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Mallorca: PP sieht bei 2,5 Millionen Touristen erste Wirkung

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

2,5 Millionen internationale Touristen im Juli und ein Plus von nur 0,1 Prozent: Die PP auf Mallorca wertet die Zahlen als erstes Zeichen für eine gebremste touristische Entwicklung. Sprecherin Núria Riera sieht darin am 2. September in Palma die Wirkung der Politik von Consell-Präsident Llorenç Galmés.

Archivo - La portavoz del PP en el Consell de Mallorca, Núria Riera.
Europa Press

Die Partei will nach eigenen Angaben nicht um jeden Preis wachsen. Stattdessen setze sie auf weniger Druck, mehr Wertschöpfung und einen Tourismus, der mit dem Wohl der Mallorquiner vereinbar sei.

PP verweist auf Kontrolle und Qualität

Riera erklärte, die PP habe drei Jahre lang an einer vorsichtigen und oft stillen Politik gearbeitet. Jetzt würden erste Ergebnisse sichtbar, sagte sie in einer Mitteilung.

Als Gründe nennt die Partei die Kontrolle des touristischen Angebots, den Kampf gegen illegale Angebote und eine Strategie der Begrenzung. Die PP will nach Darstellung Rieras die Qualität erhöhen, ohne den Tourismus als wichtigsten Wirtschaftsmotor Mallorcas zu gefährden.

Scharfer Angriff auf das PSIB

Zugleich griff Riera das PSIB scharf an. Die Sozialisten forderten nun Begrenzungen, obwohl sie während der beiden vergangenen Legislaturperioden in der Autonomie regiert hätten, sagte die PP-Sprecherin.

Riera verwies dabei auf 10.000 private Pools, die zwischen 2015 und 2024 genehmigt wurden. Viel Arbeit liege noch vor Mallorca, räumte sie ein. Die Juli-Zahlen zeigten aus Sicht der PP aber, dass sich touristischer Druck begrenzen lasse, ohne den Wirtschaftsmotor der Insel zu beschädigen.

Themen: Tourismus · Politik

Quelle: Europa Press / Mallorca.com