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Maria
de la Salut |
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Man sagt, die Landstrasse nach
Sineu führe einzig und allein in diesen Ort, aber ist man einmal an
Sineu vorbei und weitergefahren, gelangt man an einen sehr alten,
kleineren und weniger bekannten Ort. Es handelt sich um Maria de la
Salut. Sobald man seiner auf einem Hügel angeordneten Häuser
ansichtig wird, konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf den
Glockenturm der Kirche, der mit seiner ganzen speziellen Form, dem
architektonischen Symbol des Ortes, unvermeidlich Assoziationen mit
der arabischen Welt erweckt.
Maria
ist eine fast rein landwirtschaftliche Gemeinde und auch heute noch
machen die bestellten Felder 70% der Gesamtfläche aus. Der hiesige
Boden gilt als besonders fruchtbar und ist gut für den
Getreideanbau geeignet. Die
wichtigsten Zeugen dieser großen agrikulturellen Vergangenheit sind
die noch existierenden Mühlen und die Häuser der bedeutenden
Gutshöfe: Déulosal, Montblanc und Roqueta; der letztgenannte, ein
Rittergut, bewahrt als Ursprung und Kern der Gemeinde in seiner
Architektur noch die Opulenz und Herrschaftlichkeit des
Mittelalters.

Pfarrkirche
de la Maria de la Salut
Das erste Dokument, das auf eine der Jungfrau geweihte Kirche im Ort
Maria hinweist, stammt aus dem Jahr 1597. Die heutige Kirche wurde
in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut und im Jahr 1786
fertiggestellt. Windmühlen
Vier der ehemalig sechs Mühlen von Marie sind inner- und außerhalb
des Ortskern erhalten geblieben.

Sa
Capella Fonda
Eine Seitenkapelle der Kirche von Maria, die man im Jahr 1990 für
kulturelle Anlässe restauriert und wiedereröffnet hat. Diese
Kapelle ist aus dem 19. Jahrhundert, ihr Grundriss ist quadratisch
mit einer Kuppel. Son
Roig
Die Häuser dieses Guts sind in den Ortskern integriert und befinden
sich auf dem Carrer Font i Roig. Erwähnenswert der offene Innenhof
und vor allen Dingen die gotische Fassade, die auch Elemente anderer
Stile enthält.

Déulosal
Gutshof, der bereits im Jahr 1275 Erwähnung findet. Heute ist das
Gut in drei Wohnhäuser unterteilt. Roqueta
Architektonisch das wichtigste Herrenhaus in Maria. Hinter den
Häusern befindet sich ein großer Garten. Montblanc
Das größte Gut Marias, auch wenn es bereits mehrmals aufgeteilt
worden ist. Umfasst den gesamten Osten der Gemeinde. Talayotisches
Dorf von Es Velar
Am interessantesten ist die das Gelände umgebende Mauer, die man
beim Bau der Landstraße von Santa Margalida nach Petra geteilt hat.
Es existieren noch Reste von Talayots. Die Siedlung wurde auch zur
Zeit der Römer bewohnt. Wochenmarkt:
Freitags
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