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340.000 Jobs hängen an Regularisierung ausländischer Kräfte

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Fast 340.000 ausländische Sozialversicherte waren Ende August mit der außergewöhnlichen Regularisierung verbunden. Damit prägte der Prozess die jüngsten Beschäftigungszahlen in Spanien. Der spanische Mittelstandsverband Cepyme warnte am Mittwoch in Madrid, die Maßnahme beeinflusse jede Analyse des Arbeitsmarkts entscheidend.

Archivo - La presidenta de Cepyme, Ángela de Miguel
Europa Press

Die Hälfte des gesamten Jobzuwachses

Nach Angaben von Cepyme entfielen fast 340.000 ausländische Versicherte auf den Regularisierungsprozess. Das entspricht 70 Prozent des jährlichen Zuwachses bei ausländischen Sozialversicherten, der bei 482.490 Personen lag.

Zugleich machten die Betroffenen laut Verband 50 Prozent des gesamten jährlichen Zuwachses bei den Sozialversicherten aus. Dieser lag bei 679.023 Personen.

Mittelstand fürchtet steigende Kosten

Cepyme wertet die Beschleunigung am Arbeitsmarkt deshalb nicht als Zeichen einer starken spanischen Wirtschaft. Sie hänge in den vergangenen Monaten vor allem mit einer außergewöhnlichen Maßnahme zusammen, erklärte der Verband.

Für die zweite Jahreshälfte 2026 sieht Cepyme kleine und mittlere Unternehmen unter Druck. Geopolitische Spannungen verteuerten zahlreiche Vorprodukte, besonders Energie. Betroffen seien unter anderem Chemie, Stahl, Zement sowie die Glas- und Papierherstellung. Auch der primäre Sektor leide unter hohen Preisen für Diesel, Dünger und Pflanzenschutzmittel.

Zusätzlich äußerte Cepyme Sorge um die Beschäftigung in Ceuta. Der Verband fordert dort eine koordinierte und schnelle Reaktion, damit Sicherheit, Vertrauen und wirtschaftliche Normalität zurückkehren.

Themen: Politik · Wirtschaft

Quelle: Europa Press / Mallorca.com