Mallorca kontrolliert 15 Reisende aus Italien an zwei Flügen
Seit Sonntag mussten sich am Flughafen Mallorca auf Mallorca 15 Reisende aus Drittstaaten nach ihrer Ankunft mit zwei Flügen aus Italien ausweisen. Die Kontrollen laufen wegen der von Italien verlängerten Aussetzung des Schengen-Abkommens weiter. Bis Montag, 31. August, 13 Uhr, erfassten die Behörden in Spanien insgesamt 12.885 Reisende.
15 Identifizierungen auf Mallorca
Auf Mallorca betrafen die Dokumentenkontrollen 15 Passagiere aus zwei Flügen. Auf Ibiza mussten sich drei Reisende aus einem Flug identifizieren. Auf Menorca registrierten die Behörden dagegen keine Reisenden aus Drittstaaten in den drei angekommenen Flügen.
Seit Sonntag durchliefen landesweit 548 Passagiere die Kontrollen. Die meisten von ihnen, 294 Menschen, kamen mit acht Flugzeugen am Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas an. In Barcelona betraf es 103 Reisende aus Drittstaaten in sechs Flügen.
Kontrollen dauern 15 Tage länger
Die spanische Regierung hatte die Grenzkontrollen an Flughäfen am 8. August zunächst für einen Monat eingeführt. Auslöser war die Aussetzung der Schengen-Freizügigkeit durch Italien nach der Migrationskrise in Ceuta am 30. Juli.
Italien verlängerte die Aussetzung am Montag um weitere 15 Tage. Deshalb bleiben auch die Kontrollen in Spanien für diesen Zeitraum bestehen. Bis Montagmittag kontrollierten 1.885 Einsatzkräfte insgesamt 1.111 Flüge.
Themen: Politik · Wirtschaft
Quelle: Europa Press / Mallorca.com