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Fahrzeuglimit für Mallorca: Galmés will ins Parlament

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Für Fahrzeuge, die nach Mallorca kommen, sieht ein Gesetzesentwurf eine jährliche oder zweijährliche Obergrenze sowie eine Einfahrtsgebühr vor. Consell-Präsident Llorenç Galmés hat beantragt, den Text am 9. des kommenden Monats in einer Plenarsitzung des Parlaments zu verteidigen. Der Consell de Mallorca hatte die Gesetzesinitiative am 5. Juni beschlossen.

Archivo - El presidente del Consell de Mallorca, Llorenç Galmés.
Europa Press

Das Parlament nahm den Vorschlag am 10. Juni 2026 zur Kenntnis und ordnete die Veröffentlichung im Amtsblatt des Parlaments an. Für die Verteidigung der Regelung wurden Galmés und der Inselrat für Raumordnung, Mobilität und Infrastruktur, Fernando Rubio, benannt.

Reedereien sollen Gebühren und Genehmigungen abwickeln

Der Entwurf zum Fahrzeuglimit für Mallorca sieht vor, dass Reedereien die Einfahrtsgenehmigungen verwalten und die Gebühren einziehen. Die Höhe der Gebühr soll noch festgelegt werden. Bewohner Mallorcas und Saisonarbeiter sollen von ihr befreit sein.

Zudem soll es eine Höchstzahl für Mietwagen geben. Bei Verstößen drohen Geldstrafen von 300 bis 30.000 Euro.

Kameras an den Häfen geplant

Die Genehmigung für Einfahrt und Aufenthalt auf Mallorca sowie der Gebühreneinzug sollen digital über ein Verfahren erfolgen, das eine Steuerverordnung festlegt. An den Häfen sind Kameras mit Kennzeichenerkennung vorgesehen.

Nichtansässige mit einer Wohnung auf Mallorca sollen für ein Fahrzeug von der Begrenzung ausgenommen sein. Ausnahmen gelten auch für medizinisch bedingte Fahrten von Bewohnern anderer Inseln nach Mallorca sowie für Bewohner Mallorcas, die aus medizinischen oder familiären Gründen auf die Insel zurückmüssen.

Keine Gebühr sollen Fahrzeuge von anerkannten Menschen mit eingeschränkter Mobilität, offizielle Fahrzeuge und Fahrzeuge des öffentlichen Dienstes zahlen. Auch Güter- und Warenverkehr sowie der Handelsvertrieb sollen von der Abgabe ausgenommen bleiben.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com