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Can March in Palma: Palastarchitektur und moderne Kunst

Can March, Mallorca
Z thomas, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0 (Zuschnitt/Skalierung via mallorca.com)Bearbeitungen dieses Bildes stehen unter derselben Lizenz.

Can March führt mitten in Palmas historischem Zentrum in eine überraschend junge Palastwelt. Das auch als Palau March bekannte Gebäude entstand erst im 20. Jahrhundert, wirkt mit seinem reich geschmückten Innenhof, der offenen Galerie und den Anklängen an mallorquinische und italienische Barockpaläste jedoch bewusst älter. Gerade dieser Gegensatz macht den Reiz aus: Hier steht kein über Jahrhunderte gewachsener Adelssitz, sondern die sorgfältig inszenierte Stadtresidenz einer einflussreichen mallorquinischen Unternehmerfamilie.

Der Palast liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu Kathedrale, Almudaina und dem heutigen Parlament der Balearen. Zwischen diesen geschichtsträchtigen Monumenten behauptet sich Can March nicht durch mittelalterliche Mauern, sondern durch Materialqualität, Dekor und eine Architektur, die gesellschaftlichen Rang sichtbar machen sollte. Wer Palmas Baugeschichte verstehen möchte, findet hier ein aufschlussreiches Gegenstück zu Gotik, Renaissance und Modernisme.

Heute dient die frühere Familienresidenz als Sitz der Fundación Bartolomé March Servera und als Museum. Besonders prägend ist die Verbindung von Architektur und Kunst: Moderne und zeitgenössische Skulpturen verteilen sich auf Innenhöfe, Gartenbereiche und Palasträume. Der Besuch eignet sich daher gleichermaßen für Kunstinteressierte, Architekturfreunde und alle, die zwischen den großen Monumenten der Altstadt einen weniger offensichtlichen Ort entdecken möchten.

Can March sollte allerdings nicht mit dem Museu Fundación Juan March verwechselt werden, das ebenfalls in Palmas Altstadt liegt. Hinter den ähnlich klingenden Namen stehen unterschiedliche Häuser und Sammlungen. Beim Palau March geht es um die ehemalige Familienresidenz, ihre historisierende Architektur, den großen Hof und die von der Stiftung gezeigten Kunstbestände.

Geschichte und Bedeutung

Am Anfang stand weniger die Sehnsucht nach einem stillen Familiensitz als eine unübersehbare gesellschaftliche Geste. Der Finanzier Juan March Ordinas ließ die Residenz an einer der symbolträchtigsten Stellen Palmas errichten: neben der Kathedrale La Seu, dem Königspalast La Almudaina und dem damaligen Casino, in dem heute das Parlament der Balearen tagt. Wer hier baute, stellte sich bewusst in das repräsentative Zentrum der Stadt.

Juan March Ordinas

Juan March Ordinas wurde 1880 auf Mallorca geboren und stieg aus vergleichsweise bescheidenen Verhältnissen zu einem der vermögendsten Unternehmer der Insel auf. Seine wirtschaftlichen Aktivitäten reichten vom Handel und Immobiliengeschäft über Schifffahrt und Energie bis zu Finanzgeschäften. Im Jahr 1926 gründete er die Banca March. Seine Biografie ist eng mit Mallorcas Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbunden und wurde wegen seiner Geschäftsmethoden und politischen Verbindungen immer wieder kontrovers beurteilt.

Vor diesem Hintergrund lässt sich die Stadtresidenz nicht bloß als Wohnhaus, sondern als architektonischer Ausdruck eines enormen sozialen Aufstiegs lesen. Ihre Lage und ihr Aufwand sollten den Rang des Bauherrn ebenso deutlich vermitteln wie die Wahl eines Palaststils, der an ältere Herrschafts- und Repräsentationsformen anknüpfte.

Die Entstehung des Palastes

Der Palast entstand in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Verantwortlich für das Projekt war der Madrider Architekt Luis Gutiérrez Soto, der zu den angesehenen spanischen Architekten seiner Zeit gehörte. Für ihn zählte die March-Residenz wegen der Bedeutung des Auftraggebers, aber auch wegen Umfang und Komplexität des Vorhabens zu den herausragenden Arbeiten seiner Laufbahn.

Eine wichtige Rolle auf der Baustelle übernahm außerdem Gabriel Alomar Esteve als Projektleiter. An der Ausführung waren zahlreiche angesehene Künstler und Fachleute beteiligt. Das erklärt, weshalb Can March nicht wie ein schematisch nachgebauter historischer Palast wirkt: Die Architektur lebt von sorgfältig abgestimmten Materialien, unterschiedlichen Dekorationstechniken und einer ungewöhnlich reichen Detailarbeit.

Der historisierende Entwurf orientierte sich vor allem an mallorquinischen und italienischen Barockpalästen. Damit entstand während des 20. Jahrhunderts ein Gebäude, das bewusst mit viel älteren Formen spricht, ohne ein einzelnes Vorbild zu kopieren. Vielmehr fasst es Motive mediterraner Palastarchitektur zu einer neuen, für diesen Bauherrn geschaffenen Residenz zusammen.

Von der Familienresidenz zum Museum

Über Jahrzehnte diente das Gebäude der Familie March als Wohnsitz in Palma. Später wurde es zum Hauptsitz der Fundación Bartolomé March Servera. Bartolomé March Servera, ein Sohn von Juan March, war für den Aufbau der Stiftung und ihrer Kunstbestände prägend. Im Jahr 2003 öffnete die Familie den Palast für die Öffentlichkeit und machte die Verbindung aus privater Residenz und Sammlung zugänglich.

Dieser Wandel ist für die heutige Bedeutung des Hauses entscheidend. Can March bewahrt nicht nur Räume und Fassaden einer einflussreichen Familie, sondern zeigt auch, wie privater Reichtum in Architektur und Kunstsammlungen übersetzt wurde. Der Palast erzählt daher zugleich von gesellschaftlichem Aufstieg, Repräsentationswillen, spanischer Architektur des 20. Jahrhunderts und dem späteren Übergang eines privaten Hauses in eine kulturelle Institution.

Was es zu sehen gibt

Schon der Hof macht klar, dass Can March auf Wirkung angelegt wurde. Er ist keine bloße Durchgangszone, sondern der eigentliche Empfangsraum des Palastes. Von hier aus erschließen sich die Hauptfassade, die offene Galerie und der höher liegende Terrassengarten als zusammengehörige Komposition. Architektur und Blickachsen wurden so geordnet, dass sich das Haus schrittweise entfaltet.

Der Innenhof

Der Innenhof gilt als einer der eindrucksvollsten Teile des Komplexes. Seine mediterrane Prägung entsteht aus dem Zusammenspiel von offenem Raum, dekorierter Architektur und den Fassaden, die ihn umgeben. Anders als bei einer nüchternen Museumsvorhalle beginnt die Besichtigung hier bereits unter freiem Himmel beziehungsweise im Übergang zwischen außen und innen.

Besonders lohnend ist es, nicht sofort weiterzugehen. Vom Hof aus lässt sich erkennen, wie der Bau historische Palastmotive aufnimmt und zugleich theatralisch ordnet. Die Fassaden sind nicht nur Begrenzungen, sondern bilden eine repräsentative Kulisse. Säulen, Öffnungen, Galerien und Schmuckelemente lenken den Blick nach oben und über mehrere Ebenen hinweg.

Damit erfüllt der Hof dieselbe Aufgabe, die Innenhöfe in vielen alten Stadtpalästen Palmas hatten: Er organisiert den Zugang und schafft Abstand zwischen Straße und Wohnbereich. Bei Can March wurde dieses Motiv jedoch im 20. Jahrhundert neu interpretiert und mit dem Maßstab einer besonders aufwendigen Privatresidenz verbunden.

Die Hauptfassade und die offene Galerie

Über dem Hof erhebt sich die reich ausgearbeitete Hauptfassade. Ihre Ornamentik gehört zu den feinsten Elementen des Gebäudes. Besonders charakteristisch ist die offene Galerie, deren Rhythmus die schwere Wirkung des Palastkörpers auflockert. Sie erinnert an mediterrane Loggien und schafft zugleich eine Verbindung zwischen Innenräumen, Hof und Stadtlandschaft.

Hier zeigt sich der historisierende Ansatz von Luis Gutiérrez Soto besonders deutlich. Mallorquinische und italienische Barockeinflüsse werden nicht als einzelne Schaustücke präsentiert, sondern bestimmen Proportionen, Öffnungen und Dekoration. Das Gebäude möchte als Palast gelesen werden, obwohl seine Entstehung in die moderne Epoche fällt.

Für Architekturinteressierte liegt gerade darin der spannendste Beobachtungspunkt. Can March ist weder mittelalterlich noch barock, obwohl es mit beiden Vorstellungen spielt. Wer genau hinsieht, erkennt einen bewusst komponierten Rückblick: Geschichte wurde hier zur Formensprache einer neuen gesellschaftlichen Elite.

Der Terrassengarten

Oberhalb des Hofes öffnet sich der Terrassengarten als Aussichtspunkt über das Herz Palmas. Seine Lage bindet den Palast an die umgebende Altstadt an. Der Blick führt nicht in eine abgeschlossene Parklandschaft, sondern in jenes städtische Umfeld, das für die Wahl des Grundstücks ausschlaggebend war.

Die Terrasse gehört deshalb nicht nur zu den angenehmsten, sondern auch zu den erklärungsreichsten Bereichen des Hauses. Von hier wird verständlich, wie bewusst Can March zwischen den großen Monumenten Palmas platziert wurde. Kathedrale, Almudaina und die repräsentativen Gebäude der Umgebung bilden den historischen Rahmen, in den sich die Residenz einschreibt.

Auch die Skulpturen gewinnen im Außenraum eine andere Wirkung als in einem geschlossenen Saal. Formen, Oberflächen und Zwischenräume reagieren auf wechselndes Tageslicht und auf die Architektur des Gartens. Statt Kunst und Palast voneinander zu trennen, macht die Präsentation ihre Beziehung sichtbar.

Die Skulpturensammlung

Can March beherbergt einen bedeutenden Teil der modernen und zeitgenössischen Skulpturensammlung der Stiftung. Werke verteilen sich auf Innenhöfe, Gartenbereiche und das Innere des Palastes. Vertreten sind unter anderem Eduardo Chillida, Henry Moore, Auguste Rodin, Barbara Hepworth, Max Bill, Pietro Consagra, Agustín Cárdenas und Eusebio Sempere. Die Namen stehen für sehr unterschiedliche Vorstellungen von Skulptur, sodass der Rundgang nicht zur bloßen Reihe einzelner Kunstwerke wird, sondern verschiedene Arbeiten bedeutender Bildhauer zusammenführt.

Am stärksten wirkt diese Gegenüberstellung dort, wo eine moderne Plastik vor historisierendem Mauerwerk erscheint. Der Palast versucht architektonisch, Vergangenheit neu zu erschaffen; die Skulpturen sprechen dagegen die Formsprachen des 20. Jahrhunderts. Beide Ebenen konkurrieren nicht, sondern schärfen sich gegenseitig. Das alte Erscheinungsbild des Hauses wirkt bewusster inszeniert, während die abstrakten Werke durch den ungewöhnlichen Rahmen eine zusätzliche räumliche Präsenz gewinnen.

Die ehemaligen Wohn- und Repräsentationsbereiche

Im Inneren bleibt erkennbar, dass das Haus nicht ursprünglich als neutrales Museum geplant wurde. Es war eine private Residenz, deren Räume gesellschaftliche Repräsentation und das Leben der Familie aufnehmen sollten. Materialwahl und Dekor setzen den Aufwand des Hofes fort. Besucher bewegen sich deshalb nicht durch austauschbare Ausstellungssäle, sondern durch eine Architektur mit eigener, sehr bestimmter Identität.

Diese Herkunft verändert die Wahrnehmung der Kunst. Türen, Raumfolgen und dekorative Oberflächen bleiben Teil des Erlebnisses. Wer nur auf Beschriftungen und einzelne Objekte achtet, übersieht leicht, dass das Gebäude selbst das größte Exponat ist. Empfehlenswert ist ein wiederholter Wechsel des Blicks: erst auf das Kunstwerk, dann auf seine Platzierung und schließlich auf den Raum, der es umgibt.

Der Besuch

Der Rundgang beginnt gedanklich bereits vor dem Eingang. Zwischen Kathedrale, Almudaina und Parlament wirkt Can March zunächst wie ein weiterer historischer Palast der Altstadt. Erst die Einordnung seiner Bauzeit verändert das Bild. Es lohnt sich deshalb, die äußere Erscheinung zunächst ohne Eile zu betrachten und anschließend im Hof nach jenen Elementen zu suchen, die das Gebäude als bewusst entworfene Palastinszenierung lesbar machen.

Vom Hof zur Terrasse

Für den Besuch bietet sich eine Abfolge vom Großen zum Kleinen an. Zuerst erschließen Hof, Fassade und offene Galerie den architektonischen Rahmen. Danach rücken die Skulpturen und ihre unterschiedlichen Standorte in den Vordergrund. Den Terrassengarten sollte man nicht nur als Aussichtspunkt behandeln, sondern als Teil der Gesamtkomposition: Von dort wird die enge Beziehung zwischen Residenz und historischem Zentrum besonders anschaulich.

Wie viel Zeit sinnvoll ist, hängt stark vom Interesse ab. Wer vor allem den Bau und den Hof sehen möchte, kommt zügiger durch das Haus. Kunstinteressierte können sich wesentlich länger mit den Skulpturen, ihren Blickachsen und den Kontrasten zwischen abstrakter Form und historisierendem Dekor beschäftigen. Ein festes Zeitfenster wäre deshalb wenig hilfreich; Can March lässt sowohl einen konzentrierten Zwischenstopp als auch eine vertiefte Museumsbesichtigung zu.

Aktueller Besuchsbetrieb

Vor dem Besuch sollten die aktuell geltenden Öffnungsbedingungen und der Eintritt direkt beim Haus geprüft werden. Das gilt besonders, wenn Can March als fester Programmpunkt zwischen Kathedrale und Almudaina geplant ist. Die Stiftung veranstaltet außerdem kulturelle Aktivitäten und Konzerte, sodass sich der Betrieb einzelner Bereiche ändern kann.

Für die Reihenfolge innerhalb eines Altstadttages ist die Lage günstig. Der Palast lässt sich ohne zusätzlichen Transfer in einen Rundgang durch das monumentale Zentrum aufnehmen. Wer die Architektur möglichst aufmerksam erleben möchte, sollte den Besuch jedoch nicht als hastigen Lückenfüller behandeln: Gerade Hof, Galerie und Terrasse erschließen sich erst, wenn genügend Ruhe für wechselnde Standpunkte bleibt.

Aufmerksamkeit statt Vollständigkeit

Die größte Stärke des Hauses liegt nicht in der Menge schnell abzuhakender Räume. Entscheidend ist das Zusammenspiel dreier Ebenen: der Biografie der Familie March, der historisierenden Palastarchitektur und der modernen Skulptur. Ein guter Rundgang verbindet diese Ebenen, statt sie getrennt zu betrachten.

Besonders aufschlussreich ist ein zweiter Blick in den Innenhof am Ende des Besuchs. Nach den Innenräumen und der Sammlung werden Dekor, Galerie und Raumordnung meist anders wahrgenommen als beim Eintreten. Was zunächst wie ein alter Stadtpalast erschien, lässt sich nun als sorgfältig entworfenes Bauwerk des 20. Jahrhunderts lesen.

Anfahrt und Parken

Vom Flughafen Palma führt die Fahrt zunächst über die Ma-19 in die Inselhauptstadt. Bis Palma sind es 11 Straßenkilometer; die Fahrt dauert rund 20 Minuten. Diese Werte gelten ausdrücklich für die Strecke bis Palma, nicht bis unmittelbar vor den Eingang von Can March. Das letzte Stück führt in das historische Zentrum.

Mit dem Auto in die Altstadt

Can March liegt im monumentalen Kern nahe der Kathedrale und der Almudaina. Für Autofahrer ist es meist sinnvoller, ein Parkhaus am Rand dieses Altstadtbereichs anzusteuern, statt eine Stellfläche direkt am Palast zu suchen. Das Parkhaus Parc de la Mar eignet sich als Ausgangspunkt für Kathedrale, Almudaina und die südliche Altstadt. Zufahrten bestehen unter anderem über die Avenida de Gabriel Roca beziehungsweise die Avinguda d’Antoni Maura.

Vom Parkhaus führt das letzte Stück zu Fuß in den Bereich oberhalb des Parc de la Mar. Dabei nähert man sich Can March aus jener Richtung, aus der auch Kathedrale und Königspalast das Stadtbild bestimmen. Diese Variante vermeidet die Suche nach Parkraum in den engen Straßen rund um das Gebäude und lässt sich gut mit einem längeren Altstadtrundgang verbinden.

Mit dem Bus

Mehrere innerstädtische Haltestellen liegen im erreichbaren Altstadtbereich. Dazu gehören pl. de Cort, pl. d’en Coll, pl. de sa Quartera und pl. del Mercat. Welche davon am günstigsten ist, hängt von der verwendeten Linie und dem Ausgangspunkt ab. Von allen führt der weitere Weg zu Fuß durch das Zentrum in Richtung Kathedrale und Almudaina.

Für die Orientierung ist der monumentale Bereich hilfreicher als allein der Name Can March, der auf Mallorca auch bei anderen Betrieben und Gebäuden vorkommt. Als Ziel sollte deshalb der Palau March beziehungsweise das Museum der Fundación Bartolomé March Servera nahe La Seu und La Almudaina verwendet werden.

Zu Fuß durch Palma

Innerhalb der Altstadt ist der Palast am besten Teil eines Fußwegs. Palmas historisches Zentrum besteht aus einem Netz enger Straßen, Plätze und repräsentativer Achsen, in dem viele bedeutende Bauten nah beieinanderliegen. Der Wechsel vom geschäftigeren Zentrum zum Kathedralenviertel gehört bereits zur Annäherung an das Haus.

Wer aus Richtung Plaça de Cort oder Plaça del Mercat kommt, bewegt sich durch die Altstadt zum höher gelegenen Monumentalbereich. Aus Richtung Parc de la Mar orientiert man sich an Kathedrale und Almudaina. Direkt neben diesen mächtigen Nachbarn wirkt die vergleichsweise junge Residenz besonders interessant, weil ihr Anspruch auf historische Größe unmittelbar mit echten mittelalterlichen Monumenten verglichen werden kann.

Buslinien nach Can March im Überblick

LinieStreckeFahrten/TagErste FahrtLetzte Fahrt
35Aquàrium - Pl. Reina | Catedral807:1015:20
3Pont d'Inca / Joan Carles I607:3710:06
25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral609:4512:41
46la Bonanova - Gènova - Sindicat (dreta)607:2009:15
47Gènova - la Bonanova - Sindicat (esquerra)607:3009:00
20Portopí - Son Espases307:1708:51

Aus den offiziellen GTFS-Fahrplandaten (TIB/SFM), ohne Echtzeit. Die Zahlen fassen alle Halte im Ort zusammen; Fahrten an Wochenenden und Feiertagen weichen ab — vor der Fahrt beim Betreiber prüfen.

Anfahrt mit dem Bus

  • 662-pl. de Cort · 0,1 km Luftlinie

    • CCCircular Centre Ciutat · 08:00–08:00 · Täglich
  • 663-pl. d'en Coll · 0,2 km Luftlinie

    • CCCircular Centre Ciutat · 08:00–08:00 · Täglich
  • 664-pl. de sa Quartera · 0,2 km Luftlinie

    • CCCircular Centre Ciutat · 08:00–08:00 · Täglich
  • 106-pl. del Mercat · 0,3 km Luftlinie

    • 3Pont d'Inca / Joan Carles I · 08:00–08:00 · Täglich
    • 4Ses Illetes - Pl. Columnes · 08:00–08:00 · Täglich
    • 7Son Gotleu - Son Serra - Sa Vileta / Son Vida · 08:00–08:00 · Täglich
    • 20Portopí - Son Espases · 06:06–22:40 · Täglich
  • 52-pl. del Mercat · 0,3 km Luftlinie

    • 4Ses Illetes - Pl. Columnes · 08:00–08:00 · Täglich
    • 7Son Gotleu - Son Serra - Sa Vileta / Son Vida · 08:00–08:00 · Täglich
    • 20Portopí - Son Espases · 06:06–22:40 · Täglich
    • 35Aquàrium - Pl. Reina | Catedral · 06:21–22:41 · Täglich
  • 983-Jutjats Nous · 0,4 km Luftlinie

    • CCCircular Centre Ciutat · 08:00–08:00 · Täglich
  • 453-pl. de la Reina - Catedral · 0,4 km Luftlinie

    • 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
  • 105-pl. de Joan Carles I - Catedral · 0,4 km Luftlinie

    • 3Pont d'Inca / Joan Carles I · 08:00–08:00 · Täglich
    • 4Ses Illetes - Pl. Columnes · 08:00–08:00 · Täglich
    • 7Son Gotleu - Son Serra - Sa Vileta / Son Vida · 08:00–08:00 · Täglich
    • 20Portopí - Son Espases · 06:06–22:40 · Täglich
  • 986-pl. de la Reina - Catedral · 0,4 km Luftlinie

    • 35Aquàrium - Pl. Reina | Catedral · 06:21–22:41 · Täglich
    • CCCircular Centre Ciutat · 08:00–08:00 · Täglich
  • 7-pl. de la Reina - Catedral · 0,5 km Luftlinie

    • 35Aquàrium - Pl. Reina | Catedral · 06:21–22:41 · Täglich
  • 1-Sindicat - Àrea d'intercanvi Sindicat · 0,5 km Luftlinie

    • 46la Bonanova - Gènova - Sindicat (dreta) · 08:00–08:00 · Täglich
    • 47Gènova - la Bonanova - Sindicat (esquerra) · 08:00–08:00 · Täglich
  • 1048-pl. de Joan Carles I · 0,5 km Luftlinie

    • 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
    • 35Aquàrium - Pl. Reina | Catedral · 06:21–22:41 · Täglich

Fahrplandaten: offizielle GTFS-Daten (TIB/EMT), ohne Echtzeit — Zeiten vor Fahrtantritt beim Betreiber prüfen.

In der Umgebung

Kaum ein anderer Standort könnte die Absicht hinter Can March deutlicher machen. Wenige Schritte genügen, um von der privaten Machtdemonstration eines Finanziers zu den ältesten politischen und religiösen Symbolen Palmas zu gelangen. Das Gebäude sollte deshalb nicht isoliert betrachtet werden; sein städtebaulicher Kontext ist Teil seiner Geschichte.

Kathedrale La Seu und Almudaina

Die Kathedrale La Seu und der Königspalast La Almudaina bilden die naheliegendste Verbindung. Beide gehören zu einer viel älteren historischen Schicht als Can March. Im direkten Vergleich wird sichtbar, wie die Residenz des 20. Jahrhunderts mit überlieferten Vorstellungen von Würde, Monumentalität und mediterraner Palastarchitektur arbeitet.

Für einen thematischen Rundgang ist diese Nachbarschaft ideal. La Seu steht für die gotische und kirchliche Dimension Palmas, die Almudaina für Herrschaft und politische Geschichte, Can March für den gesellschaftlichen Aufstieg einer Unternehmerfamilie in der Moderne. Drei sehr unterschiedliche Bauaufgaben stehen dicht beieinander und erzählen gemeinsam, wie sich Macht in Architektur ausdrückt.

Parlament und historisches Zentrum

Auch das Parlament der Balearen gehört zum unmittelbaren städtischen Rahmen. Das Gebäude diente früher als Casino und war bereits zur Entstehungszeit der March-Residenz ein markanter Nachbar. Die Wahl des Grundstücks zwischen solchen Institutionen war kein Zufall, sondern ein zentraler Bestandteil der Repräsentation.

Von hier lässt sich der Weg in die übrige Altstadt fortsetzen. Plaça de Cort, Plaça del Mercat und Plaça Major führen in Bereiche, in denen mittelalterliche Straßenzüge, spätere Stadtpaläste und Architektur des frühen 20. Jahrhunderts aufeinandertreffen. Can March funktioniert in diesem Geflecht als ungewöhnliches Bindeglied: formal an ältere Paläste angelehnt, tatsächlich aber ein Werk der Moderne.

Parc de la Mar

Unterhalb von Kathedrale und Almudaina öffnet der Parc de la Mar den Blick auf Palmas monumentale Silhouette. Wer Can March mit einem Spaziergang dort verbindet, erlebt den Palast zunächst aus seinem engen Altstadtumfeld und anschließend als Teil eines größeren Stadtensembles. Der Perspektivwechsel hilft, die besondere Lage des Grundstücks zu verstehen.

Der Park ist zugleich ein sinnvoller Übergang zwischen dem kulturellen Rundgang und der Uferzone Palmas. Statt nach dem Museumsbesuch sofort in eine andere Gegend zu fahren, lässt sich die Umgebung zu Fuß weiter erschließen. Gerade bei Can March ist das lohnend, weil Lage, Nachbarschaft und Blickbeziehungen fast ebenso viel über das Haus erzählen wie seine Innenräume.

Wissenswertes für den Besuch

Der Name ist die erste mögliche Stolperfalle. Can March beziehungsweise Palau March bezeichnet hier die ehemalige Familienresidenz der March in Palmas Kathedralenviertel. Nicht gemeint sind das gleichnamige Restaurant in Manacor, Ca’s Patró March an der Cala Deià oder eine Ferienvilla mit ähnlichem Namen. Auch das Museu Fundación Juan March ist ein anderes Museum in Palma.

Den Palast richtig einordnen

Besucher sollten keinen mittelalterlichen Adelspalast erwarten. Das Gebäude entstand im 20. Jahrhundert und verwendet historische Formen ganz bewusst. Wer diese Bauzeit im Kopf behält, erkennt mehr: Ornamente, Galerie und Hof erzählen dann nicht nur von barocker Ästhetik, sondern auch davon, wie sich ein moderner Finanzier durch Architektur in Palmas historische Elite einschreiben wollte.

Ebenso wenig ist Can March eine neutrale Ausstellungshalle. Die Kunst erscheint in einer ehemaligen Privatresidenz mit ausgeprägtem dekorativem Charakter, deren Architektur manchmal ebenso viel Aufmerksamkeit fordert wie die ausgestellten Werke. Der lohnendste Zugang besteht darin, beides zusammen zu betrachten und auf die Platzierung der Skulpturen in Hof, Garten und Innenräumen zu achten.

Mit Kindern

Für Familien bieten vor allem der Innenhof, die offene Galerie, der Terrassengarten und die großformatigen Skulpturen anschauliche Zugänge. Statt jede kunsthistorische Einzelheit erklären zu wollen, lässt sich der Rundgang über Formen, Materialien und Gegensätze gestalten: Welche Skulptur wirkt schwer, welche offen, welche geometrisch? Wo verändert der Hintergrund des Palastes die Wirkung eines Werks?

Da es sich um eine Kunstsammlung in einer repräsentativen Residenz handelt, bietet sich ruhiges Schauen an. Für Kinder ist eine Auswahl weniger markanter Werke meist ergiebiger als der Anspruch, jeden Bereich vollständig zu erfassen.

Kleidung und Besuchsplanung

Der Rundgang verbindet Innenräume mit Hof und Terrassenbereich. Kleidung sollte daher sowohl für Museumsräume als auch für offene Bereiche passen. Da sich Can March besonders gut in einen längeren Altstadtspaziergang einfügt, ist bequemes Schuhwerk sinnvoll. Die Wege rund um Kathedrale und Almudaina werden meist nicht nur für den Palastbesuch zurückgelegt, sondern als Teil eines größeren Stadtrundgangs.

Vor der Anfahrt empfiehlt sich eine aktuelle Prüfung des Besuchsbetriebs. So lässt sich vermeiden, dass eine Veranstaltung oder eine Änderung bei der Zugänglichkeit einzelner Bereiche den geplanten Rundgang beeinflusst. Wer vor allem wegen der Architektur kommt, sollte zudem genügend Aufmerksamkeit für Hof und Terrasse reservieren und nicht ausschließlich die Innenräume einplanen.

Insider-Tipps von Einheimischen

  • Den Hof zweimal ansehen

    Der Innenhof wirkt nach dem Rundgang anders als beim Eintritt. Wer am Ende noch einmal zurückblickt, erkennt deutlicher, wie Hauptfassade, offene Galerie und Terrassengarten als gemeinsame Empfangsinszenierung angelegt sind.

  • Skulptur und Kulisse vergleichen

    Bei den Plastiken lohnt ein Standortwechsel. Werke von Chillida, Moore, Hepworth oder Sempere verändern ihre Wirkung vor ornamentierter Fassade, offenem Hof und Garten – die Platzierung ist Teil des Erlebnisses.

  • Das Baujahr im Kopf behalten

    Can March sieht bewusst nach einem älteren Palast aus, entstand aber im 20. Jahrhundert. Mit diesem Wissen werden Barockzitate und reiche Dekoration zu Spuren gesellschaftlicher Selbstdarstellung.

  • Den richtigen March suchen

    Für Karten und Navigation besser „Palau March“ oder die Fundación Bartolomé March Servera nahe Kathedrale und Almudaina verwenden. Auf Mallorca tragen mehrere Restaurants, Villen und Einrichtungen ähnliche Namen.

  • Terrasse als Stadtplan lesen

    Vom Terrassengarten nicht nur die Aussicht betrachten: Kathedrale, Almudaina und das heutige Parlament erklären, weshalb Juan March gerade dieses Grundstück für seine repräsentative Stadtresidenz wählte.

26°C Palma
Was ist Can March in Palma?
Can March ist die ehemalige Stadtresidenz der Familie March im historischen Zentrum von Palma und wird meist Palau March genannt. Das Gebäude entstand im 20. Jahrhundert nach einem Entwurf von Luis Gutiérrez Soto. Heute ist es Sitz der Fundación Bartolomé March Servera und als Museum zugänglich. Zu sehen sind die historisierende Palastarchitektur, ein besonders repräsentativer Innenhof, eine offene Galerie, ein Terrassengarten und Teile einer modernen und zeitgenössischen Skulpturensammlung.
Warum lohnt sich ein Besuch des Palau March?
Der Palast verbindet drei Themen, die sich an kaum einem anderen Ort Palmas so unmittelbar begegnen: die Geschichte der einflussreichen Familie March, eine im 20. Jahrhundert geschaffene Interpretation mallorquinischer und italienischer Barockpaläste sowie moderne Skulptur. Besonders reizvoll ist der Kontrast zwischen reichem Dekor und Werken von Künstlern wie Eduardo Chillida, Henry Moore, Barbara Hepworth, Max Bill oder Eusebio Sempere. Hinzu kommt die außergewöhnliche Lage neben Kathedrale, Almudaina und Parlament.
Wann ist Can March geöffnet und was kostet der Eintritt?
Öffnungszeiten und Eintritt sollten unmittelbar vor dem Besuch aktuell bei der Fundación Bartolomé March Servera geprüft werden, da sich Besuchsbedingungen ändern können. Das ist besonders wichtig, wenn der Palast als fester Programmpunkt zwischen Kathedrale und Almudaina vorgesehen ist. Die Stiftung richtet außerdem kulturelle Aktivitäten und Konzerte aus, die den Betrieb einzelner Bereiche beeinflussen können. Für die Planung empfiehlt es sich daher, nicht allein von allgemeinen Angaben in älteren Reiseführern auszugehen.
Wie kommt man vom Flughafen Palma zu Can March?
Vom Flughafen Palma führt die Fahrt über die Ma-19 in die Inselhauptstadt. Bis Palma sind es 11 Straßenkilometer, und die Fahrt dauert rund 20 Minuten. Diese Angaben gelten bis Palma, nicht bis direkt vor den Eingang des Palastes. Can March liegt im historischen Zentrum nahe Kathedrale und Almudaina; das letzte Stück führt durch ein dichtes innerstädtisches Straßennetz. Praktisch ist es, ein Parkhaus am Rand der Altstadt anzusteuern und den restlichen Weg zu Fuß zurückzulegen.
Wo kann man für einen Besuch von Can March parken?
Direkt am Palast sollte nicht mit einer bequemen Stellplatzsuche gerechnet werden, denn Can March befindet sich im monumentalen Kern der Altstadt. Ein sinnvoller Ausgangspunkt ist das Parkhaus Parc de la Mar, das auch für Besuche der Kathedrale und der Almudaina genutzt wird. Die Zufahrt erfolgt je nach Richtung unter anderem über die Avenida de Gabriel Roca oder die Avinguda d’Antoni Maura. Von dort geht es zu Fuß hinauf in den Bereich von La Seu, Königspalast und Palau March.
Welche Bushaltestellen liegen bei Can March?
Im erreichbaren Altstadtbereich liegen unter anderem die Haltestellen pl. de Cort, pl. d’en Coll, pl. de sa Quartera und pl. del Mercat. Welche Verbindung am besten passt, hängt von der jeweiligen Buslinie und dem Ausgangspunkt in Palma ab. Von den Haltestellen führt der Weg zu Fuß in Richtung Kathedrale und Almudaina. Bei der Navigation sollte möglichst „Palau March“ oder „Fundación Bartolomé March Servera“ verwendet werden, da der Name Can March auf Mallorca auch andere Orte und Betriebe bezeichnen kann.
Wie viel Zeit sollte man für Can March einplanen?
Die sinnvolle Besuchsdauer richtet sich stärker nach dem Interesse als nach einer festen Rundgangslänge. Wer hauptsächlich Innenhof, Fassade und Terrasse sehen möchte, kann den Palast als konzentrierten Baustein eines Altstadtrundgangs besuchen. Wer Architektur und Kunst miteinander vergleichen möchte, benötigt deutlich mehr Ruhe: Die Skulpturen stehen in verschiedenen räumlichen Situationen, und gerade der Wechsel zwischen Innenräumen, Hof und Garten macht die Sammlung interessant. Empfehlenswert ist außerdem ein zweiter Blick in den Hof am Ende.
Welche Kunst ist im Palau March zu sehen?
Der Palast zeigt einen Teil der modernen und zeitgenössischen Skulpturensammlung der Fundación Bartolomé March Servera. Genannt werden Werke von Eduardo Chillida, Henry Moore, Auguste Rodin, Barbara Hepworth, Max Bill, Pietro Consagra, Agustín Cárdenas und Eusebio Sempere. Die Arbeiten befinden sich nicht ausschließlich in klassischen Ausstellungssälen, sondern auch in Innenhöfen und Gartenbereichen. Dadurch treten abstrakte Formen, Volumen und offene Konstruktionen in einen direkten Dialog mit der historisierenden Architektur.
Eignet sich Can March für einen Besuch mit Kindern?
Mit Kindern lässt sich der Besuch gut über sichtbare Formen und räumliche Gegensätze erschließen. Der große Hof, die offene Galerie, der Terrassengarten und die Skulpturen bieten mehr Anschaulichkeit als eine rein dokumentarische Ausstellung. Interessant sind einfache Beobachtungsfragen: Welche Plastik wirkt schwer oder leicht, welche besteht aus geschlossenen Körpern, welche öffnet sich zum Raum? Erwartet werden sollte ein Kunstmuseum in einer repräsentativen ehemaligen Residenz.
Was kann man mit dem Besuch in der Nähe verbinden?
Die nächstliegenden Kombinationen sind die Kathedrale La Seu und der Königspalast La Almudaina. Beide stehen für wesentlich ältere Schichten der Stadtgeschichte und machen den Vergleich mit dem im 20. Jahrhundert errichteten Palau March besonders aufschlussreich. Ebenfalls nah liegt das heutige Parlament der Balearen, dessen Gebäude zur Bauzeit der Residenz als Casino bekannt war. Anschließend kann der Rundgang durch die Altstadt zur Plaça de Cort, zur Plaça del Mercat oder hinunter zum Parc de la Mar führen.
Ist Can March dasselbe wie das Museu Fundación Juan March?
Nein. Der Palau March beziehungsweise Can March ist die ehemalige Familienresidenz nahe Kathedrale und Almudaina und gehört zur Fundación Bartolomé March Servera. Das Museu Fundación Juan March ist ein anderes Kulturhaus in Palmas Altstadt und zeigt eine permanente Sammlung spanischer Kunst des 20. Jahrhunderts sowie wechselnde Ausstellungen. Wegen der gemeinsamen Familiennamen werden beide Einrichtungen leicht verwechselt. Für den hier beschriebenen Palast sind der Innenhof, die Terrasse und die Skulpturensammlung die entscheidenden Merkmale.
Ist Can March ein alter Barockpalast?
Nein, auch wenn der erste Eindruck genau das nahelegen kann. Can March entstand im 20. Jahrhundert. Architekt Luis Gutiérrez Soto orientierte sich bewusst an mallorquinischen und italienischen Barockpalästen; Gabriel Alomar Esteve wirkte als Projektleiter mit. Der Bau ist daher historisierend: Er verwendet ältere Formen, Materialien und repräsentative Raumideen, ohne selbst aus der Barockzeit zu stammen. Gerade diese bewusst erzeugte historische Wirkung macht den Palast architekturgeschichtlich interessant.