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Artà

Sie sind hier:

Colonia de Sant Pere

 

  
Fläche der Gemeinde: 139,63km²
durchschnittliche Höhe über NN: 154m
Einwohner: ca. 433
Entfernung bis Palma: 70km

 

Im Nordosten der Insel liegt der Ort Colonia de Sant Pere. Es ist ein Ferienort mit kleinen Fischerhafen und gehört zur Gemeinde Artà. Der Ort selbst wurde im Jahre 1880 gegründet. Der Ort ist noch sehr ursprünglich. Es sind keine Hochbauten oder andere touristische Einrichtungen vorhanden. Die Bebauung ist meist ein- bis zweigeschossig. 
An der Uferpromenade gibt es einige Bars und Restaurants. Der Strand ist ca. 180 Meter lang und 40 Meter breit. Duschen sind vorhanden. 

San Salvador
Eine kurvenreiche fünf Kilometer lange Auffahrt führt zu dem Hochplateau, auf dem das Kloster (Santuario) San Salvador thront. Umgeben von Festungsmauern, für den Schutz gegen die Piratenangriffe und sind heute noch zu sehen. Interessant sind auch die kleinen Klosterzellen.
Eine kleine Alle hinter der Kirche führt zur Wallfahrtskirche Sant Salvador aus dem 17. Jahrhundert. Hier kann man zwei Zeitzeugen der mallorquinischen Geschichte besichtigen, zum einem die "Steiung des Ramon Llull" und zum anderen "die Übergabe Mallorcas an Jaume I. durch den arabischen Wesir".
Eine Terrasse bietet einen schönen Ausblick auf die Landschaft bis hin zum Meer. Für die Bewirtung ist auch gesorgt. Ein kleinen Restaurant bietet Speisen und Getränke.

Coves de Artá
Ca. 10 Km entfernt befinden sich die Höhlen von Artà, in Richtung Canyamel. Über eine lange Treppe gelangt man ins Höhleninnere. Die Deckenhöhe und Ausdehnung ist sehr imposant. Es finden sich abgetrocknete Stalagmiten und Stalaktiten. Es finden Führungen statt. Geöffnet im Sommer bis 19:00 Uhr im Winter bis 17:00 Uhr.

Talajotturm von Sa Canova 
Der Turm befindet sich auf dem Landsitz von sa Canova, etwa 150 m von der Strasse von Artà nach Colònia de Sant Pere. Er gehört, ebenso wie ses Païsses, der talajotischen Kultur an und man schätzt ihn auf die Jahre 1300-1000 v. Chr.

In Wirklichkeit handelt es sich um eine talajotische Anlage, mit den Resten einer Siedlung: zwei Talajottürme (einer quadratisch, einer rund), einer rundlichen Konstruktion und einer vermutlichen Kultstätte. Diese Fundstätte ist, obwohl sie als eine der spektakulärsten der Insel katalogisiert ist, relativ unbekannt. Es gibt hier eine immenses Gebiet mit Resten, die vällig in Ruinen liegen, die eine dichte Besiedlung hinweisen.
Der runde Talajotturm von sa Canova wird als einer der eindrucksvollsten von Mallorca bezeichnet. Beim Volk ist er als sa clova d'es Xot bekannt, seine Maße sind beeindruckend: 16,2 m Durchmesser und 5,5 m maximale Hähe. Nach Nordosten hat er eine Tor ohne Türsturz, das zum Teil eingestürzt ist. Im Zentrum des Raumes steht eine massive Säule, gebildet aus fünf großen aufeinander liegenden Steinblöcken, die 4,2 m hoch ist. Auch fällt die Gräße und Länge die Steinplatten auf, aus der er gebaut ist, einige sind 3,9 m lang und 1,1 m dick, weshalb der obere Teil des Talajotturm nur aus sechs Steinschichten besteht.

Franziskanerkloster Sant Antoni de Padua 
Der Bau stammt aus dem 17.Jhd. Die Kirche hat ein Schiff mit Tonnengewölbe und ist nicht besonders groß. Sie hat fünf Seitenkapellen. Der Kreuzgang ist quadratisch und hat 21 Säulen und 20 Sandsteinbögen. Im Zentrum steht ein Zisternenbrunnen.
Im Jahre 1835 wurden die 19 Mönche, die damals in dem Kloster lebten exkommuniziert. Erst im Jahre 1897 kehren die Franziskaner zurück.

Sa Canova und Torrent de na Borges 
Ein langer unberührter Strand von 2 km, ein Dünensystem mit besonderen Eigenschaften und ein Feuchtgebiet mit interessanter Flora und Fauna.
Es besteht aus einem sehr reichem Ökosystem, das die Erklärung zur Naturschutzzone von besonderem Interesse verdient hat, nach langen Kampf der Naturschützer und der Stadt Artà gegen ein Urbanisationsprojekt, die es bedrohte.
Man läßt das Auto in Colònia de Sant Pere stehen und geht von der Mole zu Fuß die Strasse nach s'Estanyol entlang, ein angenehmer Spaziergang bis zur Siedlung. Bevor wir dorthin gelangen, können wir uns in der Bucht Cala Tonó erfrischen, es ist eine kleiner, wenig besuchter Strand mit dem Schatten von Tamarinden. Statt in die Siedlung hinein zu laufen, können wir an dieser Stelle den Weg an der Küste entlang weitergehen, die Punta Llarga überqueren und kommen zum Torrent de s'Estanyol. Über eine Rampe und eine Treppe kann man hinuntersteigen. Man kreuzt den Bach, und folgt dem Weg am Ufer des Meeres, nach 200 m überqueren wir die Punta de sa Barraca und gelangen zum Strand. Von hier bis zum Torrent de na Borges gibt 1800 m unberührten Strand. An einigen Stellen sehen wir große Ansammlungen von Algen und Wasserpflanzen, in denen man kleine Krustentiere findet, die als Köder zum Angeln mit der Rute geschätzt werden, eine ganz eigene Kunst, die von den Fischern Artàs kultiviert wird. Hier kann man sehr schön die gut erhaltenen Pflanzenformationen der Strände und Dünen betrachten: die Meereslilie, Stranddistel, die Strandbinse, den Schminkwurz, die Seewinde etc. Hinter dem Strand befindet gibt es eine ausgedehnte Dünenzone die Marina de sa Canova bewachsen mit Kiefern und Wacholder (typische phönizische Zeder der Bucht von Alcudia), die sich einige Kilometer in Land hinein erstreckt. Eine felsige Zone der Wasserlauf von es Llop - teilt den Strand in zwei Teile. Schließlich, oberhalb des Teiches el Bisbe, ist das Mündungsgebiet des torrent de na Borges, einem Feuchtgebiet mit Schilf und Tamarinden. Auf der anderen Seite des Sees, schon im Bezirk von Santa Margalida endet unsere Strecke im Küstenort Son Serra.

Von Colònia nach es Caló 
Man geht von Colònia aus zur Cala los Camps über die Küstenstraße. Wenn man die breite Cala de s'Estret hinter sich gelassen hat, kann man die Strasse auf Höhe der punta d'en Taverner verlassen und hält sich an einen Weg der links entlang des Meeres verläuft.

Nach 300 m gelangt man zu einem kleinem Sandstrand: arenalet dels Ermitans. Man kann diesen Weg bis nach Corb Marí weiterlaufen, wo man auf die Strasse abbiegt, auf der man nach 200 m zur Cala Camps gelangt, eine schattige Bucht mit enormen Tamarindenbäumen. Hinter dieser Ebene überwindet man eine Steigung um die Bucht zu verlassen und man gelangt in die Zone von es Canons. Ein Weg bringt uns über eine andere Strecke am Ufern nach es Marresos, ein weiterer winziger Sandstrand, der sich ganz in der Nähe des Dolmen s'Aigua Dolça befindet, einem der ältesten prähistorischen Monumente Mallorcas. Immer noch am Meer, gelangt man zur Urbanisation von Betlem und gerade wenn der Asphalt aufhört, beginnt der Weg, der nach es Caló führt. Ein Weg links führt hinunter nach na Clara, die das klarste Wasser der ganzen Bucht von Alcudia hat. Wir gehen weiter nach es Caló, der Weg verläuft zwischen den Felswänden der Berge sa Talaia Freda, sa Tudossa und sa Talaia Moreia und dem Meer. Auf halben Weg, stoßen wir auf einen weiteren Weg, von Kiefern gesäumt, der zur den Stränden von es Barrancar hinunter führt.
In es Caló gibt es einen kleinen natürlichen Unterschlupf, der von einem einfachen Deich geschützt ist, der von den Unwettern mitgenommen ist, und einem Kiefernwald, an dessen Rand man ein kleines restauriertes Bauernhäuschen sieht. Weiter vorne gibt es einige kleine Strände, wie na Picarandau, die ruhige Bademöglichkeit bieten. Die mutigeren können weiter laufen, nach dem torrent des Caló, den Weg wieder aufnehmen, den die Angler nehmen, um zu den Fischgründen von es Puig zu gelangen, direkt am Cap de Ferrutx

Von Cala Torta zum Sandstrand Albarca 
Wenn man von Cala Torta bis zum s'arenalet d'Albarca läuft, macht man einen Spaziergang entlang der unberührtesten Küste von Artà. Es ist das Terrain der alten Schmugglerbanden und Angler.

Von Artà aus ist es eine Wanderung von 10 km, weshalb es empfehlenswert ist, wenn man nicht allzu viel Zeit hat, bis Cala Torta mit dem Auto zu fahren.
Cala Torta ist die nördlichste der sechs Strände, zu der wir auf dieser Route kommen. Wenn man nach Norden losläuft, überquert man die Cala Mitjana, die zweite Bucht, und von hieraus geht man zur Cala Estreta. Ab hier folgen wir dem Weg der Carabineri, der an der Küste verläuft. Bald sehen wir den Turm d'Albarca oder Sant Ferran, welcher der mächtigste des Verteidigungssystems von Artá ist. Bevor wir dort hingelangen, kommen wir über die playa d'es Matzoc. Auf dem Turm steht noch immer die alte Kanone zur Verteidigung der Gegend vor den Piratenschiffen. Vom Turm hat man einen phantastischen Blick auf die Klippen von Albarca, der größten Felseninsel von Artà, auf der Mäwen und Meerraben nisten. Direkt unter dem Turm, an den Felswänden, sagen uns schon die Toponyme sa Falconera und sa Falconereta, daß dies Falkenterrain ist. Auch hier können wir eine Kolonie der Meerraben beobachten. Wenn wir der Strecke folgen, kommen wir zum fünften Strand, sa Font Celada, mit weißem, sich ins Meer ergießenden Sand. Nur noch ein paar Hundert Meter trennen uns nun vom Sandstrand von Albarca, ein weiterer weißer Sandstrand, von dem aus man die Felswände d'es Cingles und d'es Niu de s'Aguila sehen. Und schließlich, mit ein bisschen Glück können wir den Fischadler in seinem majestätischen Flug über seiner Beute im Meer beobachten

 
















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