Sehenswürdigkeiten

Tren de Sóller – die historische Eisenbahn Mallorcas

Tren de Sóller

Tren de Sollér auf MallorcaTren de Sóller ist eine im Jahr 1912 eingeweihte Eisenbahnstrecke, die auf einer Länge von 27 km die Inselhauptstadt Palma de Mallorca mit der Kleinstadt Sóller in der Serra de Tramuntana verbindet.

Geschichte des Tren de Sóller
Im Jahr 1912 wurde die Eisenbahnstrecke von Palma de Mallorca nach Sóller an der Westküste Mallorcas in Betrieb genommen. Die Schmalspurbahn wurde damals für einen schnelleren Transport von Oliven und Orangen aus dem fruchtbaren Talkessel von Sóller benötigt. Die Kleinstadt liegt im Westen Mallorcas im sogenannten „Tal des Goldes“. Namensgeber waren das kostbare Olivenöl, das als flüssiges Gold bezeichnet wurde und die goldgelben Orangen, die auf Plantagen in der Umgebung von Sóller reiften. Bis zur Eröffnung der Bahnstrecke mussten die Früchte über alte Saumpfade quer durch das Gebirge mit Eselskarren in die Inselhauptstadt transportiert werden. Der Tren de Sóller mit seinen historischen Waggons ist heute eine Touristenattraktion und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Baleareninsel.

Eisenbahnromantik in historischen Waggons
Eine Fahrt mit der historischen Eisenbahn Tren de Sóller gehört für viele Touristen zu den Höhepunkten eines Mallorca Urlaubs. Auf der abwechslungsreichen Tour genießen Sie die Aussicht auf die faszinierende Bergwelt der Serra de Tramuntana, die im Jahr 2011 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen wurde. Ein natürliches Hindernis auf der Strecke ist die Sierra de Alfàbia. Um den Pass zu überqueren, überwindet der historische Zug auf einer Länge von sieben Kilometern einen Höhenunterschied von knapp 200 m. Insgesamt 13 Tunnel mit einer Länge zwischen 30 und 2.900 m  durchfährt der Tren de Sóller auf seiner Fahrt von Sóller nach Palma. Zu den Highlights an der Strecke gehört das Viadukt Cinc-Ponts, das aus fünf Rundbögen mit einer acht Meter großen Öffnung besteht. Das Viadukt ist 52 m lang. Der Tren de Sóller verkehrt mehrmals täglich in beiden Richtungen und eine einfache Fahrt kostet 22 Euro pro Person. (Stand 2016)


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Serra de Tramuntana – wilde Gebirgskette im Nordwesten Mallorcas

Serra de Tramuntana

Serra de Tramuntana auf MallorcaDie Serra de Tramuntana ist ein wild zerklüfteter Gebirgszug im Nordwesten der Baleareninsel, der aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt von der UNESCO im Jahr 2011 in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen wurde.

Serra de Tramuntana – bizarre Felsformationen und tiefe Canyons
Das Tramuntana-Gebirge erstreckt sich auf einer Länge von knapp 90 Kilometern im Nordwesten der Baleareninsel und prägt maßgeblich das Landschaftsbild an der Westküste Mallorcas. Bizarre Felsformationen und tiefe Schluchten prägen das Antlitz der Bergregion im nördlichen Bereich, während die Berghänge im Süden sanft auslaufen. Mit einer Höhe von 1.445 m ist der Puig Major der höchste Berg in der Serra de Tramuntana. Schneefälle sind in der Gipfelregion im Winter keine Seltenheit. Einst nutzten die Inselbewohner Schnee und Eis aus der Bergregion, um Lebensmittel zu kühlen. Die sogenannten Schneehäuser bei Massanella sind ein Relikt aus längst vergangenen Jahrhunderten und können noch heute besichtigt werden. Neben dem Puig Major erreichen mehr als 50 weitere Gipfel eine Höhe von über 1.000 m. In einigen Canyons wie dem Torrent de Pareis herrscht ein spezielles Mikroklima, das eine einzigartige Flora und Fauna hervorgebracht hat. 

Bergdörfer und Wallfahrtsorte
Idyllische Bergdörfer verstecken sich in der Serra de Tramuntana zwischen tiefen Canyons und schroffen Gebirgsgraten. Zu den attraktivsten Orten zählt das Bergdorf Valldemossa mit seinem alten Kartäuserkloster. Kopfsteingepflasterte Gassen winden sich durch den Ort und an den Berghängen ziehen sich Pinienwälder und Olivenhaine entlang. Reizvolle Wanderziele sind die Dörfer Fornalutx und Biniaraix. Mit dem Santuari de Lluc liegt eine Klosteranlage aus dem 13. Jahrhundert auf einem Hochplateau im Tramuntana-Gebirge, das alljährlich von Tausenden Pilgern aufgesucht wird. Ziel der Wallfahrt ist eine schwarze Madonnenstatue, die als Schutzheilige verehrt wird. Im sogenannten „Goldenen Tal“ liegt die Kleinstadt Sóller. Sie ist ein architektonisches Kleinod an der Westküste Mallorcas. Mit dem Küstenort Port de Sóller ist die Kleinstadt über eine historische Straßenbahnlinie verbunden, die als „Roter Blitz“ bezeichnet wird.


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Kloster Lluc – Wallfahrtsort im Tramuntana-Gebirge

Kloster Lluc

Kloster Lluc auf MallorcaUmgeben von den bewaldeten Höhenzügen der Serra de Tramuntana liegt das Santuari de Lluc auf einer Höhe von 525 m im Herzen des Gebirgszuges. Der Wallfahrtsort gilt als geistliches Zentrum Mallorcas und zieht Pilger aus allen Teilen der Welt an.

Gebäudekomplex, Klosterkirche und Heiligtum
Das Santuari de Lluc befindet sich an der Westküste Mallorcas. Die Gründung erfolgte im frühen 13. Jahrhundert. Archäologen gehen allerdings davon aus, dass sich bereits in vorchristlicher Zeit ein Heiligtum an dieser Stelle befand. Das Hauptgebäude besteht aus mehreren Flügeln und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts fertiggestellt. Es beherbergt unter anderem ein Jungen-Internat, deren Schwerpunkt auf der Förderung der musikalischen Fähigkeiten liegt. In den Seitenflügeln liegen Zimmer, die vermietet und häufig von Wanderern als Übernachtungsmöglichkeit genutzt werden. Über einen Durchgang gelangen Sie zur Klosterkirche Església de Llluc. Das Gotteshaus ist ein Renaissance-Bau und wurde im Jahr 1691 eingeweiht. Der Innenraum wird von einer reich verzierten Kuppel überwölbt. In einer Seitenkapelle hinter dem Hauptaltar wird das Heiligtum aufbewahrt. Dabei handelt es sich um eine schwarze Madonnen-Statue, die als Schutzheilige Mallorcas verehrt wird und Ziel der zahlreichen Pilgerreisen ist.

Außenbereich der Klosteranlage
In einem Gebäude der Klosteranlage ist ein Restaurant untergebracht, wo Sie sich nach einer Besichtigungstour stärken können. Darüber hinaus gehört ein Museum zum Klosterkomplex, in dem Sie interessante Details zur Geschichte des Santuari de Lluc erfahren. Zu den Ausstellungsstücken gehören unter anderem Fundstücke aus der vorchristlichen Talyot-Zeit, historische Gewänder, Waffen und Keramik. Oberhalb der Klosterkirche befindet sich eine Mehrfach-Sonnenuhr, die von einem Professor aus Palma de Mallorca entworfen und im Jahr 1991 installiert wurde. Das Kloster Lluc erfreut sich bei Aktivurlaubern großer Beliebtheit als Ausgangspunkt für Wanderungen im Tramuntana-Gebirge. Touren führen von der Klosteranlage unter anderem auf den zweithöchsten Gipfel der Baleareninsel und in den imposanten Canyon „Torrent de Pareis“, der zu den spektakulärsten Schluchten in Europa zählt.


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Die historische Altstadt von Alcúdia

Altstadt von Alcúdia

Altstadt Alcúdia auf Mallorca Alcúdia liegt an der Nordküste Mallorcas und wurde bereits in vorchristlicher Zeit um das Jahr 70 v. Chr. von den Römern gegründet. Der historische Stadtkern ist von einer wuchtigen Stadtmauer umschlossen und empfängt Sie mit einem mittelalterlichen Ambiente.

Mittelalterliches Flair in Alcúdia
Die Altstadt von Alcúdia ist ein mittelalterliches Kleinod im Norden Mallorcas. Die Stadt ging aus der römischen Siedlung Pollentia hervor, deren Überreste Sie zwischen der Kleinstadt und dem Hafen Port d'Alcúdia besichtigen können. Unter dem mallorquinischen König Jaume II. wurde im Jahr 1362 die wuchtige Stadtmauer mit ihren zinnenbewehrten Türmen fertiggestellt. Teile davon wie die Stadttore Porta de Mallorca und Porta del Moll sind noch heute erhalten. Die Stadtmauer ist teilweise begehbar und auf einem Bummel über die alte Wehranlage genießen Sie einen fantastischen Blick über die Altstadt. Schmale Gassen winden sich durch die Innenstadt. Sehenswert ist das Rathaus Casa Consistorial an Plaça Espanya, das im Renaissance-Stil erbaut wurde. An den liebevoll restaurierten Häuserfassaden sind maurische und römische Einflüsse erkennbar. Alcúdia liegt an der Nordküste Mallorcas

Kirchen und Museen in der Innenstadt
Zu den ältesten Bauwerken in Alcúdia gehört die gotische Kirche Orati de Santa Anna, die bereits im 13. Jahrhundert errichtet wurde. Sie erhebt sich am südlichen Rand der Stadtmauer. Im charakteristischen Architekturstil der Renaissance wurde die Kapelle Sant Crist erbaut. Die Einweihung erfolgte am Ende des 17. Jahrhunderts. Die Pfarrkirche Sant Jaume stammt aus dem späten 19. Jahrhundert. Sie schließt eine Lücke in der Stadtmauer und ist dem Heiligen Jakob geweiht. Im Inneren befindet sich ein kleines Museum, das neben sakralen Ausstellungsstücken eine Sammlung historischer Kirchengewänder zeigt. Archäologische Funde aus der Römerzeit werden im Monografischen Museum präsentiert. Bei den Exponaten handelt es sich um Amphoren, Münzen, Marmortafeln und Mosaike aus der Antike. Die Ausstellungsräume sind in einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert untergebracht, das einst als Krankenhaus genutzt wurde.


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Cuevas de Artà – spektakuläres Höhlensystem an der Nordostküste

Cuevas de Artà

Cuevas de Artá auf MallorcaAls Cuevas de Artà wird ein ausgedehntes Höhlensystem in der Nähe der gleichnamigen Stadt bezeichnet. Das Labyrinth aus Tropfsteinhöhlen ist über einen 400 m langen Besucherweg erschlossen.

Cuevas de Artà: Bizarre Unterwelt mit Tropfsteingebilden
Die Tropfsteinhöhlen der Cuevas de Artà waren einst ein Piratenunterschlupf und dienten Kämpfern der maurischen Armee im 13. Jahrhundert als Zufluchtsort. Der Eingang zum Höhlensystem liegt rund 50 m über der Wasserfläche direkt am Meer an der Nordostküste Mallorcas. Von hier haben Sie eine fantastische Sicht auf die Bucht von Canyamel. Eine bizarre Welt mit mächtigen Stalagmiten und Stalaktiten erwartet Sie auf einem Rundgang durch die Tropfsteinhöhlen. Führungen werden in mehreren Sprachen angeboten. Die einzelnen Grotten tragen markante Namen wie „Saal der Säulenkönigin“, „Vorhof zur Hölle“ und „Paradies“. Die Tropfsteingebilde werden mit aufwendigen Lichtinstallationen in Szene gesetzt. Fotografieren ist erlaubt. Der eindrucksvollste Stalagmit steht im „Saal der Säulenkönigin“. Die schlanke Säule besitzt eine Höhe von 22 m und endet knapp unterhalb der Höhlendecke.

Zeugnisse aus früheren Jahrhunderten
In der Cueavas de Artà stoßen Sie an einigen Orten auf die Spuren aus vergangenen Jahrhunderten. Im 13. Jahrhundert versuchten der spätere mallorquinische König Jaume I. und sein Heer, die maurischen Soldaten auszuräuchern. Die rußgeschwärzten Steine im Eingangsbereich sind noch heute zu erkennen. Einige Inschriften im Felsgestein stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Im Gedenkbuch, in das sich Besucher der Höhle eintragen können, finden sich zahlreiche Namen berühmter Persönlichkeiten. Unter anderem verewigten sich die Schriftsteller Alexandre Dumas, Victor Hugo und Jules Verne auf den Seiten. Das Gedenkbuch liegt seit 1869 aus. In der Hauptsaison von April bis Oktober sind die Cuevas de Artà von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Im Winterhalbjahr schließt die Attraktion eine Stunde früher. In der Nähe des Eingangs befindet sich ein Großraumparkplatz, wo Sie den Mietwagen abstellen können.


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Cap Formentor – spektakuläre Steilklippen an Mallorcas Nordspitze

Cap Formentor

Cap Formentor auf MallorcaCap Formentor ist der nördlichste Punkt Mallorcas. Die Ausläufer des Tramuntana-Gebirges stürzen an dieser Stelle aus einer Höhe von bis zu 200 m steil in das Meer ab und bilden eine grandiose Küstenlandschaft von überwältigender Schönheit.

Anfahrt zum Cap Formentor
Cap Formentor befindet sich an der Nordküste Mallorcas und bildet den nördlichsten Punkt der Baleareninsel. Die Klippen liegen am Ende einer rund 14 km langen Serpentinenstraße, die sich über die gleichnamige Halbinsel schlängelt. Im Küstenstädtchen Port de Pollença nimmt die Zufahrt ihren Anfang und unterwegs erwarten Sie spektakuläre Aussichten auf die wildromantische Küstenregion. Kleine Parkplätze befinden sich an reizvollen Aussichtspunkten. Einen ersten Blick auf die gewaltige Küstenregion können Sie am Mirador d'es Colomer werfen. An dieser Stelle ragen die Felsklippen rund 200 m hoch aus dem Meer auf. Den höchsten Punkt der Strecke erreichen Sie auf einer Höhe von 384 m bei Furmat. Die enge Straße stellt hohe Anforderungen an das fahrerische Können, denn an vielen Punkten verläuft die Fahrbahn unmittelbar an der steilen Abbruchkante entlang.

Atemberaubende Küstenlandschaft am nördlichsten Punkt
Am Ende der Serpentinenstraße befindet sich ein Parkplatz, auf dem Sie den Mietwagen abstellen können, um die grandiose Aussicht zu genießen. Nahezu senkrecht ragen die Felsklippen aus der Wasseroberfläche auf und tief unter Ihnen branden die Wellen des Mittelmeeres gegen die Steilwände. Die Küste ist wild zerklüftet. Kleine Buchten, felsige Landzungen und frei stehende Felsblöcke im Wasser prägen das Landschaftsbild. Auf einem kleinen Felsplateau am Cap Formentor erhebt sich ein Leuchtturm und es gibt ein SB-Restaurant, in dem Sie sich mit gekühlten Getränken und kleinen Snacks versorgen können und dabei die Delfine besichtigen können. In der Hauptsaison statten zahlreiche Urlauber der Sehenswürdigkeit an der Nordküste Mallorcas einen Besuch ab und auf der Zufahrtsstraße ist es recht voll. Ein Stau am Ende der Serpentinenstraße ist im Sommer keine Seltenheit. Mit einem deutlich geringeren Verkehrsaufkommen können Sie in den Wintermonaten und in der Nebensaison rechnen.


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Roter Blitz - die historische Straßenbahn in Sóller

Roter Blitz

Eine Touristenattraktion an der Westküste Mallorcas ist die historische Straßenbahn, die zwischen der Kleinstadt Sóller und dem Stadtteil Port de Sóller an der Mittelmeerküste verkehrt. Sie wird umgangssprachlich als „Roter Blitz“ bezeichnet.

Straßenbahnromantik an Mallorcas Westküste
Die als „Roter Blitz“ bezeichnete Straßenbahn verbindet den Küstenort Port de Sóller mit der Kleinstadt Sóller im Hinterland der Küste. Letztere liegt an der Westküste Mallorcas im sogenannten „Tal des Goldes“,das seinen Namen den Abertausenden Orangenbäumen und der Olivenölproduktion verdankt. Sie wird von den Berggipfeln der Serra de Tramuntana eingerahmt, an deren Flanken sich Orangenbaumplantagen und Pinienwälder entlangziehen.

Die etwa 15-minütige Fahrt mit den historischen Waggons führt an duftenden Orangenhainen vorbei, bevor am Ankunftspunkt in Port de Sóller die alten Hafenanlagen passiert werden. Drei Triebwagen und die Anhänger 5 und 6 sind Originale aus dem Jahr 1913. Eine Besonderheit sind die an den Seiten offenen Waggons, die mit Holzbänken ausgestattet sind.

Geschichte der historischen Straßenbahn
Die Geschichte der historischen Straßenbahn ist eng mit der des Tren de Sóller verknüpft. Dabei handelt es sich um eine Eisenbahnlinie, die die Kleinstadt im Tramuntana-Gebirge seit 1912 mit der Inselhauptstadt Palma de Mallorca verbindet. Als Verlängerung der Strecke wurde im Jahr 1913 die Straßenbahnlinie eröffnet. Die Triebwagen wurden von Anfang an elektrisch betrieben. Anfangs erfüllte die Bahn eine Doppelfunktion als Personenbeförderungs- und Warentransportmittel.

Fangfrischer Fisch und Meeresfrüchte gelangten auf diese Weise vom Hafen schnell in die Stadt im Hinterland. In entgegengesetzter Richtung wurden Kohle und Munition zum früheren U-Boot- und Marinestützpunkt in Port de Sóller transportiert. Die Energieversorgung wurde durch ein separates Elektrizitätswerk sichergestellt, das sich am Bahnhof von Sóller befand. Die historische Straßenbahn legt eine Strecke von knapp fünf Kilometern zurück und pendelt in einem halbstündigen Rhythmus zwischen beiden Ortschaften. Eine einfache Fahrt mit dem „Roten Blitz“ kostet 6 Euro. (Stand 2016)


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Cuevas del Drach – die Drachenhöhle bei Porto Cristo

Cuevas del Drach

Die Drachenhöhle Cuevas del Drach an der Südostküste Mallorcas ist die bekannteste Karsthöhle auf der Baleareninsel. In der Tropfsteinhöhle liegt der größte unterirdische See Europas, den Sie zum Abschluss einer Besichtigungstour mit einem Boot überqueren.

Geheimnisvolle Unterwelt mit spektakulären Tropfsteinformationen
Die spektakulären Tropfsteinformationen machen die Cuevas del Drach zu einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten an der Südostküste Mallorcas. Gewaltige Stalagmiten und Stalaktiten ragen vom Boden auf oder hängen von der Höhlendecke herab. Einige Gebilde sind im Verlauf von Jahrmillionen zusammengewachsen und bilden eine geschlossene Säule. Über einen 1,2 km langen Gang ist die Tropfsteinhöhle für den Besucherverkehr erschlossen. Der Weg führt durch mehrere Grotten mit klangvollen Namen wie „Feentheater“ und „Bad Dianas“. In Letzterer befindet sich ein kleiner unterirdischer See mit türkisblauem Wasser, in dessen Oberfläche sich die bizarren Tropfsteingebilde spiegeln. Aufwendige Lichtinszenierungen lassen die Formen und Konturen der Stalagmiten und Stalaktiten deutlich hervortreten und Klanginszenierungen sorgen für eine geheimnisvolle Stimmung. Im Inneren der Höhle liegt die Temperatur konstant bei 21 Grad.

Live-Konzert und Bootsfahrt in der Cuevas del Drach
Den Höhepunkt eines Rundganges durch die Cuevas del Drach bildet ein Live-Konzert tief unter der Erde. Eigens zu diesem Zweck wurde ein Auditorium am Ufer des Martelsees angelegt, das Platz für rund 1.100 Besucher bietet. Zu Konzertbeginn wird die Höhle abgedunkelt und die Musiker gleiten in beleuchteten Booten an den Zuschauern vorbei. Das musikalische Quartett spielt klassische Stücke berühmter Komponisten, bevor die Boote wieder in der Dunkelheit verschwinden. Nach dem Konzert haben Sie die Gelegenheit, an einer Bootsfahrt über den Martelsee teilzunehmen. Das unterirdische Gewässer ist 170 m lang und misst 30 m an der breitesten Stelle. In der Hauptsaison werden Tausende Besucher im Stundentakt durch die Cuevas del Drach geschleust. Zahlreiche Busse bringen Touristen aus sämtlichen Ferienorten der Insel zu der Attraktion. Ruhiger geht es in der Nebensaison und im Winter in der ganzjährig geöffneten Tropfsteinhöhle zu.


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Ermita de Betlem – 200 Jahre alte Klosteranlage bei Artá

Ermita de Betlem

Ermita de Betlem auf MallorcaDie Ermita de Betlem ist eine 200 Jahre alte Einsiedelei, die von den Mönchen der Glaubensgemeinschaft „Ermitaños de San Pablo San Antonio“ als Kloster genutzt wurde. Im Jahr 2010 zogen die letzten Mönche aus Altersgründen aus.

Einsiedelei mit Klosterkapelle
Die Einsiedelei Ermita de Betlem liegt im östlichen Höhenzug Mallorcas, der Serra de Llevant, auf einer Höhe von 280 m über dem Meeresspiegel. Die Gründung erfolgte im Jahr 1805 und die wenigen Gebäude des ehemaligen Klosters stehen auf den Grundmauern eines alten Wachturms. Am Ende einer von hohen Zypressen gesäumten Allee erhebt sich die neoklassizistische Kapelle, die für den Besucherverkehr geöffnet ist und besichtigt werden kann. Das sakrale Bauwerk besitzt einen kreuzförmigen Grundriss und ist im Innenraum mit einem prunkvollen Marmoraltar ausgestattet. Fresken bedecken die Decke der Kapelle und bemalte Kacheln zieren das Eingangsportal. Zu den Schätzen in der Ermita de Betlem gehört eine Christusstatue, die den Mönchen zur Einweihung des heiligen Ortes geschenkt wurde. Die Einwohner der Kleinstadt Artá verehren die Statue und pilgern alljährlich am 1. Mai zur Klosterkapelle.

Anreisevarianten zur Ermita de Betlem
Die Ermita de Betlem befindet sich an der Nordostküste Mallorcas und die Anreise kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Schnell und bequem ist die Anfahrt mit dem Mietwagen über eine schmale Serpentinenstraße, die sich durch die Berglandschaft schlängelt. Einen Zwischenstopp können Sie am Aussichtspunkt einlegen, der sich etwa einen Kilometer vor dem Ziel befindet. Dort erwartet Sie eine grandiose Aussicht auf die Bucht von Alcúdia. Im Rahmen einer Wanderung gelangen Sie zu Fuß bis zur Einsiedelei. Ausgangspunkt ist die Ortschaft Betlem, die bei der Namensgebung Pate stand. Kurz vor der Ankunft passieren Sie die Quelle sa Font, die von einer künstlichen Grotte mit einem Marienheiligtum eingefasst wird. Der Wanderweg besitzt eine Länge von fünf Kilometern und hat einige fantastische Aussichten zu bieten.


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Insel Cabrera - zauberhafte Inselwelt vor der mallorquinischen Küste

Insel Cabrera

Insel Cabrera auf MallorcaDie Insel Cabrera ist ein naturbelassenes Eiland vor der Südküste Mallorcas. Gemeinsam mit 17 weiteren Mittelmeerinseln bildet die Insel einen Archipel mit einer Gesamtfläche von knapp 19 km².

Naturbelassene Landschaften auf Cabrera
Cabrera liegt knapp 14 Kilometer von der mallorquinischen Küste entfernt im Meer an der Südküste Mallorcas.  Gemeinsam mit den anderen Inseln des Archipels und den umliegenden Meeresregionen gehört sie zum Nationalpark Archipiélago de Cabrera, der im Jahr 1991 eingerichtet wurde. Im Volksmund wird das Eiland als Ziegeninsel bezeichnet. Bis vor wenigen Jahren lebten wilde Ziegen auf der Insel. Zahlreiche Felsbuchten liegen an den Küsten des kargen Eilands, dessen Landschaftsbild hauptsächlich durch Felsen und niedriges Buschwerk dominiert wird. Der höchste Berg erreicht eine Höhe von 172 m und zahlreiche Höhlen und Grotten liegen in der Küstenregion. In Colònia de Sant Jordi befindet sich ein Besucherzentrum, das Ihnen die Flora und Fauna der kleinen Mittelmeerinsel näherbringt. Mit den Ruinen eines Festungsturms, einem Seemannsfriedhof und dem Leuchtturm auf dem Kap Punta de Anciola befinden sich einige historische Sehenswürdigkeiten auf Cabrera.

Fahrt mit dem Ausflugsboot
Der Insel Cabrera können Sie in Ihrem Mallorca Urlaub im Rahmen eines Schiffsausfluges einen Besuch abstatten. In der Hauptsaison verkehren täglich Ausflugsboote von Porto Petro und Colònia de Sant Jordi zur Insel. In Abhängigkeit vom Startpunkt dauert die Überfahrt zwischen 30 Minuten und eineinviertel Stunden. Cabrera ist abgesehen von einigen wenigen Einwohnern in der Ortschaft Es Port nicht besiedelt. Dort gibt es das einzige Telefon der Insel und eine kleine Bar. Zu den Attraktionen des vorgelagerten Eilands gehört die sogenannte Blaue Grotte an der Meeresbucht Cala Gandulf. Die 160 m lange Höhle kann nur von der Wasserseite aus erreicht werden und wird von den Ausflugsbooten auf der Rückfahrt zum Festland angesteuert. Der spezielle Lichteinfall sorgt in der Cova Blava für spektakuläre Reflexionen, die das Wasser leuchtend blau erscheinen lassen.


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La Seu – die Kathedrale von Palma de Mallorca

Kathedrale von Palma

La Seu – die Kathedrale von Palma de Mallorca. Die gotische Kathedrale La Seu ist das Wahrzeichen der mallorquinischen Hauptstadt Palma de Mallorca. Das Gotteshaus gehört zu den größten Sakralbauten in Spanien.

Kathedrale

Kathedrale von Palma – Monumentalbau am Meer
Die wuchtige Kathedrale La Seu ist ein Monumentalbau am Meer, dessen Errichtung sich über einen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten erstreckte. Mit dem Bau wurde um das Jahr 1230 auf Anordnung des mallorquinischen Königs Jaume I. begonnen, nachdem die jahrhundertelange Vorherrschaft der Araber auf der Mittelmeerinsel beendet war. Das mächtige Gotteshaus steht auf den Grundmauern einer Moschee. Bis zur endgültigen Fertigstellung des Kirchenschiffs und des Hauptportals vergingen mehr als 350 Jahre. Im Jahr 1601 konnten die Arbeiten abgeschlossen werden.

Rosettenfenster

Beim Anblick der Kathedrale La Seu werden die gewaltigen Dimensionen des Kirchenbaus sichtbar. Das Bauwerk ist knapp 110 m lang und besitzt eine Breite von 33 m. Mit einer Höhe von 44m gehört das Hauptschiff zu den größten seiner Art in Europa. Ein markantes Merkmal des Gotteshauses ist das gotische Rosettenfenster an der Ostfront des Gebäudes. Es besitzt einen Durchmesser von 12,55 m und wurde aus mehr als 1.200 bunten Glasfragmenten zusammengesetzt. Ein faszinierender Anblick bietet sich Ihnen, wenn die Sonne durch das Fenster scheint und bunte Farbreflexe in den Innenbereich zaubert.

Spezielle Lichtphänomene in Palmas Kathedrale
Das Lichtspiel des gotischen Rosettenfensters ist beeindruckend, doch an zweit Tagen im Jahr erwartet die Besucher ein außergewöhnliches Lichtphänomen. Es wird das „Lichtspiel der Acht“ genannt und tritt am 2. Tag des Monats Februar und am 11. November auf. Die Sonnenstrahlen fallen ab 8:00 Uhr durch die große Rosette an der Ostfront und projizieren das exakte Abbild des Rundfensters auf die gegenüberliegende Wand unterhalb der Hauptfassadenrosette. Für die Betrachter scheinen zwei Fensterrosetten genau übereinanderzuliegen. Dieser magische Moment zieht alljährlich Tausende Besucher an.

Ein weiteres Lichtphänomen tritt an rund 20 Tagen um die Wintersonnenwende auf. Der Sonnenaufgang kann durch die beiden großen Rosetten beobachtet werden. Die Sonnenstrahlen erzeugen eine Art Kaleidoskop, das in unwirklichen Farben erstrahlt und sich permanent verändert. Ein erstklassiger Beobachtungspunkt für dieses Lichtphänomen sind die Terrassen des Baluard-Museums.  

Kathedrale Hintere Teil

Baustile verschiedener Epochen
Deutlich erkennbar sind die Baustile verschiedener Epochen in der Kathedrale von Palma. Die gotischen Elemente im Seitenportal an der dem Meer zugewandten Seite stammen aus dem 13. Jahrhundert. Das Almosen-Portal an der gegenüberliegenden Seite trägt Stilelemente der Spätgotik. Im 16. Jahrhundert wurde die gotische Bauweise zunehmend vom Baustil der Renaissance verdrängt. Barocke Gestaltungselemente sind unter anderem in den Kapellen „Hl. Sebastian“, „Unbefleckte Empfängnis“ und „Corpus Christi“ zu erkennen. Die Taufkapelle hingegen entstand zur Zeit des Klassizismus.

Die Handschrift Gaudís
Der katalanische Stararchitekt Antoni Gaudí leitete auf Geheiß des Bischofs Campins zu Beginn des 20. Jahrhunderts Restaurierungs- und Dekorationsarbeiten in der Kathedrale La Seu. Zwischen 1904 und 1914 wurde der Chorraum in die Königskapelle integriert und der Stuhl des Bischofs erneuert. Die auffälligste sichtbare Veränderung ist der monumentale Baldachin über dem Altar. Er hat die Form einer Dornenkrone und kann beleuchtet werden. Auf Antoni Gaudí geht auch der Hohlraum unter der Chorbestuhlung zurück, der als natürlicher Resonanzraum den Gesang in der ganzen Kathedrale erschallen lässt. Der Hohlraum geriet in Vergessenheit und wurde erst 100 Jahre später bei Renovierungsarbeiten wiederentdeckt.

Ruhestätte zweier Könige
In der Kathedrale La Seu fanden zwei mallorquinische Könige ihre letzte Ruhestätte. Jaume II. und Jaume III. wurden in der Capella Trinidad beigesetzt. Die Kapelle ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Im Glockenturm ist ein Museum untergebracht, in dem sakrale Kunstschätze aus verschiedenen Epochen ausgestellt werden. Die neun Glocken im Hauptturm stammen aus fünf Jahrhunderten. Vier Glocken wurden im Jahr 1312 gegossen. Mit einem Superlativ kann die Glocke  N'Aloi aufwarten. Sie ist mit einem Gewicht von 4,6 Tonnen und einem Durchmesser von zwei Metern die größte beweglich geläutete Glocke Spaniens.

Nach der Entrichtung einer Eintrittsgebühr können Sie den Innenbereich der Kathedrale von Palma besichtigen. Sie öffnet um 10 Uhr ihre Pforten für den Besucherverkehr. Die Schließung erfolgt jahreszeitenabhängig zwischen 15 und 18 Uhr. Externe Besucher müssen eine geringe Eintrittsgebühr entrichten. Für Residenten ist der Zutritt frei, sofern sie einen Wohnsitz auf Mallorca nachweisen können. Die Kathedrale La Seu verfügt über einen barrierefreien Zugang und bei der Besichtigung versorgen Audio-Guides die Besucher mit Informationen zur Geschichte, zur Architektur und zur religiösen Bedeutung des Gotteshauses.


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Naturpark S’Albufera – artenreiches Feuchtbiotop bei Alcúdia

Naturpark S’Albufera

Naturpark S´Albufera auf MallorcaDer Naturpark S’Albufera ist ein Feuchtgebiet mit einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt im Norden Mallorcas. Das geschützte Areal erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 1.600 Hektar und wird von einem Netz an Wander- und Radwegen durchzogen.

Flora und Fauna im Naturpark S’Albufera
Der Naturpark S’Albufera liegt an der Nordküste Mallorcas zwischen dem Ferienort Can Picafort und dem mittelalterlichen Städtchen Alcúdia. Das Sumpfgebiet wird von Zuflüssen aus den Bergregionen der Serra de Tramuntana gespeist und erstreckt sich unweit der Küste hinter einer Dünenlandschaft. Eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt ist in dem Feuchtbiotop beheimatet. Rund 270 Vogelarten leben in dem Areal. Darunter befinden sich seltene Arten wie Fischadler, Seidenreiher und Wanderfalke. Zugvögel wie Flamingos, Watvögel und Regenpfeifer nutzen das Sumpfgebiet als Raststation. In den Teichen und Flachwasserregionen leben zahlreiche Exemplare der Europäischen Sumpfschildkröte. Durch die Lage dicht am Meer sickert in den niederschlagsarmen Sommermonaten immer wieder Salzwasser in die Gewässer des Feuchtgebietes. Aus diesem Grund existiert eine große Pflanzenvielfalt in dem geschützten Areal.

Wanderungen durch das Naturparadies
Zahlreiche Wanderwege führen durch den Naturpark S’Albufera. An einigen Orten wurden flache Türme zur Vogelbeobachtung aufgestellt. Der Parkeingang befindet sich an der Straße, die Alcúdia und Can Picafort miteinander verbindet. An dieser Stelle führt eine Brücke über den Canal Gran de s’Albufera, der einen Abfluss aus dem Sumpfgebiet bildet und wenig später in das Meer mündet. Nach rund einem Kilometer gelangen Sie zum Empfangszentrum Sa Roca, in dem Sie Informationen zu Wanderwegen sowie zur Flora und Fauna des Naturparks erhalten. Bevor Sie sich auf eine Entdeckungsreise in die Wildnis begeben, müssen Sie sich anmelden. Die Besichtigung ist kostenlos. Alternativ können Sie sich einer Führung unter Begleitung eines Naturpark-Rangers anschließen, die Samstagsvormittag angeboten werden. Für größere Gruppen werden Führungen durch das Areal nach Voranmeldung auch an anderen Wochentagen durchgeführt.


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Castell de Santueri – mittelalterliche Höhenburg bei Felantix

Castell de Santueri

Castell de Santueri auf MallorcaDas Castell de Santueri ist eine Festungsruine im Südosten Mallorcas, die auf der Spitze des Tafelberges Puig de Santueri steht. Ein Besuch der Anlage lässt sich hervorragend mit einem Abstecher zum Kloster Santuari de Sant Salvador verbinden, das sich auf dem benachbarten Höhenzug erhebt.

Castell de Santueri – wehrhafte Festungsanlage aus dem 14. Jahrhundert
Die Festungsanlage Castell de Santueri ist ein Relikt aus dem Mittelalter an der Südostküste Mallorcas. Sie erhebt sich auf dem Plateau eines rund 400 m hohen Tafelberges im Höhenzug Serra de Llevant nur wenige Kilometer von der Kleinstadt Felantix entfernt. Der gesamte Komplex ist von einer wuchtigen Festungsmauer umgeben. In unregelmäßigen Abständen ragen Wehrtürme aus der äußeren Befestigung auf. Im Rahmen umfassender Restaurierungsarbeiten, die sich bis zum Jahr 2014 hinzogen, wurden die Gebäudereste und Kellergewölbe hinter der Festungsmauer restauriert. Die Höhenburg wurde aus hellem Kalkstein errichtet und hebt sich deutlich von der Umgebung ab. Die Besichtigung kostet wenige Euro Eintritt. Anschließend können Sie sich in der gesamten Anlage frei bewegen und die Ruinen in aller Ruhe in Augenschein nehmen.

Geschichte der Burganlage
Die strategische Bedeutung der exponierten Lage auf dem Gipfel des Tafelberges Puig de Santueri erkannten bereits die Römer und errichteten im ersten vorchristlichen Jahrhundert eine Festung an dieser Stelle. Nach der Eroberung der Mittelmeerinsel durch maurische Truppen im frühen 10. Jahrhundert wurde die Verteidigungsanlage ausgebaut und diente als Militärstützpunkt. Als der spätere mallorquinische König Jaume I. von Aragon ab 1229 mit der Vertreibung der Besatzer begann, konnte die Festung ein Jahr lang von den Mauren verteidigt werden, bevor sie fiel und geschleift wurde. Der anschließende Wiederaufbau erfolgte im 14. Jahrhundert mit dem Ziel, Piratenüberfälle abzuwehren. Ab dem 18. Jahrhundert verlor das Bauwerk seine Schutzfunktion, wurde aufgegeben und verfiel langsam. Von der Burg haben Sie bei klarem Wetter eine überwältigende Fernsicht auf die gesamte Südostküste Mallorcas.


Sehenswürdigkeiten auf Mallorca

Mallorca.com hat die außergewöhnlichsten und reizvollsten Sehenswürdigkeiten Mallorcas auf dieser interaktiven Landkarte für Sie zusammengetragen. Bekannte Bauwerke wie die Kathedrale Le Seu in der Hauptstadt Palma de Mallorca oder weitestgehend unbekannte Schönheiten wie das Naturdenkmal Ses Fonts Ufanes.

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Cuevas del Hams – Tropfsteinhöhlen bei Porto Cristo

Cuevas del Hams

Cuevas del Hams auf MallorcaAls Cuevas del Hams wird ein Höhlensystem mit faszinierenden Tropfsteingebilden in der Nähe von Porto Cristo bezeichnet. Die Grotten befinden sich an der Südostküste Mallorcas und können im Rahmen einer geführten Tour besichtigt werden.

Cuevas del Hams – bizarre Unterwelt an Mallorcas Südostküste
Die Cuevas del Hams ist neben der Coves del Drach das zweite unterirdische Höhlensystem im Gemeindegebiet von Porto Cristo an der Südostküste Mallorcas. Die Grotten sind eine Touristenattraktion an der mallorquinischen Südostküste und gehören zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Baleareninsel. Gewaltige Stalaktiten und Stalagmiten haben sich im Verlauf von Jahrmillionen gebildet. Einige Tropfsteingebilde sind zusammengewachsen und bilden steinerne Säulen. Zahlreiche Gebilde besitzen eine baumartige Struktur, die in den aufwendigen Lichtinstallationen besonders reizvoll zur Geltung kommen. Wie in den Coves del Drach erstreckt sich auch in diesem Höhlensystem ein unterirdischer See mit kristallklarem Wasser. Ein Besuch der Cuevas del Hams gleicht einer Zeitreise durch Millionen Jahre Erdgeschichte. Die Tropfsteine wachsen sehr langsam und legen in einem Zeitraum von 30 Jahren nur einen Zentimeter zu.

Führungen durch das Höhlenlabyrinth
Durch das Höhlensystem werden zwei unterschiedliche Touren angeboten. Der Standard-Rundgang dauert etwa 45 Minuten und führt Sie über einen 500 m langen Gang an eindrucksvollen Tropfsteingebilden vorbei. Die kupferbraune und rostrote Färbung erhalten die Tropfsteine durch den hohen Anteil an Kupfer- und Eisensalzen. Eine zweite Besichtigungstour dauert länger und schließt eine Konzertveranstaltung unter der Erde ein. Die Show mit dem Namen „Magical Mozart“ wird von stimmungsvollen Lichteffekten begleitet. Die Musiker gleiten mit einem Ruderboot an den Besuchern vorbei und spielen klassische Werke aus dem Repertoire des berühmten Komponisten. In den Sommermonaten herrscht ab dem späten Vormittag ein reger Besucherandrang an der Cuevas del Hams. Durch frühzeitiges Erscheinen entgehen Sie auf diese Weise langen Wartezeiten. Das Höhlensystem liegt rund zwei Kilometer außerhalb von Porto Cristo an der Straße nach Manacor.


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Pollença – malerisches Städtchen im Tramuntana-Gebirge

Pollença

Pollença ist eine 16.000 Einwohner zählende Kleinstadt am Rand der Serra de Tramuntana. Die Künstlerstadt liegt an der Nordküste Mallorcas und durch das Zentrum ziehen sich enge Gassen rund um die Kirche Eglesia de Nostra Senyora del Roser. Ein Geflecht aus engen verwinkelten Gassen prägt die Altstadt von Pollença. Den Reiz des Städtchens entdeckten zu Beginn des 20. Jahrhunderts Schriftsteller, Maler und Musiker. Einige ließen sich in Pollença nieder und verhalfen der Ortschaft zum Ruf eines Künstlerstädtchens.

Bucht von pollenca

Romische Brucke in Pollenca

Geschichte von Pollença
Gegründet wurde Pollença als römische Siedlung in der Antike. Der Standort in der Serra de Tramuntana, einige Kilometer vom Meer entfernt war bewusst gewählt, konnte die Siedlung auf diese Weise besser vor feindlichen Übergriffen geschützt werden. Ein Relikt aus der Römerzeit ist die steinerne Bogenbrücke Pont Roma, die das Flüsschen Torrent de Sant Jordi überspannt. Der Fluss entstand nicht auf natürliche Weise, sondern wurde von den Römern zur Versorgung der Siedlung angelegt.

Den Römern folgten im 9. Jahrhundert die Mauren. Sie herrschten bis zum 13. Jahrhundert auf Mallorca, bis die Truppen von König Jaume I. sie im Jahr 1229 vertrieben. Ab dem 15. Jahrhundert häuften sich die Piratenüberfälle auf Mallorca. Auch Pollença wurde immer wieder von marodierenden Piraten aus Nordafrika bedroht. Im Jahr 1550 kam es zu einer denkwürdigen Abwehr eines derartigen Übergriffs.

Wieder waren maurische Piraten unterwegs, um das Städtchen auszuplündern, doch diesmal formierte sich der Widerstand. Unter ihrem Anführer Joan Mas gelang es einer Gruppe von Einwohnern, die Angreifer mit einfachsten Waffen zurückzuschlagen. Alljährlich am 2. August wird diesem historischen Ereignis mit der Inszenierung eines Schauspiels gedacht, das Teil der Fiesta Mare de Déu dels Àngels ist.

Im 20. Jahrhundert trat die Landwirtschaft als wichtigster Erwerbszweig der Bevölkerung in den Hintergrund und der Tourismus gewann in Pollença an Bedeutung. Großen Anteil daran hatte die englische Krimiautorin Agatha Christie, die den Ort in den Bergen zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Quelle der Inspiration nutzte. Sie mietet sich mit Vorliebe im Hotel Illa d'Or ein.

Aus der Feder der berühmten Krimiautorin stammen Werke wie “Mord im Orient-Express” und “Das Böse unter der Sonne”. Bei der Verfilmung des letztgenannten Romans wurden mehrere Drehorte auf Mallorca ausgewählt.

Sehenswertes in Pollença
Lebendiger Mittelpunkt in Pollença ist der Marktplatz Placa Mayor. Dort reihen sich zahlreiche Boutiquen und Kunstgalerien aneinander, in denen einheimische Künstler ihre Werke ausstellen und zum Verkauf anbieten. Die barocke Pfarrkirche erhebt sich vor einem kleinen Park mit Springbrunnen, Pinienhainen und Olivenbäumen. Am Fuß der Kirche Nostra Senyora dels Angels findet immer sonntags ein Wochenmarkt statt, auf dem Sie frische Oliven, Zitrusfrüchte, Käse, Wein und kunstgewerbliche Erzeugnisse kaufen können.

Das Wahrzeichen Pollença ist der Hahn. Er ziert das Stadtwappen und steht als Skulptur auf dem Brunnen Fond de Gall am Plaça de l`Amoina. Der Platz hat große historische Bedeutung, denn hier wurde im Jahr 1550 der Piratenüberfall zurückgeschlagen. Ein steinernes Relikt aus der Antike ist die Römerbrücke Pont Roma.

Die Steinbogenbrücke überspannt das Flüsschen Torrent de Sant Jordi. Aus dem 16. Jahrhundert stammt die Kapelle von Sant Jordi. Das Altarbild auf dem Hauptaltar entstand im Jahr 1653 und wird von der „Jungfrau der See“ beherrscht. Ebenfalls im 16. Jahrhundert wurde mit dem Bau des Dominikanerklosters Santo Domingo begonnen. Die Anlage können Sie kostenlos besichtigen.

Wahrzeichen von Pollenca

Kalvarienberg – das Wahrzeichen von Pollença
Mitten im Stadtzentrum erhebt sich mit dem Kalvarienberg das Wahrzeichen von Pollença. Auf dem Gipfel steht eine barocke Kapelle, die im Jahr 1799 eingeweiht wurde. Das Gotteshaus erreichen Sie vom Ortskern von Pollença über eine Freitreppe mit 365 Stufen. Jede Stufe symbolisiert einen Tag des Kalenderjahres. Der kräftezehrende Aufstieg wird mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt, der von der Halbinsel Formentor bis zur Bucht von Alcúdia reicht.

Ein zweiter Weg auf den Gipfel des Kalvarienberges führt an 14 Steinkreuzen vorbei, die die Stationen eines historischen Kreuzweges darstellen. Alljährlich am Karfreitag führt eine feierliche Prozession vom höchsten Punkt des Berges hinab in das Städtchen. Ein Teilbereich der Steintreppe wird von Zypressen gesäumt, die den romantischen Eindruck verstärken.

Aktivitäten und Ausflüge in Pollença
Pollença liegt unweit der Nordküste Mallorcas im Tramuntana-Gebirge. Ein populäres Wanderziel ist der 330 m hohe Berg Puig de Maria. Der Weg zum Gipfel führt durch schattige Steineichenwälder. Vom höchsten Punkt öffnet sich eine überwältigende Aussicht auf die Bucht von Pollença und den Badeort Alcúdia an der gleichnamigen Bucht.

Zum Baden suchen Sie den Küstenort Port de Pollença auf, der nur wenige Autominuten vom Hauptort entfernt liegt. Der Küstenort ist ein Zentrum des Wassersports auf Mallorca. In der Bucht von Pollença tummeln sich das ganze Jahr hindurch Wind- und Kitesurfer auf der Wasserfläche. An einer prähistorischen Siedlung aus der Talayot-Zeit führt der Wanderweg zur Cala Bóquer vorbei.

Ein reizvolles Ausflugsziel sind die felsigen Buchten bei Cala de Sant Vicenç. Entweder legen Sie die Strecke im Rahmen einer Wanderung zurück oder Sie entscheiden sich für den Mietwagen. Den Ausflug können Sie mit einem Abstecher zum Cap Formentor verbinden. Auf der Nordspitze Mallorcas fallen die Felsklippen der Tramuntana nahezu senkrecht in das Meer ab. Ein weiteres attraktives Ausflugsziel ist der Naturpark S’Albufera. Das geschützte Feuchtgebiet liegt zwischen Alcúdia und dem lebhaften Ferienort Can Picafort und ist ein Rückzugsort für zahlreiche seltene Vogelarten.

Einkaufen in Pollença
Die engen verschlungenen Gassen in Pollença laden zu einem kleinen Einkaufsbummel ein. Hinter den steinernen Fassaden alter Gebäude verbergen sich kleine Modeboutiquen sowie Lederwaren-, Schmuck- und Kunsthandwerkgeschäfte. Ein Familienbetrieb ist der Spezialitätenladen Ensenyat und in der Bäckerei Ca'n Xim bekommen Sie regionale Köstlichkeiten wie das Schmalzgebäck Ensaimada. Die regionstypische Spezialität können Sie mit oder ohne Füllung genießen. Frische Lebensmittel bekommen Sie auf dem Wochenmarkt, der immer sonntags direkt vor der Kirche Nostra Senyora dels Angels abgehalten wird. An den Ständen bieten Händler und Bauern Olivenöl, Schafskäse, Wein, Mandellikör und zahlreiche kunstgewerbliche Erzeugnisse an.

 

Restaurants in Pollença

Die meisten Restaurants und Cafés drängen sich am zentralen Hauptplatz von Pollença, der Placa Mayor, aneinander. In einer kleinen Gasse liegt das Restaurant Bodega Can Ferrà, das sich seit drei Generationen in Familienbesitz befindet. Die Küche ist bodenständig und typisch mallorquinisch. Zu den besten Restaurants an der Nordküste Mallorcas gehört das 3\65 Son Brull. Es ist Teil des gleichnamigen 5-Sterne-Hotels und besticht mit einer stilvollen Einrichtung und einer gehobenen Küche.

Liebhaber deftiger Fleischgerichte sollten sich nicht einen Besuch im Grillrestaurant La Braseria entgehen lassen. Das Restaurant liegt am Ortsausgang an der Straße nach Port de Pollença und öffnet bereits zum Frühstück seine Tore für den Besucherverkehr. Vom T-Bone Steak bis zum Lachsfilet – im Josper-Ofen erhalten die zahlreichen Grillspezialitäten einen unverwechselbaren Geschmack. Mit typischen Gerichten der mediterranen Küche, leckeren Paellas und frischen Grillspezialitäten wird der Gaumen im Restaurant La Placenta verwöhnt. Der Gastronomiebetrieb liegt an der Placa Sant Jordi und steht für exklusive Küche.

Wenn Sie Lust bekommen haben, das historische Städtchen Pollença im Tramuntana-Gebirge näher kennenzulernen, entscheiden Sie sich in Ihrem nächsten Mallorca-Urlaub für ein Hotel, ein Appartement oder ein Ferienhaus an der Nordküste der Baleareninsel.

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Santuari Nuestra Senyora de Cura – Klosteranlage und Wallfahrtsort

Santuari Nuestra Senyora de Cura

Santuari Nuestra auf MallorcaDie Klosteranlage Santuari de Nostra Senyora de Cura liegt auf der Spitze des Berges Puig de Randa im Binnenland Mallorcas. Der frei stehende Berg hat eine Höhe von 543 m und erhebt sich aus der mallorquinischen Tiefebene.

Kloster Santuari de Cura – Heiligtum auf dem Berg
Die Klosteranlage auf dem Berg Puig de Randa ist nach dem Kloster Lluc im Tramuntana-Gebirge der zweitwichtigste Wallfahrtsort auf Mallorca. An den Flanken des Berges liegen insgesamt drei Klosteranlagen. Das Franziskanerkloster Santuari de Cura ist das größte und liegt am höchsten Punkt. Hervorgegangen ist das Kloster aus einer Einsiedelei, die im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Wie eine Jahreszahl verrät, stammt das Portal auf dem Jahr 1682. Im Innenhof befindet sich eine Zisterne, die in historischen Schriften aus dem Jahr 1564 erwähnt wird. Den Mittelpunkt des Klostergartens bildet eine Statue des heiligen Franziskus von Assisi. Die Klosteranlage war ab dem 19. Jahrhundert dem Verfall preisgegeben und wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts neu aufgebaut. Die meisten Gebäude stammen aus dieser Zeit.

Anfahrt zur Klosteranlage
Das Kloster Santuari de Nostra Senyora de Cura erreichen Sie über eine fünf Kilometer lange Zufahrtsstraße, die am Fuß des Berges im Dorf Randa ihren Anfang nimmt. Zunächst passieren Sie das Kloster Santuari de Nostra Senyora de Gràcia, das lediglich aus einer Kirche und einigen wenigen Nebengebäuden besteht, die im 15. Jahrhundert errichtet wurden. Im weiteren Verlauf gelangen Sie zur Einsiedelei Ermita de Sant Honorat, die im 14. Jahrhundert gegründet wurde. Noch heute wird der Komplex von Mönchen bewohnt. Schließlich erreichen Sie auf der Spitze des Berges das Kloster Santuari de Cura. Der Ausblick über die Ebene ist atemberaubend und reicht von der Inselhauptstadt Palma de Mallorca bis nach Alúdia im Norden Mallorcas. Die Mönche haben einige Räume der Klosteranlage zu Gästezimmern umgebaut, in denen Sie zu moderaten Preisen übernachten können.


Sehenswürdigkeiten auf Mallorca

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Ses Fonts Ufanes – Naturdenkmal am Tramuntana-Gebirge

Ses Fonts Ufanes

Ses Fonts Ufanes auf MallorcaDas Naturdenkmal Ses Fonts Ufanes an der Nordküste Mallorcas ist eine Sehenswürdigkeit, die Sie nur besichtigen können, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Starke Regenfälle im Tramuntana-Gebirge sind eine Grundbedingung für das Entstehen dieses spektakulären Naturschauspiels.

Wasserfluten im Steineichenwald
In der regenreichen Zeit im Herbst und Winter haben Sie die Gelegenheit, ein spektakuläres Naturphänomen an der Nordküste Mallorcas zu bestaunen. Nach ergiebigen Regenfällen im Tramuntana-Gebirge sprudeln in einem Steineichenwald im Gemeindegebiet von Campanet Tausende Kubikmeter Wasser aus dem Boden. Wie aus dem Nichts entsteht dieses Naturphänomen und der trockene Boden des kleinen Wäldchens verwandelt sich in einen reißenden Strom. Nichts deutet in den niederschlagsarmen Sommermonaten auf die sprudelnden Wasserquellen hin. Die Ses Fonts Ufanes befinden sich auf dem Landgut Finca Es Gabelli, das an der Landstraße MA-13 bei Campanet liegt. In Abhängigkeit von der zuvor gefallenen Niederschlagsmenge sprudeln zwischen 3.000 und 100.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde aus dem Boden. Kaum merklich füllen sich zunächst kleine Senken mit Wasser, die sich schon bald zu einem tosenden Bach entwickeln, der den Berg hinunterrauscht.

Geschütztes Naturdenkmal
Ses Fonts Ufanes wurde im Jahr 2001 zum Naturdenkmal erklärt. Ein Rundweg für Besucher wurde bereits angelegt. Der Steineichenwald ist frei zugänglich und bietet an zahlreichen Stellen eine uneingeschränkte Sicht auf diese Sehenswürdigkeit. Die Entstehung dieses Naturphänomens erklären Forscher mit einer wasserundurchlässigen Lehmschicht in geringer Tiefe, die ein Versickern des Wassers verhindert. Nach starken Regenfällen kann der Boden die Feuchtigkeit nicht mehr aufnehmen und das Wasser drängt an die Oberfläche. Die besten Aussichten, diesem Ereignis beizuwohnen, haben Sie im Herbst oder Winter. In diesen Jahreszeiten stauen sich am Tramuntana-Gebirge die Wolken von Tiefdruckgebieten und regnen an den Flanken ab. Wenn Sie der Finca mit dem Mietwagen einen Besuch abstatten, parken Sie das Fahrzeug an der Wallfahrtskirche Sant Miquel und nehmen zu Fuß den Weg zum Eingang des Landgutes.


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Botanicus – der botanische Garten bei Ses Salines

Botanicus

Botanicus auf MallorcaDer botanische Garten Botanicus ist eine Sehenswürdigkeit an der Südküste Mallorcas. Das Areal erstreckt sich auf einer Fläche von 150.000 m² und beherbergt eine riesige Pflanzenvielfalt aus verschiedenen Vegetationszonen.

Botanicus: Wüstenvegetation und tropischer Dschungel
Die ungeheure Artenvielfalt im botanischen Garten Botanicus macht die grüne Oase an der Südküste Mallorcas zu einem Touristenmagneten. Tropische Dschungelpflanzen gedeihen unweit von subtropischer Flora und charakteristischer Wüstenvegetation. Auf einer Fläche von 50.000 m² gedeihen zahlreichen Pflanzen aus den tropischen Vegetationszonen der Erde. Ein etwa 25.000 m² großes Areal ist für die mediterrane Vegetation Mallorcas reserviert. Hier finden Sie mit knorrigen Olivenbäumen, Pinien, Granatäpfeln, Eukalyptusbäumen und Zitrusfrüchten die klassischen Vertreter der Balearen. Mit einer wüstenartigen Struktur empfängt Sie ein ca. 40.000 m² großes Gelände, in dem rund 400 Kakteenarten beheimatet sind. Der botanische Garten wird von mehreren Wegen durchschnitten, die zu einem Bummel durch die abwechslungsreiche Vegetation einladen. Keinesfalls dürfen Sie bei einem Besuch den Fotoapparat vergessen, um die einzigartige Stimmung einzufangen.

Landschaftsidylle am See
In einem Bereich des botanischen Gartens wurde ein künstlicher See angelegt, der einerseits die tropischen Pflanzen mit Wasser versorgt und andererseits zum Verweilen einlädt. Das Gewässer besitzt eine Größe von 10.000 m² und ist im Schnitt vier Meter tief. Kleine Sumpfgebiete schließen sich an, in denen Bambus und Wasserpalmen beheimatet sind. Das Erdreich, das beim Aushub des Sees anfiel, wurde zum Bau von Schutzwällen genutzt, um die empfindlichen Tropenpflanzen vor den vorherrschenden Nordwinden zu schützen. Botanicus befindet sich in Privatbesitz und erhält keine staatlichen Zuschüsse zum Unterhalt. Die Eröffnung erfolgte nach einer zweijährigen Bauzeit im Jahr 1989. Der botanische Garten ist ganzjährig geöffnet und Parkplätze zum Abstellen des Mietwagens befinden sich unmittelbar vor dem Eingang. Ganz in der Nähe liegen die Meerwasserentsalzungsanlagen Ses Salines, die bereits von den Römern in der Antike zur Salzgewinnung genutzt wurden.


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Castell de Bellver – mittelalterliche Festung in Palma de Mallorca

Castell de Bellver

Castell de Bellver auf MallorcaDas Castell de Bellver ist eine mittelalterliche Festungsanlage, die auf einer Anhöhe über der Inselhauptstadt Palma de Mallorca thront. Das Bauwerk gilt aufgrund seiner runden Form als in Spanien als einzigartig.

Baugeschichte des Castell de Bellver
Um das Jahr 1300 wurde mit dem Bau der Festungsanlage bei Palma de Mallorca begonnen. Baumeister war Pere Salvá, der bereits den Almudain-Palast im Herzen von Palma de Mallorca entworfen hatte. Im Jahr 1309 war der runde Festungsbau fertiggestellt. Der mallorquinische König Jaume II. nutzte die Trutzburg über der Stadt fortan als Residenz und Schutzbau. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Castell de Bellver immer wieder als Gefängnis genutzt. Einen schaurigen Anblick bietet das Verlies, das sich unter einer Bodenplatte des Torre befindet. Die Gefangenen wurden in eine fünf Meter tiefe Höhle geworfen, die nur an einer Seite über ein kleines Fenster verfügt. Ein Entkommen aus diesem Gefängnis war praktisch unmöglich. Unter der Festung erstreckt sich ein ausgedehntes Höhlensystem, das durch den Abbau von Felsgestein zum Bau der Anlage entstand.

Außergewöhnliche Architektur der Festungsanlage
Die kreisrunde Form macht das Castell de Bellver zu einem einzigartigen Bauwerk. Die äußere Sicherung besteht aus einem vier Meter breiten Graben, der sich vor einer wehrhaften Mauer um den gesamten Komplex zieht. Hinter der Mauer befindet sich die kreisrunde Burganlage mit drei Türmen. Ein vierter Steinturm erhebt sich außerhalb des Rundbaus und ist über eine Terrasse im zweiten Stockwerk erreichbar. Die zweigeschossige runde Burganlage umschließt einen Innenhof. Im Erdgeschoss verläuft ein Säulengang um den Innenhof und im oberen Stockwerk befindet sich ein offener Arkadengang. Die untere Etage des Castell de Bellver wird seit 1936 als Stadtmuseum genutzt. Eine Besichtigung der Festung können Sie hervorragend mit einem Besuch der Ausstellungsräume kombinieren. Wenn Sie nicht mit dem Mietwagen anreisen, nehmen Sie vom Zentrum Palmas die Buslinie 50 und steigen an der Haltestelle Castell de Bellver aus.


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Castell de Capdepera – mittelalterliche Festungsanlage an der Nordostküste

Castell de Capdepera

Castell de Capdepera auf MallorcaCastell de Capdepera ist eine mittelalterliche Festungsanlage an der mallorquinischen Nordostküste. Der bemerkenswert gute Erhaltungszustand der Anlage macht sie zu einer viel besuchten Touristenattraktion in dieser Region.

Aufbau der mittelalterlichen Burganlage
Die Burganlage Castell de Capdepera stammt aus dem 14. Jahrhundert und befindet sich auf dem 159 m hohen Puig de Capdepera an der mallorquinischen Nordostküste. Der gesamte Komplex ist von einer wehrhaften Steinmauer umgeben und besitzt eine dreieckige Form. Im Eingangsbereich erhebt sich ein wuchtiger Wehrturm, der die anderen Festungstürme überragt. Durch die erhöhte Position der Festung konnten Angreifer in der Ebene bereits aus großer Entfernung wahrgenommen werden. Das Eingangsportal stammt aus dem 16. Jahrhundert. Zu den ältesten Bauwerken gehört der Torre d’en Miquel Nunis. Er wurde zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert errichtet und stammt aus der maurischen Epoche. Einst standen mehr als 100 Wohnhäuser auf dem Festungsgelände. Von den Gebäuden sind nur noch die Grundmauern erhalten. Umfassend restauriert wurde hingegen das Gouverneursgebäude. Die Casa del Governador stammt aus dem 18. Jahrhundert und beherbergt heute ein kleines Museum.

Kirche und Zisterne
Hinter der Festungsmauer erhebt sich nordwestlich vom Torre d’en Miquel Nunis die Kirche Nuestra Senyora de la Esperanza. Das flache Dach des Gebäudes diente früher zur Verteidigung der Anlage und wird heute von den Besuchern als Aussichtspunkt genutzt. Das Gotteshaus wurde in drei Bauphasen vom 14. bis zum 18. Jahrhundert errichtet. Die Seitenkapellen sind die jüngsten Gebäudeteile. Sie wurden im 18. Jahrhundert hinzugefügt. Aus dem 14. Jahrhundert stammt die Zisterne an der Südostseite des Gotteshauses. In dem Schacht sammelte sich Regenwasser, das von den Bewohnern der Burganlage als Trinkwasser genutzt wurde. Da sich das Castell de Capdepera auf einer Anhöhe befindet und durch die enge Bebauung keine Parkplätze vorhanden sind, müssen Sie für eine Besichtigungstour einen längeren Anstieg in Kauf nehmen. Den Mietwagen stellen Sie im Ortszentrum von Capdepera ab und erklimmen den Berg über knapp 150 Treppenstufen.


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