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Baleares bleiben teuer: 5.160 Euro pro Quadratmeter

Verantwortlich für den Inhalt: Frank Menze

Wer auf den Balearen eine gebrauchte Wohnung sucht, zahlt im August 2026 durchschnittlich 5.160 Euro pro Quadratmeter. Die Wohnungspreise liegen damit 1,2 Prozent über dem Stand vom August des Vorjahres. In Palma kostet der Quadratmeter sogar 5.329 Euro – damit ist die Stadt die drittteuerste Provinzhauptstadt Spaniens.

Archivo - Carteles privados de alquiler en Madrid.
Europa Press

Das Immobilienportal pisos.com führt die Balearen im August erneut als teuerste autonome Gemeinschaft und teuerste Provinz des Landes. Der Preis liegt mehr als doppelt so hoch wie der spanische Durchschnitt von 2.461 Euro pro Quadratmeter.

Palma liegt hinter San Sebastián und Madrid

Nur Donostia-San Sebastián mit 6.676 Euro und Madrid mit 6.418 Euro pro Quadratmeter liegen bei den Provinzhauptstädten vor Palma. Die günstigste Hauptstadt ist Jaén mit 1.275 Euro pro Quadratmeter.

Gegenüber Juli sank der durchschnittliche Quadratmeterpreis auf den Balearen allerdings um 0,4 Prozent. Das bedeutet laut Ferran Font, Studienleiter von pisos.com, nicht, dass der Markt seine Preise senkt. Vielmehr passe sich die Aktivität an immer höhere Werte an.

Viele Käufer, zu wenig Wohnungen

Nach Einschätzung von Font hielt der Sommer den Preisdruck bei gebrauchten Wohnungen aufrecht. In vielen Gebieten mit besonders hohem Wohnungsdruck gebe es mehr potenzielle Käufer als verfügbare Wohnungen.

Zugleich würden Käufe vorgezogen, weil sich die Finanzierung durch künftige Entscheidungen der Europäischen Zentralbank verändern könnte. Die Hypotheken erreichten laut Font weiterhin Rekorde, obwohl Wohnungen für einen Teil der Nachfrage zunehmend zu teuer würden.

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Quelle: Europa Press / Mallorca.com