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Nach drei Gold-Diebstählen: Polizei berät Museumsschutz

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Drei Diebstähle von Goldstücken aus lokalen Museen setzen Spaniens Kulturerbe unter Druck. Das Kulturministerium will deshalb kommende Woche Museumsleitungen der autonomen Gemeinschaften und Spezialisten der Nationalpolizei zusammenbringen. Im Mittelpunkt steht die Sicherheit der Museen und ihrer Sammlungen.

Archivo - El ministro de cultural, Ernest Urtasun, ofrece declaraciones a la prensa, durante la manifestación y el desfile del Pride Barcelona 2026, a 18 de julio de 2026, en Barcelona, Cataluña (España).
Europa Press

Es ist bereits das zweite Treffen, das das von Ernest Urtasun geleitete Ministerium nach den drei Diebstählen in diesem Jahr organisiert. Zuletzt verschwand vergangene Woche der Schatz von Villena aus dem Museum MUVI in Villena in Alicante.

Goldmünzen verschwinden aus drei Museen

Zuvor hatten vier Täter im Juli im Museum von Albacete zwei Münzsammlungen mit mehr als 200 Goldmünzen gestohlen. Im April verschwanden aus dem Provinzmuseum für Archäologie die 149 Münzen des Schatzes von Villanueva de la Serena.

Schon im Juli verlangte das Ministerium von spanischen Museen Angaben zu ihren Sicherheitsvorkehrungen und zu Stücken aus Gold, Silber oder Edelsteinen. Die Generaldirektion für Kulturerbe und Schöne Künste beriet anschließend mit den zuständigen Stellen der autonomen Gemeinschaften über mehr Sicherheit und Zusammenarbeit.

Europol meldet ähnliche Fälle in Europa

Bei dem Treffen soll auch Information von Europol ausgewertet werden. Nach Angaben des Ministeriums gibt es in Europa ähnliche Fälle, die mit illegalem Handel verbunden sind.

Die Brigade für Historisches Kulturerbe der Nationalpolizei forderte zudem ein Inventar jener autonomen und staatlichen Museen an, die eine bedeutende Zahl von Objekten aus Gold, Silber, anderen Metallen oder Edelsteinen besitzen. Jede Verwaltung ist laut Kulturministerium für die Bewachung der Kunstwerke zuständig, die sie selbst verwaltet.

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Themen: Polizei · Kultur · Verkehr · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com