Nach Migranten-Einreise: PP stärkt Ceutas Vivas
Nach der massenhaften Einreise von Migranten im Juli stellen sich die Präsidenten der PP-Regionen am Montag in Madrid hinter Ceutas Präsidenten Juan Jesús Vivas. Sie verteidigen seine Rolle in der Migrationskrise und greifen die Regierung von Pedro Sánchez scharf an.
Auslöser ist auch Kritik von Verkehrsminister Óscar Puente. Er hatte Vivas vorgeworfen, nur noch ein „Bauer von Feijóo“ zu sein und seine institutionelle Rolle vergessen zu haben.
Andalusiens Regionalpräsident Juanma Moreno nennt Vivas dagegen einen „Referenten des Zusammenlebens in Ceuta“. Galiciens Präsident Alfonso Rueda sagt, Vivas sei der „Einzige, der die Krise wirklich verwaltet“, und bezeichnet die Regierungsarbeit als „absolutes Desaster“.
Auch Alfonso Fernández Mañueco aus Kastilien und León, Murcias Präsident Fernando López Miras und Madrids Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso sichern Vivas Unterstützung zu. Sie werfen der Regierung Untätigkeit, fehlende Planung und Intransparenz vor.
Ayuso stellt zudem Fragen zur Sicherheit in Ceuta und zur massenhaften Einreise im Juli. Sie warnt, dass sich eine ähnliche Lage auch auf Melilla oder die Kanaren ausweiten könnte.
Quelle: Europa Press / Mallorca.com