PP fordert freie Ceuta-Kundgebungen am 2. September
Vor Rathäusern in ganz Spanien sollen am Mittwoch, 2. September, Kundgebungen zur Unterstützung von Ceuta stattfinden. Die spanische Föderation der Gemeinden und Provinzen (FEMP) hat zu den Versammlungen am Tag von Ceuta aufgerufen. Der Partido Popular (PP) fordert nun, Regierungsdelegationen sollten diese Kundgebungen nicht weiter verbieten.
Der PP betont, die Aktionen richteten sich nicht gegen jemanden. Sie sollten die nationale Souveränität und eine Rückkehr zur Normalität auf spanischem Gebiet unterstützen. Die Sozialisten kritisieren die Initiative dagegen als parteipolitische Instrumentalisierung und nehmen nicht daran teil.
PP wirft PSOE Boykott vor
PP-Generalsekretär Miguel Tellado ruft dazu auf, an den Kundgebungen teilzunehmen. Er wirft der Sozialistischen Partei PSOE vor, die Mobilisierungen boykottieren zu wollen. Die Versammlungen dienten allein dazu, die territoriale Integrität Spaniens zu verteidigen und den Menschen in Ceuta Rückhalt zu geben, sagte Tellado.
Auch PP-Sprecher Borja Sémper fordert die PSOE auf, ihre Entscheidung zu überdenken. Nach seinen Angaben wollen viele Bürgermeister der PSOE die Kundgebungen dennoch einberufen.
Aufruf aus Ceuta
PP-Chef Alberto Núñez Feijóo verbreitete einen Brief des Ceuta-Präsidenten Juan Jesús Vivas. Darin ruft Vivas die Menschen in Spanien zur Teilnahme auf. Ceuta leide nach seinen Worten unter den Folgen der massenhaften Einreise von mehr als 70.000 irregulären Migranten Ende Juli.
Vivas erklärt, bei den Kundgebungen gehe es um die Sache Ceutas und ganz Spaniens. Die territoriale Integrität sei weder teilbar noch trennbar, schreibt er.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com