den traditionsreichsten Restaurants in Colonia Sant Jordi gehört das  Port Blau. Seit 1965 verwöhnt es den Gaumen der Gäste mit katalanischen und mallorquinischen Köstlichkeiten. Fischgerichte und Meeresfrüchte wie Eintopf vom Hummer oder gegrillter Seeteufel bilden die kulinarischen Schwerpunkte.

Wir hoffen, mit diesem Artikel Ihr Interesse an dem lebhaften Ferienort Colonia Sant Jordi geweckt zu haben. Verbringen Sie Ihren nächsten Urlaub in dem ehemaligen Fischerdorf und entdecken die zauberhaften Küstenregionen an der Südküste Mallorcas.

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Camp de Mar – exklusiver Badeort an traumhafter Bucht

Camp de Mar

Camp de Mar ist eine kleine Gemeinde an der Südwestküste Mallorcas, die nur wenige Autominuten vom Städtchen Andratx entfernt liegt. Der Badeort steht für einen Urlaub in einem exklusiven Ambiente und unterscheidet sich auf diese Weise von touristischen Hochburgen wie El Arenal, Alcúdia und Cala Millor. Camp de Mar ist kein historisch gewachsener Ort an Mallorcas Südwestküste. Vielmehr wurde er bewusst als Ferienort angelegt. Ausufernde Hotelkomplexe, quirlige Strandbars und lärmende Diskotheken gibt es trotzdem nicht. Es dominieren kleine, schmucke Hotels und exklusive Restaurants.

Ein Schmuckstück an der mallorquinischen Küste ist die Platja de Camp de Mar. Der Strand liegt zwischen zwei felsigen Landzungen und ist nicht so überlaufen wie andere Strände auf der Baleareninsel. Der Ort wirkt selbst in der Hauptsaison nie überfüllt. Camp de Mar ist optimal für einen beschaulichen Badeurlaub geeignet. Reisende schätzen die Ruhe an diesem Teil der mallorquinischen Küste, die auch auf das Fehlen von touristischen Unterhaltungsangeboten zurückzuführen ist.

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Geschichte von Camp de Mar
Die Geschichte von Camp de Mar ist vergleichsweise kurz, da es sich um einen eigens zu touristischen Zwecken angelegten Ferienort handelt. Der gesamte Küstenabschnitt zwischen Port d’Andratx und Peguera war im Mittelalter Ziel zahlreicher Piratenüberfälle. Die zerklüftete Küste mit ihren Buchten und Klippen bot den Schiffen nordafrikanischer Freibeuter genügend Schutz, um von hier aus Beutezüge in das Inselinnere zu unternehmen. Bis zum 16. Jahrhundert wurden aus diesem Grund zahlreiche Befestigungsanlagen und Wachtürme zum Schutz der Küsten errichtet. Allein auf dem Gemeindegebiet von Andratx und Calvia hat ein Dutzend Wachtürme die Jahrhunderte überdauert.

Mit dem Bau des ersten Hotels im Jahr 1932 begann die Geschichte von Camp de Mar als Ferienort. Zu den bekanntesten Einwohnern gehörte nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges der britische Geheimagent Thomas Harris. Er kaufte im Jahr 1949 ein Haus an diesem Küstenabschnitt und widmete sich fortan der Malerei. Der Spion kam unter mysteriösen Umständen bei einem Autounfall ums Leben.

Später entwickelte sich Camp de Mar zu einem exklusiven Reiseziel. Es entstanden kleine, exklusive Hotels in Strandnähe, die vor allem von zahlungskräftigen Urlaubern gebucht wurden. Für den gehobenen Lebensstil in Camp de Mar sprechen auch die zahlreichen Villen auf den Klippen, die von Industriellen, Fernsehprominenz und Filmstars bewohnt werden. Auch Claudia Schiffer, deutsches Supermodel, besaß bis vor Kurzem eine Finca in dem Ferienort an der Südwestküste Mallorcas.


Platja de Camp de Mar – Traumstrand zwischen zwei Landzungen
Die Platja de Camp de Mar ist ein feinsandiger Traumstrand, der von zwei felsigen Landzungen begrenzt wird. Durch die geschützte Lage ist das türkisfarbene Wasser spiegelglatt. Der Duft von Pinien liegt in der Luft und Wellengang ist die absolute Ausnahme. Da der Strand flach ins Wasser abfällt, wird er bevorzugt von Familien mit kleinen Kindern aufgesucht.

Zahlreiche Urlauber begeben sich, ausgerüstet mit Schwimmflossen, Schnorchel und Taucherbrille, zum Schnorcheln an den Rand der Felsklippen. Die Platja de Camp de Mar ist rund 180 m lang und bis zu 60 m breit. Der Meeresboden ist teilweise felsig. Ausschließlich aus Felsen besteht die Platja de ses Dones. Die Bucht liegt direkt neben dem Strand und ist weit weniger stark frequentiert.

Sonnenliegen Camp de Mar
Die Platja de Camp de Mar verfügt über eine ausgezeichnete Infrastruktur. Vor Ort gibt es Duschen, sanitäre Einrichtungen und einen Tretbootverleih. In der Hauptsaison wacht von 10 bis 18 Uhr ein Rettungsschwimmer über das Geschehen. Es werden Sonnenschirme und Liegen vermietet. Sogar ein barrierefreier Zugang ist vorhanden, über den Rollstuhlfahrer an den Strand gelangen.

Eine Rarität an Mallorcas Küste ist die kleine vorgelagerte Felsinsel. Auf ihr befindet sich ein Restaurant, das mit dem Strand über eine Holzplankenbrücke verbunden ist. Vom Festland betrachtet, scheint das Restaurant auf dem Meer zu schwimmen.


Aktivitäten in Camp de Mar
Camp de Mar liegt an den Ausläufern des Tramuntana-Gebirges und ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Wanderungen in der Bergkette. Ein populäres Wanderziel ist das Bergdorf Es Capdella. Es liegt auf dem Berg Puig de sa in der Tramuntana. Eine Landzunge, die den Strand von Camp de Mar einrahmt, trägt den Namen Cap Andritxol. Auf der Spitze befinden sich die Überreste eines Wachturms aus dem 16. Jahrhundert, der einst zum Schutz der Küste errichtet wurde. Im Rahmen einer kurzen Wanderung ist das historische Gemäuer zu erreichen.

Tauch- oder Surfschulen gibt es nicht in dem kleinen Ferienort, dafür legen im Hafen Ausflugsschiffe zur Dracheninsel Sa Dragonera ab. Die unbewohnte Insel ist ein Naturreservat und die Heimat der endemischen Balearen-Eidechse. Auch Eleonoren-Falken, Balearen-Sturmtaucher und mehrere Möwenarten haben die Insel als Brutplatz auserkoren. In der Nähe von Camp de Mar liegt der Golfplatz Golf de Andratx. Die 18-Loch-Anlage ist ganzjährig bespielbar und hat sich zu einem Treffpunkt der ortsansässigen Prominenz entwickelt. Unter Umständen begegnen Sie beim Abschlag Hollywoodstar Michael Douglas oder seiner Ehefrau Catherine Zeta-Jones.

Restaurants in Camp de Mar
In Camp de Mar gibt es eine ganze Reihe feiner, exklusiver Restaurants. Im Jahr 2016 öffnete der Accana Summer Club am Strand von Camp de Mar seine Tore für den Besucherverkehr. Das Lokal ist saisonal geöffnet und empfängt seine Gäste mit dem Ambiente einer luxuriösen afrikanischen Safari Lodge. Serviert werden leichte mediterrane Gerichte und exotische Cocktails.

Bereits im Jahr 2012 eröffneten der italienische Küchenchef René Bernasconi und die Schweizerin Brigitte Zwygart das Restaurant La Tulipe in Camp de Mar. Die Gastronomen setzen auf mediterrane Küche, die von schweizerischen Einflüssen geprägt wird. Züricher Geschnetzeltes mit Rösti finden Sie ebenso auf der Speisekarte wie Lachs mit Pistazienkruste in Orangensoße.

Flor de Sal
Mit einer jungen avantgardistischen Küche und einer traumhaften Lage an der Bucht von Camp de Mar überzeugt das Restaurante Flor de Sal. Vorwiegend lokale Produkte werden zur Zubereitung der mediterranen Köstlichkeiten verwendet. Neben klassischen Tapas werden auch Gerichte der avantgardistischen Küche serviert.

Mit einer exklusiven Lage besticht auch das Restaurante Campino. Es bietet von der Terrasse einen fantastischen Überblick über den Golfplatz Golf de Andratx und verwöhnt den Gaumen mit italienischen Köstlichkeiten.

Ausflüge in die Umgebung
Der kleine Küstenort Sant Elm liegt nur einen Steinwurf von Camp de Mar entfernt und ist ein attraktives Ausflugsziel an der Südwestküste Mallorcas. Nur eine Handvoll kleiner Hotels gruppiert sich um den 200 m langen Strand. Den Ort erreichen Sie im Rahmen einer Wanderung oder einer Radtour.

Wenn Sie die Ruhe in dem kleinen Küstenort vorübergehend gegen touristischen Trubel eintauschen wollen, statten Sie dem Hafenort Port d´Andratx einen Besuch ab. Er gilt als Treffpunkt der Reichen und Schönen und bietet exzellente Shopping-Möglichkeiten.

Bei Andratx lädt das Kulturzentrum CCA Andratx zu einem Besuch ein. In den Ausstellungsräumen können Sie Kunstwerke internationaler und mallorquinischer Künstler bewundern. Eine Besonderheit ist die Tatsache, dass Sie bestimmte Kunstwerke direkt vor Ort erwerben können. Vielleicht machen Sie hier ein extravagantes Urlaubsmitbringsel ausfindig.

Wenn Sie eine Fahrt mit dem Glasbodenboot unternehmen möchten, planen Sie einen Abstecher in die Nachbargemeinde Peguera ein. Dort legt „Submarine Vision“ zweimal täglich zu einer Entdeckungsreise in die küstennahen Gewässer ab. An Bord gibt es eine kleine Bar und im Rahmen eines kurzen Stopps haben Sie die Gelegenheit zum Schwimmen und Schnorcheln.


Wir freuen uns, wenn wir mit dieser Reportage Ihr Interesse an dem kleinen Ferienort Camp de Mar an der Südwestküste Mallorcas geweckt haben. Statten Sie dem exklusiven Reiseziel in Ihrem nächsten Mallorca-Urlaub einen Besuch ab oder verbringen Sie gleich die Ferien an der bezaubernden Bucht in der Nähe von Port d'Andratx.

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Die 10 besten Beach Clubs Mallorcas

Die 10 besten Beach Clubs

Cocktails schlürfen, Chillen auf Lounge-Möbeln, Live-Musik genießen und bei einem Sundowner dem Plätschern der Wellen lauschen – Beach Clubs auf Mallorca stehen für Lifestyle auf höchstem Niveau und ziehen ein internationales Publikum an. Wir stellen Ihnen die besten und coolsten Beach Clubs der Baleareninsel vor, die mit einem extravaganten Ambiente und ausgefeilten Konzepten überzeugen.

Purobeach Club Palma de Mallorca

Purobeach Club Palma de Mallorca
Der mondäne Purobeach Club Palma de Mallorca wurde im Jahr 2015 einer Verjüngungskur unterzogen. Die Einrichtung erstrahlt seither in puristischem Weiß. Kernstück des Clubs ist der in das Meer hinausragende Swimmingpool, um den sich bequeme Relaxliegen mit Sonnenschirmen gruppieren. Die Lage auf einer kleinen Halbinsel in Can Pastilla ermöglicht einen 180°-Meerblick. Der Beach Club hat Tag und Nacht geöffnet und ist Treffpunkt für gut betuchte Angehörige des Jetsets. Hummer vom Grill ist ebenso erhältlich wie ein Ziegenkäse-Salat und Pur-Burger mit Pommes. Tagsüber sorgt leise Musik für eine Untermalung der Szene, während in den späten Abendstunden DJs auflegen.

Anima Beach Club Palma de Mallorca

Anima Beach Club Palma de Mallorca
Mit einem spektakulären Blick auf die Bucht von Palma empfängt der Anima Beach Club seine Gäste. Er befindet sich am Strand Ca’n Pere Antoni, nur rund 10 Gehminuten vom Stadtzentrum der Inselhauptstadt entfernt. Bis in das Meer hinaus reicht die Terrasse des Beach Clubs, der von Mai bis Oktober von 10.30 bis 01.00 Uhr geöffnet hat. Sonnenliegen und balinesische Betten mit Sonnenschutz laden zum Relaxen ein.

Beinahe Kultstatus haben die überdimensionalen Sonnenschirme mit weißen Fransen, die am Rand der Sonnenterrasse positioniert wurden. Auf der Speisekarte finden Sie leichte mediterrane Gerichte mit Schwerpunkt auf Fisch und Meeresfrüchten.

Ponderosa Beach Club Alcúdia
Die Füße im Sand vergraben und den unverbauten Blick auf das Meer genießen – der Beach Club Ponderosa bei Alcúdia ist die angesagte Location für Strandurlauber im Norden Mallorcas. Besucher können auf bequemen Lounge-Möbeln chillen und unter Schatten spendenden Reisigdächern mediterrane Köstlichkeiten und kühle Drinks genießen. Meeresfrüchte-Paella finden Sie ebenso auf der Speisekarte wie gegrillte Steaks und frischen Salat. Die Auswahl an Cocktails ist riesig und reicht von der Margarita bis zum Daiquiri. Wer sich nicht entscheiden kann, wählt einen „Shake the present“ und lässt sich einfach überraschen. Der Ponderosa Beach Club ist von November bis April geschlossen und in der restlichen Zeit von 12.00 bis 22.00 Uhr geöffnet.

Accana Summer Club in Camp de Mar

Accana Summer Club in Camp de Mar
Camp de Mar ist ein kleiner, exklusiver Ferienort an der Südwestküste Mallorcas. Im Jahr 2016 öffnete der Accana Summer Beach Club seine Tore für den Besucherverkehr, der auf Anhieb den Sprung in die Top 10 der angesagten Beach Clubs schaffte. Das außergewöhnliche Design der Bar erinnert an eine afrikanische Safari-Lodge.

Auf zwei großflächigen Terrassen lassen Sie bei einem eiskalten Cocktail die Seele baumeln und genießen den Panoramablick auf das Meer. Ein paar Schritte weiter liegt das zugehörige Restaurant, in dem Ihnen mediterrane Köstlichkeiten serviert werden. Neben gegrillten Calamari, einem Klassiker, gibt es exklusive Raritäten wie ein Portobello-Pilz-Carpaccio mit Parmesan und Trüffelöl.

Beach Club Gran Folies bei Port d'Andratx
Mit einer exklusiven Lage auf den Felsklippen, einem erstklassigen Service und einem Salzwasserpool empfängt der Beach Club Gran Folies an der Cala Llamp bei Port d'Andratx seine Gäste. Die erhöhte Position auf den Klippen ermöglicht einen traumhaften Panoramablick auf das Meer. Der Beach Club verwöhnt seit über 40 Jahren das anspruchsvolle Publikum und gehört damit zu den ältesten auf Mallorca. Wer will, kann sich bereits zum Frühstück ein Glas Moët Ice Rosé schmecken lassen. Alternativ können Sie den Tag natürlich auch mit einem Glas frisch gepressten Orangensaft beginnen. Im VIP-Bereich stehen Sonnenschirme, Liegen und Handtücher zur Verfügung und eine eigene Service-Kraft kümmert sich um das Wohlergehen der Gäste.

Mood Beach Club Restaurant bei Puerto Portals

Mood Beach Club & Restaurant bei Puerto Portals
Im Südwesten Mallorcas übt der Mood Beach Club & Restaurant bei Puerto Portals eine große Anziehungskraft aus. Seit zehn Jahren lädt der Club zum Chillen auf balinesischen Betten und Sonnenliegen ein. Die Lounge-Möbel gruppieren sich um einen großen Pool und müssen reserviert werden. Weiß und Beige dominieren im Außenbereich und unterstreichen das sonnige Flair.

Die Musik orientiert sich immer an einem bestimmten Motto. Am Freitag schwirren Live-Musik Klänge durch den Beach Club und ab 23.00 Uhr gehört das Parkett den Salsa-Tänzern. Auf dem „Oasis-Beach“, einem Holzdeck über dem Meer mit feinem Sand, werden Massagen angeboten.

Mhares Sea Club bei Palma
Nur 15 Minuten von Palma de Mallorca entfernt an der Cala Blava liegt der Mhares Beach Club. Ein Highlight ist der riesige Pool in zentraler Lage, der von balinesischen Betten und bequemen Liegen gesäumt wird. Der Beach Club überzeugt mit einem stylishen Design. Das helle Beige des Marès-Sandsteins und das Blau des Meeres dominieren die Szenerie. Zusätzlich zu den 200 Liegestühlen befinden sich weitere 30 im VIP-Bereich. Berühmt ist der Club für seinen Mojito, von dem Insider behaupten, er sei der beste in der Bucht von Palma. Das Wellness-Program reicht von der Fußreflexzonenmassage bis zur Aromatherapie.

Balneario Illetas Beach Club
Am Strand von Illetas, rund 15 Autominuten von der Inselhauptstadt Palma de Mallorca entfernt, liegt der Balneario Illetas Beach Club direkt am türkisblauen Mittelmeer. Der Club zieht vorrangig ein junges Publikum an, das nach einem Strandtag einen Sundowner in einer urigen Atmosphäre genießen will. Der traditionelle spanische Balneario präsentiert sich hier in einem schicken neuen Outfit. Auf Schickimicki-Kundschaft treffen Sie dennoch nicht. Das San Miguel wird aus der Flasche getrunken und aus den Lautsprechern erklingt chillige Lounge-Musik. Im Balneario Illetas Beach Club werden Pasta- und Fleischgerichte und Cocktails in sämtlichen Preiskategorien serviert.

Nassau Beach Club Palma

Nassau Beach Club Palma
Am Stadtstrand von Palma de Mallorca in Portixol liegt der Nassau Beach Club Palma. Die Liegen stehen direkt im Sand, und während die Gäste einen Cocktail schlürfen, rollen die Wellen sanft am Strand aus. Der Blick schweift über die Silhouette der Kathedrale La Seu über das offene Meer bis zum kleinen Hafen von Portixol.

Geöffnet ist der Beach Club täglich von 09.00 bis 01.00 Uhr. Die Küche ist jung, kreativ und mediterran mit asiatischen Einflüssen. Im Sommer trifft sich nach Einbruch der Dunkelheit gern die Schickimicki-Szene im Nassau Beach Club.

Zhero Beach Club Palma
Entspannte Lounge-Musik, ein eigener Pool, Cocktailbar und balinesische Betten – der Zhero Beach Club in Palma de Mallorca wird den Ansprüchen an eine moderne Chill-Area am Meer in vollem Umfang gerecht. Von den großflächigen Terrassen aus Teakholz genießen Sie den Blick auf das azurblaue Meer. Im Restaurant haben Sie die Wahl zwischen Sushi, Fleisch, Pasta und Fisch vom Grill. Wenn Ihnen der Sinn nach einer Entspannungsmassage steht, können Sie dieses Erlebnis im Beach Club buchen. Der Club liegt auf den Klippen über dem Meer und das Rauschen der Wellen, die unter Ihnen gegen die Felsen donnern, sorgt für ein maritimes Ambiente.

Playa de Muro – Strandparadies mit karibischem Flair

Playa de Muro

Türkisblau leuchtet das glasklare Wasser und schneeweiß erstrahlt der Puderzuckersand im hellen Sonnenschein – die Playa de Muro (Platja de Muro) ist ein knapp sechs Kilometer langer Strandabschnitt an Mallorcas Nordküste, der Urlaubsträume wahr werden lässt. Beinahe karibisch mutet das Ambiente in der Bucht von Alúdia an. Die Playa de Muro erstreckt sich zwischen den Ferienorten Puerto d'Alcúdia und Can Picafort. Unmittelbar in der Nähe befindet sich der Naturschutzpark S’Albufera, der unzähligen Wasservögeln eine Heimat bietet. Da der Strand auf der gesamten Länge flach ins Wasser abfällt, ist er ein bevorzugter Aufenthaltsort von Familien mit Kindern.

Playa De Muro

Sektor 1 Holzsteg an der Playa de Alcudia

Vier Sektoren an der Playa de Muro
Der gesamte Strand ist in vier Sektoren unterteilt.

Sektor 1 beginnt an der Playa de Alcúdia und erstreckt sich bis zum Holzsteg, an dessen Spitze sich ein Anlegeplatz für Ausflugsboote befindet.

Der zweite Sektor zieht sich von dem Holzsteg bis zu einem unbebauten Dünengebiet an der Küste entlang. Naturliebhaber und Individualtouristen schätzen diesen Bereich besonders.

Sektor 3 wird als Es Comu bezeichnet. Er gehört zu den naturbelassenen Strandabschnitten ohne nennenswerte Infrastruktur. Es werden keine Sonnenliegen vermietet und es gibt keine Strandbar. Sektor 3 ist nur nach einem längeren Fußmarsch zu erreichen, da sich keine Parkplätze in der Nähe befinden. An diesem Strandabschnitt treffen sich unter anderem FKK-Fans, die in den Dünen textilfrei baden und sonnen.

Der südlichste Teil der Playa de Muro erstreckt sich bis in den quirligen Ferienort Can Picafort, der vor allem bei deutschen Mallorca-Urlaubern sehr beliebt ist. Er trägt die Bezeichnung Es Capellans und wird von einer Urbanisation mit Ferienhäusern begrenzt.

Stark besucht werden in den Sommermonaten die Sektoren 1 und 2 sowie der vierte Sektor bei Can Picafort. Ein beliebter Treffpunkt ist die Chill-out-Bar & Restaurant „La Playa“. Hier können Sie sich mit Blick auf die tiefblaue Wasserfläche der Bucht von Alcúdia eine Paella schmecken lassen oder einen kühlen Drink genießen. In der Hauptsaison wird oft Live-Musik gespielt. Das Wellness-Mobiliar vor dem Restaurant sieht zwar etwas in die Jahre gekommen aus, doch zum Chillen im Sonnenschein reicht es allemal.

Cocktail am Playa de Muro

Weitere Strandbars sind das „Balenario 3“ und „4“. Die Ausstattung ist einfach, doch dank der erhöhten Lage genießen Sie eine fantastische Aussicht auf das Meer. Unvermeidlich sind im Sommer Ablagerungen von Posidonia-Strandgras. Der vergleichsweise hohe Wellengang in der Bucht von Alcúdia türmt das Gras oft zu kleinen Bergen auf.

Infrastruktur an der Playa de Muro
Bis auf den Sektor 3 wird die Playa de Muro auf der gesamten Länge bewirtschaftet. Am Strand verteilen sich mehrere barrierefreie Zugänge und es werden Sonnenschirme und Liegen vermietet. In der Hauptsaison wachen von 10.00 bis 18.00 Uhr Rettungsschwimmerüber das Geschehen am Strand. 

Dieser Service ist notwendig, denn selbst im August können sich hohe Wellen vor der Küste auftürmen, die das Baden zu gefährlich machen. In diesem Fall werden rote Flaggen an den acht Wachposten aufgezogen. Sie warnen außerdem vor unberechenbaren Meeresströmungen, die zu einer Gefahr für Schwimmer und Schnorchler werden können.

Am ganzen Strand verteilen sich sanitäre Einrichtungen, deren Benutzung kostenlos ist. Das größte Unterhaltungs- und Animationsprogramm für Kinder gibt es im Sektor 1. Hier, in unmittelbarer Nähe des Ferienortes Puerto d'Alcúdia, befinden sich Spielplätze am Strand und es werden Fahrten mit dem Banana-Boat angeboten. Wenn Sie die ruhigeren Strandbereiche in Es Comu bevorzugen, müssen Sie Getränke und Proviant mitbringen. An diesem Strandabschnitt gibt es keine Strandbars und Restaurants. Auch einen Sonnenschirm sollten Sie mitführen, denn einen Liegen- und Sonnenschirmverleih gibt es nicht.

Banana Riding

Wassersportmöglichkeiten
Die breite Flachwasserzone an der Playa de Muro eignet sich hervorragend zum Planschen und Relaxen im handwarmen Wasser. Wenn kein hoher Wellengang herrscht, können selbst Kleinkinder gefahrlos an der Gewässerkante spielen. Wer im kristallklaren Wasser schwimmen will, muss weit herauslaufen, um in die tieferen Wasserzonen zu gelangen.

Wassersportangebote finden Sie vorrangig in den Sektoren 1 und 2. An einigen Stellen werden Tretboote vermietet, mit denen Sie an der Wasserkante entlangschippern können. Banana-Riding steht vor allem bei Jugendlichen hoch im Kurs.

Zu den neuesten Trendsportarten an der Playa de Muro gehört das Stand-up-Paddling. Stehend auf einem breiten Surfboard paddeln Sie in der Flachwasserzone herum und erkunden den feinsandigen Strand von der Wasserseite aus. Jetski fahren, Kanutouren und Paragliding ergänzen das Wassersportangebot an diesem Küstenabschnitt. Im Sommer schaukeln weiter draußen Segel- und Motorjachten auf dem türkisblauen Wasser. Wegen der ausgedehnten Flachwasserzone müssen die Skipper einen respektablen Abstand zum Strand halten.

Entdeckungstouren im Naturpark S’Albufera
Der Naturpark S’Albufera grenzt unmittelbar an die Playa de Muro. Das Feuchtgebiet erstreckt sich auf einer Fläche von 1.600 Hektar und ist die Heimat von rund 270 Vogelarten. Ein Ausflug in das Naturschutzgebiet ist für viele Urlauber eine willkommene Abwechslung vom Strandalltag.

Typisch für das Sumpfgebiet sind großflächige Lagunen und Flachwasserzonen, in denen Flamingos und Watvögel auf Nahrungssuche sind. An den Wanderwegen hat die Naturschutzbehörde Vogelbeobachtungstürme installiert. Ein Fernglas sollten Sie nicht vergessen, wenn Sie in unmittelbarer Nähe der Playa de Muro auf die Pirsch gehen.

Der Eingang in den Naturpark  S’Albufera befindet sich an der Straße, die von Can Picafort nach Alcúdia führt. Hier führt eine Brücke über den Canal Gran de s’Albufera. Der Kanal bildet den Abfluss aus dem Sumpfgebiet. Er mündet wenig später an der Playa de Muro in das Meer. Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren durch das Naturparadies ist das Naturparkzentrum Sa Roca. Dort informieren Sie sich zur Flora und Fauna und orientieren sich anhand eines Wegeplanes. Wenn Sie das Feuchtgebiet nicht auf eigene Faust erkunden wollen, schließen Sie sich einer geführten Tour mit einem Naturpark-Ranger an. Die organisierten Ausflüge stehen immer samstags auf dem Veranstaltungsplan.

Für viele Besucher gehört die Playa de Muro mit ihrem schneeweißen Sand und dem kristallklaren Wasser zu den schönsten Stränden Mallorcas. Wenn Sie Ihren Urlaub im Norden der Baleareninsel verbringen, dürfen Sie sich einen Abstecher an den feinsandigen Traumstrand nicht entgehen lassen.

Peguera – quirliger Badeort im Südwesten Mallorcas

Peguera

Peguera (katalanisch Paguera) ist ein quirliger Urlaubsort im Südwesten Mallorcas. Knapp 4.000 Einwohner leben in dem touristisch geprägten Badeort in der Gemeinde Calvià. Peguera wird im Gegensatz zum benachbarten Port d' Andratx vom Massentourismus dominiert.

Peguera Strand

Drei feinsandige Strände bieten erstklassige Voraussetzungen zum Baden, Schnorcheln und für verschiedene Wassersportarten. Nur einen Steinwurf entfernt liegt das noble Camp de Mar, wo Super-Model Claudia Schiffer eine Finca mit Anwesen besitzt. Peguera ist besonders bei deutschen Urlaubern beliebt. Das Zentrum ist mit zahlreichen Geschäften und gastronomischen Einrichtungen sehr touristisch geprägt. Peguera profitiert nicht zuletzt von der guten Erreichbarkeit: Die Inselhauptstadt Palma de Mallorca liegt nur 30 Autominuten entfernt und der Ferienort verfügt über eine direkte Autobahnanbindung.

Geschichte von Peguera
Die Geschichte Pegueras ist jung und hat wenig Spektakuläres zu bieten. Das erste Gebäude an diesem Küstenabschnitt im Südwesten Mallorcas wurde in den 1920er Jahren erbaut. Damals war noch nicht abzusehen, dass sich die Ortschaft knapp 100 Jahre später zu einem touristisch geprägten Badeort entwickeln würde. Im Mittelalter nutzten Piraten die felsige Südwestküste Mallorcas als Versteck. Das Städtchen Andratx, unweit von Peguera, hatte zu dieser Zeit immer wieder mit Piratenüberfällen zu kämpfen. Die Überreste von Wachtürmen und Kleinkastellen auf den Klippen sind die steinernen Zeugen dieser Epoche.

Mit der Zunahme des Tourismus auf Mallorca in den späten 1950er Jahren wurde Peguera eine Urbanisation. Erste Hotels und Appartementanlagen entstanden. Viele der touristischen Bauten wurde im Lauf der Zeit durch Neubauten ersetzt. Heute ist das Zentrum des Ferienortes touristisch geprägt. Hotels sämtlicher Kategorien, Appartementanlagen und Ferienhäuser dominieren das Ortsbild. Während Peguera in der Hauptreisezeit zwischen Ende Juni und Anfang September vorrangig Familien mit Kindern aus dem deutschsprachigen Raum anzieht, verbringen in der Nebensaison hauptsächlich Pensionisten und kinderlose Paare in dem Ferienort ihren Urlaub.

Drei Traumstrände in Peguera
Die meisten Urlauber kommen im Sommer wegen der drei Traumstrände nach Peguera. Sie werden über eine durchgehende Strandpromenade miteinander verbunden. Während die Platja de Tora und die Platja de la Romana natürliche Sandstrände sind, entstand die Platja Palmira durch künstliche Sandaufschüttung.

Playa de Palmira 

Sie ist gleichzeitig der größte Strand im Ortsgebiet und wird wegen des geringen Wellengangs besonders von Familien mit Kindern geschätzt. Früher begünstigte die ausgedehnte Flachwasserzone und die damit verbundene schnelle Erwärmung des Wassers das Algenwachstum. Diesem Phänomen wirken die Stadtoberen mit einer für Touristen unsichtbaren Pumpenanlage entgegen.

Die Platja de Tora ist der Nachbarstrand und etwas kürzer als die Platja Palmira. Im Winterhalbjahr können sich hohe Wellen an diesem Strandabschnitt auftürmen, was optimale Voraussetzungen zum Surfen schafft.

Die Platja de la Romana liegt am weitesten vom Ortszentrum Pegueras entfernt und ist mit der Platja de Tora über einen Fußweg verbunden. Sämtliche Strände in Peguera zeichnen sich durch eine exzellente Wasserqualität aus. Es werden Sonnenschirme und Liegen vermietet und in der Hauptsaison wachen Rettungsschwimmer über das Geschehen. Trotz der geringen Größe zählt die Platja de la Romana zu den beliebtesten Stränden im Ortsgebiet von Peguera. Der Grund liegt in der guten Erreichbarkeit mit dem Pkw. Kostenlose Parkplätze befinden sich nur wenige Schritte vom Strand entfernt.

Aktivitäten in Peguera
Peguera bietet das für einen touristisch geprägten Ferienort typische Sport- und Unterhaltungsprogramm an. Banana-Riding gehört ebenso zu den Freizeitangeboten wie Ausflugsfahrten mit dem Glasbodenboot. Die Schiffe bieten Ihnen die Gelegenheit, Fische und andere Meeresbewohner trockenen Fußes durch einen gläsernen Boden zu betrachten.

Wer direkt mit der Unterwasserwelt vor Mallorcas Südwestküste auf Tuchfühlung gehen möchte, kann an einer Tauchexpedition teilnehmen. Das Diving-Center „El Buceo“, dessen Niederlassung sich am Jachthafen befindet, bietet Tauchkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an und hat mehrstündige Tauchausflüge im Programm.

Zu den sportlichen Aktivitäten in Peguera gehören Tennis und Golf spielen. Die 18-Loch-Anlage Golf de Andratx liegt nur einen Katzensprung von dem Ferienort entfernt und wird gern von prominenten Inselbewohnern wie Michael Douglas und Claudia Schiffer genutzt. Mehrere Tennisplätze können gegen eine Gebühr stundenweise gemietet werden. Peguera liegt am Rand der Serra de Tramuntana. Das Gebirge dominiert die gesamte Westküste Mallorcas und bietet ausgezeichnete Möglichkeiten zum Wandern. Hinter der Ortschaft erstrecken sich mit Pinien bewachsene Berghänge in Küstennähe.

Hugel Puig de sa im Tramuntana Gebirge

Ein attraktives Wanderziel ist das Bergdorf Es Capdella, das auf dem 115 m hohen Hügel Puig de sa im Tramuntana-Gebirge thront. Eine abwechslungsreiche Wanderroute ist darüber hinaus die Strecke zum Cap Andritxol, wo die Ruinen eines Wachturms aus dem 16. Jahrhundert auf den Klippen stehen.

Shopping und Restaurants in Peguera
Der Bulevar de Peguera ist die Shopping-Meile im Ferienort Peguera. Die Haupteinkaufsstraße verläuft parallel zu den Stränden und wird von zahlreichen Geschäften und Restaurants gesäumt.

In jüngerer Vergangenheit wurde viel unternommen, um den Autoverkehr aus der Straße fernzuhalten. So ist der Bulevar de Peguera mittlerweile als Einbahnstraße gekennzeichnet und kann nur noch in Richtung Santa Ponsa befahren werden. Nach 19.00 Uhr kommt in der Hauptsaison der Verkehr nahezu völlig zum Erliegen und der Boulevard wird zur Fußgängezone.

Zum Shoppen laden Modeboutiquen, Schmuckgeschäfte, Souvenirläden und Lederwaren-Shops ein. Dienstags findet auf der Einkaufsstraße ein Wochenmarkt statt, wo neben frischen landwirtschaftlichen Erzeugnissen auch zahlreiche Billigimporte aus Fernost angeboten werden.

Vom Steakhaus bis zur Tapas-Bar reicht das Spektrum an gastronomischen Einrichtungen in Peguera. Mit mediterraner und spanischer Küche verwöhnt das Restaurante Casa Rustica den Gaumen seiner Gäste. Fangfrischer Fisch wie Dorade mit Wok-Gemüse und Fisch in Salzkruste zählen zu den kulinarischen Highlights. Erstklassige Steaks werden Ihnen im Restaurant „El Fogòn7“ serviert. Rinderfilet, Entenbrust oder ein 600-Gramm-T-Bone-Steak – das Restaurant hat für jeden Geschmack das passende Gericht zu bieten.

Wer Wert auf mediterrane Küche mit Schwerpunkt auf Fisch und Meeresfrüchten legt, sollte einen Besuch im Mar y Mar Restaurante & Beach Bar einplanen. Neben dem exzellenten Essen überzeugt das Restaurant mit einem urigen Ambiente.

Ausflüge in die Umgebung
Abseits des touristischen Trubels hat sich der Ortsteil Cala Fornells seinen ursprünglichen Charakter bewahrt. Die kleine Urbanisation liegt an einer malerischen Bucht mit kristallklarem Wasser, die von schroffen Felswänden eingerahmt wird.

Cala Fornells

Durch die begrenzte Anzahl an Hotels ist es in Cala Fornells ruhiger als im Hauptort Peguera. Der Ferienort liegt direkt an der Südwestküste Mallorcas und ein Bootsausflug gehört für jeden Urlauber beinahe zum Pflichtprogramm. Anlegestellen gibt es an der Platja Palmira und der Platja de Tora. Angesteuert werden unter anderem Santa Ponsa, die Islas Malgrats und die unbewohnte Insel Sa Dragonera. Darüber hinaus werden mehrstündige Rundfahrten angeboten.

Ein reizvolles Ausflugsziel, das nur einen Steinwurf von Peguera entfernt liegt, ist das kleine Dorf Camp de Mar. Golfspieler können auf dem 18-Loch-Platz Golf de Andratx den Abschlag vor einer Traumkulisse trainieren. Als Alternative genießen Sie den Sonnenschein in der kleinen Badebucht und lassen sich einen Cappuccino im Strandcafé schmecken. Ein Stück ursprüngliches Mallorca erwartet Sie im kleinen Küstenort Sant Elm. Statt ausufernder Appartmentkomplexe gibt es nur eine Handvoll schmucker Hotels mit wenigen Zimmern und einen 200 m langen Strand. Im Hafen legen die Fähren zur Insel Sa Dragonera ab.

Mit diesem Beitrag haben wir Ihnen einen Einblick in die touristische Infrastruktur und die Freizeitangebote des Ferienortes Peguera gegeben. Wenn Ihr Interesse geweckt wurde, entscheiden Sie sich in Ihrem nächsten Mallorca-Urlaub für den Badeort an der Südwestküste als Reiseziel.

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Port d‘Andratx - Mallorcas exklusiver Hafenort

Port d‘Andratx

An der Westküste Mallorcas liegt mit Port d‘Andratx ein exklusiver Hafenort vor einer malerischen Gebirgskulisse. Die schneeweißen Rümpfe sündhaft teurer Segel- und Motorjachten schaukeln auf dem türkisfarbenen Wasser. Der Yachtclub verfügt über 450 Liegeplätze und im Hochsommer sind sie bis auf den letzten Platz belegt.

Port d‘Andratx ist eine Nobeladresse auf Mallorca. Prominente aus der Welt des Films, des Fernsehens, der Politik und der Modebranche lassen sich regelmäßig in den Tapas-Bars und Cafés am Hafen blicken. Der Hafenort liegt an einer fjordähnlichen Meeresbucht, die für viele Mallorca-Kenner zu den schönsten der Baleareninsel zählt. Die Ausläufer des Tramuntana-Gebirges reichen bis an die Küste hinab und auf den felsigen Klippen thronen Villen und Fincas über dem Meer.

Hafen von Andratx

Geschichte von Port d‘Andratx
Die Geschichte des Hafenortes Port d‘Andratx ist jung. Bis zum aufkommenden Tourismus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Port d‘Andratx nicht viel mehr als ein Fischerhafen. Die Einheimischen hatten jahrhundertelang mit Piratenüberfällen zu kämpfen und zogen es vor, in sicheren Regionen fernab von der Küste zu leben. Die Kleinstadt Andtrax liegt fünf Kilometer von der Küste entfernt im Hinterland. Im Gegensatz zum Fischereihafen wurde sie bereits im Jahr 1236 erstmalig urkundlich erwähnt.

Im Mittelalter landeten immer wieder Piraten aus Nordafrika in der Meeresbucht und starteten von hier ihre Raubzüge. Die Überreste zahlreicher Verteidigungsbauwerke und Wachtürme aus dem 16. und 17. Jahrhundert sind die noch heute sichtbaren Zeichen der damals ergriffenen Schutzmaßnahmen.

Das heutige Aussehen erhielt Port d‘Andratx erst mit dem Aufkommen des Tourismus ab den 1960er Jahren. Im Verlauf der Jahrzehnte entwickelte sich aus dem beschaulichen Fischerort ein Treffpunkt des internationalen Jetsets. Das Publikum besteht aus einer Mischung von wohlhabenden Residenten, Wirtschaftsbossen, Unternehmern, Medien-Stars und Politikern.

Auf den Felsen am Hafen ließen gut betuchte Prominente luxuriöse Villen auf gut gesicherten Anwesen erbauen, die heute das Antlitz des Küstenortes prägen. Zu den eindrucksvollsten Anwesen gehört das „Paradise Castle“, das auf einer weit in die Bucht hineinragenden Felsnadel thront. Es gehörte dem Unternehmer Carsten Maschmeyer und steht seit geraumer Zeit zum Verkauf.

Kustenstraße Andratx

Sehenswertes in Port d‘Andratx
Bedingt durch die kurze Geschichte hat Port d‘Andratx keine historischen Bauwerke von großem kulturhistorischen Wert zu bieten.

Die Stars sind an diesem Küstenabschnitt zweifellos die Landschaft und der Hafen. Bereits die Anfahrt über eine kurvige Straße von Camp de Mar ist ein Highlight.

Nach zahlreichen Kurven taucht hinter der letzten Biegung unvermittelt die fjordähnliche Meeresbucht mit dem tiefblauen Wasser auf. Unzählige Boote mit schneeweißen Rümpfen schaukeln auf den sanften Wellen und im Hinterland steigen die Berge der Tramuntana mit ihren bewaldeten Hängen an.

Fischernetze im Hafen von Antratx

Das Hafenbecken teilen sich Yachtbesitzer und einheimische Fischer. Zu beiden Seiten der u-förmigen Bucht ragen Molen in das Wasser hinaus, an denen Nobeljachten neben traditionellen Fischkuttern vor Anker liegen.

Nachmittags liegen die grünen und blauen Netze der Fischer ausgebreitet auf dem Pier. Einen Großteil des frischen Fangs verkaufen die Fischer an die umliegenden Restaurants.

Der Rest wird in der Fischhalle direkt am Hafen angeboten. Ferienhausurlauber, Schiffsköche und Einheimische aus Andratx versorgen sich hier mit Meeresfrüchten und fangfrischem Fisch. Kunst- und kulturbegeisterte Urlauber sollten einen Abstecher in das CCA Andratx einplanen. In der größten Ausstellung zeitgenössischer Kunst auf den Balearen werden Gemälde, Skulpturen, fotografische Kunst und Installationen gezeigt.

Aktivitäten in Port d‘Andratx
Port d‘Andratx ist im Gegensatz zu den meisten mallorquinischen Küstenorten kein Badeort. Strände gibt es nicht, dafür können Sie in dem Hafenort exklusiv Shoppen und in einem der zahlreichen Restaurants hervorragend speisen.

Aktivurlauber sollten sich nicht eine Wanderung in das unweit von Port d‘Andratx gelegene Sant Elm entgehen lassen. Rund drei Stunden dauert die Wanderung durch die karge Gebirgslandschaft – fantastische Aussichten auf die tiefblaue Wasserfläche des Mittelmeeres eingeschlossen. Am kleinen Strand von Sant Elm legen Sie einen Badestopp ein, bevor Sie mit dem Bus die Rückreise antreten.

Im Fischerdorf Sant Elm legen darüber hinaus Ausflugsboote zur unbewohnten Insel Sa Dragonera ab. Etwa 20 Minuten dauert die Überfahrt. In der sogenannten Räuberbucht liegt eine Rangerstation, wo Sie einen Überblick über die Tier- und Pflanzenwelt des unter Naturschutz stehenden Eilandes erhalten. Die Insel beherbergt eine große Brutkolonie mit Balearen-Sturmtauchern und eine mit Eleonoren-Falken.

Anhänger des Golfsports haben die Möglichkeit, auf dem 18-Loch-Platz Golf de Andratx an der Verbesserung ihres Handicaps zu arbeiten. Auf dem Kurs stehen die Chancen gut, Hollywood-Star Michael Douglas oder Model-Ikone Claudia Schiffer beim Abschlag zu begegnen. Als Alternative bietet sich eine Yachtcharter in Port d‘Andratx an. Verschiedene Anbieter haben Tages- und Mehrtagestouren im Programm, die zu den schönsten Buchten Mallorcas führen.

Shopping in Port d‘Andratx
In Port d‘Andratx tragen die Besucher legere Mode, die dennoch glamourös und luxuriös daherkommt. Zehensandalen mit Swarovski-Steinen, ergänzt um Mode im angesagten Marine-Look und Armbänder im Vintage-Luxus-Style sind charakteristisch für den Hafenort. Das komplette Outfit bekommen Sie in den Modeboutiquen in Hafennähe. Geschäfte bekannter Nobelmarken und Edeldesigner gibt es zwar nicht, doch zahlreiche exquisite Geschäfte mit Glamour-Mode reihen sich in den Straßen aneinander. Zwischendrin verstecken sich immer wieder kleine Läden mit Geschenkartikeln, Souvenirgeschäfte und Spezialitätenläden.

Bei K&K Art and Decor gibt es extravagante und ausgefallene Einrichtungsgegenstände, die sich erfrischend vom Dekostyle eines großen schwedischen Möbelhauses unterscheiden. Inspiration für die Einrichtung finden Sie auch im Beach House Store. In Port d‘Andratx eröffnete die Bio-Supermarktkette Veritas die erste Filiale auf de den Balearischen Inseln. Die Produkte stammen überwiegend von regionalen Produzenten und lokalen Lieferanten. Die meisten Geschäfte in Port d‘Andratx liegen in unmittelbarer Nähe des Jachthafens und sind bequem zu Fuß zu erreichen.

Sonnenuntergang am Hafen von Andratx

Restaurants in Port d‘Andratx
In Port d‘Andratx  erwartet Sie ein großes Gastronomieangebot. Auf der Flaniermeile Avenida Mateo Bosch an der südlichen Hafenseite reihen sich zahlreiche Cafés und Restaurants aneinander. Zu den ersten Adressen in dem Hafenort gehört das „Cappuccino“, in dem Ihnen Kaffeespezialitäten und kleine Snacks serviert werden. Auf der Terrasse haben Sie einen Logenplatz mit einem unverbauten Blick auf den Jachthafen.

Im Restaurant Can Pep an der Avenida Mateo Bosch treffen Residenten, Einheimische und Tagesgäste zusammen. Die Betreiber legen den Fokus auf leichte mediterrane Küche. Dort lassen Sie sich bei mit Blick auf die Bucht frische Meeresfrüchte mit eisgekühltem Weißwein schmecken.

Eine exklusive Adresse in Port d'Andratx ist das La Ronda Artcafé, wo Sie sich auf der Dachterrasse einen leckeren Cocktail schmecken lassen können. Für außergewöhnliche kulinarische Hochgenüsse steht das Sumailla Restaurant in Port d'Andratx.

Im minimalistisch eingerichteten Innenraum werden Ihnen Köstlichkeiten serviert, die aus einer Kombination von japanischer und peruanischer Küche bestehen. Der Küchenchef gehört zu den besten Sushi-Köchen Mallorcas.

Mit einer Mischung aus italienischer und asiatischer Küche verwöhnt das Restaurant Trespais den Gaumen seiner Gäste. Der Gastronomiebetrieb ist von Dienstag bis Sonntag jeweils ab 18.00 Uhr geöffnet und erfreut sich besonders bei deutschsprachigen Gästen großer Beliebtheit.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Reportage einen Einblick in das Lebensgefühl im Port d'Andratx und in die landschaftliche Schönheit an der Westküste Mallorcas gegeben zu haben. Wenn wir Ihr Interesse an dem noblen Hafenort geweckt haben, entscheiden Sie sich für Port d'Andratx als nächstes Reiseziel in einem Mallorca-Urlaub.

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Sóller - Charmantes Städtchen im Tramuntana-Gebirge

Sóller

Das 13.800 Einwohner zählende Städtchen Sóller liegt im Nordwesten Mallorcas im Tramuntana-Gebirge. Rund drei Kilometer von der Küste entfernt öffnet sich die Bergwelt zu einem flachen Talkessel, in dessen Zentrum das mallorquinische Städtchen liegt. Bewaldete Berghänge bilden die Kulisse und die fruchtbaren Böden erlauben den Anbau von Zitrusfrüchten, Mandelbäumchen und Feigen.

Ansicht von Soller in Mallorca

Sóller ist umgeben von Orangenplantagen, die um Mandelbaumplantagen und Olivenbäume ergänzt werden. Rot und weiß leuchten die Blüten der Mandelbäumchen im Februar, während im Spätsommer reife Orangen das gesamte Tal in einem sanften Orange-Ton erstrahlen lassen. Den Beinamen „Tal des Goldes“ verdankt das Tal allerdings nicht den leuchtenden Zitrusfrüchten, sondern dem Olivenöl – dem „flüssigen Gold“ der Mauren.

Die Geschichte Sóllers
Wenig ist bekannt über die Besiedlung der Region rund um Sóller, bevor die Römer im Jahr 123 v. Chr. auf der Baleareninsel landeten. Sie brachten Weinstöcke mit und pflanzten die ersten Olivenbäume im „Tal des Goldes“. Sóller liegt am Nordwestrand des Tramuntana-Gebirges und anders als im trockeneren Süden Mallorcas fallen in der Bergregion ganzjährig Niederschläge.

Nach dem Untergang des Weströmischen Reiches im 6. Jahrhundert wechselten die Herrscher auf der Baleareninsel. Zu Beginn des 10. Jahrhunderts besetzten die Mauren Mallorca und bauten im Anschluss den Olivenanbau in dem fruchtbaren Tal aus. Alten Quellen zufolge soll sich der Begriff „Tal des Goldes“ vom flüssigen Gold der Mauren ableiten. Das gelbe Edelmetall selbst wurde auf Mallorca nie gefunden. Im Jahr 1229 wurden die muslimischen Mauren von den Truppen Königs Jaume I. vertrieben und Mallorca wurde Teil des Königreiches von Aragón.

Mit dem Ausbruch der Französischen Revolution im Jahr 1789 wurde für Sóller ein neues Kapitel der Zeitgeschichte aufgeschlagen. Die Wirren der Revolution veranlassten zahlreiche französische Winzer, Bauern und Händler zum Verlassen des Landes. Viele kamen in das fruchtbare Tal im Nordwesten der Tramuntana und begannen im großen Stil, Zitrusfrüchte anzubauen. Die Orangen verschiffte man über den Hafen von Port de Sóller nach Frankreich, was der Stadt zu Wohlstand verhalf.

Port De Soller

Im Jahr 1860 entzog eine Schädlingsplage, der die meisten Zitrusbäume zum Opfer fielen, den Bauern die Lebensgrundlage. Eine Auswanderungswelle setze ein, die die meisten Siedler nach Südamerika, Puerto Rico und Kuba spülte. Die späteren Heimkehrer hatten Pläne der Kolonialarchitektur im Gepäck und errichteten Stadtpaläste mit aufwendigen Verzierungen, schmiedeeisernen Balkonen und prunkvollen Fassaden.

Sehenswertes in der Innenstadt
Die Innenstadt von Sóller empfängt Sie mit einem aufregenden Architekturmix, der den Zeitgeist verschiedener Epochen widerspiegelt. Das Herz des Städtchens schlägt an der Plaza Constitución. Der zentrale Platz ist ein hervorragender Ausgangspunkt für einen Bummel durch die Altstadtgassen. Die meisten Bauwerke im karibischen Kolonialstil finden Sie in der Gran Via. In der Hauptstraße reihen sich schmucke Paläste mit aufwendig verzierten Fassaden und schmiedeeisernen Balkonbrüstungen aneinander. Siedler vom spanischen Festland, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Sóller niederließen, brachten den Architekturstil der katalanischen Modernisme, die spanische Variante des Jugendstils, auf die Insel. Zahlreiche Stadtvillen aus dieser Zeit stehen heute im Zentrum der mallorquinischen Kleinstadt. Das wohl eindrucksvollste Beispiel der katalanischen Modernisme ist die Fassade der Banco de Sóller, die im Jahr 1889 entworfen wurde. 

Kirche von Sant Bartomeu in Soller

Dominiert wird die Altstadt von der Kirche Sant Bartomeu, die sich direkt an der Plaza Constitución erhebt. Errichtet wurde das Gotteshaus im Jahr 1236 nach der Vertreibung der Mauren.

Zahlreiche Erweiterungs- und Veränderungsmaßnahmen folgten in den anschließenden Jahrhunderten, sodass in der Fassade heute romanische, gotische und barocke Gestaltungselemente zu finden sind.

In der Casal de Cultura, einem Gebäude aus dem Jahr 1740, ist das ethnologische Museum untergebracht. In den Ausstellungsräumen wird neben archäologischen Funden und historischen Kleidungsstücken auch ein Gemälde von Picasso gezeigt. Sehenswert ist auch der Botanische Garten im Süden der Stadt. Er wurde im Jahr 1992 eröffnet und ist die Heimat von mehr als 400 Pflanzenarten, die auf den Balearischen Inseln gedeihen.

Tren de Sóller und Roter Blitz: Die Hauptattraktionen der Stadt
Tren de Sóller ist die Hauptattraktion im „Tal des Goldes“. Die Schmalspurbahn verbindet die Inselhauptstadt Palma de Mallorca mit der Kleinstadt Sóller. Eröffnet wurde die Strecke im Jahr 1912. Ziel war ein zügiger Transport der Oliven und Orangen vom Tramuntana-Gebirge nach Palma. Heute ist die historische Eisenbahn eine Touristenattraktion.

Die Fahrt führt durch 13 Tunnel und über das spektakuläre Viadukt Cinc-Ponts. Bis zur Eröffnung der Bahnstrecke erfolgte der Transport der Ernte mit Eselkarren über alte Saumpfade, die seit Jahrhunderten als Händlerwege genutzt wurde. Eine weitere Attraktion ist die als „Roter Blitz“ bezeichnete Straßenbahn, die die Altstadt von Sóller mit dem Hafen Port de Sóller verbindet.

Wanderweg im Tramuntana Gebirge

 

Aktivitäten in Sóller
Bedingt durch die Lage im Tramuntana-Gebirge ist Sóller ein optimaler Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbiketouren. Vier Berge mit einer Höhe von mehr als 1.000 m bilden die Kulisse im „Tal des Goldes“. Beliebte Wanderziele sind die Bergdörfer Bunyola und Deja. Durch das Gemeindegebiet von Sóller verläuft mit dem GR 221 der bekannteste Fernwanderweg Mallorcas.

Outdooraktivisten kennen die Route auch unter Bezeichnung Trockenmauerweg. Wanderungen auf dem GR 221 führen durch Steineichenwälder, Olivenhaine, verträumte Bergdörfer und felsige Gipfelregionen in der Tramuntana.

Ambitionierte Radfahrer stellen sich mit der Überquerung des Coll de Sóller einer ganz speziellen Herausforderung. Der Gebirgspass befindet sich zwischen den Felsmassiven Alfabia und Teix und der höchste Punkt liegt 497 m über dem Meeresspiegel.

Bis zur Eröffnung des Autotunnels in den 1990er Jahren war die alte Passstraße die einzige Verbindung in das „Tal des Goldes“. Der knackige Anstieg ist knapp sieben Kilometer lang und hat an einigen Stellen bis zu 17 % Steigung. 36 Kurven und Spitzkehren müssen auf der Serpentinenstraße überwunden werden, bevor Sie nach der Passhöhe in das Tal hinabrollen. Den Parkplatz auf der Passhöhe nutzen zahlreiche Aktivurlauber als Ausgangspunkt für Wanderungen.

Shopping in Sóller
Sóller ist nicht als Shopping-Metropole bekannt. Das Städtchen bezieht seinen Reiz aus den engen Gassen, in denen sich Gebäude der unterschiedlichsten Architekturstile aneinanderreihen. In der Umgebung der zentralen Plaza Constitución laden einige Modeboutiquen und Souvenirläden zu einem Einkaufsbummel ein. Angeboten werden neben aktuellen Modekollektionen aus Paris und preiswerter Vintage-Mode auch Lederwaren wie Schuhe, Taschen, Gürtel und Accessoires. Kunstbegeisterte Urlauber sollten dem Atelier Art Sóller in der Calle de la Lluna einen Besuch abstatten, wo der Künstler Miquel Angel Bernat Busquets seine Werke zum Verkauf anbietet.

Immer samstags ist Markttag in Sóller. Bauern aus der Umgebung, Kunstgewerbehersteller, Bäcker und Fischer bieten frische Produkte aus der Region an. Wer auf der Suche nach lokalen Spezialitäten ist, wird auf dem Markt fündig. Zu den Rennern gehört neben frisch gepresstem Orangensaft der Likör Angel d'Or, der auf der Grundlage von Zitrusfrüchten hergestellt wird. Auf dem Wochenmarkt und in einschlägigen Fachgeschäften bekommen Sie weitere lokale Erzeugnisse wie kalt gepresstes Olivenöl, Orangenmarmelade, Orangen-Balsamico-Essig aus der Ölmühle Ca'n Det und leckere Eiscreme aus der Eisfabrik Sa Fábrica. Während der Wochenmarkt nur einmal wöchentlich am Samstag stattfindet, hat die Markthalle von Sóller täglich außer Sonntag von 9.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.

Wir hoffen, Ihnen mit diesem Beitrag einen kleinen Vorgeschmack auf das beschauliche Städtchen Sóller gegeben zu haben. Wenn Ihr Interesse geweckt ist, entscheiden Sie sich für die Stadt im „Tal des Goldes“ als Reiseziel in Ihrem nächsten Mallorca-Urlaub.

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Cala Mesquida - Malerische Sandbucht an Mallorcas Nordostküste

Cala Mesquida

Eingerahmt von sanft ansteigenden Hügeln liegt die malerische Bucht Cala Mesquida an der Nordostküste Mallorcas. Der 300 m lange Strand besteht aus feinstem weißen Sand und das Meer schimmert in Abhängigkeit von der Tageszeit türkisfarben, flaschengrün oder tiefblau. Die Cala Mesquida liegt in einem Naturschutzgebiet und wird im Hinterland von einer Dünenlandschaft begrenzt. Die natürliche Schönheit der Meeresbucht, an der sich keine ausufernden Hotelkomplexe und Appartementanlagen erheben, machen den Reiz des Ortes aus. Lediglich an einer Seite der Bucht befindet sich eine kleine Urbanisation mit einer Handvoll Restaurants, kleinen Hotels und einzelnen Ferienwohnungen.

Cala Mesquida in Mallorca

Lage der Cala Mesquida
Die Cala Mesquida liegt ca. sieben Kilometer von der Ortschaft Capdepera entfernt. Bis in die Kleinstadt Artá sind es 15 km. Die Bucht erreichen Sie mit dem Mietwagen, wenn Sie der Straße folgen, die beide Orte verbindet. In Küstennähe folgen Sie den Hinweisschildern mit der Aufschrift „Cala Mesquida“. Unweit des Strandes liegt ein kostenloser Parkplatz, auf dem Sie den Mietwagen zurücklassen. An den Strand gelangen Sie über einen Fußweg, der durch die Dünen führt. Teilweise verläuft der Pfad über einen Holzsteg, der sich durch die spärlich bewachsenen Dünenberge schlängelt.

Wenn Sie keinen Mietwagen gebucht haben, können Sie die Cala Mesquida in Ihrem Urlaub im Nordosten Mallorcas auch im Rahmen einer Wanderung erreichen. Startpunkt ist die kleine Kiesbucht Cala Moltó. Über die Cala Agulla gelangen Sie an die Cala Mesquida, wo Sie den Tag im weichen Sand verbringen. Die Badebucht wird an einer Seite von felsigen Hügeln begrenzt. Die Dünenlandschaft geht in einzelne Pinienhaine über. Gemeinsam mit der Nachbarbucht Cala Agulla ist die Cala Mesquida seit 1991 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Dies hat den Bau von Hotelkomplexen verhindert. An der Bucht ist eine große Möwen- und Kormoranpopulation beheimatet. Sie gehört zu den größten dieser Art auf den Balearischen Inseln.

Fußbrucke in Cala Mesquida

Infrastruktur am Strand
Hell leuchtet der feine weiße Sand der Cala Mesquida im Sonnenlicht. In einem sanft geschwungenen Bogen zieht sich die Bucht auf einer Länge von rund 300 m an der Küste entlang. Der Strand ist bis zu 130 m breit. Auf einem Drittel der Fläche werden Sonnenschirme und Liegen vermietet. Der restliche Strand wird von Tagesgästen genutzt, die ihren eigenen Sonnenschirm dabeihaben und die Handtücher direkt im weichen Sand ausbreiten. In der Hauptsaison wacht ein Rettungsschwimmer über das Geschehen. Es gibt eine Erste-Hilfe-Station, in der kleinere Verletzungen ambulant versorgt werden können.

Zur touristischen Infrastruktur an der Cala Mesquida gehören Süßwasserduschen, unter denen Sie sich das Salz des Meerwassers von der Haut abspülen können. An einer Strandbar bekommen Sie kleine Snacks und gekühlte Getränke. Für den großen Hunger suchen Sie das einzige Restaurant am Strand auf. Das Essen ist einfach, aber gut. Sie haben die Wahl zwischen Klassikern der spanischen Küche wie Pa’amboli und Tortillas und Fast Food wie Hähnchenschenkel, Hamburger und Pommes Frites. Natürlich werden auch gekühlte Getränke und Eiscreme serviert. Ein paar kleinere Restaurants finden Sie im kleinen Ort Cala Mesquida, der sich an einer Seite der Bucht befindet.

Baden und Wassersport
Der feinsandige Strand an der Cala Mesquida fällt flach in das Wasser ab. Das bedeutet allerdings nicht, dass kleine Kinder gefahrlos im Wasser planschen können. Bedingt durch die Lage der Bucht im Nordosten Mallorcas weht häufig ein auflandiger Wind, der hohe Wellen auftürmen kann. Aus diesem Grund ankern auch nur selten Segel- oder Motorjachten in der Cala Mesquida. Eine weitere Besonderheit ist die teilweise starke Meeresströmung in der Region. Die Badebucht liegt direkt an der Meerenge, die Mallorca von der Nachbarinsel Menorca trennt. Achten Sie bei einem Badeaufenthalt an der Bucht stets auf die Flaggen am Strand. Weht eine gelbe oder rote Flagge, ist das Baden im Meer zu gefährlich. Unter der grünen Flagge ist das Schwimmen und Planschen im Wasser unbedenklich.

Die hohen Wellen nutzen in der Nebensaison vor allem Surfer aus. Im zeitigen Frühjahr und im Herbst, wenn sich die Anzahl der Badeurlauber in überschaubaren Grenzen hält, sieht man die Wassersportler oft auf den Wellenkämmen reiten. Die Wassersportmöglichkeiten an der Cala Mesquida sind ansonsten überschaubar. Es gibt eine Verleihstation für Tretboote, mit denen Sie in Ufernähe auf dem kristallklaren Meer umherschippern können. Zum Schnorcheln eignen sich die flachen Klippen, die sich unter der Wasseroberfläche fortsetzen. Allerdings sollten Sie die Aktivität nur in Erwägung ziehen, wenn am Strand die grüne Flagge weht.

Panoramablick von de Sa Torre Calas Mesquida

Die Urbanisation Cala Mesquida
An einer Seite des Strandes liegt etwas oberhalb der Bucht die Urbanisation Cala Mesquida. Die kleine Siedlung zählt keine 100 Einwohner. Es gibt ein paar kleine Restaurants, einen Supermarkt, eine Handvoll Hotels und einige Ferienwohnungen. Ein zentraler Ort der Begegnung ist der Dorfplatz von Cala Mesquida. Wenn Sie im August Ihren Urlaub auf Mallorca verbringen, dürfen Sie sich das Fest zu Ehren des Schutzheiligen nicht entgehen lassen. Im Ortszentrum gibt es einige wenige Souvenirgschäfte. Ein attraktives Wanderziel ist der alte Wachturm Talaia de Son Jaumell, der sich auf einer rund 270 m hohen Anhöhe östlich der Siedlung erhebt. Er wurde im 16. Jahrhundert zum Schutz vor Piratenüberfällen errichtet und ist heute nur noch als Ruine erhalten. Am Fuß des Berges befinden sich die Überreste eines Bunkers, der zur Zeit der Franco-Regimes erbaut wurde.

Ausflugsziele in der Umgebung
Nur sieben Kilometer von der Cala Mesquida entfernt liegt das zauberhafte Städtchen Capdepera im Hinterland der Küste. Überragt wird die Ortschaft vom Castell de Capdepera, das auf einem Felsen über der Ansiedlung thront. Die Festungsanlage ist von mächtigen Mauern umgeben, die teilweise begehbar sind und einen traumhaften Ausblick auf die mallorquinische Küste ermöglichen. Von den über 100 Wohngebäuden sind nur noch die Grundmauern erhalten. Sehenswert sind jedoch der Gouverneurspalast und die Kapelle Nuestra Senyora de la Esperanza. Der Aufstieg zur Burg ist beschwerlich und zieht sich in die Länge. Einen Abstecher in die Kleinstadt Artá sollten Sie auf jeden Fall einplanen, wenn Sie Ihren Urlaub an der Cala Mesquida verbringen. Mit der Festungskirche Santuari de Sant Salvador und den Tropfsteinhöhlen Coves d'Arta und Coves del Drac hat das Städtchen gleich mehrere Attraktionen zu bieten.

Zu den schönsten Golfplätzen Mallorcas gehört die 18-Loch-Anlage Golf Capdepera. Allein sechs künstliche Seen verteilen sich an den Fairways. Von den Greens haben Sie herrliche Aussichten auf die Küste und die Bergregionen. Hunde dürfen in angeleintem Zustand ihre Besitzer begleiten, wenn diese zum Abschlag vor der mediterranen Traumkulisse ansetzen. An der Cala Mesquida kommen auch Aktivurlauber auf ihre Kosten. An der Bucht führt der mallorquinische Küstenwanderweg Cami dels Carabiners vorbei. Einen umfangreichen Eindruck von der Flora und Fauna der Balearen erhalten Sie auf Wanderungen im Naturschutzgebiet, das die Cala Mesquida und die Cala Agulla einschließt.

Die Cala Mesquida zählt für Kenner zu den schönsten Orten Mallorcas. Der schneeweiße Sand, das kristallklare Wasser und das mediterrane Ambiente bieten beste Voraussetzungen für erholsame Ferientage unter südlicher Sonne.

Santanyi - Kleinstadt mit mallorquinischem Charme

Santanyi

Santanyi ist ein kleines Städtchen im Südosten Mallorcas, das sich einen ursprünglichen mallorquinischen Charme bis heute erhalten hat. Die Mittelmeerstrände liegen vier Kilometer von der Innenstadt entfernt. Wie aus einem Guss erscheint Santanyi auf dem ersten Blick. Das Stadtbild wird geprägt von mittelalterlichen und neuzeitlichen Gebäuden aus goldgelbem Mares-Sandstein. Der Sandstein wird ausschließlich in Steinbrüchen in der Umgebung von Santanyi gewonnen und verleiht der Stadt ein unverwechselbares Antlitz. Stimmungsvolle Kontraste entstehen, wenn sich grüne Palmwedel an der Plaça Major vor den sandsteinfarbenen Häuserfassaden und dem azurblauen Himmel sanft im Wind wiegen.

Majorca Es Pontas in Santanyi

Geschichte von Santanyi
Obwohl archäologische Funde aus der Römerzeit darauf hindeuten, dass bereits in der Antike eine Siedlung am Standort des heutigen Santanyi existiert haben könnte, fehlt der abschließende Beweis, um diese These zu untermauern. Erstmalig urkundlich erwähnt wurde die Ortschaft im Südosten Mallorcas im Jahr 1236 unter dem Namen Sancti Aini. Im Jahr 1300 erhielt Santanyi das Stadtrecht. Dass die Region bereits in der maurischen Epoche besiedelt war, belegen Ortsnamen wie s’Almunia, Albocora und Benilassar. Ab dem 14. Jahrhundert wurde Santanyi immer wieder von Piraten geplündert. Den Freibeutern diente die Insel Cabrera vor der mallorquinischen Südküste als Unterschlupf. Zum Schutz vor den Übergriffen wurden Stadtmauern und das Stadttor Porta Murdada erbaut. Bis in das 18. Jahrhundert fielen die Piraten immer wieder in Santanyi ein.

Im 18. Jahrhundert waren die Einwohner der dauerhaften Bedrohung überdrüssig und errichteten eine Festung bei Cala Llonga. Das Verteidigungsbollwerk ist vergleichsweise gut erhalten. Die Felsenburg war Teil eines ganzen Verteidigungsnetzwerkes aus steinernen Wachtürmen und kleineren Festungen, die die Baleareninsel vor Piratenüberfällen schützen sollte. Im späten 19. Jahrhundert lebten rund 5.500 Menschen in Santanyi. Die Bevölkerung war arm und erst mit dem aufkommenden Tourismus ab den 1960er Jahren änderte sich die Situation. Zahlreiche wohlhabende Spanier vom Festland ließen in der Umgebung der Kleinstadt Sommerresidenzen erbauen und auch die ersten Europäer siedelten auf die sonnenverwöhnte Baleareninsel über.

Kirche Sant Andreu

Sehenswertes in Santanyis Altstadt
Die Altstadt von Santanyi wird teilweise noch heute von den Überresten der mittelalterlichen Stadtmauer umschlossen. Ein steinerner Zeuge aus dieser Zeit ist das Stadttor Porta Murada mit seinem Turm aus dem 16. Jahrhundert. Zentraler Treffpunkt der Einheimischen und Ausgangspunkt für einen Stadtbummel ist die Plaça Major. Die sandsteinfarbenen Fassaden dreistöckiger Steinhäuser rahmen den Platz ein. In den Erdgeschossen der Gebäude sind Cafés und Restaurants untergebracht und natürlich spielt sich im Sommer das Leben draußen unter Sonnenschirmen ab. Die lang gezogenen, olivgrün getünchten Fensterläden bleiben meistens geschlossen, um die Hitze aus den Wohnräumen fernzuhalten.

Das dominierende Bauwerk an der Plaça Major ist das Rathaus aus dem Jahr 1902. Wie die meisten anderen Gebäude wurde die Casa de la Villa auch aus goldgelbem Mares-Sandstein erbaut. Ebenfalls am zentralen Platz erhebt sich die Kirche Sant Andreu. Das Gotteshaus wurde im 18. Jahrhundert errichtet und mit einer Barockorgel ausgestattet. Das kostbare Instrument stammt aus der Werkstatt des königlichen Orgelbauers Jordi Bosch. Direkt daneben ist im gleichen Bauwerkskomplex die Rosenkranzkapelle Capella del Roser untergebracht. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und der Innenraum wird von einem kunstvoll gearbeiteten Kreuzrippengewölbe überspannt.

Gaststatte im Dorf von Santanyi

Einkaufen und Restaurants
In Santanyi treffen Sie an beinahe jeder Ecke auf eine Kunstgalerie oder ein Atelier. Wer auf der Suche nach extravaganten Dekoartikeln ist, wird in den kleinen Geschäften mit Sicherheit fündig. Direkt an der Hauptstraße liegt die Galeria Sailer in einem komplett renovierten Stadthaus aus dem 17. Jahrhundert. Neben handgewebten Kalim-Teppichen, Gemälden, Glaskunst und Skulpturen werden auch Textilien mit südamerikanischen Motiven angeboten. In der Casa de Arte hat die niederländische Künstlerin Gemma Leys ihr Atelier eingerichtet. Sie leitet regelmäßig Workshops, bei denen sich angehende Maler und Grafiker mit den erforderlichen Techniken vertraut machen können.

Modeboutiquen mit Waren für unterschiedliche Altersgruppen reihen sich an der Hauptstraße in Richtung Plaça Major aneinander. Wenn Sie auf der Suche nach einer neuen Designer-Jeans, einem neuen Freizeitoutfit oder eleganter Abendgarderobe sind, werden Sie hier fündig. Eine mallorquinische Spezialität, die Sie im offiziellen Flor de Sal Geschäft in Santanyi bekommen, sind die Flor de Sal d´Es Trenc Produkte. Dabei handelt es sich um absolut reines Salz, das in den Salinen am Strand Es Trenc gewonnen wird und mit pikanten Kräutern und anderen Zutaten verfeinert wird. Das Naturprodukt wird zum Würzen verschiedener Speisen eingesetzt.

Im Herzen von Santanyi befinden sich zahlreiche Restaurants, in denen Ihnen Gerichte der typisch mallorquinischen und internationale Gerichte serviert werden. Nur wenige Schritte von der Plaça Major entfernt liegt in einer engen Gasse das Restaurant Sa Botiga. Wegen des akuten Platzmangels in der schmalen Kopfsteinpflastergasse können die Vierertische im Außenbereich nur hintereinander angeordnet werden. An der Plaça Constitució liegt das Hotel Santanyi mit einer Restaurantterrasse an der Vorderseite und einem kleinen Hinterhof an der Rückseite. Wenn Sie leckere Tapas probieren wollen, sollten Sie dem Es Molí de Santanyi einen Besuch abstatten und Klassiker der mallorquinischen Küche werden Ihnen im Es Coc serviert.

Cala Mondrago Parque Natural de Mondrago Santanyi Malorca spanien

Ausflugsziele in der Umgebung
Fünf Kilometern vom Stadtzentrum Santanyis entfernt liegt mit dem Parc natural de Mondragó ein artenreiches Naturschutzgebiet. In dem geschützten Areal sind mehr als 70 Vogelarten und zahlreiche seltene Orchideenarten beheimatet. Auch die Mittelmeerschildkröte konnte in dem Naturpark erfolgreich wieder angesiedelt werden. Mit dem Cap de ses Salines liegt der südlichste Punkt der Baleareninsel im Gemeindegebiet von Santanyi. Der gleichnamige Leuchtturm auf der Landspitze schickt seit 1863 sein Leuchtfeuer hinaus auf das Mittelmeer. Für eine Weinprobe in einem urgemütlichen Ambiente suchen Sie das Weingut Son Alegre auf. Wein wird in der Bodega unter Einhaltung strenger ökologischer Bedingungen produziert.

Nur wenige Kilometer von Santanyi entfernt erstreckt sich die Südostküste Mallorcas. Mit einem mediterranen Ambiente empfängt Sie der Hafen Cala Figuera. Er bezieht seinen Charme aus der nahezu vollständigen Abwesenheit des Massentourismus. Die anschließende Badebucht lädt zu einem Bad im klaren Wasser des Mittelmeeres ein. Ein Badeparadies für Familien mit Kindern ist die Cala Santanyi. Der Sandstrand in der etwa 70 m langen Bucht fällt sehr flach in das Meer ab und gefährliche Strömungen gibt es nicht. Ein Nachteil: In der Hochsaison kann es am Strand schnell voll werden. Zu einem Abschlag vor einer maritimen Traumkulisse lädt der Golfplatz Vall d'Or ein. Er liegt 10 Autominuten von Santanyi entfernt auf einem ehemaligen Finca-Grundstück.  

Santanyi ist hervorragend als Urlaubsort geeignet, wenn Sie mallorquinischen Lebensstil schätzen und die Ferien in einem unverfälschten Ambiente abseits des Massentourismus verbringen wollen.

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Alcudia - Badeort mit mittelalterlichem Altstadtkern

Alcudia

Alcudia in MallorcaAlcúdia ist eine Stadt im Norden Mallorcas, die auf einzigartige Weise Geschichte, Kultur und Urlaubsflair miteinander verbindet. Eine mittelalterliche Stadtmauer umklammert den Altstadtkern, der etwa einen Kilometer landeinwärts vom populären Touristenort Port d’Alcúdia entfernt liegt. Rund 19.000 Einwohner zählt Alcúdia. Die Kleinstadt liegt in unmittelbarer Nähe der gleichnamigen Meeresbucht, die für ihre traumhaften Strände berühmt ist. Die Bucht von Alcúdia ist bei Seglern äußerst beliebt und der Jachthafen dient vielen Freizeitkapitänen als erste Anlaufstelle nach dem Übersetzen mit dem Segelboot vom spanischen oder französischen Festland.

Geschichte von Alcúdia
Alcúdia sah in seiner wechselvollen Geschichte viele Herrscher kommen und gehen. Die ältesten steinernen Ruinen im Stadtgebiet stammen aus der prähistorischen Talayot-Kultur und sind ca. 3.000 Jahre alt. Nach der Eroberung Mallorcas durch römische Truppen im Jahr 123 v. Chr. wurde südlich des heutigen Alcúdia die Siedlung Pollentia gegründet. Die römische Stadt gehört zu den bedeutendsten archäologischen Ausgrabungsstätten auf der Baleareninsel. Bis zur Plünderung durch die Vandalen im Jahr 426 n. Chr. war Pollentia die Hauptstadt der römischen Provinz Balearica. Danach versank die blühende Stadt in der Bedeutungslosigkeit.

Eine Wiederbelebung erfolgt im Jahr 1298 durch den mallorquinischen König Jaume II. Im gleichen Jahr wurde mit der Errichtung einer Stadtmauer begonnen, die noch heute den Altstadtkern umschließt. Ein zweiter Mauerring kam 17. Jahrhundert hinzu, nachdem Alcúdia mehrfach von Piratenüberfällen heimgesucht wurde. Am Ende des 18. Jahrhunderts verlor Alcúdia als Handelsstandort und Hafenstadt an Bedeutung und erst in den 1950er Jahren setzte mit dem aufkommenden Tourismus ein erneuter wirtschaftlicher Aufschwung ein. Heute machen die liebevoll restaurierte Altstadt und die teilweise begehbare Stadtmauer Alcúdia zu einem romantischen Ort an der Nordküste Mallorcas.

Sehenswertes in der Innenstadt
alcudia altstadtEinst als unüberwindliches Bollwerk gegen Eindringlinge gebaut, beherrscht die wuchtige Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert das Stadtbild von Alcúdia noch heute. 26 Türme wurden in die steinerne Befestigungsanlage eingelassen und teilweise ist die Mauerkrone begehbar. Am Placa Constitucio nimmt die Fußgängerzone in der Altstadt ihren Anfang. In den engen Gassen laden Cafés, Tapas-Bars, Kunstgalerien und Modeboutiquen zu einem Besuch ein. Im Nordosten des historischen Stadtzentrums liegt die Stierkampfarena Alcúdia, in der jedoch keine Stierkämpfe mehr veranstaltet werden. Sie bietet Platz für rund 3.500 Personen und wird als Veranstaltungsort für Open-Air-Konzerte und Freilichtaufführungen genutzt.

Die neugotische Pfarrkirche Sant Jaume wurde im Jahr 1893 eingeweiht, nachdem der Vorgängerbau aus dem frühen 14. Jahrhundert im Jahr 1870 eingestürzt war. Das älteste Gotteshaus in Alcúdia ist die Kapelle der Heiligen Anna. Das gotische Kirchlein stammt aus dem 13. Jahrhundert und besteht aus einem Kirchenschiff, das von drei Bögen getragen wird. Als Casas Señorales werden die Adelspaläste in der Innenstadt Alcúdias bezeichnet. Sie dienten einst der wohlhabenden Oberschicht als Wohnhäuser und erstrahlen noch heute im Glanz ruhmreicher Zeiten.

Sehenswerte Bauwerke in der Altstadt sind die Stadttore Porta de Mallorca und Porta del Moll. Das prunkvolle Rathaus Casa Consistorial an Plaça Espanya wurde im Renaissance-Stil errichtet. Teilweise erkennen Sie an den Häuserfassaden maurische Einflüsse. Die Mauren eroberten die Balearen und die Iberische Halbinsel im 9. Jahrhundert und wurden erst im 13. Jahrhundert wieder vertrieben. Ebenfalls aus der Renaissance stammt das Kirchlein Sant Crist. Das Gotteshaus wurde im 17. Jahrhundert erbaut und eingeweiht.

Zauberhafte Sandstrände an der Bucht von Alcúdia
strand alcudiaDen zauberhaften Sandstränden an der Bucht von Alcúdia verdankt die Stadt den Aufstieg zu einem touristischen Zentrum an der Nordküste Mallorcas. Hauptstrand ist die 3,4 km lange Playa de Alcúdia.

Der familienfreundliche Sandstrand ist bis zu 80 m breit und verfügt über einen barrierefreien Zugang. Zu den einsamsten Strände Mallorcas gehört wegen der schweren Erreichbarkeit die Playa Coll Baix. Der Kiesstrand liegt in einer isolierten Bucht und empfängt die Besucher mit türkisblauem Meer und Karibikfeeling.

Etwas abseits von Alcúdia liegt auf der Halbinsel Victoria die Playa S'Illot. Der Kiesstrand ist rund 500 m lang und bietet einen erstklassigen Blick über die Bucht von Pollensa. Vergleichsweise wenig stark frequentiert wird der Sandstrand der Playa Can Cap Bou. Er ist ein Mekka der Kitesurfer und Windsurfer und besitzt eine Länge von 2.400 m.

Aktivitäten in Alcúdia
Der lebhafte Touristenort Port d’Alcúdia ist ein Zentrum des Wassersports an der Nordküste Mallorcas. Das Spektrum reicht vom Surfen über das Segeln bis hin zum Tauchen und Schnorcheln. Rund 15 Minuten Fahrzeit müssen Sie von Alcúdia einplanen, wenn Sie auf dem 18-Loch-Golfplatz Alcanada Golf Club einen Abschlag vor einer mediterranen Traumkulisse ausführen wollen. Der anspruchsvolle Course war in der Vergangenheit häufig Austragungsort internationaler Golfturniere. Touristische Einrichtungen in der Umgebung von Alcúdia sind eine Go-Kart-Bahn und der Wasserpark Alcúdia Waterpark. Letzterer ist von Mai bis Oktober geöffnet und verfügt über zahlreiche Wasserrutschen und Schwimmbecken.

Restaurants in Alcúdia
Restaurant La Terraza, AlcudiaMehrere Spezialitätenrestaurants liegen hinter den mittelalterlichen Stadtmauern im Herzen der Altstadt. Traditionelle spanische Tapas werden Ihnen in der Tapasbar Can Punyetes serviert.

Wenn Ihnen der Sinn nach italienischen Spezialitäten steht, statten Sie der Osteria El Patio einen Besuch ab. In einem freundlichen Ambiente lassen Sie sich italienische Cuisine schmecken. Der kulinarische Schwerpunkt liegt auf Fisch- und Fleischkreationen der italienischen Küche.

In der Altstadt Alcúdias reihen sich zahlreiche romantische Innenhöfe aneinander. In einem von ihnen befindet sich das Restaurant Sa Portassas, in dem eine erstklassische mallorquinische Brotzeit serviert wird. Sie besteht aus frischem Bauernbrot, Oliven, Tomaten und verschiedenen frischen Produkten aus der Region. Außerhalb der Stadtmauern liegt das Restaurant La Terraza an einer idyllischen Meeresbucht. Auf der Terrasse lassen Sie sich im Schein der untergehenden Sonne ein romantisches Candle-Light-Dinner schmecken, während die Wellen leise gegen die Steinmauer plätschern.

Ausflugsziele in der Umgebung
Alcúdia eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für abwechslungsreiche Unternehmungen. Südlich der Altstadt liegt die archäologische Ausgrabungsstätte der römischen Stadt Pollentia. Die antike Siedlung wurde im Jahr 70 v. Chr. gegründet und war für mehr als vier Jahrhunderte die wichtigste Stadt auf Mallorca. Im Rahmen der Grabungsarbeiten legten die Forscher die Überreste eines römischen Forums, Säulenfragmente, Mauern von Wohngebäuden und ein römisches Amphitheater frei. Zahlreiche Fundstücke aus Pollentia werden im Monografischen Museum gezeigt. Dort können Sie Münzen, Mosaike, Marmorsteine mit Gravuren und antike Amphoren bewundern.

Ein Naturparadies vor den Toren der Stadt ist der Naturpark S’Albufera. Das artenreiche Feuchtgebiet liegt an der Verbindungsstraße Can Picafort-Alcúdia und ist von einem Netz an Wander- und Radwegen durchzogen. Startpunkt der meisten Rundwanderungen ist das Naturparkzentrum Sa Roca. Ein Ausflug mit dem Mietwagen führt Sie an das windumtoste Cap Formentor an der Nordspitze Mallorcas. Das Felsenkap erreichen Sie über eine schmale Zufahrtsstraße, die im Sommer allerdings häufig überlastet ist.

Wir hoffen, Sie haben mit dieser Reportage einen umfassenden Einblick in die Kultur, die Stadtgeschichte und die Attraktionen von Alcúdia erhalten. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, entscheiden Sie sich in Ihrem nächsten Mallorca-Urlaub für die Stadt an der Nordküste als Reiseziel.

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El Arenal - Partyhochburg und Badeparadies an Mallorcas Südküste

El Arenal

Schinkenstraße, Bierkönig, Ballermann 6 – die Begriffe sind eng mit dem Ferienort El Arenal an der Südküste Mallorcas verbunden. El Arenal ist eine Partyhochburg an der Playa de Palma und ein Ferienort, der vom Massentourismus geprägt ist. Vor allem feierwillige Reisende aus Deutschland verbringen in El Arenal ihren Urlaub. Vorwiegend handelt es sich um ein junges Publikum. Der Ferienort liegt nur fünf Kilometer vom internationalen Flughafen Son Sant Joan und rund zehn Kilometer von der Inselhauptstadt Palma de Mallorca entfernt. Die verkehrsgünstige Lage hat maßgeblich zum Aufstieg von El Arenal zum Partyhotspot auf der Baleareninsel beigetragen.

Geschichte von El Arenal
El Arenal (katalanisch S’Arenal) wurde im Jahr 1887 erstmalig urkundlich erwähnt. Kaum zwei Dutzend Fischer lebten damals in dem kleinen Dorf. Zu einem Bevölkerungswachstum kam es erst durch den Bau der Eisenbahnstrecke von Palma de Mallorca nach Llucmajor im Jahr 1914. Bedingt durch die Lage auf halber Strecke zwischen den beiden Ortschaften wurde El Arenal eine Wohnkolonie der Streckenarbeiter. Trotzdem gab es keine Bevölkerungsexplosion in dem kleinen Küstenort. Gerade einmal 380 Einwohner wurden am Ende der 1930er Jahre gezählt.

Mit dem aufkommenden Tourismus in den 1950er Jahren entstanden erste Hotels und Pensionen. Knapp vierzig Jahre später, zu Beginn der 80er Jahre, war El Arenal zum Inbegriff für den Massentourismus geworden. Negativer Schlagzeilen machte der Ort durch ungehemmte Trinkgelage am Strand der Playa de Palma. Insbesondere die Strandbar Balenario 6, besser bekannt als „Ballermann 6“, zog Urlauber an, die Sangria mit Strohhalmen aus riesigen Eimern tranken. Die mallorquinische Regionalregierung bereitete den ungezügelten Saufgelagen durch eine Verschärfung der Bestimmungen ein Ende. Laut geht es in El Arenal trotzdem noch immer zu. Die unzähligen Kneipen, Diskotheken, Nachtbars und Partyarenen locken vor allem ein junges Publikum an.

Strand von EL Arenal

Strandleben in El Arenal
El Arenal liegt am breiten Sandstrand der Palya de Palma, der von einer kilometerlangen Strandpromenade begrenzt wird. Liegen und Sonnenschirme werden am gesamten Strand vermietet. Der Strand fällt flach in das Mittelmeer ab, doch Familien mit Kindern werden angesichts der zahlreichen feierfreudigen Jugendlichen, Kegelclubs und Vereine schnell das Weite suchen. Zur Orientierung dienen die 15 Strandbars an der Playa de Palma, die als Balenario bezeichnet werden und mit dieser Aufschrift gekennzeichnet sind. In der Hochsaison ist der Strand häufig überfüllt, erst in der Nachsaison am Oktober wird es etwas ruhiger.

Auf der Strandpromenade vor El Arenal herrscht von Mai bis September reges Treiben. Sie verläuft durchgängig bis in die Inselhauptstadt Palma de Mallorca und wird nicht nur von Spaziergängern genutzt. Auch Radfahrer und Skater nutzen die breite autofreie Fläche, um am Meer unter Palmen entlangzufahren. Bereits aus der Ferne ist die mächtige gotische Kathedrale zu erkennen, die als Wahrzeichen der mallorquinischen Hauptstadt gilt. In der Hauptsaison dient darüber hinaus ein Touristen-Minizug als Verkehrsmittel in El Arenal.

Restaurants und Nachtleben
Urlauber haben in El Arenal die Auswahl aus einer Vielzahl an gastronomischen Einrichtungen. Leckere Tapas bekommen Sie in der „Cafeteria Europa“, während im Restaurant „Las Sirenas“ am Hafen fangfrischer Fisch serviert wird. Liebhaber der italienischen Küche sollten einen Besuch im Restaurant „Del Sol“„Del Sol“ oder im „Bella Italia“ einplanen. Gehobene Küche erwartet Sie im Marea Restaurant, das im 5-Sterne-Hotel Iberostar Playa de Palma außerhalb von El Arenal untergebracht ist. Auf der Speisekarte finden Sie neben galizischem Rind hausgemachte Garnelen-Kroketten und Orangen-Minze-Eis, für das Orangen aus dem „Tal des Goldes“ bei Soller verwendet werden.

Feierwillige Urlauber haben in El Arenal die größte Auswahl an Tanzpalästen, Dance-Floors, Diskotheken und Nachtbars auf ganz Mallorca. Legendäre Party-Locations sind der „Bierkönig“ an der Schinkenstraße, der MEGAPARK, das „Oberbayern“ und die „ShowArena“. Letztere ist ein 3.500 m² großer Partykeller, in dem in der Hauptsaison Ballermann-Stars wie Jürgen Drews und Mickie Krause auftreten. Direkt neben dem Hotel Niagara liegt mit dem „Bamboleo“ der älteste Biergarten an der Schinkenstraße. Wer statt Schlager und Partyhits lieber zu House und Techno das Tanzbein schwingt, sucht nach Einbruch der Dunkelheit die Diskothek „The Club“ am Balenario 6 auf.

Touristischer Zug Mallorca

Aktivitäten in El Arenal
Neben zahlreichen wassersportlichen Aktivitäten, die an der Playa de Palma angeboten werden, zählt das Radfahren zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen in El Arenal. Mehrere Verleihstationen an der Strandpromenade vermieten Tourenräder, Tandems und Viersitzer mit Sonnendach. Zwischen El Arenal und Palma de Mallorca sind keine Steigungen zu überwinden, was den Ausflug im Fahrradsattel auch in den heißen Sommermonaten möglich macht. Mit dem Aqualand El Arenal befindet sich der größte Wasserpark Mallorcas in dem Ferienort an der Südküste. 16 verschiedene Becken, ein Wellenbad und die längste Wasserrutsche der Insel sorgen einen ganzen Tag lang für Spaß und Unterhaltung. Zum Wettrutschen lädt die Doppelrutsche „Harakiri“ ein und für das leibliche Wohl sorgen das Parkrestaurant und mehrere Eisverkaufsstände.

Ausflugsziele in der Umgebung
Der Ferienort El Arenal liegt nur zehn Kilometer von der Inselhauptstadt Palma de Mallorca entfernt an der Playa de Palma. Wer nicht mit dem Fahrrad oder dem Mietwagen der größten Stadt auf den Balearen einen Besuch abstatten will, nimmt den Bus oder ein Taxi. Linienbusse verkehren tagsüber in einen 15-minütigen Rhythmus. Palma de Mallorca hat nicht nur erstklassige Shopping-Meilen zu bieten. Das Viertel La Lonja ist bekannt für das lebhafte Nachtleben. Die wichtigste Einkaufsstraße auf Mallorca ist die Paseo del Borne. In der von alten Bäumen gesäumten Fußgängerzone reihen sich zahlreiche Modeboutiquen aneinander. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in der Inselhauptstadt zählen die Kathedrale La Seu, das Castell Bellver und das Museum Es Baluard für zeitgenössische Kunst.

Eine Attraktion an der Playa de Palma ist das Palma Aquarium, das Sie bequem mit dem Fahrrad erreichen. 55 Meerwasserbecken dienen mehr als 8.000 Fisch- und Korallenarten als Lebensraum. Der Dachgarten ist im Stile eines tropischen Regenwaldes gestaltet und im Außenbereich liegt eine mediterrane Gartenanlage mit Teichen, Wasserstraßen und Abenteuerspielplätzen. Wenn Sie abseits des Massentourismus im kristallklaren Meer baden wollen, fahren Sie an der Felsenküste entlang in Richtung Llucmajor. Kleine Badebuchten wie die Calonet d’es Fornàs und die Caló de Sant Antoni sind auch in der Hauptsaison nur schwach besucht. Ebenfalls im Gemeindegebiet von Llucmajor liegt die malerische Bucht Cala Pi. Sie wird von hellen, mit Pinien bewachsenen Felsen eingerahmt und erinnert an einen Fjord. Das türkisfarbene Wasser ist kristallklar und an den Felsen lädt eine artenreiche Unterwasserflora und -fauna zum Schnorcheln ein.

El Arenal ist ein Hotspot des Partytourismus auf Mallorca, der vorrangig feierfreudige Urlauber im Alter zwischen 18 und 30 Jahren anlockt. Zahlreiche preiswerte Hotels der 2- bis 4-Sterne-Kategorie bieten sich in dem Ferienort als Unterkunft an.

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Cala Ratjada - Quirliger Urlaubsort an der Nordostküste Mallorcas

Cala Ratjada

Cala Ratjada ist ein lebhafter Urlaubsort an der Nordostküste Mallorcas. Er gehört zur Gemeinde Capdepera und erfreut sich besonders bei deutschen Urlaubern großer Beliebtheit. Hinter Cala Ratjada steigen pinienbewachsene Hügel an, die an einigen Stellen als Felsküste in das Meer abfallen.

Der Badeort verfügt über einen wichtigen Hafen, der von einer Betonmauer vor der Brandung geschützt wird und im Südosten liegt. In den historischen Langustenhäusern östlich des Hafenbeckens werden Langusten lebendig in Meerwasserbecken gehalten, bis sich ein Käufer gefunden hat. Cala Ratjada wird dank der zahlreichen Strände in der Umgebung des Ortes besonders häufig von Familien mit Kindern besucht.

Geschichte von Cala Ratjada
Der Küstenort Cala Ratjada wurde nicht am Reißbrett entworfen und ist aus historischer Sicht kein klassischer Touristenort, obwohl sich das Image in den zurückliegenden 40 Jahren gewandelt hat. Gegründet wurde der Ort im 17. Jahrhundert als kleine Fischersiedlung von den Einwohnern der Ortschaft Capdepera. In den fischreichen Küstengewässern stellten die Fischer vorrangig Rochen und Langusten nach. Die Langustenfischerei ist noch heute ein einträgliches Geschäft und die Position als zweitwichtigster Fischereihafen Mallorcas verteidigt Cala Ratjada bis in die Gegenwart. Das erste Hotel in dem Badeort wurde im Jahr 1885 eröffnet. Es trägt den Namen „Hostal Ca's Bombu“ und wird seit Generationen von der Familie Esteva geführt.

In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts setzte mit der Zunahme des Fremdenverkehrs ein Bauboom in Cala Ratjada ein. Allerdings blieb der historische Ortskern von Hotelburgen weitestgehend verschont. Noch immer versprüht das Ortszentrum den Charme eines kleinen Fischerdorfes. Es erstreckt sich rund um den von einer Mauer geschützten Hafen, in dem Ausflugsschiffe nach Cala Millor und Porto Cristo ablegen und bunte Fischerboote auf den Wellen schaukeln. Außerhalb des Ortskernes ziehen sich Hotelbauten und Appartementanlagen an den Stränden entlang.

Buchtansicht in Cala Ratjada

Traumstrände in Cala Ratjada
Die traumhaften Strände an der mallorquinischen Nordostküste sind ein Schatz, der Cala Ratjada zu einem der beliebtesten Ferienorte auf der Baleareninsel macht. Der Stadtstrand des Badeortes trägt den Namen Playa Son Moll. Im Sommer wird es an den bis zu 55 m breiten Strandabschnitt recht voll.

Nordwestlich von Cala Ratjada liegt die Cala Agulla am türkisblauen Mittelmeer. Der feinsandige Strand ist mehr als 500 m lang und besitzt eine mittlere Breite von 50 m. Da die Cala Agulla in einem Naturschutzgebiet liegt, hält sich die Bebauung in Grenzen. Nur an der Südostseite des Strandes stehen einige Hotels und Wohnhäuser mit Geschäften. Wie ein Gegenentwurf zum langen Sandstrand der Cala Agulla wirkt die kleine Badebucht Cala Gat südöstlich von Cala Ratjada. In der Bucht gibt es kaum Wellengang und hinter dem 40 m langen Sandstrand erhebt sich ein mit Pinien bewachsener Hügel.

Neben den Hauptstränden verteilen sich an der Küstenregion rund um den Badeort mehrere kleine Badebuchten, die teilweise über Strände mit Sand-/Kiesgemisch verfügen. Selbst in der Hochsaison geht es an der Playa Sa Pedruscada, der Playa N'Aladern und der Cala Rotja ruhig und beschaulich zu. Schuld daran ist die abgelegene Lage der Buchten, die erst nach einer längeren Wanderung zu erreichen sind. Vergleichsweise stark frequentiert wird die Playa S'Arenal de sa Mesquida. Der feinsandige Strand schließt sich an die Cala Agulla an und liegt begrenzt von felsigen Klippen vor einem Dünengebiet.

Aktivitäten in Cala Ratjada
Als klassischer Ferienort am Meer bietet Cala Ratjada während der Hauptsaison die gesamte Bandbreite mallorquinischer Wassersportarten. Sie haben die Gelegenheit, an Tauch- und Surfkursen teilzunehmen oder im Rahmen eines halbtägigen Segelturns die Küstengewässer an der Nordostküste zu erkunden. Ein Ausflug mit dem Mietwagen führt Sie in die Coves d’Artà. Die Tropfsteinhöhlen zählen zu den touristischen Attraktionen auf Mallorca und können im Rahmen einer Führung besichtigt werden.

Zwischen dem mittelalterlichen Capdepera und der Kleinstadt Artà liegt der Golfplatz Capdepera, der ganzjährig zu einem Abschlag vor einer maritimen Traumkulisse einlädt. Die 18-Loch-Anlage wurde im Jahr 1989 eröffnet und bietet einen zauberhaften Blick auf die felsigen Hügel des Llevant. Naturliebhabern bietet sich die Möglichkeit für Vogelbeobachtungen. An der in einem Naturschutzgebiet liegenden Cala Mesquida ist eine der größten Kormoran- und Möwenkolonien der Balearischen Inseln beheimatet.

Restaurants in CALA RATJADA

Restaurants und Nachtleben
Cala Ratjada ist ein touristisch geprägter Küstenort und entsprechend breit gefächert ist das gastronomische Angebot. Zahlreiche erstklassige Restaurants liegen an der Strandpromenade und etwas versteckt in den Gassen des historischen Ortszentrums.

Anhänger der französischen Küche sollten dem Restaurant „Ses Rotges“ einen Besuch abstatten, das in einem 200 Jahre alten Herrenhaus untergebracht ist. Ein Sternekoch verwöhnt im „Son Jaumell Andreu Genestra“ den Gaumen der Gäste, während im Steakhaus „La Casita“ deftige Rindersteaks und Spezialitäten der mallorquinischen Küche serviert werden.

In Cala Ratjada kommen nicht nur Sonnenanbeter und Feinschmecker auf ihre Kosten. Auch Nachtschwärmer und Partyurlauber müssen nicht auf Unterhaltung verzichten. Die Musikauswahl in den Diskotheken, Bars und Nachtclubs orientiert sich am Geschmack des überwiegend deutschen Publikums. Deutsche Stimmungsmusik und Schlager werden im „Chevy“ gespielt, während in der „Physical-Bar“ und im „Neon Club“ vorrangig House- und Technorhythmen erklingen. In Hafennähe lädt das Café Tres zu einem Drink zu nächtlicher Stunde ein. Hier treten in der Hauptsaison häufig Live-Künstler auf.

Einkaufen in Cala Ratjada
Cala Ratjada bietet das für einen Ferienort typische Einkaufsfeeling. In der Shopping-Meile Carrer L’Agulla Elinor Servera reihen sich Modeboutiquen, Souvenirläden, Technikgeschäfte, Restaurants und kleine Supermärkte aneinander. Auf der zentral gelegenen Plaça dels Pins findet immer samstags ein bunter Wochenmarkt statt, auf dem die Bauern aus der Umgebung ihre selbst gemachten Produkte anbieten.

Insbesondere Selbstversorger, die den Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung verbringen, können den Wochenmarkt nutzen, um frisches Obst, Gemüse, Fisch und Backwaren einzukaufen. Reisende, die am Samstag ab- bzw. anreisen, haben die Möglichkeit auf die Wochenmärkte in Capdepera oder Artà auszuweichen. Sie finden jeweils mittwochs bzw. dienstags statt.

Leuchtturm Punta De Capdepera

Sehenswertes in und um Cala Ratjada
Zu den Sehenswürdigkeiten in Cala Ratjada gehören die historischen Langustenhäuser am Hafen. Dabei handelt es sich um flache, direkt auf den Felsklippen stehende Steinhäuser mit einem halbrunden Dach, die teilweise vom Meerwasser überflutet werden. Zwischen den Steinen leben Langusten, die allerdings nicht allein zurück ins Meer gelangen können. Östlich des Ferienortes steht die Villa March auf einer Anhöhe. Das Haupthaus ist von einem 60.000 m² großen englischen Landschaftsgarten umgeben, der mit zeitgenössischen Skulpturen ausgestattet ist. Im Sommer finden hier gelegentlich Konzerte statt.

An der kleinen Bucht Punta de Capdepera erhebt sich ein Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert direkt neben den Ruinen eines Wachturms. Der Torre Esbucada wurde vermutlich um das Jahr 1700 erbaut und steht unter Denkmalschutz. Nur fünf Kilometer vom Ortszentrum des Ferienortes entfernt liegt die zauberhafte Kleinstadt Capdepera mit ihren mittelalterlichen Gassen und den hübschen Natursteinhäusern. Über dem Ort thront das Castell de Capdepera, eine mittelalterliche Festungsanlage aus dem 13. Jahrhundert, die zum Schutz vor Piratenangriffen errichtet wurde.

Wir hoffen, Ihnen mit dieser Reportage einen der schönsten Orte Mallorcas näher gebracht und Ihr Interesse an einem Urlaub an der mallorquinischen Nordostküste geweckt zu haben.

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Cala Millor - Lebhafter Ferienort in Mallorcas Nordosten

Cala Millor

Cala Millor, MallorcaCala Millor ist ein lebhafter Ferienort an der mallorquinischen Nordostküste. Im Gegensatz zu vielen anderen Küstenorten besitzt der Ort keine historisch gewachsenen Strukturen. Der typische Touristenort bezieht seinen Charme aus dem 1,8 km langen feinsandigen Strand, der flach in das Meer abfällt und aus diesem Grund eine große Anziehungskraft auf Familien mit Kindern ausübt. Cala Millor ist quirlig und die Angebote sind speziell auf die überwiegend deutschen und britischen Urlauber zugeschnitten. Der Aufstieg zu einem touristischen Zentrum Mallorcas begann in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Geschichte von Cala Millor
„Beste Bucht“ lautet die Übersetzung von Cala Millor und tatsächlich lässt die 1,8 km lange Badebucht mit dem feinsandigen Strand keine Urlaubswünsche offen. Der Badeort im Nordosten Mallorcas wurde als Touristenort geplant und gebaut. Das erste Hotel errichtete Jaume Vicens im Jahr 1934. Knapp 25 Jahre später, im Jahr 1958, wurde mit dem Hotel Sabina das zweite Hotel an der Traumbucht eröffnet. Zahlreiche weitere sollten im Verlauf der nächsten Jahrzehnte folgen. Die Uferpromenade von Cala Millor, an der sich heute Restaurants, Bars, Cafés und Geschäfte aneinanderreihen, trägt den Namen des Architekten Joan Llinàs. Er entwarf die Ursprungsform im Jahr 1962, die sich nur auf den Strand von Cala Millor beschränkte. In den 1970er Jahren wurde sie bis in den Nachbarort Cala Bona ausgebaut.

Heute bilden Cala Millor und Cala Bona in touristischer Hinsicht eine Einheit. Hotels und Appartementanlagen dominieren in erster, zweiter und dritter Reihe das Ortsbild. Beide Ferienorte sind durch die enge Bebauung weitestgehend miteinander verschmolzen. Rund 50 Hotels in unterschiedlichen Kategorien, knapp 20 Appartementanlagen und Frühstückspensionen bieten sich in Cala Millor als Unterkunft an. Zahlreiche Residenten verbringen den ganzen Winter an diesem Abschnitt der mallorquinischen Nordostküste. Einige Senioren haben sich einen Zweitwohnsitz in Cala Millor zugelegt, andere haben sich dauerhaft in dem Küstenort niedergelassen.

Touristisches Highlight: Der Strand von Cala Millor
Cala Millor Beach1,8 km lang und bis zu 35 m breit ist der feinsandige Strand in der Bucht von Cala Millor. In der Hauptsaison zwischen Juni und Septenmber gibt es kaum ein freies Plätzchen. Obwohl es sich um einen durchgehenden Strand handelt, ist er in drei Abschnitte unterteilt. Der nördliche Bereich wird als Arenal de Son Servera bezeichnet. An diesem Abschnitt erheben sich die ersten Hotels in erster Reihe. In der Mitte liegt die 1,2 km lange Platja de Sant Llorenç, hinter der sich die Ortschaft Son Moro Bonavista erstreckt. Durch die touristische Erschließung und die damit verbundene Bebauung ging der Ort in Cala Millor auf. Im Süden schließt sich der Strandabschnitt mit dem Namen Cala Nau an, der nach etwa 200 m in die flache Felsenküste der Halbinsel Punta de n'Amer übergeht.

Der Strand von Cala Millor empfängt Sie mit einer erstklassigen touristischen Infrastruktur. Es werden Liegen und Sonnenschirme vermietet und Rettungsschwimmer wachen in der Hauptsaison über das Geschehen. Über Rampen wird an mehreren Übergängen der barrierefreie Zugang gewährleistet. Sanitäre Einrichtungen und Süßwasserduschen stehen ebenfalls zur Verfügung. Einen Cappuccino oder ein kühles Bier unter Palmen können Sie sich an der Strandpromenade schmecken lassen. Die breite Promenade ist in einen Rad- und Fußweg unterteilt und wird von unzähligen Gastronomiebetrieben und Hotels gesäumt.

Aktivitäten in Cala Millor
Im Sommer stehen wassersportliche Freizeitbeschäftigungen und das Baden im bis zu 25 Grad warmen Mittelmeer im Zentrum der Aktivitäten. Windsurfen, Schnorcheln und Banana-Riding sind in der Bucht von Cala Millor möglich. Wer Abenteuer und Action liebt, leiht bei einem örtlichen Anbieter ein Quad oder einen Strandbuggy aus und nimmt an einer geführten Tour ins Hinterland teil. Nur eine Autobahnabfahrt weiter liegt der Golfplatz Canyamel im hellen Sonnenschein. Die 18-Loch-Anlage überzeugt mit gestalterischen Elementen wie Trockensteinmauern, Feigenbäumen und von Palmen gesäumten Fairways. Im Ortszentrum befinden sich die Niederlassungen mehrerer Fahrradverleihstationen. Dort können Sie ein Mountainbike, ein Tourenrad oder einen Viersitzer mit Sonnendach ausleihen und gemächlich an der Strandpromenade entlangradeln.

Shoppingmeile und Restaurants
Direkt hinter der Strandpromenade von Cala Millor verläuft die belebte Einkaufsstraße. Boutiquen, Supermärkte, Geschäfte mit Badebekleidung und Schuhen, Souvenirläden und Restaurants reihen sich in der Fußgängerzone aneinander. In der Abendzeit laden zahlreiche Nachtbars, Clubs und einige Diskotheken zu stimmungsvollen Partys ein. Allerdings ist Cala Millor keine Partyhochburg. Nachtschwärmer mit einem ausgeprägten Bedürfnis nach durchtanzten Nächten sollten die Angebote örtlicher Reiseveranstalter nutzen, die Partytrips in das benachbarte Cala Ratjada und nach El Arenal an der Südküste anbieten.

In Cala Millor erwartet Sie eine ungeheure Fülle an gastronomischen Einrichtungen. Das Spektrum reicht vom einfachen Imbiss bis zum Gourmet-Restaurant. Wer kein All-inclusive-Arrangement in einem Hotel gebucht hat, kann sich in einem Urlaub quer durch die mallorquinische, die britische und die kontinentaleuropäische Küche probieren. Das Restaurant Euforia ist ein neues Konzept mit sehr leckeren Tapas in Mallorca., während das Restaurant „La Siesta“ den Fokus auf mediterrane Küche mit mallorquinischen Einflüssen legt. Die älteste Bar in Cala Millor trägt den Namen „Bar Rafael“ und ein Besuch gehört beinahe zum Pflichtprogramm in einem Sommerurlaub. So lebhaft, wie es in den Sommermonaten in dem Ferienort zugeht, so ruhig ist es im Winterhalbjahr. Die meisten Geschäfte schließen in der kalten Jahreszeit. Residenten fahren zum Einkaufen in die Kleinstadt Artà oder nach Manacor.

Ausflugsziele in der Umgebung
Als beliebter Familienferienort hat Cala Millor eine Reihe von Ausflugszielen und touristischen Einrichtungen in der näheren Umgebung zu bieten. Der Park Safari Zoo Reserva Africana ist die Heimat von Bewohnern der afrikanischen Savanne und ein populäres Ausflugsziel in der Nähe von Sa Coma. Naturliebhaber und Wanderer sollten einen Ausflug auf die Halbinsel Amer einplanen. Das Naturschutzgebiet ist über mehrere Wanderwege erschlossen und gibt seltenen Vogel- und Eidechsenarten eine Heimat. Als Reiseziel für einen Halbtagesausflug eignen sich die Cuevas del Hams oder die Cuevas del Drach. Beide Tropfsteinhöhlen liegen bei Porto Cristo und sind nach kurzer Fahrzeit mit dem Mietwagen erreicht.

Südlich von Cala Millor liegt die Kleinstadt Felanitx, die ein regionales Weinanbaugebiet ist. In den Weingeschäften im Ortszentrum bekommen Sie erlesene Weiß- und Rotweine. Wein wird erst seit wenigen Jahren wieder auf Mallorca angebaut, nachdem eine verheerende Reblausplage am Ende des 19. Jahrhunderts dem Weinanbau ein jähes Ende bereitet hatte. Auf einem 500 m hohen Berg vor den Toren von Felanitx liegt die festungsartige Klosteranlage Santuari de Sant Salvador. Auf den Berg schlängelt sich eine enge Serpentinenstraße. Die Auffahrt lohnt sich nicht nur wegen des Besuchs der historischen Abtei, sondern vor allem wegen der fantastischen Aussicht.

Mit dieser Reportage haben wir Ihnen einen Einblick in die touristische Infrastruktur und die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Cala Millor gegeben. Wir hoffen, auf diese Weise Ihr Interesse an einem der interessantesten Orte Mallorcas geweckt zu haben.

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Mallorca schönste Orte

Die schönsten Orte

Strahlender Sonnenschein, 180 Strände und traumhafte Naturlandschaften – viele Gründe sprechen für Mallorca als Reiseziel. Über 12 Millionen Touristen im Jahr können nicht falsch liegen. Die Baleareninsel verzaubert mit einem Mix aus idyllischen Küstenregionen, historischem kulturellen Erbe und einer erstklassigen touristischen Infrastruktur.

Orte auf Mallorca, hier SantanyiJeder kommt auf Mallorca auf seine Kosten. Sonnenanbeter dürfen sich auf Sommerwetter vom Frühjahr bis zu Herbst freuen, auf Aktivurlauber warten spektakuläre Wanderwege in der Tramuntana und kulturinteressierte Urlauber haben bezüglich der Ausflugsziele die Wahl zwischen jahrhundertealten Klosteranlagen, mittelalterlichen Festungen und geschichtsträchtigen Orten.

So vielfältig wie die Landschaften und das kulturelle Erbe, so unterschiedlich sind die Städte, Dörfer und Badeorte auf der Baleareninsel. Wir stellen Ihnen Mallorcas schönste Orte in ausführlichen Reportagen vor und gehen auf regionale und geografische Besonderheiten ein. Sie erfahren Einzelheiten zur Geschichte der Orte, zu Aktivitäten, Stränden, Shopping-Möglichkeiten und Unterkünften. Darüber hinaus erfahren Sie Details zu den Besonderheiten in Mallorcas interessantesten Orten sowie zu Sehenswürdigkeiten und Landschaftsattraktionen in der Umgebung.

Mallorca schönste Orte unterscheiden sich hinsichtlich des kulturellen Erbes, der Geschichte und der touristischen Angebote. Wir stellen Ihnen klassische Touristenzentren wie Cala Ratjada, Cala Millor und El Arenal aber auch die Hafenstadt Alcudia mit ihrem malerischen Altstadtkern und die das zauberhafte Santanyi mit seinen sandsteinfarbenen Gebäuden vor. Während El Arenal für durchtanzte Partynächte, Biergartenambiente und Ballermann-Feeling bekannt ist, zieht es an die kilometerlangen Stände von Alcudia und Cala Millor vornehmlich Familien und Individualurlauber. Die Nähe der Touristenhochburg El Arenal zur mallorquinischen Hauptstadt macht Ausflüge mit Bus oder Taxi nach Palma de Mallorca jederzeit möglich. Die Badeorte an der Nordost- und der Nordküste Mallorcas sind hingegen der perfekte Ausgangspunkt für Abstecher zu den 200 m hohen Steilklippen am Cap Formentor und in den Naturpark S’Albufera.

Pollença ist eine 16.000 Einwohner zählende Kleinstadt am Rand der Serra de Tramuntana. An der Westküste Mallorcas liegt mit Port d‘Andratx ein exklusiver Hafenort vor einer malerischen Gebirgskulisse.

Fornalutx ist ein 700-Seelen-Dorf in der Serra de Tramuntana. Mit seinen engen gewundenen Gassen, den Bruchsteinhäusern und Steintreppen ist der Ort ein architektonisches Kleinod an der Westküste Mallorcas. Peguera ist ein quirliger Badeort im Südwesten Mallorcas. Drei feinsandige Strände bieten erstklassige Voraussetzungen zum Baden, Schnorcheln und für verschiedene Wassersportarten.

Begleiten Sie uns auf einem Ausflug zu den schönsten und interessantesten Orten Mallorcas und finden machen Sie Ihren persönlichen Favoriten für den nächsten Inselurlaub ausfindig.

7 Prominente, die auf Mallorca wohnen

7 Prominente

Wer in Mallorca urlaubt, der rechnet in der Regel nicht damit, im Alltag auf internationale Promis und Celebritys zu treffen. Deutsche Promis der B- bis C-Klasse haben auf der Insel in gewissen Gegenden ihr Revier. Sie wissen schon: Der Strandabschnitt, an den die Leute reisen, die einen Flug mit dem Billigflieger nach Palma und den Verzehr anschließend mehrerer Eimer Sangria verteilt auf zwei Tage als gelungenes Wochenende bezeichnen.

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Menschen wie Til Schweiger, die Familie Catherine Zeta-Jones/Michael Douglas und Stars ähnlichen Kalibers wohnen auf der Insel meist abgeschieden. Oder sie beehren Mallorca mehrmals im Jahr, wohnen dann aber gut abgeschirmt auf riesigen Fincas. In diesem Artikel lassen wir die B-Prominenz außen vor. Stattdessen konzentrieren wir uns auf wahre Stars aus den Bereichen Kunst, Schauspielerei und Musik: die Top-7 der wahren Prominenten auf Mallorca!

1. Catherine Zeta-Jones & Michael Douglas
Michael Douglas bezeichnete das Landgut S’Estaca bei Valldemossa in Interviews gerne als Ruheoase, in der er Kraft auftanke. Er verbrachte hier viel Zeit mit seiner Frau Catherine Zeta-Jones, wenn gerade mal keine Dreharbeiten anstanden. Doch das hinderte das Paar nicht daran, Ihr Gut bereits seit 2014 zum Kauf anzubieten. Wollte das Hollywood-Paar anfangs noch stolze 50 Millionen Euro, so ist das aktuellste Angebot für die 1.000 m² Wohnfläche auf 100 Hektar Grund auch etwas für Leute mit kleinerem Portemonnaie. Genauer gesagt: Mit einem um etwa 14 Millionen kleineren Geldbeutel … Wenn Sie das nötige Kleingeld haben, schauen Sie hier.

2. Boris Becker
1997. Damals war er noch aktiv im Tennissport, verliebte sich Boris Becker in ein etwas abgelegenes Landstück bei Artà und ließ dort die Villa „Son Coll“ erbauen. Und damit fing, wenn man den aktuellen Zeitungsberichten glauben möchte, der finanzielle Abstieg Boris Beckers an. Zuletzt war besagte Villa laut einem Londoner Gericht nicht einmal mehr so viel Wert, um die dort angelaufenen Schulden von etwas mehr als vier Millionen Euro zu begleichen. Offiziell werden zwar immer noch 12,5 Millionen Euro als Kaufpreis aufgerufen, aber Experten zweifeln daran, ob das so realistisch ist. Und Boris Becker? Der hat sich seit einer großen Einweihungsparty 2006 kaum noch privat auf Mallorca blicken lassen.

3. Herbert Grönemeyer
Normalerweise „tief im Western“ verwurzelt (vgl. den Song „Bochum“), ist der deutsche Megastar auf Mallorca hoch im Norden angesiedelt. Genauer gesagt, residiert Grönemeyer in Sóller mitten in der Sierra de Tramuntana. Und als Familienmensch lässt er dort wohl auch gerne ab und an seinen Bruder, den bekannten Arzt Dietrich Grönemeyer, wohnen. Dieser nutzt seine Aufenthalte dort angeblich, um an neuen Bestsellern zu arbeiten. Noch eine weitere Mallorca-Verbindung: Die Sängerin des auf dem Grönemeyer-Song „Mambo“ beruhenden Covers „Mamboleo“, Loona, residiert ebenfalls auf Mallorca.

4. Til Schweiger
Kinoproduzent, Schauspielstar, Restaurantbetreiber, Regisseur, Möbel- und Inneneinrichtungsdesigner … da kann man verstehen, wenn man sich ab und an mal auch etwas vom Rummel entfernen möchte. Und genau das macht Til Schweiger oft und gerne auf seiner 2013 erworbenen 300 Jahre alten Finca in der Sierra Tramuntana. Laut bild.de wird der gern als leicht aufbrausend bekannte Superstar dort sogar zum „happy Hippie“. Kann man aber auch verstehen, wenn man diesen Landstrich schon einmal gesehen hat.

5. Rafael Nadal
Als gebürtiger Mallorquiner versteht es sich fast von selbst, dass man sich dort, wenn man das nötige Vermögen hat, auch ein Anwesen leistet. Rafael Nadal, größter spanischer Tennisspieler aller Zeiten, stammt aus Manacor und wohnt auch im Osten der Insel. Dort wohnt er offiziell auch heute noch gemeinsam unter einem Dach mit fast seiner gesamten Familie, allerdings hat er sich mittlerweile eine schicke Villa in Porto Cristo direkt am Meer gegönnt, die wohl seinen wahren Lebensmittelpunkt bildet – wenn man bei einem Tennisprofi davon sprechen kann. Hier bekommen Sie eine kleine Hausführung.

6. König Juan Carlos
Zwar gibt es einen selbsternannten König von Mallorca, geboren in Nauen, der echte König von Mallorca aber ist Juan Carlos. Die weitläufige Sommerresidenz der Bourbonen in Cala Major nutzt der 2014 zurückgetretene Monarch auch aktuell noch sehr gerne. Um die Amtsgeschäfte kümmert sich Sohn Felipe. Wenn er auf Mallorca ist, „regiert“ der junge König vom Amssitz in Palma aus, der direkt gegenüber der Kathedrale liegt.

7. Frank Elstner
Vom König Spaniens zum König der Fernsehshows. Frank Elstner war in den 70er Jahren einer der ersten deutschen Promis, die sich auf Mallorca niederließen – und zwar in Pollença. Ob er sich dort nach wie vor neue Ideen für Samstagsabendshows einfallen lässt, weiß man nicht. Sicher aber ist, dass er dort an seinem ersten Gesundheitsbuch gearbeitet hat, das 2017 erschien. Und da er nicht mehr so aktiv im Fernsehgeschäft ist, findet er dort Zeit für Entspannungsübungen und genießt, dass er mehr freie Zeit hat, wie er im Hamburger Abendblatt berichtet.

Mallorca Immobilien

Mallorca Immobilien

Mallorca bietet mit seinen kontrastreichen Küstenregionen und den ursprünglichen Dörfern im Inselinneren eine riesige Auswahl an reizvollen Wohnlagen. Auf der Baleareninsel stehen verschiedene Objekte zum Kauf oder zur Miete / Langzeitvermietung zur Verfügung.

 

Objektarten und Lage der Immobilien

mallorca immobilienBei der Auswahl einer Immobilie auf Mallorca, die längerfristig angemietet oder sogar gekauft werden soll, spielen die Objektart und die Lage eine bedeutende Rolle. Interessierte Personen haben die Wahl zwischen einem renovierten Steinhaus im Dorfzentrum, einer rustikalen Finca, einem Landhaus mit Grundstück, einem Appartement in einem abgeschlossenen Komplex und einer exklusiven Villa mit Meerblick. Kriterien wie ein eigener Swimmingpool, Garten oder Garage haben maßgeblich Einfluss auf den Mietpreis.

Jede Immobilie auf Mallorca verfügt über spezifische Eigenschaften. Sie können sich zwischen möblierten und unmöblierten Objekten entscheiden und haben die Wahl zwischen Immobilien mit oder ohne Heizung, Terrasse, Balkon oder Meerblick. Entscheidend ist bei vielen Objekten die Lage. Um ein geeignetes Objekt zur Langzeitmiete ausfindig zu machen, sollten Sie folgende Fragen beantworten: Bevorzuge ich Strandnähe und Meerblick oder suche ich Ruhe und Abgeschiedenheit in den Bergen? Wohne ich lieber zentrumsnah in der Stadt oder auf einem Landgut im Inselinneren? Welche Mindestanforderungen an die Ausstattung der Immobilie habe ich?

Mallorca-Immobilien: Vermietung durch Immobilienmakler
Damit die Anmietung einer Immobilie auf Mallorca kein Glücksspiel wird, sollten Sie auf das Know-how erfahrener Immobilienmakler vertrauen. Die Experten sind mit dem Immobilienmarkt auf der Baleareninsel bestens vertraut und machen binnen kürzester Zeit Ihr Wunschobjekt ausfindig. Auf Wunsch versorgen Sie die Immobilienmakler mit Informationen zur aktuellen Marktlage und geben eine Einschätzung zur Entwicklung der Mietpreise auf Mallorca ab. Immobilienmakler auf Mallorca kümmern sich um die planvolle und professionelle Abwicklung der Anmietung und stehen auch nach Abschluss des Mietvertrages als Ansprechpartner bei Unklarheiten zur Verfügung.

Renommierte Immobilienmakler auf Mallorca

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Mallorca Regionen – Strandparadiese, Steilküsten und Bergromantik

Mallorca Regionen

Strandparadiese auf MallorcaMallorca ist eine kontrastreiche Mittelmeerinsel, deren Landschaftsbild von schroffen Steilküsten, kilometerlangen Sandstränden und einer wild zerklüfteten Gebirgskette im Norden geprägt wird.

Wir stellen Ihnen die einzelnen Ferienregionen der Baleareninsel vor und stimmen Sie auf einen Mallorca Urlaub ein. Wild und ungezähmt präsentiert sich die Westküste der Mittelmeerinsel. Die Region wird vom Gebirgszug der Serra de Tramuntana geprägt und zahlreiche Ferienhäuser liegen malerisch an den Berghängen in der Umgebung der Ortschaften Port de Sóller und Valldemossa. An der Nordküste Mallorcas ist die 25 km lange Bucht von Alcúdia mit ihren feinsandigen Stränden ein touristisches Zentrum und an der Nordostküste befinden sich die quirligen Ferienorte Cala Millor, Cala Bona und Cala Ratjada.

Malerische Badebuchten mit goldfarbenem Sand dominieren im Süden und Südosten Mallorcas die Küstenregion. Cala d'Or und Porto Cristo gehören zu den lebhaften Ferienzentren an diesem Küstenabschnitt. In dieser Region haben Sie die Wahl zwischen einer rustikalen Finca, einem modernen Ferienhaus mit Pool und geräumigen Appartements als Urlaubsunterkunft. Ein Studio in der Inselhauptstadt Palma de Mallorca oder eine Ferienwohnung an der Playa de Palma sind hervorragend als Urlaubsunterkunft geeignet, wenn Sie einen Strandurlaub mit Partynächten kombinieren wollen, ohne auf Großstadtambiente verzichten zu müssen. Ein Kontrastprogramm zu den Partyhochburgen im Süden und Südwesten Mallorcas bietet das Binnenland der Mittelmeerinsel. Fernab der Touristenhochburgen verbringen Sie Ihren Urlaub in einer landestypischen Natursteinfinca in ländlicher Umgebung.

Mallorca Reportagen

Mallorca Reportagen

Reportagen von MallorcaShoppingmöglichkeiten, Hundestrände, Museen und mallorquinische Rezepte – in der Rubrik Mallorca Reportagen finden Sie zahlreiche nützliche Informationen rund um die Baleareninsel.

Die Redaktion von mallorca.com greift in der Kategorie Mallorca Reportagen mehrere inseltypische Themen auf. In ausführlichen Beiträgen stellen wir Ihnen die 10 schönsten Strände, ausgewählte Buchten auf Mallorca und die Wochenmärkte der Insel Mallorca vor. In einer separaten Reportage gehen wir auf die Shoppingmöglichkeiten auf Mallorca ein und nehmen die Einkaufszentren in der Inselhauptstadt Palma de Mallorca unter die Lupe. Aufgrund der hohen Nachfrage widmen wir uns ausführlich dem Thema Essen und Trinken auf der Baleareninsel. Sie erfahren Einzelheiten zu den Kochgewohnheiten der Mallorquiner und finden in der Reportage „Mallorquinische Rezepte“ einige inseltypische Gerichte zum Nachkochen.

Spezielle Beiträge beschäftigen sich mit den Delfinen auf Mallorca, die hin und wieder vor den mallorquinischen Küsten auftauchen und mit den Museen auf Mallorca. Letztere sind das perfekte Schlechtwetterprogramm und geben Ihnen einen Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte der Insel. Nützliche Informationen zum Thema Mietwagen finden Sie in der Reportage „Mobil auf Mallorca“. Der Individualtourismus gewinnt auf der Baleareninsel zunehmend an Bedeutung und entsprechend groß ist der Informationsbedarf zu diesem Themenkomplex. In einzelnen Beiträgen stellen wir Ihnen darüber hinaus Mallorca Naturparks, das Spielcasino in Porto Pi und die Besonderheiten des Osterfestes auf der Mittelmeerinsel vor.

Reiseinfos

Reiseinfos

In dieser Kategorie haben wir nützliche Informationen rund um die Baleareninsel für Sie zusammengetragen. Wichtige Details zur Anreise nach Mallorca und zum Straßennetz finden Sie in den Reportagen Flughafen Mallorca, Einreise und Autobahnen. Nützliche Informationen zur Reisevorbereitung haben wir in den Beiträgen Wetter auf Mallorca, beste Reisezeit und Mallorca Fakten zusammengestellt.

Reiseinfos Mallorca

Damit Sie keine Feierlichkeiten oder Festakte verpassen, haben wir den mallorquinischen Feiertagen und den Veranstaltungen auf der Baleareninsel separate Beiträge gewidmet. Darüber hinaus befassen wir uns ausführlich mit dem Osterfest, das zu den wichtigsten religiösen Festen auf Mallorca gehört.

In der Reportage Mallorca Shopping gehen wir auf die Einkaufsmöglichkeiten in der Inselhauptstadt Palma de Mallorca und in den Outlet-Centern in Manacor und Inca ein. Die Einkaufstempel der Inselhauptstadt stellen wir Ihnen in einem gesonderten Beitrag mit dem Titel Einkaufszentren auf Mallorca vor. Die Infos rund um die Baleareninsel werden mit detaillierten Informationen zu den Themen Trinkgeld, Museen, Internet an öffentlichen Plätzen und Taxis auf Mallorca abgerundet.

Wenn Sie das bunte Treiben auf den zahlreichen Wochenmärkten in Ihrem Urlaub miterleben wollen, informiert Sie die Reportage Märkte auf Mallorca über die wichtigsten Termine.