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Neun Werke in Inca: Sisyphos ohne Stein

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Neun Arbeiten von Maria Isabel Uribe sind in Sa Quartera Centre d’Art in Inca zu sehen. Die Ausstellung „La montaña de Sísifo no tiene piedra“ greift den Sisyphos-Mythos aus Griechenland auf und läuft bis zum 12. September.

Maria Isabel Uribe expone 'La montaña de Sísifo no tiene piedra' en Sa Quartera Centre d'Art de Inca
Europa Press

Die Künstlerin setzt bei Alltagsgegenständen an. Mit ihnen zeigt sie Formen der Wiederholung, die den Alltag und den Umgang mit der Umwelt prägen.

Wiederholung statt Felsbrocken

Uribe rückt vom traditionellen Bild des Sisyphos ab. Nach ihrer Lesart schieben Menschen heute keinen Felsbrocken, sondern die Vorstellung der eigenen Dauerhaftigkeit weiter.

Die Wiederholung sei damit nicht nur die Strafe eines einzelnen Mannes. Sie werde zum Bild für eine Gesellschaft, die trotz bekannter Grenzen weiterhin Modelle von Ausbeutung, Gewalt und Zerstörung wiederhole.

Ausstellung bis 12. September

Die Schau stellt Fragen nach den Lasten, die Menschen gemeinsam tragen, und nach dem Antrieb, sie weiterzutragen. Das Rathaus von Inca sieht darin auch eine Auseinandersetzung mit sozialen, ökologischen und existenziellen Themen.

Sa Quartera Centre d’Art in Inca öffnet dienstags und mittwochs von 17.00 bis 20.00 Uhr. Donnerstags, freitags und samstags ist die Ausstellung von 10.00 bis 13.00 Uhr sowie von 17.00 bis 20.00 Uhr zugänglich.

Themen: Kultur · Inca

Quelle: Europa Press / Mallorca.com