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Sullivan Fortner
New Orleans, USAjazz
Sullivan Fortner, geboren am 29. Dezember 1986 in New Orleans, zählt zu den prägenden Jazzpianisten seiner Generation. Aufgewachsen in einer musikalisch tief verwurzelten Umgebung – seine Mutter leitete den Chor einer Baptistenkirche – begann er mit sieben Jahren Orgel zu spielen. Seine formale Ausbildung führte ihn zum Bachelor am Oberlin Conservatory of Music und zum Master in Jazz Performance an der Manhattan School of Music. Von 2010 bis 2017 war er fester Pianist in Roy Hargroves Band und baute so sein internationales Renommee auf. Als Bandleader veröffentlichte er auf Impulse! Records die gefeierten Alben „Aria" (2015) und „Moments Preserved" (2018); später folgten „Solo Game" (2024, vier Sterne im DownBeat) und „Southern Nights" (2025, February-Cover des DownBeat, aufgenommen mit dem Trio im Village Vanguard). Fortner gewann drei Grammy Awards: 2019 für das beste Jazz-Vokalalbum gemeinsam mit Cécile McLorin Salvant („The Window"), 2025 für die beste Jazz-Performance mit Samara Joy sowie 2026 für das beste instrumentale Jazz-Album. Sein Stil verbindet Post-Bop-Tradition mit harmonischer Tiefe und rhythmischer Präzision – stets getragen von der Improvisationskultur New Orleans'.
