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Sant
Joan
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Sant
Joan
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Obwohl
es sich hier um ein Dorf des Pla handelt, sieht es kaum danach aus,
denn es ist umgeben von Hügel und Anhöhen, hier "Capavalles
und Capamuntes" genannt. Es hat die typischen Züge eines
Bergdorfs, obwohl es mitten auf der Ebene liegt. Zu den Anhöhen des
Gebiets zählen der Sant Nofre, der Ses Algorfes und Es Castellots,
wobei der letzte zum Besitz der Solanda gehört. Gemäß der
Überlieferung soll ein Hirte in dieser Gegend die Heiligenstatue
der Jungfrau gefunden haben, die sich jetzt in der Consolació
befindet. Die besondere Verehrung der Menschen trug zu ihrer
Berühmtheit bei, obwohl sie von einigen Varianten abgesehen, den
anderen Marienstatuen Mallorcas ähnelt..
 Von
oberhalb der Straßen und Häuser, die stufenförmig angelegt sind,
kann man die Formen und Farben, die Sant Joan eigen sind, bewundern:
die seiner Böden, des Getreides, der Obstbäume und der
Gemüsegärten.
 Besondere
Bedeutung haben in Sant Joan die Feste. Der Tag von Sant Joan
markiert den Sommeranfang. Man feiert "el Sol que Balla",
indem man bei Morgendämmerung nach Consolació geht und dem
"Sonnentanz" zuschaut. Mit diesem heidnischen, von den
Ahnen überlieferte, Fest wird die Wichtigkeit der Naturelemente
für den Zyklus dieser landwirtschaftlichen Gemeinde
unterstrichen. Pfarrkirche
Sant Joan Baptista
Gebaut zwischen 1927 und 1939 auf neuen Fundamenten, mit
basilistischen Zügen. Vom ursprünglichen Tempel (1759-1791) sind
der Glockenturm, die Mauer und die Kapelle der linken Seite sowie
die Fassade erhalten. Wegekreuze
In der Gemeinde befinden sich drei Wegkreuze Windmühlen
Von den heute noch erhaltenen Mühlen in Sant Joan befinden sich
sechs im Ortskern. die restlichen stehen auf den Gütern von Son
Brondo, Son Ramon und Son Juny.

Els
pous publics (öffentlicher Brunnen)
Am Ortsausgang, in Richtung Petra, finden den "Pou de Sa Sinia"
mit seinem Wasserrad. Ermita
de Sant Nofre
Oben auf dem "Puig de Sant Nofre" befinden sich auf dem
Landbesitz Sa Bastida die Reste des Klosters aus dem 15.
Jahrhundert. Heute ist sie eine völlige Ruine und steht auf
Privatbesitz. Santuario
de la Mare de Deu de Consolació
Ein breiter, mit Steinen gepflasterte Treppenweg, traditionsgemäßes
Meisterwerk der Ureinwohner, führt zu einer Ebene, von der aus man
eine große Dachterrasse erreicht, die über einer Zisterne gebaut
wurde. Dort sind zwei Sonnenuhren des Ingenieurs D. Rafel Soler zu
sehen, die 1986 eingeweiht worden sind. Das schöne runde Tor im
Innenhof, welches noch zu der ursprünglichen Kapelle aus dem 13.
Jahrhundert gehört, ist der Eingang der Kirche "Els
Calderes"
Ein repräsentatives Gut der mallorquinischen Ebene aus dem Jahre
1700.Hier kann man den Reiz eines Herrenhauses, wie es in alten
Zeiten war, bewundern, denn all seine Räume sind erhalten.
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