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Palmas Post-Beschäftigte protestieren gegen Personalmangel

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Vor der Hauptpost in der Carrer Constitució 6 in Palma protestieren Post-Beschäftigte am Donnerstag gegen Personalmangel und prekäre Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft Central Sindical Independiente y de Funcionarios (CSIF) hat zu der Kundgebung aufgerufen. CSIF-Correos-Sprecherin auf den Balearen, María Antonia Tarongí, will vor der Konzentration mit Medien sprechen.

Archivo - Oficina de Correos
Europa Press

Nach Angaben der Gewerkschaft hält Correos Zusagen nicht ein, die Belegschaft aufzustocken, die 35-Stunden-Woche einzuführen und Teilzeitstellen in Vollzeit umzuwandeln. Auch ein Plan zur Verjüngung der Belegschaft sei bislang nicht gestartet.

CSIF spricht von mehr als 22.000 verlorenen Stellen

CSIF zufolge verlor Correos in den vergangenen zehn Jahren mehr als 22.000 Arbeitsplätze. Die Zahl der Beschäftigten sei von 66.000 auf aktuell 44.000 gesunken. Mehr als 4.000 von ihnen arbeiteten in Teilzeit und verdienten zwischen 800 und 900 Euro.

Bei der letzten Stellenausschreibung mit 7.757 Plätzen im Jahr 2023 seien mehr als 2.000 Teilzeitstellen vergeben worden, erklärt die Gewerkschaft. Fast drei Jahre später befinde sich die Mehrheit dieser Beschäftigten noch immer in derselben Situation, weil Versetzungsverfahren nicht vorankämen.

Weitere Proteste im September geplant

Die Kundgebung in Palma ist laut CSIF der Auftakt eines landesweiten Mobilisierungsplans. Am Donnerstag, 17. September, sollen weitere Aktionen in ganz Spanien folgen. Den Abschluss plant die Gewerkschaft für Mittwoch, 30. September, mit einer Kundgebung in Madrid, bei der sie einen sofortigen Kurswechsel fordert.

CSIF erklärt zudem, die im Juli angekündigten Mobilisierungen hätten bei Correos zum Wechsel an der Spitze der Personalabteilung geführt. Fernando Ramírez sei durch Jaime Pérez de la Cruz ersetzt worden, der am Mittwoch sein Amt antrete.

Themen: Arbeitsmarkt · Palma

Quelle: Europa Press / Mallorca.com