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Queen
London, United Kingdomrock · hard-rock · pop · progressive-rock
Queen ist eine der bedeutendsten Rockbands der Musikgeschichte – gegründet 1970 in London von Freddie Mercury (Gesang, Klavier), Brian May (Gitarre), Roger Taylor (Schlagzeug) und John Deacon (Bass). Mercury, 1946 als Farrokh Bulsara in Sansibar geboren und in Indien aufgewachsen, brachte eine unverwechselbare Bühnenpräsenz und ein außergewöhnliches Stimmvolumen mit. Die Band debütierte 1973 mit ihrem selbstbetitelten Album bei EMI Records (UK) und Elektra (USA) und entwickelte in den Folgejahren einen Stil, der Rock, Pop, Progressive Rock, Heavy Metal, Opera und sogar Disco miteinander verband. Der Durchbruch in der Popkultur gelang 1975 mit „Bohemian Rhapsody" – die Single stand neun Wochen auf Platz 1 der UK-Charts und gilt bis heute als meistverkaufte kommerzielle Single der britischen Chartgeschichte. Insgesamt veröffentlichte Queen 15 Studioalben, darunter Klassiker wie *A Night at the Opera* (1975), *News of the World* (1977) und *The Game* (1980). Ihre Live-Shows waren legendär: 1981 brachen sie in São Paulo Weltrekorde für Konzertbesucher, 1986 spielten sie vor rund 80.000 Menschen in Budapest. Mercurys letzter Auftritt mit der Band fand am 9. August 1986 in Knebworth Park vor geschätzten 200.000 Zuschauern statt. Nach seinem Tod 1991 – Mercury starb an den Folgen von AIDS – veranstaltete die Band 1992 das Tribute-Konzert im Wembley Stadium. Heute tritt Queen mit Sänger Adam Lambert weiterhin live auf.
