Aqualand El Arenal: Mallorcas großer Wasserpark
Schon von Weitem verraten die hoch aufragenden Rutschen, worum sich im Aqualand El Arenal alles dreht: Tempo, Wasser und ein ganzer Urlaubstag fern vom Strand. Der große Wasserpark liegt bei S’Arenal etwas landeinwärts von der Küste. Statt eines einzelnen Erlebnisbeckens wartet ein weitläufiges Gelände mit mehr als 20 Attraktionen, darunter schnelle Körperrutschen, Fahrten mit Schwimmreifen, Wellenbecken und eigene Spielwelten für Kinder.
Der Reiz liegt in der Spannweite: Während Mutige auf Tornado, King Cobra oder Banzai zusteuern, können Familien zwischen altersgerechten Rutschen, Wasserspielplätzen und ruhigeren Becken wählen. Dadurch funktioniert der Park sowohl für Gruppen, die möglichst viele rasante Abfahrten ausprobieren möchten, als auch für Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters. Niemand muss denselben Tagesplan verfolgen.
Ein Besuch ist allerdings kein kurzer Abstecher zwischen Strand und Abendessen. Das Gelände ist groß, Wege und Wartezeiten gehören zum Tagesablauf, und in den gefragten Sommerwochen füllen sich die Schlangen gegen Mittag. Wer die wichtigsten Rutschen erleben möchte, sollte den Park daher als Hauptprogramm des Tages betrachten und vorab Prioritäten setzen.
Anders als der Name gelegentlich vermuten lässt, liegt der Wasserpark nicht unmittelbar an der Strandpromenade von El Arenal. Gerade dieser Abstand trennt ihn deutlich vom dichten Ferienbetrieb an der Bucht von Palma. Nach einem Tag zwischen Rutschentürmen und Becken ist der Strand dennoch schnell erreichbar und eignet sich gut als ruhigerer Abschluss.
Was es zu sehen gibt
Das Gelände wirkt weniger wie ein klassisches Schwimmbad als wie eine Sammlung verschiedener Wassererlebnisse. Hohe Startplattformen markieren die schnellen Rutschen, geschwungene Röhren verschwinden zwischen den Anlagen, und in den Kinderzonen stehen Spielaufbauten statt großer Sprungtürme im Mittelpunkt. Mehr als 20 Attraktionen verteilen sich über den Park, sodass sich die Wege je nach Alter, Mut und gewünschtem Tempo sehr unterschiedlich zusammensetzen lassen.
Tornado, King Cobra und Tsunami
Die auffälligsten Namen gehören zur Nervenkitzel-Zone. Tornado, King Cobra und Tsunami sind nicht als gemütliche Familienbecken gedacht, sondern als jene Attraktionen, auf die Besucher mit Lust auf schnelle und markante Rutschenerlebnisse zusteuern. Tornado und King Cobra gehören zur Nervenkitzel-Zone, Tsunami wird ebenfalls den besonders aufregenden Angeboten zugerechnet. Schon der Aufstieg zur jeweiligen Startposition gehört dazu: Von unten sind Röhren, Kurven und Ausläufe sichtbar, während oben die Entscheidung fällt, ob die nächste Abfahrt tatsächlich die richtige ist. Wer mehrere dieser Anlagen fahren möchte, beginnt am besten nicht erst dann damit, wenn sich der Park gegen Mittag gefüllt hat.
Anaconda, Banzai und Báalam
Anaconda und Banzai gehören zu den etablierten Namen des Parks. Anaconda ist eine Körperrutsche, deren Thema und Verlauf an eine Schlange erinnern. Banzai ist als schnelle Rutsche mit einem Schlitten konzipiert und unterscheidet sich dadurch deutlich von Abfahrten, bei denen der Körper direkten Kontakt mit der Rutschfläche hat. Báalam ist als Body- und Speed-Slide eingeordnet.
Gerade diese Unterschiede machen eine kleine Auswahl vor dem ersten Aufstieg sinnvoll. Körperrutsche, Schlitten oder Schwimmreifen fühlen sich nicht gleich an, selbst wenn alle Anlagen unter dem Etikett Nervenkitzel geführt werden. Zudem können für einzelne Attraktionen Sicherheitsvorgaben gelten. Maßgeblich sind immer die Hinweise am jeweiligen Zugang und die Anweisungen des Personals.
Chihuan und die Röhrenrutschen
Chihuan ist als Bowl-Rutsche angelegt. Bei diesem Typ führt die Strecke in ein schalenförmiges Element, in dem sich Bewegung und Richtung verändern, bevor die Fahrt zum Auslauf weitergeht. Das Erlebnis unterscheidet sich damit von einer gleichmäßig abfallenden Röhre: Nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch die räumliche Bewegung innerhalb der Schale prägt die Abfahrt.
Kongo-Fluss
Der Kongo-Fluss setzt einen anderen Akzent als die steilen Rutschentürme. Hier steht die Fahrt durch eine thematisierte Wasserstrecke im Vordergrund. Das macht die Attraktion interessant, wenn zwischen zwei schnellen Abfahrten ein weniger extremes Erlebnis gefragt ist oder die Gruppe unterschiedliche Vorlieben zusammenbringen möchte. Solche ruhigeren Passagen sind für den Tagesrhythmus wichtig: Wer ausschließlich von einer Hochgeschwindigkeitsrutsche zur nächsten wechselt, verbringt viel Zeit mit Treppen und Warteschlangen. Der Kongo-Fluss unterbricht dieses Muster und zeigt, dass sich das Aqualand El Arenal nicht allein über möglichst steile Abfahrten definiert.
Wellenbecken und Whirlpool
Im Wellenbecken verwandelt sich eine große Wasserfläche zeitweise in bewegtes Wasser. Anders als bei einer Rutsche verteilt sich das Erlebnis hier über das ganze Becken: Manche Besucher bleiben im flacheren Bereich, andere suchen die stärkere Bewegung weiter innen. Das Becken eignet sich als Treffpunkt für Gruppen, deren Mitglieder nicht dieselben Rutschen nutzen möchten.
Der Whirlpool bildet dazu einen ruhigeren Gegenpol. Beide Bereiche sind laut den verfügbaren Besucherinformationen zugänglich gestaltet. Das bedeutet jedoch nicht, dass automatisch jede Rutsche und jede höher gelegene Startplattform ohne Einschränkung erreichbar ist. Wer auf barrierearme Wege angewiesen ist, sollte zwischen den zugänglichen Wasserbereichen und den individuell zu prüfenden Rutschanlagen unterscheiden.
Dragonland und Polynesia
Für jüngere Kinder gibt es eigene Wasserwelten. Dragonland und Polynesia verbinden flache Spielbereiche mit altersgerechten Rutschen und farbigen Aufbauten. Hier geht es weniger um einen langen Aufstieg und eine einzelne spektakuläre Abfahrt als um wiederholtes Spielen: hinauf, hinunter, durchs Wasser und gleich noch einmal.
Diese Trennung von den großen Tempofahrten ist für Familien besonders hilfreich. Kleinere Kinder müssen nicht in der Umgebung hoher Ausläufe und schneller Rutschen beschäftigt werden, sondern erhalten Bereiche mit einem passenderen Maßstab. Erwachsene können von den Randzonen aus leichter den Überblick behalten, wobei die Aufsichtspflicht selbstverständlich bestehen bleibt.
Adventureland und Children’s Paradise
Auch Adventureland und Children’s Paradise sind auf Kinder zugeschnitten. Adventureland wird als Bereich mit mehreren kleinen Rutschmöglichkeiten geführt, während Children’s Paradise als Wasserspielstruktur angelegt ist. Statt eine verkleinerte Version des Erwachsenenprogramms zu bieten, setzen diese Anlagen auf Klettern, Spielen und kurze Abfahrten.
Für Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters lässt sich der Park dadurch in Etappen organisieren. Ein Teil der Gruppe kann zunächst die Kinderbereiche nutzen, während ältere Familienmitglieder eine nahe gelegene größere Rutsche ansteuern. Feste Treffpunkte sind dennoch ratsam, denn zwischen den hohen Anlagen, Becken und geschwungenen Wegen verliert man sich schneller aus den Augen, als es der erste Blick auf den Parkplan vermuten lässt.
Der Besuch
Der entscheidende Moment kommt gleich nach dem Eintritt: erst orientieren oder sofort zur ersten Rutsche gehen? Wer eine bestimmte Hauptattraktion unbedingt erleben möchte, sollte sie früh ansteuern. Der Park wird gegen Mittag voller, besonders im Sommer, und an den beliebten Anlagen bilden sich dann rasch Warteschlangen. Ein kurzer Blick auf den Geländeplan spart später unnötige Wege.
Der Start in den Tag
Für online erworbene Eintrittskarten ist eine eigene Schlange für Online-Tickets beziehungsweise Gutscheine ausgewiesen. Das Smartphone-Ticket wird dort kontrolliert. Unabhängig von der Ticketart lohnt es sich, direkt danach einen Treffpunkt festzulegen. Ein markantes Becken oder ein klar benannter Bereich ist besser geeignet als eine allgemeine Verabredung bei den Rutschen.
Der frühe Teil des Besuchs gehört idealerweise den Attraktionen mit hoher persönlicher Priorität. Wer vor allem wegen King Cobra, Tornado oder Banzai kommt, sollte nicht zuerst lange in ruhigeren Bereichen verweilen. Familien mit kleinen Kindern können umgekehrt direkt Dragonland, Polynesia, Adventureland oder Children’s Paradise ansteuern und den Tagesablauf stärker an Spiel- und Ruhephasen ausrichten.
Mittagszeit und Warteschlangen
Gegen Mittag verdichtet sich der Betrieb. Nun zahlt es sich aus, nicht starr an einer einzigen Wunschliste festzuhalten. Ist die Schlange an einer bekannten Rutsche lang, kann eine weniger gefragte Anlage, der Kongo-Fluss oder ein Becken die bessere Zwischenstation sein. Später lässt sich prüfen, ob die Wartezeit wieder gesunken ist.
Für einen realistischen Besuch werden meist fünf bis sieben Stunden veranschlagt. Diese Zeit wird nicht ausschließlich im Wasser verbracht, denn Wege, Treppen, Pausen, das Umziehen und das Warten an gefragten Attraktionen gehören dazu. Wer nur einen kurzen Aufenthalt einplant, muss stärker auswählen und wird kaum alle Bereiche in Ruhe erleben können.
Pausen und Verpflegung
Im Park gibt es eine Snackbar. Darüber hinaus weisen Besucherinformationen darauf hin, dass sich ein Picknick und Wasser mitbringen lassen. Vor dem Besuch sollten dennoch die aktuellen Parkregeln für mitgebrachte Lebensmittel und Behälter geprüft werden, da sich solche Bestimmungen ändern können. Eine eingeplante Pause ist vor allem für Kinder sinnvoll, die zwischen Begeisterung und Erschöpfung oft schneller wechseln als Erwachsene.
Aktuelle Öffnungszeiten und Eintrittspreise sollten unmittelbar vor dem Besuch geprüft werden, da sie sich saisonal oder nach Besuchstag unterscheiden können. Konkrete Zeiten und Beträge werden hier bewusst nicht wiederholt, weil die aktuellen Angaben in den Datenfeldern dieser Seite und beim Betreiber verlässlicher sind als ein dauerhaft geschriebener Reiseführertext.
Anfahrt und Parken
Zwischen Strandpromenade und Wasserpark liegt ein Stück S’Arenal, das auf der Urlaubskarte leicht unterschätzt wird. Das Aqualand befindet sich landeinwärts an der Autobahn Palma–Arenal. Die offizielle Zufahrt wird über die Ausfahrt 13 beim Kilometerpunkt 15 angegeben. Vom Strandviertel aus ist deshalb eine geplante Fahrt meist praktischer als ein spontaner Fußweg in Badekleidung.
Ab Palma
Vom Zentrum Palmas bis S’Arenal sind es auf der Straße 15 Kilometer. Die Fahrt dauert rund 23 Minuten und führt über die Ma-19. Diese Werte gelten bis S’Arenal und nicht metergenau bis zum Eingang des Wasserparks. Für das letzte Stück folgt man der örtlichen Ausschilderung zum Aqualand beziehungsweise zur offiziellen Zufahrt an der Autobahn Palma–Arenal, Ausfahrt 13.
Die Strecke kann sich je nach Verkehr langsamer anfühlen, weil die Ma-19 zugleich eine wichtige Verbindung entlang der Bucht und zum Flughafen ist. Für den Besuchsbeginn sollte daher nicht nur die reine Fahrzeit berücksichtigt werden, sondern auch die Zeit für die Zufahrt, das Parken und den Weg vom Fahrzeug zum Eingang.
Ab Flughafen Palma
Vom Flughafen Palma bis S’Arenal beträgt die Straßenstrecke 9 Kilometer; die Fahrt dauert rund 12 Minuten. Auch hier endet die gemessene Angabe im Ort und nicht unmittelbar an der Einlasskontrolle des Parks. Das letzte Stück führt landeinwärts zur ausgeschilderten Anlage an der Autobahn Palma–Arenal.
Die kurze Entfernung macht den Wasserpark zwar geografisch gut erreichbar, doch ein Besuch unmittelbar vor einem Abflug wäre unpraktisch. Ein Wassertag verlangt Zeit zum Umziehen, Trocknen und Ordnen des Gepäcks. Sinnvoller ist die Lage für Urlauber, die in der Umgebung des Flughafens, an der Playa de Palma oder in S’Arenal wohnen.
Bus und Parkplatz
Nach Angaben des Betreibers fährt die Buslinie 23 von Palma zum Aqualand und hält gegenüber dem Parkplatz. Das ist besonders praktisch, weil der Park nicht direkt an der Strandpromenade liegt. Die jeweils aktuellen Abfahrten und Haltestellen sollten vor der Fahrt geprüft werden; die Haltestellen in S’Arenal werden auf dieser Seite zusätzlich in einem eigenen Datenmodul angezeigt.
Ein Parkplatz gehört zur Anlage, doch Parkbedingungen und mögliche Gebühren sollten vor der Anfahrt aktuell kontrolliert werden. Wer mit dem Mietwagen kommt, sollte keine Wertsachen sichtbar im Fahrzeug lassen und genügend Zeit zwischen der Ankunft auf dem Parkplatz und dem geplanten ersten Rutschengang einrechnen.
Buslinien nach Aqualand El Arenal im Überblick
| Linie | Strecke | Fahrten/Tag | Erste Fahrt | Letzte Fahrt |
|---|---|---|---|---|
| 25 | s'Arenal - Pl. Reina | Catedral | 9 | 09:13 | 13:08 |
| 32 | s'Arenal - Sindicat | 2 | 08:00 | 09:00 |
Aus den offiziellen GTFS-Fahrplandaten (TIB/SFM), ohne Echtzeit. Die Zahlen fassen alle Halte im Ort zusammen; Fahrten an Wochenenden und Feiertagen weichen ab — vor der Fahrt beim Betreiber prüfen.
Anfahrt mit dem Bus
771-Balneari 3 · 0,4 km Luftlinie
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
693-Balneari 4 · 0,4 km Luftlinie
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
692-Balneari 2 · 0,4 km Luftlinie
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
487-Balneari 4 · 0,5 km Luftlinie
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
- A2Aeroport - S'Arenal · 08:00–08:00 · Täglich
488-Balneari 2 · 0,5 km Luftlinie
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
- A2Aeroport - S'Arenal · 08:00–08:00 · Täglich
691-s'Arenal - Balneari 1 · 0,6 km Luftlinie
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
1003-Balneari 1 · 0,6 km Luftlinie
- 32s'Arenal - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- A2Aeroport - S'Arenal · 08:00–08:00 · Täglich
486-Balneari 5 · 0,6 km Luftlinie
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
- A2Aeroport - S'Arenal · 08:00–08:00 · Täglich
423-Balneari 5 · 0,6 km Luftlinie
- 25s'Arenal - Pl. Reina | Catedral · 06:36–21:01 · Täglich
1179-Balneari 5 · 0,6 km Luftlinie
- A2Aeroport - S'Arenal · 08:00–08:00 · Täglich
900-Cannes - Balneari 1 · 0,7 km Luftlinie
- 23s'Arenal / Parc Aquàtic - Pl. Espanya · 06:27–21:50 · Täglich
- 32s'Arenal - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
490-s'Arenal - torrent des Jueus · 0,7 km Luftlinie
- 23s'Arenal / Parc Aquàtic - Pl. Espanya · 06:27–21:50 · Täglich
- 32s'Arenal - Sindicat · 08:00–08:00 · Täglich
- A2Aeroport - S'Arenal · 08:00–08:00 · Täglich
Fahrplandaten: offizielle GTFS-Daten (TIB/EMT), ohne Echtzeit — Zeiten vor Fahrtantritt beim Betreiber prüfen.
In der Umgebung
Nach dem letzten Rutschgang wartet wenige Autominuten entfernt ein völlig anderes Wassererlebnis. Der Strand von El Arenal liegt nach den verfügbaren Besucherangaben etwa zwei Kilometer vom Park entfernt und ist mit dem Auto in ungefähr fünf Minuten erreichbar. Dort ersetzt die offene Bucht die künstlichen Wellen, und die Strandpromenade bietet zahlreiche Möglichkeiten für eine Mahlzeit nach dem Parkbesuch.
S’Arenal und der Strand
S’Arenal, auf Spanisch häufig El Arenal genannt, gehört zu den lebhaften Ferienorten an der Bucht von Palma. Der Ort ist stark auf Strandurlaub ausgerichtet und besitzt eine lange Promenade mit Gastronomie und touristischer Infrastruktur. Ruhesuchende sollten wissen, dass Strand und Ortszentrum in der Hauptreisezeit stark besucht sein können.
Die Kombination aus Wasserpark und Strand funktioniert am besten ohne dichtes Zusatzprogramm. Nach fünf bis sieben Stunden im Aqualand bleibt meist eher Zeit für einen Spaziergang, ein Abendessen oder ein kurzes Bad als für einen weiteren großen Ausflug. Gerade Familien profitieren davon, den zweiten Teil des Tages offen zu halten.
Playa de Palma und Palma
Nördlich von S’Arenal setzt sich die Küstenzone als Playa de Palma fort. Wer dort wohnt, kann den Wasserpark als Tagesausflug einplanen und anschließend an die Bucht zurückkehren. Palma selbst ist über die Ma-19 erreichbar; wegen der Fahrzeit von rund 23 Minuten bis S’Arenal lässt sich ein Parkbesuch grundsätzlich mit einem Aufenthalt in der Inselhauptstadt verbinden.
Eine ausführliche Stadtbesichtigung vor oder nach dem Wasserpark wäre jedoch ein ehrgeiziges Programm. Rutschen, Wege und Sonne machen den Tag körperlich anstrengender als einen Museumsbesuch. Palma eignet sich besser für einen eigenen Tag, während sich S’Arenal und die Playa de Palma ohne großen Umweg an den Park anschließen lassen.
Der Ort dazu
S'Arenal (L'Arenal) im OrtsporträtWissenswertes für den Besuch
Sonnencreme verschwindet im Wasser schneller, als man es zwischen zwei Rutschen bemerkt. Das Aqualand El Arenal ist ein Freiluftpark, und ein großer Teil des Tages spielt sich zwischen Becken, Treppen und offenen Wegen ab. Sonnenschutz sollte deshalb nicht nur morgens aufgetragen, sondern im Tagesverlauf erneuert werden. Eine Kopfbedeckung für die Pausen und ausreichend Trinkwasser sind ebenso sinnvoll.
Kleidung und Wege
Badebekleidung, ein Handtuch und trockene Kleidung für die Rückfahrt gehören zur Grundausstattung. Für die Wege über das Gelände können rutschfeste Badeschuhe angenehm sein. Schmuck, Sonnenbrillen und andere lose Gegenstände passen dagegen schlecht zu schnellen Rutschen. Was während einer Abfahrt herunterfallen oder hängen bleiben könnte, sollte sicher verstaut werden. Schließfächer werden nicht automatisch mit jedem Eintrittsangebot eingeschlossen, weshalb die aktuellen Bedingungen vor dem Besuch geprüft werden sollten.
Mit Kindern
Dragonland, Polynesia, Adventureland und Children’s Paradise geben jüngeren Gästen eigene Ziele, doch sie ersetzen keine Aufsicht. Ein klarer Treffpunkt hilft Familien mit älteren Kindern, wenn sich die Gruppe für einzelne Attraktionen trennt. Ebenso sinnvoll sind regelmäßige Pausen, bevor Müdigkeit und Sonne die Stimmung kippen lassen.
Nicht jede Rutsche eignet sich für jedes Kind. Statt allein nach Mut oder Alter zu entscheiden, sind die Sicherheitsangaben am Zugang maßgeblich. So lässt sich vermeiden, dass der Aufstieg erst an der Startplattform mit einer Enttäuschung endet.
Barrierefreiheit
Für das Wellenbecken und den Whirlpool wird ein zugänglicher Zugang angegeben; außerdem gibt es rollstuhlgerechte Toiletten. Daraus sollte keine vollständige Barrierefreiheit aller Attraktionen abgeleitet werden. Hohe Rutschentürme, Treppen, Ein- und Ausstiege sowie der Transfer auf Schwimmreifen können individuelle Hürden darstellen.
Wer konkrete Unterstützung benötigt, sollte vorab klären, welche Bereiche selbstständig oder mit Begleitung nutzbar sind. Vor Ort empfiehlt es sich, zunächst die Wege zu den zugänglichen Becken, Toiletten und Ruhepunkten zu prüfen, bevor sich die Gruppe auf dem weitläufigen Gelände verteilt.
Was man nicht erwarten sollte
Das Aqualand ist weder ein ruhiges Thermalbad noch eine kleine Ergänzung zu einem Strandvormittag. Geräusche von Wasser, Rutschen und vielen Besuchern gehören ebenso zum Erlebnis wie Treppen und Warteschlangen. Wer möglichst viel sehen möchte, braucht einen Plan; wer Erholung sucht, sollte bewusst längere Pausen an den Becken einbauen.
Auch unmittelbare Strandlage bietet der Park nicht. Die Küste von S’Arenal ist zwar schnell erreichbar, liegt aber getrennt vom Gelände. Genau deshalb ist es sinnvoll, Badetag und Wasserpark nicht als identisches Programm zu behandeln: Im Aqualand bestimmen Attraktionen und Sicherheitsabläufe den Rhythmus, am Strand Wind, Meer und Promenade.
Insider-Tipps von Einheimischen
Die großen Rutschen zuerst
Tornado, King Cobra oder Banzai am besten früh ansteuern. Gegen Mittag wird der Park besonders im Sommer voller, und an den bekannten Anlagen können sich die Warteschlangen schnell verlängern.
Treffpunkt sofort festlegen
Das Gelände ist weitläufig und Gruppen trennen sich leicht zwischen Kinderzonen, Becken und Rutschentürmen. Gleich nach dem Eingang einen eindeutig benannten Bereich als Treffpunkt vereinbaren.
Strand als Tagesabschluss
Der Strand von El Arenal liegt etwa zwei Kilometer entfernt und ist ungefähr fünf Autominuten vom Park entfernt. Er eignet sich besser für einen entspannten Abschluss als für ein weiteres dichtes Besichtigungsprogramm.
Zugängliche Becken wählen
Wellenbecken und Whirlpool werden als zugänglich ausgewiesen; außerdem gibt es rollstuhlgerechte Toiletten. Die Erreichbarkeit hoher Rutschentürme sollte dagegen für jede Anlage gesondert geprüft werden.
Online-Schlange erkennen
Für Online-Tickets und Gutscheine gibt es einen eigens gekennzeichneten Zugang. Das Ticket auf dem Smartphone vor dem Erreichen der Kontrolle bereithalten, statt erst am Schalter danach zu suchen.