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„Illegal besetzt“: UGT zeigt Idealista und Fotocasa an

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Wohnungen mit laufenden Mietverträgen tauchen laut der Gewerkschaft UGT bei Idealista und Fotocasa als „illegal besetzt“ auf. Am 20. Oktober 2026 berichtet UGT in Madrid, dass sie die beiden Immobilienportale bei der spanischen Generaldirektion für Verbraucherschutz angezeigt hat. Die Gewerkschaft wirft ihnen mutmaßlich irreführende Werbung und unlautere Geschäftspraktiken vor.

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Europa Press

Was UGT an den Anzeigen kritisiert

UGT hat nach eigenen Angaben Anzeigen auf beiden Portalen ausgewertet. Dabei seien rechtlich unterschiedliche Fälle unter denselben Kategorien gelandet – etwa vermietete Wohnungen und angeblich illegal besetzte Immobilien. Auch Wohnungen älterer Menschen mit lebenslangem Nutzungsrecht sowie Immobilien in Zwangsvollstreckungsverfahren seien als „illegal besetzt“ gekennzeichnet worden.

Bei manchen Anzeigen seien zudem Angaben zur Fläche, Zimmerzahl, Etage oder Lage ungenau oder ungeprüft. In einigen Fällen zeigten die Bilder laut UGT nicht die angebotene Wohnung. Die Gewerkschaft warnt, rechtmäßig dort wohnende Menschen würden durch solche Bezeichnungen zu Unrecht als illegale Besetzer dargestellt.

Was die Gewerkschaft jetzt fordert

UGT verlangt eine Untersuchung der beiden Portale. Idealista und Fotocasa sollen offenlegen, nach welchen Kriterien sie Wohnungen als besetzt einstufen und welche Nachweise sie dafür von Inserenten verlangen. Außerdem fordert die Gewerkschaft, den Fall an weitere zuständige Stellen weiterzuleiten und mögliche Verstöße zu ahnden.

Themen: Wohnen & Immobilien

Quelle: Europa Press / Mallorca.com

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