Aena deckt 2029 51 Prozent seines Stroms mit Solarenergie
Bis 2029 soll Solarenergie 51 Prozent des gesamten Stromverbrauchs von Aena liefern. Bei einem Besuch am Mittwoch am Photovoltaikpark, also Solarpark, des Flughafens Adolfo Suárez Madrid-Barajas in Madrid nannte Ministerin Sara Aagesen dieses Ziel „außergewöhnlich“.
Der Solarpark in Madrid-Barajas ist Teil eines Photovoltaikplans und des Klimaschutzplans von Aena. Dieser erstreckt sich bereits auf 12 Flughäfen – mit Anlagen auf Dächern, Überdachungen, Parkplätzen und Flächen am Boden.
Aena plant Net Zero bis 2030
Aagesen verwies darauf, dass Aena 2030 „Net Zero“ erreichen will. Dieses Ziel bezeichnete sie als noch außergewöhnlicher und hofft, dass andere Unternehmen und Verwaltungen dem Beispiel folgen.
Nach ihren Angaben stammten im vergangenen Jahr fast 57 Prozent der spanischen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Die installierte Photovoltaik-Leistung liegt derzeit bei 56 Gigawatt und ist damit zwölfmal so hoch wie 2018.
Fast 13.000 Millionen Euro für Aena-Flughäfen
Verkehrsminister Óscar Puente erwartet, dass der Ministerrat den Investitionsplan DORA III noch im September billigt. Der Plan sieht für die Flughäfen im Aena-Netz zwischen 2027 und 2031 Investitionen von fast 13.000 Millionen Euro vor.
Das Geld soll Qualität, Sicherheit und Kapazität der Flughäfen sichern. Aagesen nannte zudem erneuerbaren Wasserstoff und nachhaltige Flugkraftstoffe, kurz SAF, unverzichtbar für die Dekarbonisierung schwer umzustellender Bereiche des Luftverkehrs.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com