Drogen-Razzia in Palma: Geld brennt im Bad
In einem Badezimmer in La Soledad in Palma soll ein Mann Geld und Notizen verbrannt haben, als Polizisten zwei mutmaßliche Drogen-Verkaufsstellen durchsuchten. Die Nationalpolizei meldete am 3. September die Festnahme von zwei Männern wegen des mutmaßlichen Drogenhandels. Von den beiden Wohnungen aus sollen Drogen rund um die Uhr verkauft worden sein.
Türen mit Eisenriegeln gesichert
Die Ermittler beobachteten nach eigenen Angaben einen ständigen Zustrom von Konsumenten und umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen. Die einzigen Zugänge zu beiden Wohnungen waren vollständig gepanzert und mit mehreren verstärkten Eisenriegeln gesichert.
Einheiten der Unidad de Prevención y Reacción und der Grupo Operativo de Intervenciones Técnicas öffneten die Türen nach Polizeiangaben trotz der Sicherungen schnell. In einer Wohnung trafen sie auf einen Mann im Bad. Er soll versucht haben, Drogen durch einen eigens dafür angelegten Abfluss verschwinden zu lassen.
Der Abfluss war laut Ermittlern an eine Zisterne mit vielen Litern Wasser angeschlossen. Über einen Hahn habe sich jede Substanz rasch entsorgen lassen.
Kameras überwachen die Straße
In derselben Wohnung entdeckten die Beamten zwei Kameras, die mit zwei Bildschirmen verbunden waren und die Straße zeigten. So sollten die Bewohner offenbar die Polizei frühzeitig erkennen können.
Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte Marihuana, Haschisch, Geld, Waagen und weiteres Material für den Verkauf von Drogen. Beide Männer kamen wegen des mutmaßlichen Drogenhandels in Haft.
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Quelle: Europa Press / Mallorca.com