S'Amarador

S’Amarador ist ein 145 Meter langer Sandstrand bei Portopetro im Südosten Mallorcas – breit genug für Familien, natürlich gerahmt von Pinien und deutlich weniger bebaut als viele bekannte Buchten der Region. Sein feiner Sand fällt nur leicht ins Wasser ab. Hinter dem Strand liegt zudem ein kleines Feuchtgebiet, in dem sich das Wasser eines Wildbachs sammelt. Diese Verbindung aus Bucht, Dünenvegetation und Feuchtzone unterscheidet S’Amarador von einem gewöhnlichen Ferienstrand.
Ganz einsam ist es hier dennoch nicht: Der Balearen-Strandkatalog stuft die Auslastung in der Saison als hoch ein. Gleichzeitig besitzt S’Amarador weniger touristische Angebote als der benachbarte Strand ses Fonts de n’Alís. Beide gehören zur Cala Mondragó und sind über einen kurzen Küstenweg miteinander verbunden. Du bekommst also einen gut erreichbaren Badeplatz mit Liegen, Sonnenschirmen, kleiner Strandbar und saisonaler Aufsicht – aber ohne ausgeprägte Promenade oder dichte Hotelkulisse. Entscheidend ist die Lage im geschützten Parc Natural de Mondragó: Wer hierherkommt, teilt den Ort nicht nur mit anderen Badegästen, sondern betritt auch ein empfindliches Küstenökosystem.
Wo liegt S’Amarador und was prägt den Strand?
S’Amarador liegt bei Portopetro in der Cala Mondragó und gehört zum geschützten Parc Natural de Mondragó. Der Balearen-Strandkatalog verortet den Strand sechs Kilometer von s’Alqueria Blanca entfernt. Zur größeren Ferienregion Cala d’Or sind es rund acht Kilometer in nordöstlicher Richtung.
Die Cala Mondragó teilt sich in die beiden Sandstrände S’Amarador und Cala de ses Fonts de n’Alís, die häufig auch schlicht als Cala Mondragó bezeichnet wird. Zwischen den beiden Strandbereichen erreicht die Bucht laut Balearen-Strandkatalog eine Wassertiefe von bis zu sechs Metern über Sandgrund. Vom offenen Meer her ist sie Winden aus Ost bis Südost ausgesetzt.
S’Amarador ist mit 50 Metern vergleichsweise breit. Pinien und Stranddisteln gehören zu jener Vegetation, die das Dünensystem stabilisiert. Hinter dem Sand staut sich das Wasser eines einmündenden Wildbachs zu einem kleinen Feuchtgebiet. Seit 1985 wird dort die Landschildkröte wieder angesiedelt. Der Naturraum ist deshalb nicht bloß eine schöne Kulisse, sondern ein geschützter Lebensraum.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Strandart | feiner Sand |
| Länge | 145 m |
| Breite | 50 m |
| Gefälle | gering |
| Auslastung in der Saison | hoch |
| Naturpark | seit 1992 |
| Fläche des Naturparks | 785 ha |
| Entfernung zum Parkplatz | etwa 5–10 Gehminuten |
| Weg zum Nachbarstrand | etwa 300–400 m |
Der Naturpark wurde 1992 vom Parlament der Balearen ausgewiesen. 1995 erhielt das Gebiet von der Europäischen Union zusätzlich den Status eines Naturraums von besonderem Interesse für Vögel.
Wie kommst du nach S’Amarador und wo kannst du parken?
Am einfachsten erreichst du S’Amarador mit dem Auto über die Zufahrt zum Parc Natural de Mondragó. Von Santanyí oder Cala d’Or führt die Strecke über die Ma-6102 in Richtung Mondragó; der Parkplatz auf der S’Amarador-Seite liegt vor dem Strandzugang.
Für den anschließenden Fußweg werden ungefähr fünf bis zehn Minuten beziehungsweise rund 500 Meter angegeben. Der Weg ist kurz, aber du solltest Strandgepäck einplanen, das sich bequem tragen lässt. Einen stufenlosen, ausdrücklich angepassten Strandzugang für Menschen mit eingeschränkter Mobilität solltest du nicht voraussetzen.
Bei den Parkgebühren gibt es unterschiedliche Angaben. Der Balearen-Strandkatalog führt einen großen kostenlosen Parkplatz auf. Neuere Besucherberichte und Reiseführer nennen dagegen eine Tagesgebühr von sechs Euro, insbesondere während der Sommersaison. Verlasse dich daher nicht darauf, kostenlos parken zu können, und beachte die aktuelle Beschilderung an der Einfahrt. Auch zur Kapazität gilt: Der Parkplatz ist groß, kann in der Hauptsaison aber stark ausgelastet sein.
Hinweis: Fahre möglichst direkt den Parkplatz auf der S’Amarador-Seite an. Vom Parkplatz bei ses Fonts de n’Alís musst du zusätzlich über den Küstenweg zum Nachbarstrand laufen.
Die Buslinie 521 verbindet Cala d’Or mit Cala Mondragó und hält auf der Seite des Nachbarstrands. Von dort gehst du ungefähr 300 bis 400 Meter am Meer entlang nach S’Amarador. Fahrplan und Betriebstage solltest du vor der Abfahrt prüfen. Der Touristenzug aus Cala d’Or fährt S’Amarador laut Balearen-Strandkatalog nicht direkt an.
Wie sind Sand, Wasser und Bedingungen zum Baden?
S’Amarador besitzt feinen Sand, einen flachen Einstieg und meist ruhiges, klares Wasser. Das geringe Gefälle erleichtert das Hineingehen, und der Wellengang ist an vielen Tagen gering. Gerade deshalb wird die Bucht häufig von Familien gewählt.
Völlig wind- und wellengeschützt ist sie allerdings nicht. Laut Balearen-Strandkatalog ist die Cala Mondragó Winden aus Ost bis Südost ausgesetzt. Bei entsprechender Wetterlage können sich die Bedingungen daher verändern. Eine saisonale Badeaufsicht ist kein Ersatz dafür, Wind, Wasser und mögliche Hinweise am Strand selbst zu prüfen.
Boote und kleinere Yachten ankern regelmäßig in der größeren Bucht. Der nächste Sportboothafen ist der Reial Club Marítim Porto Petro, 2,1 Seemeilen entfernt. Ein Wassersportzentrum mit breitem motorisiertem Angebot gibt es am S’Amarador nicht. Das trägt zum naturnahen Charakter bei, bedeutet aber auch, dass du keine große Auswahl an Wassersportaktivitäten direkt am Strand erwarten solltest.
Zum Schnorcheln eignen sich besonders die klaren Wasserbereiche und Felszonen an den Seiten der Bucht. Bleibe dabei aufmerksam gegenüber Bootsverkehr und wechselnden Bedingungen. Von Sprüngen von Felsvorsprüngen solltest du absehen, wenn Wassertiefe, Untergrund und Wellengang nicht eindeutig sicher sind.
Achtung: Die sechs Meter Wassertiefe beziehen sich auf den Bereich zwischen den beiden Buchten, nicht auf den flach abfallenden Uferbereich von S’Amarador.
Welche Ausstattung gibt es direkt am Strand?
S’Amarador bietet eine kleine Strandbar, saisonal vermietete Liegen und Sonnenschirme sowie Toiletten und Duschen. In der Hochsaison ist außerdem ein Rettungsschwimmer im Einsatz.
Die Strandbar verkauft Getränke und kleine Speisen beziehungsweise Snacks. Das Angebot ist überschaubarer als am Nachbarstrand ses Fonts de n’Alís, an dem mehrere gastronomische Angebote liegen. Wenn du einen langen Badetag planst oder außerhalb der Hauptsaison kommst, ist eigener Proviant deshalb sinnvoll.
Die Dienstleistungen sind saisonabhängig. Zwischen Mai und Oktober ist die Chance auf geöffnete Strandbar und Verleih am größten; im Winter stehen keine vollständigen Strandservices zur Verfügung. Auch bei Liegenverleih, Duschen, Toiletten und Badeaufsicht solltest du außerhalb der Hauptsaison nicht automatisch mit Betrieb rechnen.
Natürlicher Schatten entsteht durch die Pinien in der Umgebung, ist aber auf der offenen Sandfläche nicht verlässlich verfügbar. Sonnenschirme können in der Saison gemietet werden. Wenn du unabhängig bleiben möchtest, bringst du besser einen eigenen Sonnenschutz mit.
Eine breite Promenade gibt es nicht. Ebenso ist der Zugang nicht als barrierefrei ausgewiesen. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität können der Fußweg vom Parkplatz und der Küstenpfad zum Nachbarstrand daher eine Hürde sein.
Ist S’Amarador für Familien mit Kindern geeignet?
S’Amarador eignet sich wegen des feinen Sandes, des geringen Gefälles und des meist ruhigen Wassers gut für Familien. Mit 50 Metern Breite bietet der Strand zudem mehr Sandfläche als viele kleine Felsbuchten im Südosten Mallorcas.
Die Kombination aus flachem Einstieg und wenig Wellengang macht das Planschen am Ufer angenehm. Während der Hochsaison kommt eine Badeaufsicht hinzu. Trotzdem bleibt die Aufsicht bei den Erwachsenen – insbesondere dann, wenn Ost- oder Südostwind in die Bucht steht oder viele Boote vor der Küste liegen.
Mit Kindern ist auch die kurze Verbindung zu ses Fonts de n’Alís interessant. Der Weg ist je nach Angabe 300 bis 400 Meter lang und verläuft am Meer entlang. So kannst du ohne erneute Autofahrt zwischen zwei Stränden wechseln und am Nachbarstrand das größere gastronomische Angebot nutzen.
Berücksichtige bei der Planung, dass zwischen Parkplatz und Sand ein Fußweg von ungefähr fünf bis zehn Minuten liegt. Kinderwagen- oder rollstuhlgerechte Verhältnisse solltest du nicht einplanen. Für kleine Kinder sind leichtes Gepäck, ausreichend Wasser und eigener Sonnenschutz deshalb besonders praktisch.
Das Feuchtgebiet und die befestigte Dünenvegetation sind keine Spielflächen. Halte dich an Absperrungen und Wege, damit Stranddisteln, Pinienbewuchs und der Lebensraum der wieder angesiedelten Landschildkröten nicht beschädigt werden.
Wann ist die beste Zeit und wie voll wird S’Amarador?
Die umfassendste Ausstattung findest du zwischen Mai und Oktober, während es in den Sommermonaten besonders voll werden kann. Für die Saison weist der Balearen-Strandkatalog ausdrücklich eine hohe Auslastung aus. Auch der Parkplatz kann dann an seine Kapazitätsgrenze kommen.
S’Amarador gilt dennoch als weniger stark besucht als ses Fonts de n’Alís. Der Grund ist nicht Abgeschiedenheit, sondern das kleinere touristische Angebot und die fehlende direkte Anbindung durch den Touristenzug aus Cala d’Or. „Weniger voll als der Nachbarstrand“ bedeutet daher nicht „leer“ – vor allem nicht an warmen Sommertagen.
Wenn du freie Wahl bei Parkplatz und Liegeplatz haben möchtest, solltest du früh am Tag kommen. Eine konkrete Uhrzeit lässt sich nicht verlässlich festlegen, weil Andrang, Wetter und Saison variieren. Außerhalb des Sommers wird es ruhiger, dann können Strandbar, Liegenverleih, sanitäre Einrichtungen und Rettungsdienst allerdings geschlossen sein.
Der Winter eignet sich eher für einen Spaziergang im Naturpark als für einen Strandtag mit vollständiger Infrastruktur. Der Parc Natural de Mondragó kann laut Balearen-Strandkatalog montags bis sonntags besucht werden. Saisonale Einschränkungen einzelner Dienstleistungen bleiben davon unberührt.
Was kannst du rund um S’Amarador entdecken?
Direkt erreichbar sind ses Fonts de n’Alís, weitere Küstenpfade und die geschützte Landschaft des Parc Natural de Mondragó. Der kürzeste Abstecher führt über den 300 bis 400 Meter langen Weg am Meer zum benachbarten Sandstrand. Dort findest du mehr Gastronomie und gewöhnlich mehr Betrieb.
Östlich der Cala Mondragó liegt Caló des Burgit, das über Wege im Naturpark in die Erkundung der Küste einbezogen werden kann. Im Park gibt es mehrere markierte Wanderrouten; häufig werden vier einfache Wege durch das Gebiet genutzt, die auch für kurze Naturspaziergänge geeignet sind. Karten und Hinweisschilder im Gebiet helfen bei der Orientierung.
Der Naturpark besteht nicht nur aus Stränden. Pinienwälder, felsige Küstenabschnitte, offene Flächen und Feuchtgebiete prägen die Umgebung. In den Feuchtgebieten lassen sich Vögel beobachten; das gesamte Areal besitzt seit 1995 einen europäischen Schutzstatus als Gebiet von besonderem Interesse für Vögel.
Für eine größere Auswahl an Geschäften, Restaurants und Unterkünften bietet sich Cala d’Or an, rund acht Kilometer nordöstlich von S’Amarador. Portopetro liegt als Hafenort ebenfalls in der Umgebung. Der Reial Club Marítim Porto Petro ist von der Bucht aus 2,1 Seemeilen entfernt.
Cala Figuera wird als nahe gelegener Küstenort mit kleiner, felsiger Bucht ohne Sandstrand genannt. Cala Santanyí ist eine weitere Badealternative in der Region. Wenn du dagegen möglichst wenig fahren möchtest, ist ses Fonts de n’Alís die naheliegendste Ergänzung zu S’Amarador.
Was solltest du im Naturpark praktisch beachten?
Bleibe auf den vorgesehenen Wegen, respektiere Absperrungen und betrete weder Dünen noch Feuchtgebiet. Die Vegetation stabilisiert das Dünensystem, während der Teich hinter dem Strand einen Lebensraum für Tiere bildet. Seit 1985 wird dort die Landschildkröte wieder angesiedelt.
Nimm Abfälle wieder mit oder entsorge sie in dafür vorgesehenen Behältern. Gerade außerhalb der Hauptsaison solltest du ausreichend Trinkwasser und Verpflegung dabeihaben, weil die Strandbar dann geschlossen sein kann. Ein eigener Sonnenschutz ist ebenfalls sinnvoll, da die Pinien den Sand nicht durchgehend beschatten.
Vor der Anfahrt lohnt es sich, drei Punkte aktuell zu prüfen: den Busfahrplan der Linie 521, die Öffnung saisonaler Stranddienste und die Parkgebühr. Der Balearen-Strandkatalog führt kostenloses Parken auf; vor Ort können je nach Saison und Bewirtschaftung abweichende Regelungen gelten. Maßgeblich sind die Hinweise am Parkplatz.
Für Hunde gibt es keine allgemeine Regel, auf die du dich ohne Blick auf die örtliche Beschilderung verlassen solltest. Achte auf die Tafeln am Strandzugang und auf mögliche saisonale Vorgaben im Naturpark.
Wer zwischen S’Amarador und ses Fonts de n’Alís läuft, sollte feste Sandalen oder Schuhe wählen, die auch für einen Küstenweg taugen. Der Weg ist kurz, aber kein Ersatz für eine barrierefreie Promenade. Am Wasser gilt zudem: Badeaufsicht und Infrastruktur stehen nur saisonal zur Verfügung.
Wie komme ich mit dem Auto nach S’Amarador?
Ist das Parken bei S’Amarador kostenlos?
Ist S’Amarador für Kinder geeignet?
Gibt es am Strand natürlichen Schatten?
Sind Hunde am S’Amarador erlaubt?
Wie voll wird S’Amarador im Sommer?
Welche Ausstattung gibt es am S’Amarador?
Welche Strände sind Alternativen zu S’Amarador?
Wetter
Aktuell in Portopetro: 26°C · Sonnig
14-Tage-Wetter für Portopetro →Anfahrt mit dem Bus
Cala Mondragó (57024) · 0,4 km Luftlinie
- 521Cala d'Or - Cala Mondragó · Täglich
Sa Barca Trencada (57023) · 1,4 km Luftlinie
- 521Cala d'Or - Cala Mondragó · Täglich
Fahrplandaten: offizielle GTFS-Daten (TIB/EMT), ohne Echtzeit — Zeiten vor Fahrtantritt beim Betreiber prüfen.
Essen & Trinken in der Nähe
Chiringuito S’Admarador
Bar· 37 m· 4.4(34)
Sa Font de n'Alis
Restaurant· 343 m· 3.6(1752)
Iberostar Cala barca Beach house restaorant
Restaurant· 1,2 km· 4.0(9)
Es Molí Restaurant (Mediterranean)
Restaurant· 1,2 km· 5.0(1)
Agave Restaurant
Restaurant· 1,2 km
Balances Restaurant
Restaurant· 1,3 km
Dein Betrieb in Strandnähe?
Trag dein Unternehmen kostenlos im Verzeichnis ein und erreiche Gäste direkt auf dieser Seite.