31 Grad in Palma: MÉS fordert Hitzeplan für Schulen
Hohe Temperaturen sollen den Schulstart an den Schulen in Palma belasten. MÉS per Palma wirft der Stadtregierung vor, Lehrkräfte und Schüler damit im Stich zu lassen. Nach Angaben der Partei erreichten die Temperaturen im vergangenen Schuljahr 31 Grad.
Der Bürgermeisterkandidat David Pujol und Stadträtin Kika Coll verlangen deshalb rasche Maßnahmen. Sie nennen unter anderem das CEIP Aina Moll, das CEIP Marià Aguiló, das CEIP Maria Antònia Salvà in Son Sardina und das CEIP de Pràctiques.
MÉS verweist auf 27-Grad-Grenze
Die Partei erklärt, das Gesetz zur Prävention von Arbeitsrisiken setze für Klassenräume eine Höchsttemperatur von 27 Grad fest. Pujol warnt, hohe Temperaturen erschwerten die Konzentration, steigerten die Müdigkeit und senkten die Leistung. Zudem könnten Unwohlsein, Kopfschmerzen und Erschöpfung auftreten.
MÉS kritisiert, dass die Folgen der Klimakrise längst an Palmas Schulen spürbar seien. Pujol zufolge führen solche Hitzephasen oft zu krankheitsbedingten Ausfällen bei Lehrkräften und Schülern.
Ventilatoren, Schatten und besserer Schutz
Von der Stadtverwaltung Cort fordert MÉS einen Hitzeplan für alle öffentlichen Schulen in Palma. Dazu sollen Türen überprüft werden, damit sie richtig schließen und die Dämmung verbessern. Außerdem verlangt die Partei Ventilatoren für betroffene Klassenräume und Schattenbereiche auf den Schulhöfen.
Auch an die Conselleria de Educación y Universidades richtet MÉS Forderungen: Der Klimatisierungsplan müsse ehrgeiziger sein, einen Zeitplan und ein Budget enthalten. Coll kritisiert, dass auf allen Inseln nur 16 Zentren klimatisiert werden sollen, während Palma allein mehr als 70 öffentliche Bildungseinrichtungen habe. Bürgermeister Jaime Martínez müsse erklären, wie die Stadt reagieren wolle, fordert die Partei.
Themen: Bildung · Politik · Palma
Quelle: Europa Press / Mallorca.com