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Mallorca testet neun Mandelbäume bei Wassermangel

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Auf der Versuchsfinca Sa Granja auf Mallorca sollen künftig drei neue Mandelbaum-Selektionen zeigen, wie sie mit knapper Wasserverfügbarkeit zurechtkommen. Die Landesregierung hat am Montag dafür ein Abkommen mit dem Zentrum für Bodenkunde und Angewandte Biologie des Segura des Spanischen Nationalen Forschungsrats beschlossen. Die Vereinbarung muss noch unterschrieben werden.

Campo de almendros.
Europa Press

Zu den Versuchen kommen die experimentellen Selektionen D01-193, D01-263 und D11-420. Sie stammen aus dem Züchtungsprogramm des Forschungszentrums und haben die ersten Auswahlphasen mit guten Ergebnissen durchlaufen.

Neun Selektionen im Test

Mit den drei Neuzugängen untersucht das Institut für Agrar- und Fischereiforschung und -ausbildung künftig neun experimentelle Mandelbaum-Selektionen aus drei wichtigen spanischen Züchtungsprogrammen. Die Forscher prüfen damit unter realen Bedingungen auf Mallorca, welche Pflanzen auf der Insel gut funktionieren.

Landwirtschaftsminister Joan Simonet betonte, es gehe nicht allein um höhere Erträge. Gesucht werde ein Mandelbaum, der auf den Balearen gut produziere – auch bei geringerer Wasserverfügbarkeit.

Blüte, Ertrag und Reaktion auf wenig Wasser

In den kommenden Jahren verfolgt das Institut, wann die Mandelbäume blühen, wie viel sie tragen und welche Qualität die Mandeln haben. Besonders wichtig ist, wie die Bäume reagieren, wenn Wasser knapp wird.

Die Ergebnisse sollen später an die Landwirtschaft weitergegeben werden. Sie können Betrieben helfen, für künftige Mandelplantagen besser passende Sorten auszuwählen. Denn gute Ergebnisse in anderen Regionen bedeuten laut Simonet nicht automatisch, dass eine Sorte auch auf den Balearen gleich gut wächst.

Themen: Landwirtschaft · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com