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Extreme Hitze: Spanien hält beim Urlaubsgefühl stand

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Extreme Hitze drückt bei Reisenden punktuell auf die Wahrnehmung mediterraner Reiseziele. Spanien bleibt dabei widerstandsfähig, während Frankreich und Italien nach mehreren Phasen hoher Temperaturen stärker an Boden verlieren. Das zeigt eine am 1. September veröffentlichte Analyse von The Data Appeal Company und der Almaviva Group für den Zeitraum von 2023 bis zum Sommer 2026.

Varios turistas caminan en las inmediaciones de la Sagrada Familia, a 6 de agosto de 2026, en Barcelona, Cataluña (España).
Europa Press

Untersucht wurden Spanien, Portugal, Frankreich, Italien und Griechenland. Grundlage ist der Klima-Wahrnehmungsindex PCI, der von 0 bis 100 Punkten reicht und auf Veränderungen in der Wahrnehmung von Reisenden während offiziell erfasster Hitzewellen blickt.

Frankreich fällt im Vergleich deutlich ab

Frankreich erreicht zwischen Mai und Juli 2026 im Schnitt 77,2 PCI-Punkte. Damit liegt das Land klar hinter Portugal mit 93,5 Punkten, Italien mit 91,6 Punkten, Spanien mit 90,4 Punkten und Griechenland mit 89,9 Punkten.

Italien zeigt laut Studie möglicherweise einen kumulativen Effekt. Nach durchschnittlich 92,2 Punkten im Sommer 2025 liegt der italienische Wert zwischen Mai und Juli 2026 um 0,9 Punkte unter dem Wert des Vorjahreszeitraums.

Spanien reagiert empfindlich, bleibt aber stabil

Spanien und Griechenland reagieren kurzfristig deutlich auf extreme Hitze. Besonders spürbar sind die Ausschläge, wenn außergewöhnliche Temperaturen früher als erwartet auftreten oder lange anhalten.

Trotzdem bleibt die sommerliche Klima-Wahrnehmung für Spanien solide: Seit 2023 erreicht das Land durchschnittlich 87,2 PCI-Punkte. Griechenland kommt im selben Zeitraum auf 89,2 Punkte, zeigt sich 2026 aber etwas verhaltener als in früheren Jahren. Portugal verzeichnet mit durchschnittlich 91,1 Punkten über alle untersuchten Sommer einen der stabilsten Werte der Region.

Franzosen reagieren sensibler als US-Reisende

Auch die Herkunft der Reisenden beeinflusst die Wahrnehmung. Französische Reisende sowie Urlauber aus dem Inland der untersuchten Märkte Spanien und Frankreich reagieren laut Analyse stärker auf extreme Hitze.

Britische Reisende bewerten Hitzephasen zunächst häufig negativer, erholen sich in ihrer Einschätzung aber vergleichsweise schnell. US-Reisende bleiben dagegen auch bei hohen Sommertemperaturen im Mittel positiver gegenüber den mediterranen Reisezielen.

Themen: Wetter

Quelle: Europa Press / Mallorca.com