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Montuiri

 
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Es Puig Moltó

Sie sind hier:

Montuiri

 

 

Entfernung bis Palma: 30 km
Fläche der Gemeinde: 41 qkm
durchschnittl. Höhe über NN: 172 m
ca. Einwohner: 2100

 

Montuiri ist von den typischen Charakteristiken des Pla geprägt: dem Kontrast zwischen flachem und hügeligem Land; das Aufeinanderfolgen von Erhebungen und Absenkungen bilden somit das Hauptmerkmal dieser Landschaft. Wie bei vielen anderen Dörfern liegt der Ortskern auf einem Hügel. 

Das erste Dorf bildet sich um den Flecken Es Molinar. Zu Zeiten von Jaume II. fand hier die Urbanisierung nach einer rechteckigen Stadtplanung statt. Dieses Viertel Es Molinar, in dem noch acht Mühlen stehen, prägt den Ort, und das ist das bekannteste und geschichtsträchtigste Profil Montuiris. Seine Steintürme, die den Wind als transformierend Energie nutzen, sind das Zeugnis einer vom Land bestimmten und abhängiger Vergangenheit. Die Fruchtbarkeit der Böden von Montuiri ist seit jeher bekannt und die auf ihnen angebauten Produkte von exzellenter Qualität. Man erntete hier vor allem Getreide, Mandeln und Johannisbrot. Zu den bedeutendsten Gütern gehören unter anderem Son Comelles: Son Company, Mianes, Tagamanent und Galiane.

  

Aus den verschiedenen Hügeln und Erhebungen der Gemeinde ragt vor allem der Puig de Sant Miquel heraus. Zum einem liegt hier die Kapelle der Mare de Déu de Ia Bona Pau Zentrum der Marienanbetung und historische Eremitei. Andererseits handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, in dem viele der wichtigen Tier- und Pflanzenarten dieser Naturlandschaft ihren Lebensraum finden. Natürlich ist dieser Hügel ebenfalls ein ausgezeichneter Aussichtspunkt über den Ort und die ganze Region.

Das kulturelle Leben des Ortes ist eines der wichtigsten Kapitel. Im Zentrum de Traditionen und Volksfeste stehen die Cossiers und ihre Tänze. Die wichtigsten Feste werden von den Farben und Rhythmen dieser Tänzer bestimmt. Historischen Ursprungs sind die Cossiers das Erbe Montuiris, das auch heute noch die Magie des Rituals übermittelt und für die erforderliche Gänsehaut sorgt. Auch die Musikkapelle Montuiris ist von großer Beständigkeit, sie wurde im Jahr 1882 gegründet und spielt noch heute zu Festen und anderen Anlässen.

Ses Fornés ist eine der vollständigsten talayotischen Siedlungen Mallorcas und war vom 8. bis 1. Jahrhundert v. Chr. bewohnt. Während der islamischen Herrschaft gehörte der Ort zum "juz" von Muntuy, der auch noch Teile der heutigen Ortschaften Algaida, Llucmajor, Satanyi, Ses Salines und Campos umfasste. Die muselmanische Präsenz hat ihre Spuren, in den Bezeichnungen der heute noch existierenden Bauernhöfe wie Alcoraia, Almudaine und Rafal Aixat hinterlassen.

  

16. Jh. Pfarrkirche Sant Bartomeu

Wegkreuze
16. Jh. Kreuz von Son Rael Mas (an der Straße Pou del Rei und Sa Torre)
16. Jh. Kreuz von Ca Ses Monges (an der Kreuzung des Carrer Pou Nou und der Landstraße nach Palma)
17. Jh. Kreuz vom Molinar oder von Ses Tres Ceus

Windmühlen
In Montuiri existieren noch 19 der 24 bekannten Mühlen.

Öffentliche Brunnen
Heute existieren noch acht öffentliche Brunnen. Etwas außerhalb gelegen liegt Pou del Rei, der besonders erwähnt werden muß, da die Zusammensetzung durch den Waschplatz sehr interessant ist.

 

Rektorei von Montuiri
Über eine alte Steintreppe (Es Graons) erreicht man die im Jahr 1812 im Auftrag gegebene Rektorei. Hier findet sich auch ein großartiger einteiliger Zisternenrand aus dem Jahr 1630.

Kapelle der Mare de Déu de la Bona Pau aus dem Jahr 1395

Talayotische Siedlung von Son Fornés
Eines der vollständigen talayotischen Dörfer Mallorcas. Es wird auf die Jahre 800 vor unserer Zeit datiert. Etwa 2,5 km außerhalb von Montuiri. Erst 1975 und 1988 wurde diese Siedlung freigelegt.

Der Puig de Sant Miquel
Der Puig de Sant Miquel (247 m) wurde 1991 zum Naturschutzgebiet erklärt und umfaßt eine Fläche von 61 Hektar.

Wochenmarkt: Mittwochs

Feste
Jahrmarkt, erster Sonntag im Dezember. Markt für Landwirtschaft und Kunsthandwerk, auch als Markt von Sa Perdiu bekannt. 
Dienstag nach Ostern. Fest des Puig (San Miquel).
Anfang Januar (Sonntags), Segnung von Wagen, Traktoren und Tieren. Am Vorabend organisiert die Gemeinde ein großes Feuer auf dem Dorfplatz.
Ostern: S`Encontre und Cantar Panades
24. August Patronatsfest von Sant Bartomeu.

 













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