Fast 400 Ideen: Balearen planen neue Umweltbildung
Rund 400 Menschen haben an der neuen Strategie für Umweltbildung auf den Balearen mitgearbeitet. Über ein Bürgerbeteiligungsportal und bei Treffen mit Fachleuten sammelte die Regierung Vorschläge für die künftige Ausrichtung.
Das balearische Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Naturraum teilte am Mittwoch mit, dass nun die Arbeitslinien für die überarbeitete Strategie festgelegt werden. Die bisherige Strategie entstand vor mehr als 20 Jahren.
Vorschläge aus Portal und Fachrunden
265 Teilnehmer beteiligten sich über den Fragebogen im Bürgerbeteiligungsportal. Weitere 119 Menschen brachten ihre Beiträge bei neun Fachtreffen ein.
Dabei kamen Vertreter der öffentlichen Verwaltung, des Bildungssystems, der Universität, Umweltorganisationen und des sozioökonomischen Sektors zusammen. Auch Bürger und Fachleute aus der Umweltbildung nahmen teil.
Mehr Umweltbildung in Schulen und Behörden
Nach Angaben des Ministeriums besteht breiter Konsens, die Umweltbildung als ressortübergreifende, dauerhafte und koordinierte öffentliche Politik zu stärken. Die Beiträge fordern unter anderem eine stärkere Einbindung in allen Bildungsstufen.
Zudem sollen Verwaltungen, Schulen, Organisationen und weitere Beteiligte enger zusammenarbeiten. Genannt wurden auch die Professionalisierung des Sektors und der Ausbau von Netzwerken.
Landwirtschaftsminister Joan Simonet erklärte, Umweltbildung solle nicht nur sensibilisieren. Sie müsse die Gesellschaft auch stärker in den Schutz der Umwelt und einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen einbeziehen.
Themen: Bildung · Landwirtschaft · Politik
Quelle: Europa Press / Mallorca.com