13 Milliarden für Spaniens Flughäfen: Plan im September
Fast 13.000 Millionen Euro sollen von 2027 bis 2031 in Spaniens Flughäfen fließen. Verkehrsminister Óscar Puente erwartet, dass die Regierung den Investitionsplan DORA III im September billigt. Das sagte er am Mittwoch bei einem Termin am Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas in Madrid.
DORA III ist der neue Investitionsplan für die Flughäfen im Netz des Betreibers Aena. Der endgültige Beschluss muss laut Puente vor dem 30. September im Ministerrat fallen. Das Programm soll Investitionen für Qualität, Sicherheit und Kapazität ermöglichen.
Streit über die Flughafengebühren
Puente bezeichnete die Flughafentarife in Spanien als „extrem wettbewerbsfähig“. Nach seiner Einschätzung tragen sie dazu bei, dass Spanien mehr Reisende anzieht als andere Länder.
Über die künftigen Gebühren gibt es jedoch gegensätzliche Vorschläge. Die Nationale Kommission für Märkte und Wettbewerb empfahl im Juni für 2027 bis 2031 eine jährliche Senkung um 0,59 Prozent. Aena schlägt dagegen eine Erhöhung um 3,82 Prozent vor. Der Airline-Verband ALA fordert eine Senkung um 4,9 Prozent.
Flughäfen stoßen an Grenzen
Puente verwies auf die starke Auslastung der spanischen Flughäfen. Die „Nähte“ seien bereits „sehr am Limit“, sagte er und nannte Madrid-Barajas als Beispiel.
Mit DORA III will die Regierung nun die Parameter für die nötigen Investitionen festlegen. Ob der Ministerrat den Plan noch im September verabschiedet, entscheidet sich in den kommenden Wochen.
Themen: Politik · Wirtschaft
Quelle: Europa Press / Mallorca.com