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Alaró sichert Castell-Weg: 133 Quadratmeter Mauern erneuert

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Lose Steine und Erde fielen an mehreren Stellen auf die Fahrbahn des Castell-Wegs in Alaró auf Mallorca. Jetzt hat die Gemeinde dort 133 Quadratmeter Marges, traditionelle Trockensteinmauern, in drei Abschnitten erneuert. Die Mauern waren durch Zeit, Wetter, Erosion und Erdrutsche beschädigt und stellten ein Risiko für den Verkehr dar.

Alaró reconstruye varios tramos de 'marges' en el camino del Castell para mejorar la seguridad
Europa Press

Die Arbeiten betrafen den für Fahrzeuge freigegebenen Teil des Wegs zum Castell d'Alaró. Die Gemeinde behielt nach eigenen Angaben Form, Maße und Eigenschaften der vorhandenen Elemente bei. Die Maßnahme ergänzt die Asphaltierung, die dort vor einem Jahr erfolgt war.

Stein auf Stein ohne Zement

Die Marges entstanden mit der traditionellen Pedra-en-Sec-Technik, also Trockensteinbauweise. Dabei verwendeten die Arbeiter Steine mit ähnlichen Eigenschaften wie in der Umgebung – ohne Zement oder andere Bindemittel.

Nach Angaben der Gemeinde soll so der Weg seinen traditionellen Charakter behalten und sich weiter in die Landschaft einfügen. Das Konsortium Serra de Tramuntana des Inselrats von Mallorca steuerte 17.500 Euro bei, die Gemeinde Alaró übernahm weitere 3.500 Euro. Insgesamt kostete das Projekt 21.000 Euro.

Weitere Abschnitte vor Ostern geplant

Vor Ostern plant die Gemeinde eine weitere Maßnahme am Castell-Weg. Sie soll weitere Marges wiederherstellen, an denen es zu Erdrutschen gekommen ist.

Im Mittelpunkt steht dann der Fußweg. Auch an einzelnen Punkten der Straße sind Arbeiten vorgesehen. Bürgermeister Llorenç Perelló kündigte an, die Bedingungen für Fußgänger und Fahrzeuge schrittweise zu verbessern und zugleich Landschafts- und Kulturerbe zu bewahren.

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Themen: Verkehr · Politik · Alaró

Quelle: Europa Press / Mallorca.com