Türkisfarbenes Wasser, das langsam über feinen hellen Sand zurückweicht — Pinien klettern die Felsrippen beiderseits der Bucht hinauf und tauchen das Rund in ein weiches, harzig-jodiges Licht. Dazwischen Holzschirme und Liegestühle, der Geruch von gegrillten Rippchen irgendwo in der Küche, und dahinter, praktisch mit den Füßen im Sand, ein Restaurant mit Blick auf eine der stillsten kleinen Buchten der Ostküste.

Konzept
Der Beach Club an der Cala Romàntica ist kein Velvet-Rope-Betrieb, sondern eine Strandgastronomie in echter Chiringuito-DNA — direkt an der kleinen Bucht südlich von Porto Cristo. Die Küche fährt mediterrane Klassiker, der Service ist aufmerksam ohne steif zu sein, und das Mobiliar aus Holzschirmen und Liegen gehört genauso zum Konzept wie der türkisblau schimmernde Blick, der fast jeden Tisch erreicht. Wer sich hier einfach gut essen und dabei in eine der schönsten Buchten der Ostküste schauen möchte, ist genau richtig.

Atmosphäre & Lage
Die Cala Romàntica — auf Katalanisch S'Estany d'en Mas — misst keine 200 Meter in der Breite. Das Wasser fällt lange flach ab, wechselt die Farbe von Smaragd an der Oberfläche zu tiefem Blaugrün weiter draußen, auf beiden Seiten lehnen Pinien über die Felsrippen. Das Restaurant liegt leicht erhöht über dem Sand oder direkt dahinter, sodass fast jeder Tisch Wasserblick hat. Gäste, die bei kühlerem Wetter kommen, berichten, dass das Personal Decken reicht — und gelegentlich einen Gratis-Umtrunk spendiert. Das sagt viel über den Ton aus: locker, aufmerksam, unprätentiös. Sonntags kommen spanische Familien in Scharen und geben dem Ort eine genuín mallorquinische Note.
Küche & Drinks
Die Karte deckt Frühstück bis Abend ab: klassische Ensaïmadas mit Kaffee am Morgen, leichte Snacks und volle Teller zu Mittag, Tapas und Hauptgerichte am Abend. Als Wiederkehrer-Favoriten haben sich Schweinerippchen und Calamari einen soliden Ruf erarbeitet — beide tauchen in aktuellen Gäste-Stimmen regelmäßig als Pflichtbestellung auf. Paella ist ein verlässlicher Klassiker, Sangria kommt auf fast jedem Tisch an, und die breite Cocktailkarte macht den Nachmittag am Wasser gerne lang. Hinweis vor der Bestellung: Einige Gerichte gibt es erst ab zwei Portionen. Die Preise liegen spürbar über dem Inselschnitt — ein Aufpreis für Meerblick und Strandlage, den die meisten Gäste bereitwillig zahlen.
Für wen & welche Anlässe
Familien mit Kindern, Paare, die ein entspanntes Lunch mit Aussicht suchen, und Hotelgäste aus den nahe gelegenen Resorts fühlen sich hier gleichermaßen wohl. An einem Wochentag ist es ruhiger; sonntags und in der Hochsaison ist es deutlich voller — wer Ruhe will, kommt besser früh unter der Woche. Liegen und Holz-Sonnenschirme mit Safe für Wertsachen sind mietbar, sodass sich ein ganzer Bade-und-Essen-Tag reibungslos planen lässt.
Insider-Tipp
Der Parkplatz ist das größte Reizthema: eng, schnell voll, schmale Zufahrt — wer zu spät kommt, parkt weiter oben am Hang und läuft ein Stück. Früh dran sein zahlt sich aus. Die Bucht kennt eine klare Saisonkurve: Dezember ist fast menschenleer, ab dem Frühjahr füllt sie sich, im August und September ist alles ausgebucht. Glasbodenboote und Katamarane legen hier regelmäßig an — wer früh eintrifft, beobachtet das Kommen und Gehen von den Tischen aus.




