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Nino Gvetadze
Tbilisi, Georgiaclassical
Nino Gvetadze ist eine georgische Klassik-Pianistin, geboren und aufgewachsen in Tiflis. Ihre musikalische Ausbildung begann am Tbilisi State Conservatoire bei Veronika Tumanishvili, Nodar Gabunia und Nana Khubutia, bevor sie für ihr Masterstudium in die Niederlande zog – ans Konservatorium Den Haag und ans Conservatorium van Amsterdam, wo sie bei Paul Komen und Jan Wijn studierte. Den internationalen Durchbruch markierte 2008 der Zweite Preis, der Pressepreis und der Publikumspreis beim International Franz Liszt Piano Competition; 2010 folgte der renommierte Borletti-Buitoni Trust Award. Als Solistin trat sie mit Dirigenten wie Yannick Nézet-Séguin, Jaap van Zweden, Klaus Mäkelä und Jakub Hrůša auf, u. a. mit dem Rotterdam Philharmonic, dem Netherlands Philharmonic und dem Seoul Philharmonic Orchestra. Zu ihren Stammhäusern zählen das Concertgebouw Amsterdam, die Wigmore Hall London und die Tonhalle Zürich. Gvetadze hat neun Solo-CDs auf Labels wie Challenge Records, Orchid Classics, Brilliant Classics und Etcetera Records eingespielt – darunter ihr vielbeachtetes Chopin-Album „Ghosts". Sie ist Professorin am Codarts Rotterdam sowie Mitgründerin und Artistic Director des Naarden International Piano Festival und des Delft Chamber Music Festival.
Nino Gvetadze live auf Mallorca
Häufige Fragen zu Nino Gvetadze
Welchen Musikstil pflegt Nino Gvetadze?
Sie ist klassische Konzertpianistin und interpretiert Werke von Beethoven, Chopin, Liszt, Debussy, Rachmaninoff sowie georgischen Komponisten wie Nodar Gabunia und Giya Kancheli – sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin.
Wofür ist Nino Gvetadze international bekannt?
Bekannt wurde sie durch den Zweiten Preis beim International Franz Liszt Piano Competition 2008 sowie den Borletti-Buitoni Trust Award 2010. Ihre neun Solo-CDs wurden u. a. von BBC Music Magazine und Gramophone gelobt.
In welchem Kontext tritt Nino Gvetadze auf?
Sie gastiert regelmäßig an Spitzenhäusern wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall und der Tonhalle Zürich sowie bei internationalen Festivals. Als Professorin und Festivaldirektorin ist sie auch abseits der Bühne in der Klassikszene aktiv.
