Das Dorf Banyalbufar liegt am Hang
des Tramuntangebirges, inmitten von jahrhundertealten Natursteinterrassen, die bis zum Meer reichen.
Die Sonnenuntergänge sind
atemberaubend, denn der Ort zählt zu den wenigen, an dem
man die Sonne langsam im Meer versinken sehen kann.
Ein Ort mit ca. 500 Einwohner und den Stränden:
Cala
Banyalbufar, Es Corral
Fals, Son Bunyola,
Es Port des
Canonge, Sa Galera, S´Arenal.
Weiterhin bietet der Ort einige Restaurants,
kleine Hotels und Gasthäuser.
Ein abgeschiedener vom Massentourismus
verschonter Ort, an dem man sehr gut entspannen kann.
Zu erreichen ist
Banyalbufar von Palma aus über die Landstrasse Richtung
Esporles, danach wird die
Strasse
etwas kurviger und zum Teil sehr eng. Oder von Andratx über
die Westküste.
Seine Geschichte und Kultur steht im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Wasser - ein Wasserverteilungssystem, das schon zu moslemischer Zeit verwendet wurde - wie auch mit den Windmühlen. Der Ort
Banyalbufar, so wie er sich uns heute präsentiert, ist auf die Ansiedlung arabischer Einwanderer aus Andalusien zurückzuführen.
Der ursprüngliche Ortsname Banyalbahar setzt sich aus zwei klar differenzierten Teilen zusammen: banya und
bahar. Banya steht für Gründung einer neuen Niederlassung und bezieht sich auf die Ansiedlung einer maurischen Gemeinde in der Serra de Tramuntana während des 10.
Jhdts. Der zweite Teil -bahar -ist laut Unterlagen des XIII.
Jhdts. dem katalanischen "la mar" bzw."sa mar" oder auch dem lateinischen juxta mare, d.h. am, nahe dem Meer, entnommen. Die ursprüngliche maurische Bedeutung von Banyalbufar ist folglich "nahe dem Meer errichtet".
Während des Mittelalters - vor allem bis ins 15. Jhdt. - wurde das Tal von einer praktisch
absolutistischen Regierung beherrscht: der Baronie von Banyalbufar. Der Herrscher der Baronie besaß die Zivil- und
Strafgerichtsbarkeit über die gesamte Ortsbevölkerung.
Die Einwohner von Banyalbufar widmeten sich fast ausschließlich der Landwirtschaft; der Fischfang spielte nur eine
sekundäre Bedeutung. Angebaut wurden Weizen, Gerste, Hülsenfrüchte, Oliven, Flachs, Hanf, Safran, und vor allem
Wein. Die hiesige Malvasiertraube war hoch geschätzt. Nachdem ihr Anbau lange Zeit vernachlässigt wurde, ist man
heute bemüht, sie neu anzupflanzen.
Um vor den Angriffen der Korsaren geschützt zu sein, wurden an den höchsten Punkten des Dorfes Verteidigungstürme -
genannt atalayas -errichtet. Erwähnenswert sind die atalayas des kürzlich restaurierten Torre del Verger sowie der
im Kloster der Baronie befindliche Verteidigungsturm.
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