EAPN Baleares warnt vor Hass gegen Migranten in Ceuta
Gewalt und Hassreden gegen Migranten in Ceuta sorgen bei EAPN Baleares für große Sorge. Das Netzwerk für Inklusion verurteilt auch die Kriminalisierung und Entmenschlichung von Migranten.
Auslöser ist die Lage in Ceuta, wo es laut EAPN in mehreren Teilen der Stadt zu gewaltsamen Vorfällen und wachsender sozialer Spannung gekommen ist. Besonders betroffen seien gefährdete Menschen, darunter minderjährige und junge Migranten.
Schutz für Minderjährige gefordert
Sozialorganisationen vor Ort leisteten unverzichtbare humanitäre Arbeit, erklärte EAPN Baleares. Sie sicherten grundlegende Hilfe, Schutz und Begleitung für Menschen in extremer Notlage.
Kein Minderjähriger dürfe als Bedrohung behandelt oder zum Mittel im parteipolitischen Streit gemacht werden, betonte das Netzwerk. Der Schutz von Kindern sei eine rechtliche und moralische Pflicht ohne Ausnahmen.
Appell an Politik und Behörden
EAPN Baleares fordert von den Verwaltungen eine koordinierte, humanitäre und rechtmäßige Antwort. Die Ressourcen für Betreuung und Schutz müssten verstärkt werden.
Politische Kräfte sollten Aussagen vermeiden, die Konfrontationen verschärfen. Zugleich appelliert das Netzwerk an die Bevölkerung, Falschmeldungen nicht zu folgen und Gewalt sowie Diskriminierung zurückzuweisen. Menschenrechte, Würde und der Schutz Minderjähriger seien nicht verhandelbar, heißt es in der Erklärung.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com