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Cala Sa Nau

Cala Sa Nau

Cala Sa Nau – idyllische Felsbucht an Mallorcas Südostküste

Cala Sa Nau ist eine zauberhafte Badebucht an der Südostküste Mallorcas. Sie liegt am Ende eines 350 m langen Meereseinschnitts, der an einen Minifjord erinnert. Eingerahmt wird die Badebucht von niedrigen Felsen, auf denen Pinien und mediterrane Macchia wachsen. Das kristallklare Wasser in der Cala Sa Nau zieht nicht nur Badegäste an. Vor allem Schnorchler kommen an den Klippen links und rechts der Bucht auf ihre Kosten. Bedingt durch die geschützte Lage gibt es kaum Wellengang und bereits in einer Tiefe von einem Meter erstreckt sich eine artenreiche Unterwasserwelt.

 Cala Sa Nau groß

Lage der Cala Sa Nau
Die Cala Sa Nau liegt an einem zerklüfteten Küstenabschnitt auf halber Strecke zwischen den Ortschaften Portocolom und Cala d'Or an der mallorquinischen Südostküste. Die Bucht befindet sich an einem schwer zugänglichen Küstenabschnitt. Um an den Strand zu gelangen, folgen Sie mit dem Mietwagen der Beschilderung an der Hauptstraße. Von Portocolom fahren Sie etwa 15 Minuten, während Sie von Cala d'Or maximal 12 Minuten reine Fahrzeit einplanen müssen. Das Auto lassen Sie auf einem gebührenpflichtigen Parkplatz unweit der Bucht zurück. Von hier sind es noch 500 m Fußweg bis zur Cala Sa Nau. Der Abstieg an den Strand erfolgt über eine Treppe.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Badebucht nicht bzw. nur umständlich zu erreichen. Allerdings transportieren auch keine Touristenbusse Menschenmassen an den kleinen Strand. Wanderwege führen über die Klippen am Meer entlang nach Portocolom und Cala D'Or. Meist handelt es sich um schmale Trampelpfade, die die einzelnen Buchten an diesem Küstenabschnitt miteinander verbinden. Zu Fuß gelangen Sie auf diese Weise in die reizvolle Nachbarbucht Cala Mitjada. Da der Strand in der Cala Sa Nau auch über einen Holzsteg zu erreichen ist, können auch Menschen mit körperlichen Behinderungen den Aufenthalt in der Felsbucht genießen.

Schwimmen, Schnorcheln und weitere Aktivitäten
Mit ihrem perlweißen Sand und dem azurblauen Wasser ist die Cala Sa Nau ein perfektes Ziel für einen Tagesausflug. Sonnenanbeter und Wasserratten kommen in der Felsbucht voll auf ihre Kosten. Der Strand ist ca. 50 lang und bis zu 70 m breit. Im Gegensatz zu vielen Stränden an der Südküste Mallorcas fällt dieser Strand vergleichsweise steil in das Wasser ab. Bereits nach wenigen Metern hat das Wasser Schwimmtiefe erreicht. Familien mit Kindern sollten vorsichtig sein und den Nachwuchs stets im Auge behalten. Dies gilt umso mehr, da der Strand auch während der Hauptsaison nicht von einem Rettungsschwimmer überwacht wird.

Felsen Cala Sa Nau

Die Felskanten zu beiden Seiten der Bucht sind ein ideales Revier für Schnorchler. Die Sicht unter Wasser ist hervorragend. Sie müssen lediglich ein kurzes Stück vom Strand wegschwimmen, um die farbenfrohe Unterwasserwelt durch die Taucherbrille bestaunen zu können. Wassersportangebote wie einen Tretbootverleih oder eine Surfschule gibt es an der Cala Sa Nau nicht. Aktivurlauber entscheiden sich häufig für eine kurze Wanderung über die Klippen in die Nachbarbucht Cala Mitjada. Auch die Karsthöhle Cova des Moro ist von der Cala Sa Nau im Rahmen einer Wanderung zu erreichen. Wer über Kondition und Ausdauer verfügt, nimmt den Wanderweg „Sa Ronda“, der an der Felsküste entlang bis nach Portocolom führt.

Infrastruktur an der Cala Sa Nau
Die Cala Sa Nau wird, wie eingangs erwähnt, nicht von einem Rettungsschwimmer überwacht. Ansonsten bietet die Bucht einen umfangreichen Service. Sonnenliegen und Schirme werden während der gesamten Saison vermietet. Im Schatten liegend lassen Sie den Blick über die fjordartige Bucht und die in einiger Entfernung auf dem Wasser schaukelnden Jachten schweifen. Vor Ort stehen den Badegästen eine Süßwasserdusche und sanitäre Anlagen für Damen und Herren zur Verfügung. Ein ebenerdiger Holzsteg führt neben der Treppe an den Strand. Diese Einrichtung ermöglicht einen barrierefreien Zugang zur Cala Sa Nau. Der kostenpflichtige Parkplatz am Ende der Zufahrtsstraße ist von 11:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Mit etwas Glück finden Sie bei zeitiger Anreise noch einen freien Parkplatz am Straßenrand, für den keine Gebühr anfällt.

Für die Cala Sa Nau als Tagesausflugsziel spricht das Fehlen von Hotels oder Campingplätzen in der Umgebung. Der übliche Touristenrummel entfällt dadurch und die Besucher können den Aufenthalt am azurblauen Wasser in vollen Zügen genießen. Hotels und Appartementanlagen finden Sie erst in den Ferienorten Portocolom und Cala d'Or. Während die Anlagen dort eher auf den Pauschaltourismus ausgelegt sind, finden Sie in der Kleinstadt Santanyi im Hinterland einige schmucke Boutique-Hotels mit landestypischem Flair.

Strandbar an der Felsbucht
Täglich um 9:00 Uhr öffnet die Strandbar an der Cala Sa Nau ihre Türen für die Strandbesucher. Sie liegt im hinteren Bereich der Bucht und sorgt für das leibliche Wohl der Gäste. Mit den Füßen im weichen Sand lassen Sie in bequemen Sitzen die Seele baumeln und genießen Ihren Cappuccino oder Cocktail. Auf der Speisekarte finden Sie einfache Gerichte und Snacks wie Salate, Paella und Sandwiches. Das Getränkeangebot reicht von Softdrinks über Bier und Cocktails bis hin zu Milkshakes, Kaffee und Longdrinks. Die Küche der Strandbar ist von 10:00 bis 23:00 Uhr geöffnet. Drinks werden noch länger serviert.

Zur Versorgung der Tagesbesucher reicht das Angebot aus. Wer mallorquinische Gerichte und eine größere Auswahl an Speisen und Getränken sucht, wird in den Küstenorten Cala d'Or und Portocolom fündig. Weitere Restaurants und Bars gibt es an der Cala Sa Nau nicht.

Ausflugsziele in der Umgebung
Die ganze Bandbreite touristischer Angebote finden Sie im Ferienort Cala d'Or, der rund 12 Autominuten von der Cala Sa Nau entfernt liegt. Sie haben die Möglichkeit, einen Segeltörn zu buchen, eine Paddeltour mit dem Kajak zu unternehmen, einen Surfkurs zu belegen oder eine Partie Golf zu spielen. Mehrere Badebuchten mit goldfarbenem Sand laden zum Schwimmen ein und in der Hauptstraße drängen sich Modeboutiquen, Souvenirläden, Lederwarengeschäfte und Restaurants aneinander.

Portocolom liegt nördlich der Cala Sa Nau und hat sich bis heute den Charme eines kleinen Fischerdorfes bewahrt. Hier befindet sich der größte Naturhafen Mallorcas, in dem bunte Fischerboote Seite an Seite mit teuren Segeljachten liegen. Die Ortschaft liegt auf einer Halbinsel, auf deren Spitze ein schwarz-weiß-gestreifter Leuchtturm steht. Im Hinterland der Küste ist das Kloster Santuari de Sant Salvador ein beliebtes Ausflugsziel. Die ehemalige Klosteranlage liegt auf der Spitze eines 500 m hohen Berges und ist über eine enge Serpentinenstraße zu erreichen.

Ein charmantes Städtchen im Hinterland ist Santanyi. Die Stadt wurde nahezu vollständig aus gelbem Sandstein gebaut, der unweit des Stadtzentrums abgebaut wird. Reste der mittelalterlichen Stadtmauer zeugen von der früheren Notwendigkeit, das Städtchen gegen Piratenüberfälle zu schützen. Lebhafter Mittelpunkt von Santanyi ist die Plaça Major. An dem Platz erheben sich die gotische Rosenkranzkapelle, die Kirche Sant Andreu und das Rathaus aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Die Cala Sa Nau ist ein versteckt liegendes Badeparadies an der Südostküste Mallorcas. Die Badebucht mit ihrem schneeweißen Sand und dem kristallklaren Wasser ist ein ideales Ziel für einen Tagesausflug.