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Pogacar stürzt bei La Vuelta und muss aufgeben

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Tadej Pogacar ist am Samstag auf der achten Etappe der La Vuelta gestürzt und musste das Rennen aufgeben. Der slowenische Träger des Roten Trikots blieb nach dem Unfall vor dem Anstieg zum Puerto de Barx mit Schmerzen an der linken Schulter auf der Straße liegen. Die Etappe führte über 171 Kilometer von Puçol nach Xeraco in der Autonomen Gemeinschaft Valencia.

El ciclista esloveno Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG)
Europa Press

Pogacar kollidierte rund 33 Kilometer vor dem Ziel mit anderen Fahrern. Fernsehbilder zeigten etwas, das wie ein Stein am Straßenrand aussah. Mehrere Fahrer stürzten, doch nur Pogacar konnte nicht mehr aufs Rad steigen. Sanitäter behandelten ihn, er versuchte zunächst weiterzufahren, stieg dann aber in einen Krankenwagen.

Mas übernimmt das Rote Trikot

Der Ausfall trifft La Vuelta hart: Pogacar hatte die Gesamtwertung seit dem Auftaktzeitfahren in Monaco angeführt. Nach seinem Erfolg in Andorra lag er in der Gesamtwertung fast vier Minuten vor Enric Mas. Nun übernimmt der Spanier vom Movistar-Team die Führung.

Mas führt mit mehr als einer Minute Vorsprung auf den Österreicher Felix Gall. Primoz Roglic aus Slowenien folgt mit eineinhalb Minuten Rückstand.

Coquard gewinnt, Sturz im Finale

Den Sprint in Xeraco gewann der Franzose Bryan Coquard vor dem Dänen Mads Pedersen und dem Belgier Jordi Meeus. Im Kampf um den Tagessieg kam es erneut zu einem Sturz, bei dem viele Fahrer und Räder ineinander gerieten.

Am Sonntag geht La Vuelta mit der neunten Etappe weiter. Die Fahrer legen 187 Kilometer von Villajoyosa zum Alto de Aitana zurück.

Themen: Sport

Quelle: Europa Press / Mallorca.com