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Santa
Margalida
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Can
Picafort
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Fläche
der Gemeinde: 72,20km²
durchschnittliche
Höhe über NN: 97m
Einwohner:
ca.
5685
Entfernung
bis Palma: 55km
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Der Ort liegt im Nordosten der Insel Mallorca, genau in der Mitte der Bucht von Alcudia, der größten Bucht der Balearen, mit 17 km Strand. Naturgebiete mit Waldbereichen und nur zwei kleinen Dörfern erstrecken sich nach Osten, fast ohne jegliche touristische Erschließung. An diesem Ende der Bucht befindet sich das Cap Farrutx, eine der schönsten Gegenden der Insel mit Pinienwäldern und Steilküste, die nur schwer im PKW, jedoch leicht im Boot oder zu Fuß, erreichbar ist.
Ca´n Picafort ist ein touristisch erschlossenes Zielgebiet mit einem bedeutenden Hotel-Angebot, hauptsächlich am Strand. Ca´n Picafort ist nicht nur Urlaubsort, sondern außerdem ein Dorf, mit den Eigenschaften und dem normalen Tagesgeschehen eines kleinen Küstenortes. Seine Geschichte ist seit 1860 urkundlich belegt. Der älteste Stadtteil, mit seinen einfachen Häusern mit großen Terrassen, entstand und entwickelte sich an der Hafenmole, an jener Stelle an der sich heutzutage der Yachthafen befindet.
Eine Buslinie verbindet die verschiedenen Zone von Ca´n Picafort, oder Sie steigen einfach in den kleinen touristischen Minizug ein.
Der Ort gehört zur Gemeinde Santa Margalida.
Einkaufen & Nachtleben
Die Einkaufszone ist der Paseo Colon, vor allen Dingen sein westlicher Abschnitt mit breiten palmengesäumten Bürgersteigen.
Der Hauptbetrieb dort, findet gegen Abend statt, und breitet sich auch auf die umgebenden Strassen aus. Hier ist auch das Nachleben zu finden.
Die Kneipen und Restaurants, deren Terrassen nah am Meer liegen, befinden sich überwiegend an der Fußgänger-Promenade am Strand. Die Promenade zieht sich bis zum Hafen.
Feiertage der Schutzheiligen
Der Feiertag der Schutzheiligen ist am 15. August, dem Tag der Jungfrau. Eine Woche lang finden verschiedene Veranstaltungen statt: Konzerte, Volksfeste, Sportveranstaltungen und am letzten Tag der Feierlichkeiten ein riesiges Feuerwerk am Meer.
Die Feierlichkeiten der Schutzheiligen von Santa Margarita werden sowohl am 20. Juli, dem Tag der Heiligen Margarethe, sowie auch, und von noch größerer Bedeutung, am Tag der Heiligen Betschwester Katharina Thomas, dem ersten Sonntag im September, gefeiert. An letzterem findet eine der typischen Prozessionen der Insel statt. Seit 1850 urkundlich belegt, nehmen daran viele mit Regionaltrachten bekleidete Einheimische teil, die durch die Strassen zeihen und das Leben der Heiligen inszenieren.
Vorgeschichtliche Denkmäler
Die aufsehenserregensten Orte sind Son Real und Son Serra, deren Funde belegen, dass dieses Gebiet, vom Beginn der Besiedlung
der Insel bis zur Romanisierung, durch den "hombre balear" (Ureinwohner der Balearen) bevölkert war. Andere Gebiete in denen man vorgeschichtliche Reste finden kann sind: Sa Boleda, Es Castellots, Sa Dragonera, Es Ravellar, Santa Eulari, Saraix, Bauló de Dalt, Son Marí, Son Serreta, Sa Talaisa, Sa Teulada, Es Velar und Vernissa. Ausserdem gibt es Unterwasser-Fundorte.
Wegen ihrer Nähe zum Urlaubszentrum besonders zu erwähnen sind die "Talaiot de Sa Nineta" (megalithisches Denkmal der Balearen), das neben der Hauptzufahrt von Son Serra zu finden ist, das Denkmal "Es Figueral de Son Real", an der Strasse von Ca´n Picafort nach Son Serra, und der Beerdigungskreis von Son Bauló, mitten im heutigen Gewerbegebiet gelegen, der ursprünglich als "Dolmen de Son Bauló" bekannt war und von größter Bedeutung ist. Dieses Monument ist durch seine Beschaffenheit, sein Alter und seine Zugehörigkeit zur vormegalithischen Epoche (2000 a.d. - 1300 a.d.) in der Bronzezeit, einzigartig.
Besonders hervorzuheben ist die Nekropole (Totenstadt) von Son Real. Sie gehört der nachmegalithischen Epoche an, und wurde schon in der Römerzeit zwischen 500 a.d. und 10 a.d. genutzt. Die Nekropole liegt innerhalb des Naturschutzgebiets von Son Real, direkt am Meer, ist teilweise durch das Wasser zerstört, und reicht bis zum benachbarten Felsen-Eiland "Dels Porros". Sie bestehen aus zahlreichen Gräber von denen ungefähr 100 untersucht wurden.
Die Siedler der megalithischen Epoche von Mallorca benutzten für ihre Bestattungen überwiegend künstliche Höhlen. Dadurch ist Son Real ein Einzelfall.
Naturschutzgebiet von Son Real
Das Naturschutzgebiet von Son Real befindet sich zwischen Ca´n Picafort und Son Serra de Marinain der Gemeinde Santa
Margarita. Von Ca´n Picafort aus gesehen fängt das Gebiet dort an, wo die bebaute Zone von Son Bauló aufhört und in den Strand mit gleichem Namen übergeht.
Es hat eine Fläche von 1.114 ha mit einem Küstenstreifen von ungefähr 6 km Länge und 2 km Breite und besteht aus Sanddünen, die von einer ausgeprägten Vegetation gefestigt werden.
Das Gebiet wird von den Regenbächen "Son Bauló" und "Son Real" durchquert, die beim Übergang in die Sandfläche kleine, überschwemmte Zonen von großer Schönheit bilden. In diesem Bereich treffen zwei schwache Ökosysteme aufeinander: die Dünen-Landschaft und das Feuchtgebiet, ein sehr markantes und gut erhaltenes Beispiel der mallorquinischen Küstenlandschaft vor der touristischen Entwicklung.
Vegetation: weiße Wasserlilie, die Meeresdistel, das Riedgras, Pinien, Sadebäume, Sträucher, Wegedorn, Steineichen, Erdbeerbaum (sehr selten), Rosmarin, Meeresfenchel, Binsen und vieles mehr.
Fauna. Kaninchen, Igel, Wiesel, Rebhuhn, Turtel- und Ringeltaube, Mittelmeerschildkröte (geschützte Art), Mauereidechse, Buschschlange.
Das Gebiet ist auch reich an vorgeschichtlichen Funden.
Zu empfehlen sind Ausflüge von Ca´n Picafort zu Fuß oder zu Pferd.
Naturpark "La Albufera"
Der Park liegt genau am Ende von Ca´n Picafort, in der Mitte der Bucht von
Alcudia, mit einer Fläche von 1.708,75 ha und 1,45 km Küste (Strand und Dünen).
Es handelt sich um ein in der RAMSAR-Liste (Feuchtgebiete internationaler Bedeutung) aufgenommenes
Feuchtgebiet, ein Gebiet mit Sonderschutz für Vögel (ZEPA).
Mehr als 200 Vögelarten wurden bereits gesichtet. Die Säugetiere sind kleinerer Art und die Vegetation ist weniger vielfältig. Die seltenste Pflanze ist die Wiesen-Orchidee.
Historisch betrachtet war "La Albufera" wahrscheinlich schon seit vorgeschichtlichen Zeiten bekannt. Es gibt auch den Nachweis arabischer Bauerhöfe in dieser Region.
Der Name "S´Albufera" (Albuhaira) ist arabischen Ursprungs und bedeutet Lagune. Aus dem Mittelalter, nach deren Eroberung durch die Katalanen, haben wir viele Beweise, die Benutzung von "La Albufera" zum Jagen und Fischen belegen. Dieses Privileg stand allgemein dem König und dem Adel zu, die die Wasservögel mit Falken jagten.
Von Ca´n Picafort aus kann man den Naturschutzpark mit dem Fahrrad besuchen, da die Landstrasse einen gesonderten Radweg hat. Es ist aber auch möglich die Strecke über Wege durch den Park selbst zurückzulegen.
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