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PP-Spitze stellt sich hinter Ceutas Präsident Vivas

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Die PP-Regionalpräsidenten stellen sich in Madrid hinter Ceutas Präsident Juan Jesús Vivas. Beim Frühstücksforum von Nueva Economía Forum verteidigen sie am Montag seine Rolle in der Migrationskrise nach der massenhaften Einreise von Migranten im Juli.

El presidente de la Junta de Castilla y León, Alfonso Fernández Mañueco, el presidente de la Junta de Andalucía, Juanma Moreno, la presidenta de la Comunidad de Madrid, Isabel Díaz Ayuso, el presidente del Senado, Pedro Rollán, el presidente de la Ciudad
Europa Press

Auslöser sind Angriffe von Verkehrsminister Óscar Puente. Er hatte Vivas vorgeworfen, nur noch ein „Bauer“ von PP-Chef Alberto Núñez Feijóo zu sein und seine institutionelle Rolle vergessen zu haben.

Juanma Moreno, Präsident der Regionalregierung von Andalusien, weist das zurück. Vivas sei ein Vorbild für das Zusammenleben in Ceuta, umsichtig, vernünftig und den Institutionen loyal.

PP-Chefs werfen Regierung Versäumnisse vor

Galiciens Regierungschef Alfonso Rueda sagt, Vivas verdiene „jede Unterstützung und Anerkennung“. Er sei der Einzige, der die Krise tatsächlich bewältige. Rueda nennt das Handeln der Regierung einen „absoluten Desaster“ und wirft ihr vor, Vivas wegen ihrer eigenen Unfähigkeit anzugreifen.

Alfonso Fernández Mañueco, Präsident von Kastilien und León, spricht Vivas Bewunderung und Respekt aus. Er sieht bei ihm Mut, gesunden Menschenverstand, Standhaftigkeit und Führungsstärke. Zugleich beschuldigt er die Regierung, zwischen Untätigkeit, Unfähigkeit und einer „völlig unzulässigen“ Verschleierung zu schwanken.

„Ceuta ist nicht allein“

Fernando López Miras, Präsident der Region Murcia, hält die Kritik aus Madrid für den Versuch, fehlende Informationen und Intransparenz zu verdecken. Vivas übernehme nach seinen Worten Aufgaben, weil die spanische Regierung nicht handle.

Mañueco betont: „Ceuta ist nicht allein.“ Die PP-Regionalchefs wollen Vivas damit demonstrativ den Rücken stärken, während der Streit über die Bewältigung der Migrationskrise weitergeht.

Themen: Migration · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com