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PP: Finanzplan ignoriert Realität der Balearen

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Bei der für Freitag angekündigten Abstimmung über den Finanzplan sieht die PP die Realität der Balearen ignoriert. Der Koordinator und Sprecher der PP im Parlament, Sebastià Sagreras, erklärte am Donnerstag in einer Mitteilung, die Vorlage der Zentralregierung berücksichtige zentrale Forderungen der Inseln nicht.

Archivo - El portavoz del PP, Sebastià Sagreras, en una rueda de prensa en el Parlament
Europa Press

Am Freitag soll der Vorschlag im Rat für Fiskal- und Finanzpolitik zur Abstimmung stehen. Nach Darstellung von Sagreras verringert er das Gewicht der Insellage und beachtet weder das Bevölkerungswachstum noch die schwimmende Bevölkerung.

Kritik an der Gewichtung der Insellage

Für die Balearen seien Bevölkerungswachstum, schwimmende Bevölkerung und Lebenshaltungskosten entscheidende Kriterien, erklärte Sagreras. Seine Partei werde diese Punkte sowie die Insellage weiter verteidigen.

Sagreras verwies dabei auf einen breiten sozialen und politischen Konsens auf den Inseln. In den vergangenen Wochen hätten sich auch Gewerkschaften aus dem Gesundheits- und Bildungsbereich in diesem Sinne geäußert.

PP spricht von einer festgelegten Vorlage

Die Zentralregierung habe zuvor erklärt, sie sei zu Verhandlungen über das Finanzierungssystem bereit, sagte Sagreras. Nach seiner Darstellung handelt es sich nun aber um einen geschlossenen Vorschlag, der bereits mit Katalonien vereinbart worden sei.

Die PP habe eine multilaterale Verhandlung gefordert. Sagreras wirft der Regierung von Pedro Sánchez vor, die autonomen Gemeinschaften hingehalten und ihre Vorschläge ignoriert zu haben.

Themen: Arbeitsmarkt · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com