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Maria de la Salut

 
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Son Fogueró

Sie sind hier:

Maria de la Salut

 

 
Fläche der Gemeinde: 30,49km²
ca. 1800 Einwohner
Entfernung bis Palma: 39km
durchschnittliche Höhe über NN: 123m

 

Man sagt, die Landstrasse nach Sineu führe einzig und allein in diesen Ort, aber ist man einmal an Sineu vorbei und weitergefahren, gelangt man an einen sehr alten, kleineren und weniger bekannten Ort. Es handelt sich um Maria de la Salut. Sobald man seiner auf einem Hügel angeordneten Häuser ansichtig wird, konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf den Glockenturm der Kirche, der mit seiner ganzen speziellen Form, dem architektonischen Symbol des Ortes, unvermeidlich Assoziationen mit der arabischen Welt erweckt. 

Maria ist eine fast rein landwirtschaftliche Gemeinde und auch heute noch machen die bestellten Felder 70% der Gesamtfläche aus. Der hiesige Boden gilt als besonders fruchtbar und ist gut für den Getreideanbau geeignet.

Die wichtigsten Zeugen dieser großen agrikulturellen Vergangenheit sind die noch existierenden Mühlen und die Häuser der bedeutenden Gutshöfe: Déulosal, Montblanc und Roqueta; der letztgenannte, ein Rittergut, bewahrt als Ursprung und Kern der Gemeinde in seiner Architektur noch die Opulenz und Herrschaftlichkeit des Mittelalters. 

Pfarrkirche de la Maria de la Salut
Das erste Dokument, das auf eine der Jungfrau geweihte Kirche im Ort Maria hinweist, stammt aus dem Jahr 1597. Die heutige Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut und im Jahr 1786 fertiggestellt. 

Windmühlen
Vier der ehemalig sechs Mühlen von Marie sind inner- und außerhalb des Ortskern erhalten geblieben. 

Sa Capella Fonda
Eine Seitenkapelle der Kirche von Maria, die man im Jahr 1990 für kulturelle Anlässe restauriert und wiedereröffnet hat. Diese Kapelle ist aus dem 19. Jahrhundert, ihr Grundriss ist quadratisch mit einer Kuppel.

Son Roig
Die Häuser dieses Guts sind in den Ortskern integriert und befinden sich auf dem Carrer Font i Roig. Erwähnenswert der offene Innenhof und vor allen Dingen die gotische Fassade, die auch Elemente anderer Stile enthält.

Déulosal
Gutshof, der bereits im Jahr 1275 Erwähnung findet. Heute ist das Gut in drei Wohnhäuser unterteilt. 

Roqueta
Architektonisch das wichtigste Herrenhaus in Maria. Hinter den Häusern befindet sich ein großer Garten.

Montblanc
Das größte Gut Marias, auch wenn es bereits mehrmals aufgeteilt worden ist. Umfasst den gesamten Osten der Gemeinde. 

Talayotisches Dorf von Es Velar
Am interessantesten ist die das Gelände umgebende Mauer, die man beim Bau der Landstraße von Santa Margalida nach Petra geteilt hat. Es existieren noch Reste von Talayots. Die Siedlung wurde auch zur Zeit der Römer bewohnt.

Wochenmarkt: Freitags

 















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