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Salvador Sobral

Lisbon, Portugaljazz · soul · pop · alternative
Salvador Vilar Braamcamp Sobral, geboren am 28. Dezember 1989 in Lissabon, ist einer der bekanntesten portugiesischen Künstler der Gegenwart. Nach einem abgebrochenen Psychologiestudium in Lissabon widmete er sich ganz der Musik – unter anderem als Erasmus-Student an der Universität der Balearen, wo er in Bars sang, sowie an der renommierten Jazzhochschule Taller de Músics in Barcelona. Seinen internationalen Durchbruch erzielte er 2017 mit dem Eurovision Song Contest in Kiew: Mit „Amar Pelos Dois", geschrieben von seiner Schwester Luísa Sobral, gewann er für Portugal erstmals den Wettbewerb seit dessen Debüt 1964 – mit dem bis dato höchsten Punktestand (758 Punkte) in der Geschichte des Contests. Kurz darauf unterzog er sich einer Herztransplantation. Musikalisch bewegt sich Sobral zwischen Jazz, Soul, Bossa Nova und Pop, mit starkem Fokus auf Improvisation und Bühneninteraktion. Sein Debütalbum „Excuse Me" (2016, Valentim de Carvalho) entstand in Zusammenarbeit mit portugiesischen Jazzmusikern. Es folgten „Paris, Lisboa" (2019), „BPM" (2021, Warner Music) und „Timbre" (2023, Warner Music), das u. a. eine Kollaboration mit dem uruguayischen Songwriter Jorge Drexler enthält. Daneben pflegt er Projekte wie Alexander Search (Musik zu Texten Fernando Pessoas), das Kubanisch-inspirierte Kollektiv Alma Nuestra und die Indie-Pop-Band Noko Woi. Salvador Sobral ist bekannt dafür, auf Tour jeweils ein Lied aus dem Gastland in dessen Sprache zu performen.

Salvador Sobral live auf Mallorca

Donnerstag, 26. November 2026