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Santa Margalida

 

  

Fläche der Gemeinde: 72,20km²
ca. 3195 Einwohner
Entfernung bis Palma: 50km
durchschnittliche Höhe über NN: 97m

                                                          

 

Entfernung bis Palma: 50km Fläche der Gemeinde: 72,20km²
durchschnittliche Höhe über NN: 97m ca. 3195 Einwohner
Sehenswürdigkeiten Pfarrkirche Santa Margalida
Naturschutzgebiet  s Àlbufera

 

Die Gemeinde Santa Margalida liegt im Nordosten von Mallorca, mit ca. 10.000 Einwohnern. Zur Gemeinde zählen die Orte Can Picafort und Son Serra de Marina.

   

Nachdem die Gemeinde sich der traditionellen Vieh- und Landwirtschaft widmete, wurde 1950 das Projekt zur Urbanisierung von Son Bauló vorgelegt und ab 1970 entwickelte es sich zu einem touristischen Wohnort. 

 

Wochenmarkt: Dienstags und Samstags 

Strände der Gemeinde: Can Picfort, Son BaulóArenal dén Casat, Son Real, Son Serra de Marina. 

   

Vorgeschichtliche Denkmäler
Die aufsehenserregensten Orte sind Son Real und Son Serra, deren Funde belegen, dass dieses Gebiet, vom Beginn der Besiedlung
der Insel bis zur Romanisierung, durch den "hombre balear" (Ureinwohner der Balearen) bevölkert war. Andere Gebiete in denen man vorgeschichtliche Reste finden kann sind: Sa Boleda, Es Castellots, Sa Dragonera, Es Ravellar, Santa Eulari, Saraix, Bauló de Dalt, Son Marí, Son Serreta, Sa Talaisa, Sa Teulada, Es Velar und Vernissa. Ausserdem gibt es Unterwasser-Fundorte. 
Wegen ihrer Nähe zum Urlaubszentrum besonders zu erwähnen sind die "Talaiot de Sa Nineta" (megalithisches Denkmal der Balearen), das neben der Hauptzufahrt von Son Serra zu finden ist, das Denkmal "Es Figueral de Son Real", an der Strasse von Ca´n Picafort nach Son Serra, und der Beerdigungskreis von Son Bauló, mitten im heutigen Gewerbegebiet gelegen, der ursprünglich als "Dolmen de Son Bauló" bekannt war und von größter Bedeutung ist. Dieses Monument ist durch seine Beschaffenheit, sein Alter und seine Zugehörigkeit zur vormegalithischen Epoche (2000 a.d. - 1300 a.d.) in der Bronzezeit, einzigartig. 
Besonders hervorzuheben ist die Nekropole (Totenstadt) von Son Real. Sie gehört der nachmegalithischen Epoche an, und wurde schon in der Römerzeit zwischen 500 a.d. und 10 a.d. genutzt. Die Nekropole liegt innerhalb des Naturschutzgebiets von Son Real, direkt am Meer, ist teilweise durch das Wasser zerstört, und reicht bis zum benachbarten Felsen-Eiland "Dels Porros". Sie bestehen aus zahlreichen Gräber von denen ungefähr 100 untersucht wurden. 
Die Siedler der megalithischen Epoche von Mallorca benutzten für ihre Bestattungen überwiegend künstliche Höhlen. Dadurch ist Son Real ein Einzelfall.

Naturschutzgebiet von Son Real
Das Naturschutzgebiet von Son Real befindet sich zwischen Ca´n Picafort und Son Serra de Marinain der Gemeinde Santa Margarita. Von Ca´n Picafort aus gesehen fängt das Gebiet dort an, wo die bebaute Zone von Son Bauló aufhört und in den Strand mit gleichem Namen übergeht. 
Es hat eine Fläche von 1.114 ha mit einem Küstenstreifen von ungefähr 6 km Länge und 2 km Breite und besteht aus Sanddünen, die von einer ausgeprägten Vegetation gefestigt werden. 
Das Gebiet wird von den Regenbächen "Son Bauló" und "Son Real" durchquert, die beim Übergang in die Sandfläche kleine, überschwemmte Zonen von großer Schönheit bilden. In diesem Bereich treffen zwei schwache Ökosysteme aufeinander: die Dünen-Landschaft und das Feuchtgebiet, ein sehr markantes und gut erhaltenes Beispiel der mallorquinischen Küstenlandschaft vor der touristischen Entwicklung. 
Vegetation: weiße Wasserlilie, die Meeresdistel, das Riedgras, Pinien, Sadebäume, Sträucher, Wegedorn, Steineichen, Erdbeerbaum (sehr selten), Rosmarin, Meeresfenchel, Binsen und vieles mehr.
Fauna. Kaninchen, Igel, Wiesel, Rebhuhn, Turtel- und Ringeltaube, Mittelmeerschildkröte (geschützte Art), Mauereidechse, Buschschlange.
Das Gebiet ist auch reich an vorgeschichtlichen Funden. 
Zu empfehlen sind Ausflüge von Ca´n Picafort zu Fuß oder zu Pferd. 

Naturpark "La Albufera"
Der Park liegt genau am Ende von Ca´n Picafort, in der Mitte der Bucht von Alcudia., mit einer Fläche von 1.708,75 ha und 1,45 km Küste (Strand und Dünen).
Es handelt sich um ein in der RAMSAR-Liste (Feuchtgebiete internationaler Bedeutung) aufgenommenes Feuchtgebiet., ein Gebiet mit Sonderschutz für Vögel (ZEPA). 
Mehr als 200 Vögelarten wurden bereits gesichtet. Die Säugetiere sind kleinerer Art und die Vegetation ist weniger vielfältig. Die seltenste Pflanze ist die Wiesen-Orchidee. 
Historisch betrachtet war "La Albufera" wahrscheinlich schon seit vorgeschichtlichen Zeiten bekannt. Es gibt auch den Nachweis arabischer Bauerhöfe in dieser Region. 
Der Name "S´Albufera" (Albuhaira) ist arabischen Ursprungs und bedeutet Lagune. Aus dem Mittelalter, nach dere Eroberung durch die Katalanen, haben wir viele Beweise, die Benutzung von "La Albufera" zum Jagen und Fischen belegen. Dieses Privileg stand allgemein dem König und dem Adel zu, die die Wasservögel mit Falken jagten. 
Von Ca´n Picafort aus kann man den Naturschutzpark mit dem Fahrrad besuchen, da die Landstrasse einen gesonderten Radweg hat. Es ist aber auch möglich die Strecke über Wege durch den Park selbst zurückzulegen.















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