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Job-Rekord auf den Balearen: UGT warnt vor Dauerstress

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Hohe Wohnkosten und starke Arbeitsbelastung setzen viele Menschen auf den Balearen laut UGT dauerhaft unter Druck. Trotz eines neuen Rekords bei den Sozialversicherungsmitgliedschaften im August warnt die Gewerkschaft am 2. September vor einer prekären Lebenssituation im Alltag. Besonders die Preise für Wohnraum belasteten die Menschen.

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Europa Press

UGT bewertet die am Mittwoch von den Ministerien für Arbeit und Soziale Sicherheit veröffentlichten Arbeitsmarkt-Zahlen als erwartbar. Im August steige die Arbeitslosigkeit gegenüber Juli üblicherweise, auch wenn auf den Inseln Hochsaison ist.

Wohnkosten und Arbeit erhöhen den Druck

Zu hohen Arbeitslasten und Defiziten bei öffentlichen Dienstleistungen kämen die steigenden Preise hinzu, betont UGT. Vor allem die Wohnkosten sorgten dafür, dass Menschen permanent unter Spannung lebten.

Der Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber Juli könne nach Einschätzung der Gewerkschaft auch mit dem Verfahren zur Regulierung von Migranten zusammenhängen. Den leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich hält UGT für schwer dauerhaft durchzuhalten.

Gewerkschaft fordert Umbau des Modells

Die Balearen stünden in den Tourismusmonaten zwar vor einer Situation der Vollbeschäftigung, hätten aber wichtige Herausforderungen vor sich, warnt UGT. Die Gewerkschaft fordert eine rasche Umgestaltung des Wirtschaftsmodells.

Ziel müsse sein, die Lebensbedingungen und das Wohlergehen der Menschen auf den Inseln zu verbessern. Den Rekord bei den Sozialversicherungsmitgliedschaften dürfe niemand als Grund nehmen, prekäre Lebensverhältnisse zu normalisieren.

Themen: Arbeitsmarkt · Migration · Tourismus · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com