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Algaida
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Algaida
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Fläche der Gemeinde: 88
km
durchschnittliche Höhe über NN: 155m
Einwohner: ca. 3500
Entfernung bis Palma: 24 km
Markttag: Freitag |
Algaida (arabisch für "der Wald") ist einer der größten Gemeinden des Pla von Mallorca - die Dörfer des Inselinneren. Das Landschaftsbild wird von Mandel- und Feigenbaumbepflanzung geprägt, den alten Pensionen für den Reisenden und der sanft geschwungenen Linie des Landes. Ein typisch mallorquinisches Dorf ohne
Turismus, mit engen Strassen und alten Steinhäusern.
Zur Gemeinde Algaida gehören auch die Orte Randa und Pina. Sechs kleinere Berge gehören zu
Algaida, darunter der bekannteste ist der Puig Randa mit 544 Meter.
Insgesamt findet man drei Kloster-Heiligtümer:
Santuario de Nuestra Señora de Gracia - aus dem 15. Jahrhundert
Santuario de Sant Honorat - aus dem 14. Jahrhundert
Santuario Nuestra Señora de Cura - seit 1275 franzikanisch und Stätte des
grossen Philosophen und Gelehrten Ramón Lull.
Bereits zur prätalayotischen Ära finden sich Informationen über
Algaida. Zur Zeit der Muselmanen gab es zwei Höfe mit dem Namen
Algaida, sowie ein weiterer mit der Bezeichnung Castellitx, welches seit dem 13. Jahrhundert auch Kirchengemeinde war. Die Landwirtschaft ist für Algaida seit jeher
der wichtigste Wirtschaftsfaktor sowie die Pensionen und Fincas in der näheren Umgebung.
Rund um Algaida lohnt sich der Besuch in einem der alten urigen Restaurants, mit offenen Feuerstellen und typisch mallorquinischen Gerichten. Probieren Sie auch die selbsterzeugten Liköre wie z.B. der Hierbas von
"Can Damoni".
Die Pfarrkirche Sant Pere i Sant Paul stammt aus dem 15
Jhd. Bemerkenswert ist z.B das
gotische Portal oder die kuriosen Wasserspeier. Das Altarbild ist dreigeteilt und verfügt über insgesamt 13 geschnitzte Darstellungen.
Durch die weite Ausdehnung der Gemeinde finden sich zahlreiche Wegekreuze zum Teil noch aus dem 16. Jahrhundert.
Es finden sich 23 Windmühlen in der Gemeinde von
Algaida, 17 in Algaida, 4 in Pina und 2 in Randa. Fast alle werden als Wohnhäuser genutzt. Nur bei wenigen kennt man das Jahr der Errichtung, wie bei der Mühle von Xina (1738), die im Jahr 1979 restauriert und in ein Künstleratelier verwandelt wurde.
Die Glasfabrikation Gordiola, gegründet im Jahre 1719 und älteste in Mallorca, befindet sich 19 km hinter Palma an der Hauptstraße nach Manacor kurz vor
Algaida. Dort kann man den Glasbläsern bei der Arbeit zuschauen oder im Museum der Geschichte auf den Grund gehen.
Sehenswert ist der farbenprächtige und traditionelle "Ball der
Cossiers" - ein alter Tanz (14. Jahrhundert), indem drei Tänzerpaare, Symbol für
das Gute gegen einen Teufel wetteifern.
Zu sehen am 16. Januar zum Patronatsfest Sant Honorat. Dienstag nach Ostern während der Wallfahrt nach Castellitx und zu Sant Jaume um den 25. Juli - Sommernachtsball.
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