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Sánchez attackiert Penthouse-Kauf für 6 Millionen Euro

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Pedro Sánchez greift in Madrid den Kauf eines Penthouses für mehr als 6 Millionen Euro an. Der spanische Regierungschef stellte den Vorgang am Montag dem Ausbau günstiger Wohnungen gegenüber. Er sprach dabei von einem Penthouse, das für die Präsidentin einer Regionalregierung gekauft worden sei.

El presidente del Gobierno, Pedro Sánchez, clausura el acto ‘Más vivienda pública, más vivienda asequible’, este lunes.
Europa Press

Gemeint ist ein Penthouse, das die Regionalregierung von Madrid nach eigenen Angaben für Verwaltungsräume erwerben wollte. Das Objekt steht inzwischen zum Verkauf. Sánchez bezog sich auf Isabel Díaz Ayuso, Präsidentin der Region Madrid, ohne ihren Namen zu nennen.

Neues Portal mit 800 verfügbaren Wohnungen

Bei der Vorstellung des Portals der öffentlichen Wohnungsagentur Casa 47 erklärte Sánchez, dort seien bereits 800 Wohnungen verfügbar. Bald sollen weitere 1.500 Wohnungen aus dem ganzen Land hinzukommen.

Die Mieten sollen laut Sánchez die Eigenschaften der Wohnung sowie die wirtschaftliche Lage der jeweiligen Gemeinde und Region berücksichtigen. Mieter sollen höchstens 30 Prozent ihrer Einkünfte für die Miete aufwenden müssen. Die Verträge beginnen mit einer Laufzeit von 14 Jahren und können bis auf 75 Jahre verlängert werden.

Sánchez nennt Wohnungsmarkt „kaputt“

Der Regierungschef bezeichnete den Wohnungsmarkt als „kaputt“ und „aus den Fugen geraten“. Für viele Menschen gleiche die Wohnungssuche einem Hindernislauf, sagte er. In manchen Fällen verschlinge Wohnen mehr als die Hälfte des Gehalts.

Sánchez verteidigte deshalb Eingriffe in den Markt und verwies auf 120.000 mobilisierte günstige Mietwohnungen. Im ersten Quartal dieses Jahres seien zudem 2.800 neue Wohnungen ausgeschrieben worden. Der staatliche Wohnungsplan für 2026 bis 2030 ist laut Sánchez mit 7.000 Millionen Euro ausgestattet.

Themen: Wohnen & Immobilien · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com