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Son
Servera
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Cala
Millor |
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Cala Millor hat sich Ende der fünfziger, Anfang der sechziger Jahre dem Fremdenverkehr geöffnet und seitdem hat die touristische Entwicklung
s tetig zugenommen.
Cala Millor ist somit eines der beliebtesten Tourismuszentren der Insel, eines der bekanntesten in fast allen Ländern West-Europas.
Cala Millor liegt an Mallorcas Ostküste, im Gemeindegebiet von Son Servera und Sant Llorenç, etwa 60 Km von Palma und 20 Km von Manacor entfernt.
Der Strand von Cala
Millor, mit seinem feinen, weissen und sauberen Sand, erstreckt sich über eine Länge von mehr als 2 Km und hat eine durchschnittliche Breite von 50 Meter. Er wird von azurblauem und kristallklarem Meerwasser umspült. Seit dem Jahr 2001 hat dieser Strand die "Blaue Fahne" der Europäischen Gemeinschaft erhalten; diese Auszeichnung ist eine Garantie dafür, dass Sie, wenn Sie Cala Millor für Ihren Urlaub gewählt haben, optimale Gesundheitsbedingungen und Einrichtungen vorfinden werden.
Das Angebot von Cala Millor beschränkt sich nicht nur auf Sonne und Strand, nein, es gibt zahlreiche Möglichkeiten für die Ausübung vieler Sportarten und auch Kultur und Unterhaltung fehlen nicht. Die meisten Hotels sind bester Qualität, sowohl in der Gestaltung von Haus und Umgebung, als auch bezüglich der Gästebetreuung.
Das ergänzende Angebot ist breitgefächert: Diskotheken, Sportanlagen, Restaurants bester Kategorie, Souvenirs, Cafes, Tabakläden, Banken, Zeitungsgeschäfte, Ärztezentren als auch Apotheken. Diese gesamten Qualitäten machen Cala Millor zu einem idealen Ort für einen unvergesslichen Urlaub. Die Umgebung von Cala Millor bietet dem Urlauber viele Ausflugsmöglichkeiten: Costa de los
Pinos, der Hafen von Cala Bona, Son Servera und Sant Llorenç, mit ihren Wochenmärkten, Son Carrió nur wenige Kilometer entfernt, S’Illot mit seiner großen megalisthischen Siedlung und der unberührten "Punta de
N’amer", ein Naturschutzgebiet besonderen Wertes, mit seinem Wachturm aus dem 17. Jahrhundert, der einen Gesamtblick über die herrliche Bucht von Cala Millor bietet.
Die Burg "La Punta de N´Amer"
Der Turm "La Punta de N´Amer", der ca. 35 m über dem Meeresspiegel liegt, wurde Ende des 17. Jahrhunderts konstruiert. Wegen seiner eigentümlichen Form und Größe kann man ihn eher als eine Festung zur Verteidigung als einen einfachen Beobachtungs- und Meldeturm ansehen.
Schon im Jahr 1585 führte der damalige Vizekönig Lluis Vich eine Generalinspektion seines Geländes durch und hielt in dieser Gegend die Konstruktion eines Turms für notwendig. Aber der Antrag wurde mehrmals aus finanziellen Gründen zurückgestellt, letztendlich bis zum 4. September 1688, als die Mauren den Kapitän von Muro und einige Fischer
gefangennahmen. Endlich erklärte sich der General-Rat nach mehrmaliger Abstimmung mit dem Bau einverstanden, der dann allerdings erst im Jahr 1693 begann.
Die Arbeiten wurden ungefähr im Jahr 1696 abgeschlossen, also mehr als 100 Jahre nach dem ersten Antrag. Die Festung wurde von 3 Turmwächtern bewacht, die unter anderem Waffen wie Schöpfeimer, Enterhaken und 2 Kanonen von unterschiedlichem Kaliber
besaßen.
Die Form der Festung ist das Resultat der "Kreuzung" eines Würfels mit einer viereckigen Pyramide. Die Gesamtheit des Turms ist aus Quadersteinen konstruiert und hat das Aussehen einer sehr soliden Konstruktion, die einen kriegerischen Eindruck macht. Die Festung ist
umgeben von einem in Stein geschlagenen Graben und einer Brüstung, die den kreisförmigen Weg bildet. Der Zutritt zum Turm erfolgt über eine restaurierte Zugbrücke, die in damaliger Zeit an der Fassade hochgeklappt blieb und die Hauteingangstür verdeckte. Im Erdgeschoss gab es Nebengebäude für die Truppen sowie einen Kamin. Weiterhin gibt es eine restaurierte Dachkammer aus Holz, von der man zu den Schießscharten auf den vier Seiten und zum Zug-Mechanismus der Eingangsbrücke gelangt. Man erreicht den oberen Stock über eine Wendeltreppe, die auch zur Dachkammer führt. Im Inneren besteht der Boden aus Kalksteinplatten. In die Platten ist eine Rinne geschnitten, die um den Turm herumführt und das Wasser nach außen leitet. Zur Zeit befindet sich die Festung auf privatem Grundbesitz, der vom Balearen-Parlament zur Naturschutzzone von
besonderem Wert erklärt worden ist.
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