Balearen bekommen 1,2 Millionen für Arzneimittelprogramme
Die Balearen erhalten am Dienstag 1,2 Millionen Euro für Programme zur gesundheitlichen Versorgung und den sicheren Einsatz von Medikamenten. Der Ministerrat in Madrid bewilligte die Mittel auf Vorschlag des Gesundheitsministeriums. Sie sollen unter anderem die Arzneimittelversorgung von chronisch kranken, gebrechlichen oder mehrfach behandelten Patienten verbessern.
Finanziert werden können außerdem die Reduzierung nicht mehr benötigter Medikamente, das elektronische Rezept und die Überwachung von Arzneimittelsicherheit. Vorgesehen sind auch Maßnahmen gegen Antibiotikaresistenzen, für eine bessere Versorgung mit Plasma und für den Zugang zu Therapien mit hoher Wirkung.
Extra-Geld für Knochenmark und Nabelschnurblut
Getrennt von den 1,2 Millionen Euro gehen 48.880 Euro auf die Balearen für den nationalen Plan zur Knochenmarkspende und den Plan für Nabelschnurblut. Das Geld stammt aus einem landesweiten Budget von 3,4 Millionen Euro.
Damit können die Information über Knochenmarkspenden, die Untersuchung von Spendern sowie die Zulassung von Entnahme- und Transplantationszentren finanziert werden. Auch gelagerte Nabelschnurbluteinheiten in öffentlichen Banken sollen untersucht und neue Spender gewonnen werden.
Weitere 700.000 Euro stellt das Gesundheitsministerium für Qualität und Sicherheit bei Organentnahmen und Transplantationen sowie für Informationssysteme der Nationalen Transplantationsorganisation bereit. Bei der Verteilung zählen unter anderem Organtransporte zwischen den autonomen Gemeinschaften im Jahr 2025 und die 2024 aktualisierten Fallzahlen in der Nachsorge.
Themen: Gesundheit · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com