Sehenswürdigkeiten

Passeig Marítim: Palmas Promenade am Hafen

Passeig Marítim

Der Passeig Marítim zeigt Palma von seiner maritimen Seite. Zwischen dem Wasser der Bucht und der Stadt zieht sich die Promenade am Hafen entlang, begleitet von Palmen, Bootsmasten und dem Blick über große Teile der Uferlinie. Statt eines einzelnen Besichtigungspunkts erwartet Besucher hier ein fortlaufender Perspektivwechsel: Einmal liegen die Yachten im Vordergrund, dann rückt Palmas Silhouette hinter dem Hafen ins Bild.

Die Promenade eignet sich für einen kurzen Abstecher ebenso wie für einen ausgedehnten Spaziergang. Fußweg und Radweg machen sie zu einer wichtigen Freizeitachse für Einheimische und Gäste. Restaurants und Bars geben einzelnen Abschnitten einen städtischen Rhythmus, während unmittelbar am Wasser der Hafen den Ton angibt. Besonders lohnend ist der Passeig Marítim für Menschen, die Palma nicht nur durch die Gassen der Altstadt kennenlernen möchten. Spaziergänger, Radfahrer und Fotofreunde finden hier eine offene, weite Seite der Inselhauptstadt. Zum Abend hin wird die Bucht zur Bühne: Das tiefer stehende Licht fällt über Wasser, Masten und Fassaden und erklärt, weshalb die Promenade als einer der bevorzugten Orte für den Sonnenuntergang in Palma gilt.

Was es zu sehen gibt

Der Yachthafen

Am stärksten prägt der Hafen das Bild. Segelmasten bilden vor der Stadt ein dichtes, senkrechtes Muster, während zwischen ihnen kleine Boote und große Yachten liegen. Der Eindruck verändert sich mit jedem Abschnitt: Mal schaut man über einzelne Hafenbecken, mal entlang ganzer Reihen von Liegeplätzen, mal hinaus auf die offene Bucht. Gerade diese Bewegung macht den Passeig Marítim interessanter als einen klassischen Aussichtspunkt. Das Panorama wird nicht auf einmal präsentiert, sondern entfaltet sich beim Gehen.

Die luxuriösen Yachten ziehen viel Aufmerksamkeit auf sich, doch ebenso aufschlussreich sind die alltäglichen Hafenszenen dazwischen. Leinen, Stege, Aufbauten und die wechselnden Größen der Schiffe zeigen, dass Palmas Ufer keine bloße Kulisse ist. Es handelt sich um einen arbeitenden und intensiv genutzten Hafen, an dessen Rand zugleich flaniert, geradelt und pausiert wird.

Promenade und Radweg

Der Passeig Marítim ist als lineare Verbindung angelegt. Ein Fußweg und ein eigener Bereich für Fahrräder führen parallel zur Küste; Palmen begleiten weite Teile der Strecke. Dadurch lässt sich die Promenade sowohl langsam als auch sportlich erleben. Wer stehen bleibt, sollte den Radverkehr im Blick behalten, denn der Weg wird nicht nur von Urlaubern genutzt, sondern gehört zum Alltag der Stadt.

Die jüngere Umgestaltung hat den öffentlichen Raum stärker auf Aufenthalt, Grün und Bewegung ausgerichtet. Sitzgelegenheiten und neu geordnete Flächen verändern den Charakter eines Uferbands, das lange auch für sein Nachtleben bekannt war. Restaurants und Bars gehören weiterhin zum Bild, doch der Passeig wird heute ebenso deutlich als Stadtpromenade wahrgenommen – als Platz zum Gehen, Schauen und Verweilen.

Palmas Silhouette

Auf der Landseite treffen Hafen und Stadt unmittelbar aufeinander. Moderne Bebauung, markante öffentliche Gebäude und die historische Silhouette Palmas erscheinen nacheinander über den Masten. In Richtung Zentrum rückt die Kathedrale La Seu in den Blick und setzt einen deutlichen Gegenakzent zur horizontalen Linie des Wassers. Gerade aus einiger Entfernung lässt sich erkennen, wie eng Hafen, Altstadt und monumentale Architektur in Palma nebeneinanderliegen.

Wer die Blickrichtung häufig wechselt, nimmt mehr wahr: Zum Wasser hin öffnet sich die Bucht, während sich zur Stadtseite Fassaden, Palmen und historische Bauwerke staffeln. Der Passeig Marítim lebt von diesem Gegensatz. Er ist weder reine Hafenanlage noch Park und auch keine abgeschlossene Sehenswürdigkeit, sondern ein langes Stadtpanorama, das sich nur in Bewegung vollständig erschließt.

Der Besuch

Vom kurzen Aussichtsstopp zum langen Spaziergang

Einen vorgeschriebenen Rundgang gibt es nicht. Wer nur Hafenluft und Aussicht sucht, kann an einem gut erreichbaren Abschnitt beginnen, ein Stück am Wasser entlanggehen und auf demselben Weg zurückkehren. Für einen umfassenderen Eindruck lohnt es sich, mehrere Hafenbecken miteinander zu verbinden. Der westliche Bereich bei Porto Pi vermittelt stärker das Gefühl des großen Hafens; in Richtung Stadtzentrum treten Palmas Architektur und die Nähe zur Altstadt deutlicher hervor.

Die benötigte Zeit hängt deshalb weniger von einer Besichtigung als von der gewählten Strecke ab. Ein kurzer Halt lässt sich leicht in einen Stadtbesuch einfügen. Wer fotografiert, auf einer Bank pausiert oder die Promenade bis zu einem anderen Stadtviertel weiterverfolgt, kann hier einen erheblichen Teil des Tages verbringen. Die Länge sollte nicht unterschätzt werden: Der Passeig Marítim ist eine kilometerlange Flaniermeile und kein kompakter Platz.

Tageslicht und Abendstimmung

Bei Tageslicht sind Boote, Hafenanlagen und die Gliederung der Bucht besonders klar zu erkennen. Am Abend verändert sich die Wirkung: Das Licht wird wärmer, die Wasserfläche spiegelt die Farben des Himmels, und Restaurants sowie Bars treten stärker in den Vordergrund. Der Sonnenuntergang ist daher die atmosphärischste, häufig aber auch eine belebtere Besuchszeit.

Wer vor allem in Ruhe gehen oder Rad fahren möchte, sollte den Passeig eher vor dem abendlichen Betrieb aufsuchen. Zusätzliche Bewegung entsteht, wenn Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen und viele Passagiere vom westlichen Hafengebiet in Richtung Zentrum unterwegs sind. Eine feste Besuchszeit ist dennoch nicht nötig; sinnvoller ist es, den Spaziergang an Licht, Wetter und das übrige Palma-Programm anzupassen.

Ein offener Stadtraum

Der Passeig Marítim wird nicht wie ein Museum mit festem Eingang besucht. Dadurch kann man an verschiedenen Stellen beginnen und den Weg jederzeit abkürzen. Verbindliche Öffnungszeiten und ein Eintrittspreis sind für die Attraktion nicht erfasst. Bei Veranstaltungen, Bauarbeiten oder Änderungen der Verkehrsführung empfiehlt es sich, aktuelle örtliche Hinweise zu beachten.

Anfahrt und Parken

Vom Flughafen bis Son Serra Perera

Die in den Anfahrtsdaten gemessene Strecke vom Flughafen Palma nach Son Serra Perera beträgt auf der Straße 10 Kilometer; die Fahrt dauert rund 18 Minuten. Diese Werte enden ausdrücklich in Son Serra Perera und nicht direkt an einem bestimmten Zugang der Hafenpromenade. Für das letzte Stück ist daher die gewünschte Position am Passeig Marítim entscheidend: Der westliche Hafenbereich bei Porto Pi, der Abschnitt beim Auditorium und die innenstadtnäheren Teile der Promenade sind unterschiedliche Ziele.

Vom Stadtgebiet führt die Orientierung zum Hafen und zur Avinguda de Gabriel Roca, die über weite Strecken parallel zum Passeig verläuft. Vor der Fahrt sollte deshalb feststehen, ob der Spaziergang im Westen beginnen oder näher am Zentrum einsetzen soll. Wer nur „Passeig Marítim“ als Ziel betrachtet, kann sonst zwar die richtige Uferstraße erreichen, aber weit vom geplanten Abschnitt entfernt ankommen.

Parken am Hafen

Direkt an der Promenade liegt das Parking Nou Passeig Marítim an der Avinguda de Gabriel Roca. Es befindet sich gegenüber dem Auditorium und eignet sich deshalb als Ausgangspunkt für einen Spaziergang durch den mittleren Hafenabschnitt. Eine Besonderheit der Zufahrt ist wichtig: Der Parkplatz lässt sich nur aus Richtung Porto Pi anfahren. Wer aus der Gegenrichtung kommt, sollte die Verkehrsführung frühzeitig berücksichtigen, statt unmittelbar vor der Einfahrt wenden zu wollen.

Da das Stellplatzangebot dort begrenzt ist, kann an stark frequentierten Tagen eine andere Parkmöglichkeit sinnvoller sein. Für einen anschließenden Altstadtbesuch kommen innenstadtnähere Parkhäuser infrage; von dort erreicht man den Passeig zu Fuß. Der beste Parkplatz hängt somit weniger von der Promenade selbst als vom geplanten Endpunkt des Spaziergangs ab.

Mit dem Bus

Mehrere Haltestellen liegen im Bereich des Passeig Marítim, besonders rund um das Auditorium und S’Aigua Dolça. Das ist praktisch für Streckenwanderungen: Statt zum Ausgangspunkt zurückzugehen, kann man an einem anderen Abschnitt in den Bus steigen. Vor der Abfahrt sollte die konkrete Haltestelle gewählt werden, denn auch hier umfasst der Name Passeig Marítim ein langes Uferband und keinen einzelnen Eingang.

Buslinien nach Passeig Marítim im Überblick

LinieStreckeFahrten/TagErste FahrtLetzte Fahrt
108Son Caliu - Palma8400:1323:00
30Marivent-Palau de Congressos107:4307:43

Aus den offiziellen GTFS-Fahrplandaten (TIB/SFM), ohne Echtzeit. Die Zahlen fassen alle Halte im Ort zusammen; Fahrten an Wochenenden und Feiertagen weichen ab — vor der Fahrt beim Betreiber prüfen.

Anfahrt mit dem Bus

  • 30-passeig Marítim - Auditòrium · 0,6 km Luftlinie

    • 1Portopí - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
    • 30Marivent-Palau de Congressos · 08:00–08:00 · Täglich
    • N1Portopí - Porta des Camp · 08:00–08:00 · Täglich
  • S'Aigua Dolça 1 (40023) · 0,6 km Luftlinie

    • 108Son Caliu - Palma · Täglich
  • 29-passeig Marítim - s'Aigua Dolça · 0,6 km Luftlinie

    • 1Portopí - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
    • 30Marivent-Palau de Congressos · 08:00–08:00 · Täglich
    • N1Portopí - Porta des Camp · 08:00–08:00 · Täglich
  • 11-passeig Marítim - s'Aigua Dolça · 0,7 km Luftlinie

    • 1Portopí - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
    • 30Marivent-Palau de Congressos · 08:00–08:00 · Täglich
    • N1Portopí - Porta des Camp · 08:00–08:00 · Täglich
  • 10-passeig Marítim - Auditòrium · 0,7 km Luftlinie

    • 1Portopí - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
    • 30Marivent-Palau de Congressos · 08:00–08:00 · Täglich
    • N1Portopí - Porta des Camp · 08:00–08:00 · Täglich
  • S'Aigua Dolça 2 (40004) · 0,7 km Luftlinie

    • 108Son Caliu - Palma · Täglich
  • 31-pg. Marítim - aparcament Marquès de la Sènia · 0,7 km Luftlinie

    • 1Portopí - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
    • 30Marivent-Palau de Congressos · 08:00–08:00 · Täglich
    • N1Portopí - Porta des Camp · 08:00–08:00 · Täglich
  • Marítim - Monsenyor Palmer 1 (40074) · 0,7 km Luftlinie

    • 108Son Caliu - Palma · Täglich
  • 9-passeig Marítim - Monsenyor Palmer · 0,7 km Luftlinie

    • 1Portopí - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
    • 30Marivent-Palau de Congressos · 08:00–08:00 · Täglich
    • N1Portopí - Porta des Camp · 08:00–08:00 · Täglich
  • Marítim - Monsenyor Palmer 2 (40025) · 0,7 km Luftlinie

    • 108Son Caliu - Palma · Täglich
  • 33-Es Jonquet · 0,7 km Luftlinie

    • 1Portopí - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
    • 30Marivent-Palau de Congressos · 08:00–08:00 · Täglich
  • 1986-pg. Marítim Aparcament Marquès de la Sènia · 0,7 km Luftlinie

    • 1Portopí - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
    • 30Marivent-Palau de Congressos · 08:00–08:00 · Täglich
    • N1Portopí - Porta des Camp · 08:00–08:00 · Täglich

Fahrplandaten: offizielle GTFS-Daten (TIB/EMT), ohne Echtzeit — Zeiten vor Fahrtantritt beim Betreiber prüfen.

In der Umgebung

Son Serra Perera

Son Serra Perera ist ein ruhiger geprägtes Wohnviertel Palmas und der Bezugspunkt der erfassten Anfahrtsstrecke. Der Charakter unterscheidet sich deutlich vom offenen Hafenraum: Dort bestimmen Wohnstraßen und die alltägliche Stadt das Bild, während am Passeig Marítim Wasser, Verkehr und touristisches Leben zusammentreffen. Gerade dieser Kontrast kann interessant sein, wenn Palma nicht ausschließlich als historische Altstadt erlebt werden soll.

Porto Pi

Im Westen bildet Porto Pi einen sinnvollen Ausgangs- oder Endpunkt. Hier wird die Dimension des Hafens besonders deutlich, und ankommende Kreuzfahrtgäste beginnen häufig ihren Weg in Richtung Stadtzentrum. Wer von dort ostwärts geht, erlebt den Übergang vom großmaßstäblichen Hafengebiet zur urbanen Promenade Schritt für Schritt. Für einen Spaziergang ohne Rückweg lässt sich dieser Abschnitt gut mit einer Busfahrt kombinieren.

Altstadt und La Seu

In Richtung Zentrum lässt sich der Passeig Marítim mit Palmas Altstadt verbinden. Die Kathedrale La Seu ist bereits aus der Distanz ein Orientierungspunkt; näher am historischen Zentrum treten weitere bedeutende Bauwerke und die alten Gassen hinzu. Der Wechsel vom weiten Hafenpanorama in das enge Straßennetz der Altstadt gehört zu den reizvollsten Kombinationen eines Palma-Tages. Beide Bereiche zeigen dieselbe Stadt, aber mit völlig unterschiedlichem Raumgefühl.

Portixol

Wer dem Ufer weiter nach Osten folgt, kann den Spaziergang in Richtung Portixol fortsetzen. Das frühere Fischerviertel setzt die maritime Linie fort, wirkt jedoch kleinteiliger als der große Hafen am Passeig Marítim. Eine solche längere Küstentour eignet sich vor allem für Besucher, die Bewegung und Stadtbeobachtung verbinden möchten. Wegen der ausgedehnten Strecke sollte vorher überlegt werden, ob der Rückweg zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen soll.

Der Ort dazu

Son Serra Perera im Ortsporträt

Wissenswertes für den Besuch

Strecke und Schuhwerk

Die Promenade verführt dazu, immer noch bis zum nächsten Hafenbecken oder zur nächsten Aussicht weiterzugehen. Bequeme Schuhe sind deshalb sinnvoll, selbst wenn zunächst nur ein kurzer Spaziergang geplant ist. Der Weg ist städtisch ausgebaut; erwartet werden sollte jedoch kein kompakter Rundgang mit einem klaren Endpunkt. Wer zum geparkten Auto zurückmuss, legt denselben Weg häufig ein zweites Mal zurück.

Radfahrer und Fußgänger teilen sich den Korridor, nutzen aber unterschiedliche Wegbereiche. Beim Überqueren des Radwegs, beim Fotografieren und beim unvermittelten Stehenbleiben ist Aufmerksamkeit angebracht. Besonders an Aussichtspunkten wandert der Blick schnell zu den Yachten, während sich der Verkehr auf der Promenade weiterbewegt.

Sonne und Pausen

Der Passeig liegt offen an der Bucht. Palmen prägen zwar das Bild, ersetzen aber nicht überall einen verlässlichen Schattenplatz. Sonnenschutz und Wasser gehören deshalb bei hellem, warmem Wetter zur sinnvollen Ausstattung. Restaurants und Bars bieten Möglichkeiten für eine Pause, doch der eigentliche Reiz liegt draußen am Hafen und nicht in einer abgeschlossenen Besucheranlage.

Für Fotos lohnt es sich, nicht ausschließlich direkt am Geländer zu stehen. Einige Schritte Abstand bringen Masten, Palmen, Wasser und Stadtsilhouette gemeinsam ins Bild. Am Abend sollte genügend Zeit vor dem eigentlichen Sonnenuntergang eingeplant werden, weil sich die besten Perspektiven erst beim Gehen zeigen.

Erwartungen an die Attraktion

Der Passeig Marítim ist kein einzelnes Monument, keine historische Raumfolge und keine Ausstellung. Es gibt weder einen zentralen Eingang noch einen Punkt, an dem alles Wesentliche auf einmal sichtbar wird. Die Sehenswürdigkeit besteht aus dem Weg selbst, den wechselnden Hafenansichten und dem Zusammenspiel von Stadt und Bucht.

Mit Kindern eignet sich die Promenade vor allem als bewegungsreicher Spaziergang, bei dem Boote und Yachten viel zu beobachten bieten. An Straßenquerungen, am Radweg und nahe der Hafenkante ist jedoch Aufmerksamkeit nötig. Wer eine ruhige Naturpromenade ohne Verkehr und Gastronomie erwartet, wird hier nicht fündig; der Passeig Marítim ist ein lebendiger Teil Palmas und trägt den Rhythmus einer Hafenstadt.

Insider-Tipps von Einheimischen

  • Vor dem Sunset losgehen

    Nicht erst zum eigentlichen Sonnenuntergang ankommen. Wer vorher ein Stück am Wasser entlanggeht, kann beobachten, wie sich Licht, Spiegelungen und Palmas Silhouette von Hafenbecken zu Hafenbecken verändern.

  • Abstand zum Geländer halten

    Für das vollständigere Hafenbild einige Schritte vom Wasser zurücktreten. So passen Masten, Palmen, Promenade und Stadt gemeinsam ins Motiv, statt dass nur die unmittelbar davorliegenden Yachten zu sehen sind.

  • Strecke statt Rückweg planen

    Der Passeig Marítim lässt sich als Streckenwanderung nutzen. Mehrere Bushaltestellen rund um das Auditorium und S’Aigua Dolça ermöglichen es, an einem anderen Abschnitt zurückzufahren.

  • Parkzufahrt aus Porto Pi

    Das Parking Nou Passeig Marítim am Auditorium ist nur aus Richtung Porto Pi erreichbar. Wer dort starten möchte, sollte die Fahrtrichtung bereits bei der Routenplanung berücksichtigen.

  • Hafen und Altstadt verbinden

    Ein besonders starker Kontrast entsteht auf dem Weg vom offenen Hafen zur Altstadt: erst Wasser, Palmen und Masten, danach die engen Gassen und die monumentale Silhouette rund um La Seu.

26°C Son Serra Perera
Was ist der Passeig Marítim und warum lohnt sich der Besuch?
Der Passeig Marítim ist Palmas kilometerlange Promenade am Hafen. Fuß- und Radweg verlaufen an der Bucht entlang, vorbei an Palmen, Hafenbecken, Segelbooten und großen Yachten. Der Besuch lohnt sich weniger wegen eines einzelnen Bauwerks als wegen der ständig wechselnden Perspektiven auf Wasser und Stadt. In Richtung Zentrum tritt die historische Silhouette mit der Kathedrale La Seu hinter den Masten hervor. Besonders reizvoll ist der Weg für Spaziergänger, Radfahrer und Fotografen sowie für alle, die Palma außerhalb der engen Altstadtgassen erleben möchten.
Welche Öffnungszeiten und welchen Eintritt hat der Passeig Marítim?
Für den Passeig Marítim sind auf dieser Seite weder verbindliche Öffnungszeiten noch ein Eintrittspreis erfasst. Da es sich um einen offenen städtischen Promenadenraum und nicht um ein Museum mit einem zentralen Eingang handelt, beginnt der Besuch an verschiedenen Stellen entlang des Hafens. Zugänge und Verkehrsführung können sich bei Veranstaltungen, Bauarbeiten oder besonderen Hafenlagen ändern. Wer einen bestimmten Abschnitt oder einen Besuch zu ungewöhnlicher Tageszeit plant, sollte deshalb unmittelbar vorher die aktuellen örtlichen Hinweise prüfen.
Wie kommt man vom Flughafen zum Passeig Marítim?
Die erfasste Straßenstrecke vom Flughafen Palma bis Son Serra Perera beträgt 10 Kilometer, die Fahrt dauert rund 18 Minuten. Wichtig ist, dass diese Messung in Son Serra Perera endet und nicht unmittelbar an einem Zugang des Passeig Marítim. Für das letzte Stück muss daher ein konkreter Abschnitt der Hafenpromenade gewählt werden, etwa Porto Pi, das Auditorium oder ein innenstadtnäherer Bereich. Am Hafen dient die Avinguda de Gabriel Roca als wichtige Orientierung. Eine einzige Zufahrt für den gesamten Passeig gibt es wegen seiner großen Länge nicht.
Wo kann man am Passeig Marítim parken?
Ein direkter Ausgangspunkt ist das Parking Nou Passeig Marítim an der Avinguda de Gabriel Roca gegenüber dem Auditorium. Zu beachten ist, dass seine Einfahrt nur aus Richtung Porto Pi erreicht werden kann. Das Stellplatzangebot ist begrenzt, weshalb bei hohem Besucheraufkommen auch ein innenstadtnäheres Parkhaus sinnvoll sein kann. Die Wahl hängt vom geplanten Spaziergang ab: Wer den westlichen Hafen sehen möchte, startet anders als jemand, der den Passeig mit Altstadt und Kathedrale verbinden will.
Wie lange sollte man für den Passeig Marítim einplanen?
Eine feste Besuchsdauer gibt es nicht, weil der Passeig Marítim eine kilometerlange Promenade und kein abgeschlossener Rundgang ist. Für einen ersten Eindruck genügt ein kurzer Spaziergang an einem Hafenbecken. Wer mehrere Abschnitte sehen, fotografieren oder unterwegs einkehren möchte, sollte deutlich mehr Zeit vorsehen. Besonders praktisch ist eine Streckenplanung: Man beginnt beispielsweise bei Porto Pi, geht in Richtung Zentrum und fährt von einer Haltestelle beim Auditorium oder bei S’Aigua Dolça zurück, statt denselben Weg vollständig erneut zu laufen.
Wann ist die beste Tageszeit und wann wird es voller?
Bei Tageslicht lassen sich Hafenbecken, Yachten und die Gliederung der Bucht besonders gut erkennen. Für Atmosphäre und Fotos ist der Abend reizvoll, wenn das tiefere Licht über Wasser, Masten und Stadt fällt. Der Sonnenuntergang gehört deshalb zu den beliebtesten Besuchsmomenten und kann entsprechend belebter sein. Ruhiger wirkt die Promenade eher vor dem abendlichen Restaurant- und Barbetrieb. Zusätzlich kann der westliche Abschnitt stärker frequentiert sein, wenn Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen und viele Passagiere in Richtung Stadtzentrum unterwegs sind.
Eignet sich der Passeig Marítim für einen Besuch mit Kindern?
Für Familien bietet der Passeig viel zu beobachten: Segelboote, große Yachten, Hafenanlagen und der Blick über die Bucht sorgen auch ohne klassisches Besichtigungsprogramm für Abwechslung. Zugleich handelt es sich um einen lebendigen städtischen Verkehrsraum. An Straßenquerungen, beim Kreuzen des Radwegs und in der Nähe der Hafenkante ist daher Aufmerksamkeit erforderlich. Für einen entspannten Besuch empfiehlt sich ein überschaubarer Abschnitt mit geplanter Pause, statt die gesamte kilometerlange Promenade als festen Rundweg vorzunehmen.
Was lässt sich mit dem Passeig Marítim in der Nähe verbinden?
Die naheliegendste Kombination führt in Richtung Palmas Altstadt. Schon vom Hafen aus dient die Kathedrale La Seu als Orientierung, bevor sich das offene Panorama in ein Netz enger historischer Straßen verwandelt. Westlich bietet Porto Pi einen guten Ausgangspunkt, um die Größe des Hafens zu erleben. Nach Osten lässt sich der Küstenweg in Richtung Portixol verlängern, dessen kleinteiligerer maritimer Charakter einen Kontrast zu den großen Hafenbecken bildet. Wegen der langen Uferstrecke sollte der Rückweg mit Bus oder Taxi vorher mitgedacht werden.